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  • Bibliothek - 26.12., NachmittagDatum14.05.1970 09:20
    Thema von Sophie Belmont im Forum Institut-Area
    Sophie gähnte lautlos und lehnte sich etwas zurück, wobei sie eine der lange roten Strähnen aus ihrem hellen Gesicht strich. Sie warf einen Blick nach draussen, wo sanfte Flocken am Fenster vorbeifielen... Ob sie hinausgehen sollte ? Vieleicht...

    Dann aber sah sie wieder auf das Buch in ihren Händen und lächelte. Fantasie... Geschichten... Kreativität...

    Freiheit...

    Für sie die wichtigsten Dinge, welche sie sich nur vorstellen konnte, vermutlich weil sie lange soviel und doch nicht viel mehr davon gehabt hatte...

    Sie blätterte eine Seite um, die noch immer lächelnden Augen auf das Papier gerichtet.

    Die Gedanken sind frei...
  • Thema von Sophie Belmont im Forum Institut-Area
    Sophie sah auf ihre Armbanduhr. Dr. Grey müsste eigentlich schon längst da sein. Immerhin brauchte Sophie sie, um nach Inverness hinunter zu kommen und die Geschenke zu kaufen...

    Andererseits, nach den ganzen Geschichten in letzter Zeit würde sie vieleicht gar nicht von der Krankenstation oder ihrem Zimmer weichen... Das wäre für sie wiederum nicht gut... Denn es hiesse, Klein-Sophie müsste sich über gewisse Schulregeln hinwegsetzen.
    Ohne Geschenke zu Weihnachten auftauchen, gehörte sich einfach nicht.
  • Thema von Sophie Belmont im Forum Institut-Area
    Es hätte Sophie vermutlich gewundert, dass nach ihrem markerschütternden Schrei in der Kapelle ihr niemand entgegen gekommen war... Aber es lag vieleicht auch schlicht daran, dass sie heraus und hierher gerannt war, als wäre der Teufel persönlich hinter ihr her. Wenn es jemand gehört hatte, dann war der oder die vermutlich noch unterwegs.

    Ohne anzuklopfen stiess sie die Tür auf und hastete hindurch... Sie wusste eigentlich gar nicht ob noch jemand da war... Wenn Eleanor
    schon Feierabend hatte, würde sie direkt weiter zum Schulleiter gehen, den sie eh noch nicht kannte... Momentan hieß es eher, scheiß auf die Etikette.
  • Sophies GedankenDatum13.05.1970 18:55
    Thema von Sophie Belmont im Forum Tagebücher
    Sechzehnter Dezember 2005

    Das war er also, mein erster Tag an dieser Schule... Wie ich es mir schon gedacht hatte ist das alles sehr neu und ungewohnt für mich.
    Aber ich muss sagen, ich bin... positiv überrascht.

    Nachdem ich angekommen bin habe ich mir kurz den Hafen angesehen... Bis ich ein Taxi aufgetrieben und verständlich gemacht habe, wo ich hin will... Das war eine richtige Odysee !

    Endlich angekommen habe ich mich dann erstmal im Sekretariat gemeldet... Die Frau dort - sie heisst Eleanore - war wirklich freundlich zu mir, trotz der anfänglichen Kommunikationsprobleme. Anscheinend sind hier aber kürzlich einige Schüler verschwunden... Durch eine Art Zeitloch gefallen wies scheint. Und andere sind angegriffen worden.

    Ich hab das Zimmer hier ganz für mich aleine, weil meine neue Zimmergenossin, eine Seana Hayward scheinbar einfach vom Erdboden verschluckt wurde. Es hat scheinbar irgendwas mit Karl zu tun... Er ist ein kränklicher Junge, der eine ähnliche Sprache hat, wie manche der Leute, die Paps "High Society" nennen würde. Aber irgendwie ist er lustig. Vollendet höflich und er hat mir alles vom Aussenbereich gezeigt, was man darf... Scheinbar wird es momentan wohl doch nichts mit meinen geplanten Ausflügen... Zumindest nicht offiziell. Naja, mal schauen.
    Er kann scheinbar seinen Geist vom Körper lösen. Astrale Projektion... Unglaublich beeindruckend... Er will mir den bisherigen Stoff geben. So schwer wirds schon nicht werden...


