Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
"Mhm...danke.." schnauft sie aus und starrt noch etwas an die Hallendecke.
Durch das kleine Trainingsdefizit er letzten drei Wochen hatte Cait einiges an Ausdauer einbüßen müssen, wie ein Blick auf die Uhr, an der rechten, hohen Hallenwand verriet.
Gerade mal knappe zwanzig Minuten im Single-Roda, dann konnte man in einem zwei-mann-Wettbewerb, der deutlich anstrengender war, gut die Hälfte der Zeit nehmen. Zu wenig, wie Cait befand.
Sie dehnte noch einmal die Schultern zurück und rappelte sich dann wieder hoch.
Es hatte gut getan. Am liebsten würde sie jetzt noch ein, zwei Runden leict joggen, wie sie es immer im Sommer mit Tyler getan hatte.
Aber dazu war es zu kalt.
Sie drehte die Musik wieder leiser und ging zu ihrem handtuch.
"Ich tanze...trainiere schon seit ich zehn jahre alt bin.... naja und jetzt steck ich irgendwie beim violetten Gürtel fest, weil mich keiner prüft." grinste sie.
Die Gürtel waren ihr nicht wichtig...nicht mehr.
Früher war das eine prestige-Frage, heute übte sie den Sport eher aus Spaß daran aus.
"Ich überlasse die Matte dann mal wieder ihnen, Mr. Kenneth..."
Violett, war doch ganz schön weit. Erinnerte ihn irgendwie an Judo. Weiß, Weiß-gelb, Gelb, Gelb-orange, Orange.. hm.. dann Orange-grün, Gürn... ohje... ab es so richtig war, wusste er nicht mehr direkt, zu mindestens bis Orange kam er, aber das war Judo, konnte er das mit dieser Tanzkunstsportart vergleichen, nicht direkt. Er schaute sie einfach seelenruhig an, als sie so nachdenklich war, irgendwie wirkte sie wirklich, als sei sie in Gedanken versunken. Noch immer herrschte das Lächeln auf seinen Lippen, wie ein Triumph, nur worüber oder weswegen?
"Mit 10 Jahren angefangen, wow. Nun gut, dass machen die meisten - in frühren Jahren lässt es sich leichter lernen, zumal man als kleiner Knürps sowieso viel Zeit hat und man etwas tun möchte."
Er lachte sehr leise bei dem Gedanken, nun gut - er hatte auch mit leichten Muskeltraining und Schwimmen angefangen, aber da war erst wirklich ein kleiner Knürps, so um die 5 Jahre. Damals wurde die Leidenschaft geweckt. Babyschwimmen - ja das muss bei ihm durchaus effektiv gewesen sein, zu mindestens hatte es ihm totalen Spaß gemacht.
"Och wie gnädig Miss Lydecker, sie haben sicher etwas anderes zutun, hm? Wollten sicher nur etwas für ihren Geist tun? Zumal es ja gar nicht schlecht aussah, mir hat es gefallen und ich denke, die kurze Zeit die sie trainiert haben, reicht manchmal schon aus, man muss es ja nicht übertreiben."
Ein kurzzeitiges freundliches Zwinkern, er konnte so etwas durchaus sehr gut nach vollziehen, bzw. auch verstehen.
"Mehr für den Körper, als für den geist..." gab Cait zurück udn nahm einen Schluck von ihrem isotonischen Getränk, obwohl sie das Zeug eigentlich überhaupt nicht mochte.
Das ihr Geist langsam wieder fit wurde, dafür sorgte die Psycho-Therapeutin aus dem Cottage.
"Aber es war als willkommene, sportliche Ablenkung gedacht, ja....ich komme in letzter zeit kaum noch dazu." sie schulterte ihre kleine Sporttasche und das Handtuch und machte sich auf den Weg in die Umkleiden zum duschen.
Deon regte sich sehr langsam auf der Bank, erhob sich und stützte sehr sacht die Hände in den Rücken, drückte jenen durch, wieder dieses liebliche dezente Knacken als er sacht nickte, dennoch blieb das ruhige behutsame fast sanfte Lächeln des Mannes nicht aus.
"Ich wünsche ihnen ebenfalls noch einen schönen Tag Miss Lydecker."
