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auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.

Auf bald, eure SL
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  • Thema von Levander O'Daye im Forum Erstes Stockwerk
    Es hatte noch einige Zeit gedauert, bis Ashley ihn von regelmäßigem gemeinsamen Musizieren hatte überzeugen können. Nun saß er in dem Raum, legte sämtliche Noten in die Schränke, lutschte dabei auf einem Holzblättchen herum.
    Ein Saxophon war zwar ein recht großes Instrument, aber doch sehr empfindlich. Er pflegte die Ventile, die letztlich die Töne erzeugten, sehr gründlich, und er atmete das Instrument warm, bevor er wirklich darauf spielte. Daher auch das Blättchen in seinem Mund. Das war ein Teil aus dem Mundstück des Saxophons. An dem abnehmbaren Kopf des Instruments war eine Kerbe zu erkennen, in die man das Blättchen einlassen und einspannen konnte. Nur Anfänger spielten auf einem kalten Saxophon.
    Seine Liebe zur Musik aber ließ gar nicht erst zu, daß er sein Werkzeug vernachlässigte. So pflegte er nicht nur seine Gitarre und sein Saxophon, sondern auch seine Stimme. Er trank viel Tee, rauchte nicht, brüllte nicht herum. Auch sprach er nicht sehr laut, was jedoch weniger mit dem Schonen der Stimmbänder zu tun hatte.
    Er sah zur Uhr. Fast sieben. Es dürfte keinen stören, wenn er nun ein bißchen Blues spielen würde.
    Aber er hätte Ashley und auch Tara gegenüber vielleicht etwas deutlicher zum Ausdruck bringen sollen, daß er heute Abend hier war und sich freuen würde, wenn sich hinzukämen.
  • Thema von Levander O'Daye im Forum Erstes Stockwerk
    27.12. - Abend
    Seine Habe hatte er ordentlich in den freien Schrank geräumt und seine Instrumente am Fußende des Bettes platziert. Auf seinem Nachttisch lag die Bibel, eine alte Angewohnheit. Er las nur noch selten in dem abgegriffenen Buch. Die Worte darin hatten auch schon lange nicht mehr den Effekt von früher.
    Gott hatte ihn verlassen.
    Was ihm blieb, war der Wille, seinen Ruf zu rehabilitieren und aus sich und seinem Leben das Beste herauszuholen.
    Deshalb war er hier. Er hatte ein wenig Zeit im Wintergarten verbracht und wollte nun zu der im Gefängnis üblichen Zeit, 21:00 Uhr, ins Bett gehen.
  • Thema von Levander O'Daye im Forum Institut-Area
    Der Wintergarten hatte es ihm angetan.
    Es war friedlich hier und warm, trotzdem hatte er das Gefühl nicht in einem Raum zu sitzen. Draußen konnte er den Schnee sehen, der langsam gen Boden schwebte. Noch hatte er nicht viel Kontakt zu seinen Mitschülern gehabt. Alle schienen irgendwie beschäftigt zu sein.
    Letzthin war es ihm fast gleich. Freunde würde er noch finden, da hatte er keine Zweifel. Es musste ja nicht alles am ersten Tag sein.
    So hatte er wenigstens Zeit für seine Musik, und auch wenn er nicht mehr an Gott glaubte, sang er trotzdem noch seine Gospels leise mit, wenn seine Finger die Saiten der Gitarre schlugen.
  • 27.12. - der erste TagDatum14.05.1970 03:42
    Thema von Levander O'Daye im Forum Institut-Area
    Er war von Eleanora Fraser und Dr. Jean Grey vom Bahnhof abgeholt worden. Die Frauen waren freundlich gewesen. Dennoch wußte Levander noch nicht so recht, ob er sich hier wohl fühlen konnte.
    Das Institut war kein Gefängnis in dem Sinne, trotzdem fühlte er sich überwacht, spätestens seit dem Moment, in dem Dr. Grey ihn darüber informiert hatte, dass sie Gedanken lesen konnte.
    Er hatte also gute Chancen, in diesem Haus paranoid zu werden.
    Die 3 Tage, die er über Weihnachten noch zuhause bei seiner Familie verbracht hatte, waren ihm lang erschienen, nun aber stellte er fest, dass es doch eine sehr kurze Zeitspanne war.
    Weit war er auf seiner Besichtigungstour im Haus nicht gekommen. Man hatte ihm ein Zimmer zugewiesen, wo er seine Sachen - ein Koffer mit Kleidung, eine Gitarre und ein Saxophon - abgestellt hatte. Nachdem er die Saiten an seiner Gitarre neu aufgespannt hatte (er ließ sie nie längerfristig unbenutzt aufgezogen, da sie sonst an Spannung verloren), war er wieder ins Erdgeschoss gegangen und hatte sich in den Wintergarten zurück gezogen.
    Dort konnte er endlich nach 5 Jahren wieder einmal ein paar Akkorde spielen.
    Seine Finger fühlten sich steif an. Ungelenk wanderten sie über die Saiten. Aber es dauerte nicht lange, bis er sich wieder mit dem Instrument verbunden fühlte und die Unsicherheit abklang.
    Mit seiner Musik fühlte er sich wieder frei und lebendig.
  • Levander O'DayeDatum14.05.1970 02:31
    Thema von Levander O'Daye im Forum Schüler
    Vollständiger Name: Levander O'Daye
    Spitzname: Van, Vander, O'Daye
    Codename: -