    Ich habe auch Dr. Jean Grey kennengelernt... Sie ist sehr nett, wenn auch ein bisschen naiv, glaube ich. Sie denkt, dass man das "Mutantenproblem" wie es die menschlichen Politiker so gerne nennen, friedlich lösen können...

    Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Oh und sie ist auch Telepathin. Aber eine Normale. Naja, normal... Sie hat mir einen ganze Katalog von Fähigkeiten heruntergesagt, als ich sie dannach gefragt habe... Dagegen bin ich schlicht ein Witz... Und sie kann auch meine Gedanken lesen, wie auch gedanklich reden... Oh und sie will mich unterrichten darin... Vieleicht... Vieleicht kann ich diese Dinge ja eines Tages auch. Sie sagt, sie will mir auch bei der anderen Sache helfen...
    Ich frage mich, wie sie das machen will.

    Nun, mal sehen... Ich freue mich jedenfalls darauf, sie wiederzusehen, auch wenn Eleonora fast noch netter war... Karl ist einfach irgendwie lustig.

    (wird noch editiert falls an dem Tag noch was passiert)
  • Thema von Sophie Belmont im Forum Institut-Area
    Manche Leute hatten Sophie gesagt, sie sei unkonventionell. Andre hatten gesagt, sie sei ziemlich seltsam in manchen Augenblicken.
    Und wieder andre hatten es noch unfreundlicher ausgedrückt.

    Sophie hatte sich auf den Boden gelegt... Die langen, rotgelockten Haare lagen ausgebreitet nach oben hin... Sie steckte in Jeans, Winterstiefeln, dicker Jacke und Handschuhen.

    Ein Lächeln lag auf ihrem Gesicht... Endlich wieder nach draussen gehen, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen, auch wenn es nur ein Schulgarten war.

    Sie ruderte mit Armen und Beinen... Es war eine Ewigkeit her, seid sie einen Schneeengel gemacht hatte.

    Ihr Atem kondensierte in der Luft... Sie hatte den Winter schon immer gern gehabt, wenn er alles in ein glitzernd weißes Kleid aus kühlem Glanz tauchte.
  • Thema von Sophie Belmont im Forum Institut-Area
    Die Tür knarrte leicht, als Sophie sie öffnete. Sie war schwer bepackt... Ihr Gepäck war großteils zwar schon eine Woche vor ihr auf die Reise gegangen, aber mit Rucksack und Sporttasche voller Bücher, dem Schulzeug und Klamotten hatte sie immer noch genug zu schleppen. Das junge Mädchen bugsierte schliesslich ihren zierlichen Körper durch die Tür... Das lange, rotbraun gelockte Haar rutschte leicht nach vorne... Sie pustete eine Locke aus der Stirn.

    Dann sah sie sich um... Hoffentlich war jemand hier, der ihr sagen konnte, wie es nun weiter ging... Sie hatte nämlich absolut keinen Plan.
  • Sophie BelmontDatum13.05.1970 18:39
    Thema von Sophie Belmont im Forum Schüler
    Vollständiger Name: Sophie Florence Adelaide Belmont
    Spitzname: -
    Codename: Dame blanc (Französisch für "Todesfee")

    Mutation: (Mutationen entfalten sich erst im Alter der Pubertät. Meist geschieht dies bei einem einschneidenden Erlebnis und/oder in Ausnahmesituationen. Allein die körperlichen Mutationen sind von Geburt an vorhanden.)

    Hypersonomodulation: Der Mutant ist in der Lage, seine Stimme bis zum Ultraschall und darüber hinaus zu modulieren. Ab bestimmten Frequenzen wirken die Schallwellen auf das Nervenzentrum der Zuhörer und können Schmerzen hervorrufen. In hohen Stufen kann das zum Platzen des Trommelfells, Hirnschädigungen oder sogar zum Tod führen.

    Telepathie : Sie kann anderen ihre Gedanken mitteilen, allerdings nur selten in Form von konkreten Worten, sondern eher Ideen...
    Sie könnte zum Beispiel die Idee eines Bildes von sich selbst und ihrem Namen senden um sich vorzustellen, jedoch schlicht zu sagen "Ich bin Sophie" ist ihr nicht möglich. Das empfangen von Gedanken ist ihr nicht möglich - das wird es auch nur dann je werden, wenn ihr ein ausgebildeter Telepath hilft... Und auch dann bleibt die Tatsache, dass ihre Telepathie andersartig ist als normal... Sie dürfte erheblich eingeschränkt sein... Aber auch andere Möglichkeiten haben.