Innerlich grinste er einen Moment. Sprach er manchmal auch nur in halben Sätzen, oder war das etwas Typisches, was nur Frauen beherrschen. Etwas anfangen und nicht zuende bringen? Nun so durfte er eigentlich nicht denken, nur amüsierte es ihn innerlich schon. Er hatte hart lernen dürfen, dass man immer freundlich, höflich, nett und zuvorkommend handeln sollte, bemalt mit der innerlichen und äußerlichen Ruhe und immer in vollen kompletten Sätzen zusprechen, mit dem Punkt. Innerlich zuckte er etwas mit den Schultern. Ja nicht jeder war gleich, wäre auch schlimm.
Er blickte ihr nach, blinzelte und schüttelte dann schmunzelnd den Kopf. Nett und trainiert war sie schon, nur manchmal ziemlich nachdenklich, fast abwesend, aber das konnte er niemanden verübeln. Er drehte die Musik wieder auf, neigte sich jetzt aber eher in die Richtung, etwas für Bauch, Rücken und die Arme zutun und natürlich die Beine.
Cathrina war unterwegs zur Sporthalle um zu sehen, ob Tyler vllt. dort war. Irgendwie hatte sie ihn nicht mehr zu greifen bekommen um wegen einem neuen Training zu fragen.
Von weitem hatte sie ihn mal gesehen aber einen glücklichen Eindruck machte er nicht.
Na gut, dann eben die letzte Möglichkeit, die Sporthalle.
Mit der Schulter drückte sie die Tür auf und betrat dann die Halle, als sie die Musik hörte.
Nanü? wer war denn noch hier?
Musik bei der Konzentrationsübung? das war sicher nicht so prall. So gut war sie noch nicht, dass sie die Konzentration halten konnte, wenn es nicht ganz ruhig um sie herum war.
Neugierig schaute sie in die Halle und grüßte als sie den hochgewachsenen Mann sah.
Er spannte gerade die Muskeln an, er machte gerade Liegestütze. Aber diese Liegestütze waren so eigenwillig wie er, denn er klatschte bei seinen Übungen. Die männliche Gestalt kniete sich sacht hin, schnappte sich das Handtuch und rieb sich über den Nacken.
Der Blick wanderte zu dem Mädchen, er nickte ihr seelenruhig und behutsam zu, mit einem warmen Lächeln, mindestens höflich sollte man doch sein, wenn man selbst gegrüßt wird.
"Ich bin Cathrina und ich möchte sie nicht stören. Ich war eigentlich auf der Suche nach Mr Knight weil ich trainieren wollte. Und das soll ich nur tun, wenn ich ein Erwachsener in der Nähe ist."
Und da Mr Knight nicht aufzufinden war, würde es vllt. dieser Herr hier auch tun?
Sie schlüpfte aus der dünnen Jacke und nahm die Mütze vom Kopf um die Haare dann zu einem festen Zopf zu binden.
Er kam mit einem Schwung sogar aus der knieender Position in die Stehende, streckte etwas den Körper durch und rieb sich mit dem Handtuch den Hals entlang, sowie die Arme, er schaute sie seelenruhig und dennoch ein wenig blinzelnd an.
"Hallo Cathrina, mein Name ist Deon. Was hast du denn vor?"
Fragend, auch der Kopf neigte sich fragend zur Seite, als sie er etwas blinzelt und sich auch etwas durch die Haare mit dem Handtuch rubbelte.
"naja ...also.. ich mache zur Zeit nur Konzentrationsübungen. Ich kann die Zeit beeinflussen, kann Vergangenes hören und vllt. auch zukünftiges. Das möchte ich alles mal können. Im Moment bin ich erstmal nur soweit, dass ich den Zeitfluss fühle und stabil halte."
Sie zeigte nach oben auf die fehlenden Lampen.
"die sind beim ersten Training zu Bruch gegangen.. und die Fenster dort drüben. Die Fenster sind gealtert und blind geworden und die Lampen hatten innheralb von Sekunden ihre Lebensdauer erreicht und sind durchgeknallt."
Während sie redet, schaut sie sich um, aber da ist wohl doch kein Mr Tyler Knight.
Da schnalzte er nur kurz mit der Zunge, als er etwas den Körper, bzw. dessen Haltung straffte. Siehe da, schon seine erste Aufgabe, er würde sich wohl darum kümmern, um die Gegenstände zu erneuern, die zu Bruch gegangen sind.
"Und wie sehen deine Konzentrationsübung aus?"