    Mutation: Sanation ("heilende Hände"), inversive Sanation (wenn er wütend ist, kann er auch Krankheiten oder Verletzungen zufügen, erst mit einem höheren Grad der Beherrschung kann er auch andere als schon einmal im Körper vorhandene Erkrankungen verursachen), beides noch nicht kontrolliert, eher zufällig


    Alter: 21
    Geburtstag: 24.11.1984
    Geburtsort: Georgia, Indiana, USA
    Beruf: Schüler

    Aussehen: sportlich, 1.85m
    Haarfarbe: schwarz
    Augenfarbe: dunkelbraun
    Besondere Kennzeichen: wechselnde Kopfbedeckung in Form von Frisuren und Hüten

    Charakter: stiller Beobachter, äußert sich nur wenn er gefragt wird , Kummerkasten

    Vorlieben: Musik (Soul, Jazz, Blues, Gospel), Medizin (er liest viel darüber)
    Abneigungen: Lügen, Missbrauch, Gewalt
    Hobbies: Musik (spielt Gitarre, Klavier, Saxophon)

    Freunde: Leeroy Jackson, 22, wohnt in der Nachbarschaft, Amelia Gordon, 19, Fast-Freundin, Bryce Marshall, 19, ehem. Zellengenosse, sitzt derzeit im Jugendgefängnis
    Familie: Vater Sean O'Daye, 47, Stahlarbeiter, Mutter Zarah O'Daye, 45, Hausfrau und Teilzeitkraft im Supermarkt, Bruder Jesah, 23, Stahlarbeiter, Schwester Naomi, 16, Schülerin, Bruder Tyrese, 14, Schüler, Schwester Zoe, 5, Vorschülerin

    Geschichte:
    Der Anwalt mit den ergrauten Schläfen schüttelte den Kopf. "Du kannst dich da nicht rausreden, Junge. Nun gesteh schon. Dann können wir noch mit Strafmilderung rechnen." redete er eindringlich auf den knapp 16jährigen ein.
    Niemand hatte das erwartet. Der Junge war ein guter Schüler, er war noch nie negativ aufgefallen. Er hatte nie viele Freunde, war eher still und meist für sich. Seine Eltern waren gute Bürger der Gemeinde, gläubige Zeugen Jehovas. Die 6köpfige Familie fand sich jeden Sonntag in der Kirche zum Gottesdienst ein, wo ihre Söhne im Jungenchor Loblieder auf den Herrn sangen. Nun aber saß einer der 3 Söhne im Jugendgefängnis.
    Dabei hatte er nur helfen wollen.

    [I]"...schneller, na los...packs in ne Papiertüte...komm schon komm schon komm schon...", trieb der Jugendliche den Tankwart an, "...wirds bald!" Der untersetzte Tankwart befolgte zitternd die Anweisungen des etwa 20jährigen Farbigen. Es war wahrscheinlich noch nicht einmal Absicht, dass sich der Schuss löste, als der Räuber seine Beute in Empfang nahm. "Scheiße!", rief er aus und rannte sich nach allen Seiten umschauend weg. Levander dachte nicht lange nach. Er lief zu der Tankstelle hinüber, wo der Tankwart blutüberströmt am Boden lag und schon nur noch flach atmete. Mit zitternden Händen knautschte Levander sein Sweatshirt zusammen und stopfte es dem Mann unter den Kopf. Der wurde plötzlich ganz ruhig. Levander fühlte sich leicht, seine Hände schienen zu leuchten, als sie den Kopf des Mannes berührten. Der riß die Augen auf und starrte den Jungen angsterfüllt an. Dann holte er tief Luft und setzte sich ruckhaft auf. Wo vorher ein hässliches Loch in seiner Bauchdecke gewesen war, zeugten nur noch das zerrissene Hemd und die Blutflecken darauf davon, dass er angeschossen worden war. [/I]