    Alter: 15
    Geburtstag: 30.04.1991
    Geburtsort: Luxemburg
    Beruf:Schülerin

    Aussehen: Schlank, recht helle Haut, fein geschwungene Lippen, langes gelocktes Haar
    Haarfarbe: rotbraun
    Augenfarbe: graublau

    Besondere Kennzeichen: Stummheit, Kiemenartige Auswüchse an ihrer Kehle, die sich aber nach INNEN öffnen und nur wirklich zu sehen, wenn sie ihre Mutation einsetzt.

    Charakter: Sie wirkt wenn man sie zum ersten Mal sieht sehr zurückhaltend und irgendwie neben allem stehend - Kein Wunde rbei jemandem, der nicht sprechen kann. Auch scheint sie selbst Menschen, die ihrer Ansicht nach zu miteilsam sind oder unnötig reden eher zu meiden.
    Sie hat gelernt, dass viele ihre Art sie anzureden als ein Eindringen in ihre Privatssphäre empfinden und tut es daher nur, wenn man sie explizit dazu auffordert - Dann jedoch ist sie genau so gesprächig wie jeder andere Teenager in dem Alter. Sie liebt es, anderen zuzuhören, generell träumt sie gerne und ist einer der Schüler, die während der Mathestunde dann doch zum Fenster hinaus sehen und gedanklich ganz weit fort sind... Wenn man sie besser kennt und die "Sprachbarriere" überwunden ist, ist sie recht aufgeweckt, ja sogar abenteuerlustig... Und sie hält sich nicht immer an Regeln, wenn ihr diese grade nicht zu passe kommen.

    Vorlieben: Philosophische Debatten - Wenn man gewillt ist sie auch reden zu lassen, ist es bei ihr doch schwer, wegzuhören.... Auch wenn es ihre Art der Kommunikation manchmal schwer macht, zu verstehen, was sie eigentlich will, schon wieder eine Philosophie an sich... Italienisches Essen.

    Abneigungen: Vorurteile, Lärm, Hitze, als "abnorm" gesehen zu werden

    Hobbies: Lesen (Fantasy), Klassische Musik, Träumen, "Abenteuer", Schwimmen, Tanzen

    Fähigkeiten : Sophie "denkt" bzw. gestikuliert fliessend 5 Sprachen. (Die in Luxemburg üblichen Deutsch (gut) , Französisch (gut) und Luxemburgerisch (fliessend), dazu Englisch (durchschnittlich) und eine internationale Zeichensprache (Muttersprache))

    Freunde: -

    Familie: Vater : Jacques Belmont (Vater), Valerie Belmont, geb. Dufour (Mutter, verstorben)

    Geschichte


    Sophie wurde in Luxemburg als erstes und einziges Kind eines Physikers und seiner Ehefrau geboren. Ihre Mutter verstarb bei der Geburt, was ihren Vater verbitterte und ihn völlig in sich selbst zurückziehen lies. Dazu kam, dass seine Tochter stumm geboren geworden war... Wo andere Kinder Stimmbänder hatten, war bei ihr nur ein nicht definierbarer Knorpel. Alles zusammen genommen projezierte er seinen Ärger auf das neugeborene Kind und so war das Verhältnis der beiden nie das Beste. Ihr Vater arbeitete an verschiedenen Forschungsinstituten und kümmerte sich auch kaum um sie, so dass es Privatlehrern und Gouvernante überlassen blieb, sie zu erziehen. Schon damals mauserte sich ihr Vater langsam aber sicher zu einem GEGNER alles abnormalen und auch der Mutanten, nicht wissend, was die Zukunft bringen würde.
    Nicht selten einmal ignorierte sie die Worte ihrer Lehrer einfach... Sie war stumm aber sie konnte sich auch hervorragend taub stellen... Besonders wenn sie grade wieder mit offenen Augen träumte, oder aber ein Buch las... Dann waren die mit ihrer Mathematik und Chemie derart uninteressant...

    Als sie 14 war, hate sich das ganze noch immer nicht wirklich geändert. Ihr Vater war nie da, verachtete sie insgeheim, was sie doch spürte und Freunde hatte sie ob ihrer behinderung eigentlich keine... Wodurch sie letztlich immer weniger offen wurde, zu oft hatte man sie zurückgestossen.