Ruhig fragend, als er säuberlich sich die Hände mit dem Handtuch abrieb und dennoch noch einmal mit dem Gletscherblick über das Disaster schaute.
"Also... ich weiß nicht recht, wie ich das beschreiben soll. Ich atme langsam und sehr tief und dann lausche ich auf meinen Herzschlag und dann höre ich plötzlich die Zeit. Es ist wie ein Rauschen von einem mächtigen Strom und es wispert und flüstert, als würden tausende Stimmen gleichzeitig flüstern."
Sie wußte nicht, ob sie es so gut beschrieben hatte, dass er es würde verstehen können. Aber es war verflixt schwierig, das einem anderen zu erklären.
So schwierig war es durchaus nicht, denn er verstand schon, was sie meinte, er verstand auch ihre Ausführungen ihrer Konzentrationsübung, bzw. Übungen. Er stellte die Musik aus, blickte sie an und suchte dann seinen Erfrischungstrink, bzw. es war ja nur Wasser.
"Und was erhoffst du dir heute hier. Möchtest du trainieren, soll ich dich alleine lassen oder dir helfen?"
"nein, allein werde ich nicht trainieren. Das hab ich einmal gemacht und es ist gewaltig schief gegangen. Aber wenn sie bleiben würden wär das sehr nett."
Cath lächelte erfreut und zog sich eine Matte heran um dann die Schuhe auszuziehen und sich mit untergeschlagenen Beinen hinzuknien.
"nur warne ich sie gleich, es ist vllt. ein Risiko für sie, da ich nicht weiß, wie es ausgeht. Und dann kann sich die Zeit um mich bilden wie eine Blase oder ich stehe außerhalb der Zeit und für sie ändert sich etwas. So stelle ich es mir zumindest vor. Ich möchte nicht, dass irgendwem etwas passiert nur weil er mir hilft."
Abwartend schaute sie zu ihm hoch. Wenn er ablehnen würde, würde sie nicht sauer sein, ganz im Gegenteil. Sie konnte es selbst nicht einschätzen, was passieren würde, wenn sie es nicht kontrollieren könnte.
"Ich habe keine Angst, nur weil ein Risiko besteht, also keine Sorge."
Er lächelte, schaute dann ruhig auf sie herab. Er war gespannt wie sie anfangen würde, wie an sich ihr Training wahrhaftig aussah, er war schon neugierig, dass ohne Zweifel. Denn eine Zeitmutation fand er schon zeimlich außergewöhnlich und irgendwo, wie sie es auch vielleicht indirekt sagte, ziemlich gefährlich. Aber man kann die Mutation die man bekommt, nicht beeinflussen, man kann nicht sagen - die möchte ich nicht, ich möchte eine andere oder gar keine, sowas ist nicht möglich.
"Danke" meinte sie lächelnd und drehte dann den Kopf, so das sie auf die Matte schaute.
Die Augen schlossen sich langsam und exakt nach Tylers Vorgabe, begann sie zu atmen, langsam und gleichmäßig. Sie lauschte auf ihren Herzschlag und ihr Atem ging immer ruhiger, bis sie fast die Frequenz um die Hälfte verringert hatte.
Ihre Hände lagen auf den Oberschenkeln und waren locker geöffnet mit den Handflächen nach oben.
Sie konzentrierte sich auf ihren Herzschlag, den sie nun hören konnte und dann schwoll das Wispern und Flüstern langsam an.
Aber wie sie es beim letztenmal gemacht hatte, konzentrierte sie sich auf das Rauschen und nicht auf dei Stimmen.
Der Strom floss durch sie hindurch und um sie herum... es war eine ständige Bewegung und ein ständiges fließen.
Und dann öffnete sie die Augen und irgendwie war das Fließen in ihren Augen... kleine helle Punkte wie kleine Sterne.
Und dann hatte sie den Zugang gefunden um in den Strom einzutreten. Ein Teil von ihm zu werden und ihn nicht nur passiv durch sich hindurch fließen zu lassen.
Und für Sekunden bildete sich um sie herum eine durchscheinende Säule aus Licht und Bewegung.
Cath fühlte sich wie in Wärme und Licht getaucht, sie fühlte sich so wohl wie schon lange nicht mehr und sie lächelte.
Aber dann verblasste die Säule langsam und sie ließ die Konzentration langsam entgleiten so das sie nach gesamt ca. 15min mit ihrer Übung am Ende war.