    Er richtete den Blick starr auf die Tischplatte vor sich. "Ich wollte helfen, ich habe nichts mit dem Überfall zu tun." Seine Stimme klang resigniert, er hatte das schon so oft wiederholt.
    "Levander“, raunte der Anwalt, der sich nun ihm gegenüber auf dem Stuhl niederließ und sehr nah heran kam. "Sie wissen, dass du irgendwas mit diesem Mann gemacht hast. Sie wissen, dass du ein Mutant bist. Wenn du dich reuig zeigst, dann müssen sie das strafmildernd berücksichtigen. Es ist unerheblich, ob du es getan hast. Du warst da. Und du bist ein Mutant. Nichts anderes zählt. Ich weiß, dass du unschuldig bist, Junge."
    Überrascht sah er auf. "Woher...?"
    "Haarproben, Speichelproben...sie haben deine DNA gespeichert da fallen Anomalien schon mal auf", erwiderte der Anwalt leichthin. "Tu einfach, was ich dir sage. Glaub mir, alles andere verschlechtert deine Situation nur." Als der Anwalt ihm ein aufmunterndes Lächeln schenkte.
    Er schluckte. Der Anwalt hatte Recht. Er wurde auf 3 1/2 Jahre verurteilt.
    So wanderte er für die folgenden 5 Jahre ins Jugendgefängnis. Dank falscher Beschuldigungen der Wärter wurde seine Strafe um insgesamt 18 Monate verlängert. Zu seinem Glück wurde er nie in direkten Zusammenhang mit kleineren Vorfällen gebracht, wo Mitinsassen plötzlich krank wurden oder Verletzungen trugen, deren Ursprung nicht bekannt war. Erst nach einer ganzen Weile begriff er selbst, dass er den anderen das antun konnte und es in Augenblicken der Wut getan hat.
    Seine Familie war zunächst schockiert darüber, als sie von Levanders Fähigkeiten erfuhren. Letztlich aber musste es Gottes Wille gewesen sein, seine ganz persönliche Prüfung für ihren Sohn. Schließlich war es ja nicht so, dass er nur schlechtes damit tun konnte. Im Gegensatz zu seiner Familie aber wandte sich Levander von Gott ab. Welcher Gott konnte zulassen, was mit ihm und seinesgleichen geschah? Als wenn es nicht genügte, dass es noch immer nicht leicht war, als Schwarzer in die Gesellschaft integriert zu werden. Vor allem wenn man gezwungen war in gewissen Kreisen zu verkehren. Er kam zu dem Schluss, dass es keine höheren Mächte in irgendeiner Form geben konnte.
    Nach seiner Entlassung wurden ihm sehr straffe Bewährungsauflagen gestellt. Sein Anwalt versuchte, die Situation für Levander nicht zu ungünstig werden zu lassen. Er hatte ihm wenige Monate vor seiner Entlassung über eine Schule erzählt. Xavier's School for gifted Youngsters. Es war dem Leiter der Schule, einem gewissen Prof. Xavier, zu verdanken, daß er nun auf dem Weg nach Schottland war. Dessen Einfluss reichte weit genug, um Levander in ein Resozialisierungsprogramm aufzunehmen. Zumindest wurde es dem Gericht als solches verkauft. Er sollte im Ausland auf ein Internat gehen, wo man sich darauf spezialisiert hatte, junge Mutanten mit krimineller Vergangenheit auf den rechten Weg zurück zu bringen. Die Bildungsmöglichkeiten, die man ihm im Gefängnis einräumte, waren mehr als dürftig gewesen. Offenbar grenzte man ihn bewusst aus. Aber nicht nur Bildung war ihm im Gefängnis vorbehalten. Eine Beziehung hatte er auch nie gehabt. Wie man ein Mädchen küsst, das wusste er, alles andere war nur Theorie. Besonders aber fieberte er der Möglichkeit entgegen, seine Kraft beherrschen zu können.
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