    Dann begannen die Halsschmerzen. Innerhalb einiger Monate schwoll ihr Kehlkopf immer weiter an... Das atmen erschwerte sich, etwas festes essen konnte sie nur unter Schmerzen, das Leben wurde zur Tortur. In jener Zeit geschah es zum ersten Mal... Sie hatte Durst... Solchen Durst, aber sie durfte nicht aufstehen, wegen des speziellen Korsetts, in das man ihren Hals gezwängt hatte...
    Sie wollte unbedingt nach ihrer Governante rufen. "Anna... Anna komm doch zu mir, ich habe solchen Durst..." Und - Anna kam. Es war alles vollkommen überraschend - Sophie hatte einen Weg gefunden sich der Welt mitzuteilen, ausser mit der Zeichensprache. Es war als habe jemand einen Schalter in ihrem Kopf umgelegt, denn seid dem ersten Male - Konnte sie es. Sie wusste es aber nie recht zu beschreiben, wie sie es machte... Andere stiessen Luft durch den Hals aus um zu reden.. Sie tat das selbe mit den Gedanken, so erzählte sie.
    Für ihren Vater indess war es kein Freudentag, sondern ein herber Schlag - Seine Tochter, ein Mutant. Diese Schmach, diese Schande...
    Und das gab er ihr diesmal auch offen zu verstehen. Als sie endlich wieder aufstehen konnte, da die Schwellung scheinbar abgeklungen war, begann ihr Vater das, was er ein "ernsthaftes Gespräch" nannte. Nun, wenn es ein Gespräch war, als Schande, Missgeburt und Ähnliches tituliert zu werden - bitte schön. Sophie jedenfalls brach erst in Tränen aus, bevor er sie dann doch bis aufs Blut reizte... Das ganze eskalierte in einen handfesten Streit - und mit in diesem öffnete das Mädchen plötzlich reflexartig ihren Mund und - schrie. Doch es schien kein Schrei von dieser Welt... Er war Schrill, sehr hoch und SEHR laut... Es war ein Reflex gewesen, ja, eine instinktive Reaktion, jedoch - Sie kam erst wieder zum Ende als ihr Vater nicht mehr schrie, sondern am Boden lag... Der Physiker blutete aus beiden Ohren und hatte ganz offensichtlich das Bewusstsein verloren.

    Aber machen wir einen Sprung von etwa einem knappen Jahr... Wo treffen wir Sophie wieder ? An Bord eines Schiffes... Was war geschehen ? Der sogenannte Knorpel hatte sich, durch den Beginn der Pubertät endlich entwickelt... Statt eines biologischen "Tonmodulators", der bei normalen Menschen den Schall der Stimme prägt, besaß sie nun ein Organ, welches es ihr möglich machte, derart schrille Schreie zu erzeugen, dass es die Menschen in ihrer Umgebung schädigte... Und dass sie durch kleine Öffnungen unterhalb ihrer Kehle atmen lässt. Doch war sie weder in der Lage zu kontrollieren wie stark sie dies einsetzte, noch, es auf eine Person zu fokussieren, noch es wirklich willentlich zu tun... Denn sie konnte nicht nun plötzlich einfach den Mund aufmachen und schreien... Es schien da noch eine zweite Komponente zu geben, eine Unmenge an Konzentration... Oder ein instinktiver Verteidigungsakt. Es war noch zweimal passiert, einmal als sie gedrängt und einmal als sie geängstigt worden war... Ihr Vater jedenfalls hatte sich in seiner Überzeugung bestätigt gesehen, das jeder einzelne Mutant gefährlich sie - und gab sie zur Adoption frei, er wolle nichts mehr mit ihr zu tun haben. Irgendwie kam jemandem vom Institut von ihrem Schicksal zu Ohren... Nicht wirklich überraschend, es war eine Art Lokalskandal gewesen. Als sie gefragt wurde, ob sie das Institut zu besuchen wünsche, sagte sie ohne jedes Zögern zu. Ihr gesetzlicher Vormund erhielt die Nachricht sie habe ein Stipendium erhalten... Und so ist sie nun hier, kurz vor den britischen Inseln... Vieleicht würde man sie diesmal...endlich aktzeptieren wie sie war.
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