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Vollständiger Name: Sophie Florence Adelaide Belmont
Spitzname: -
Codename: Dame blanc (Französisch für "Todesfee")
Mutation: (Mutationen entfalten sich erst im Alter der Pubertät. Meist geschieht dies bei einem einschneidenden Erlebnis und/oder in Ausnahmesituationen. Allein die körperlichen Mutationen sind von Geburt an vorhanden.)
Hypersonomodulation: Der Mutant ist in der Lage, seine Stimme bis zum Ultraschall und darüber hinaus zu modulieren. Ab bestimmten Frequenzen wirken die Schallwellen auf das Nervenzentrum der Zuhörer und können Schmerzen hervorrufen. In hohen Stufen kann das zum Platzen des Trommelfells, Hirnschädigungen oder sogar zum Tod führen.
Telepathie : Sie kann anderen ihre Gedanken mitteilen, allerdings nur selten in Form von konkreten Worten, sondern eher Ideen...
Sie könnte zum Beispiel die Idee eines Bildes von sich selbst und ihrem Namen senden um sich vorzustellen, jedoch schlicht zu sagen "Ich bin Sophie" ist ihr nicht möglich. Das empfangen von Gedanken ist ihr nicht möglich - das wird es auch nur dann je werden, wenn ihr ein ausgebildeter Telepath hilft... Und auch dann bleibt die Tatsache, dass ihre Telepathie andersartig ist als normal... Sie dürfte erheblich eingeschränkt sein... Aber auch andere Möglichkeiten haben.
Alter: 15
Geburtstag: 30.04.1991
Geburtsort: Luxemburg
Beruf:Schülerin
Aussehen: Schlank, recht helle Haut, fein geschwungene Lippen, langes gelocktes Haar
Haarfarbe: rotbraun
Augenfarbe: graublau
Besondere Kennzeichen: Stummheit, Kiemenartige Auswüchse an ihrer Kehle, die sich aber nach INNEN öffnen und nur wirklich zu sehen, wenn sie ihre Mutation einsetzt.
Charakter: Sie wirkt wenn man sie zum ersten Mal sieht sehr zurückhaltend und irgendwie neben allem stehend - Kein Wunde rbei jemandem, der nicht sprechen kann. Auch scheint sie selbst Menschen, die ihrer Ansicht nach zu miteilsam sind oder unnötig reden eher zu meiden.
Sie hat gelernt, dass viele ihre Art sie anzureden als ein Eindringen in ihre Privatssphäre empfinden und tut es daher nur, wenn man sie explizit dazu auffordert - Dann jedoch ist sie genau so gesprächig wie jeder andere Teenager in dem Alter. Sie liebt es, anderen zuzuhören, generell träumt sie gerne und ist einer der Schüler, die während der Mathestunde dann doch zum Fenster hinaus sehen und gedanklich ganz weit fort sind... Wenn man sie besser kennt und die "Sprachbarriere" überwunden ist, ist sie recht aufgeweckt, ja sogar abenteuerlustig... Und sie hält sich nicht immer an Regeln, wenn ihr diese grade nicht zu passe kommen.
Vorlieben: Philosophische Debatten - Wenn man gewillt ist sie auch reden zu lassen, ist es bei ihr doch schwer, wegzuhören.... Auch wenn es ihre Art der Kommunikation manchmal schwer macht, zu verstehen, was sie eigentlich will, schon wieder eine Philosophie an sich... Italienisches Essen.
Abneigungen: Vorurteile, Lärm, Hitze, als "abnorm" gesehen zu werden
Hobbies: Lesen (Fantasy), Klassische Musik, Träumen, "Abenteuer", Schwimmen, Tanzen
Fähigkeiten : Sophie "denkt" bzw. gestikuliert fliessend 5 Sprachen. (Die in Luxemburg üblichen Deutsch (gut) , Französisch (gut) und Luxemburgerisch (fliessend), dazu Englisch (durchschnittlich) und eine internationale Zeichensprache (Muttersprache))
Freunde: -
Familie: Vater : Jacques Belmont (Vater), Valerie Belmont, geb. Dufour (Mutter, verstorben)
Geschichte
Sophie wurde in Luxemburg als erstes und einziges Kind eines Physikers und seiner Ehefrau geboren. Ihre Mutter verstarb bei der Geburt, was ihren Vater verbitterte und ihn völlig in sich selbst zurückziehen lies. Dazu kam, dass seine Tochter stumm geboren geworden war... Wo andere Kinder Stimmbänder hatten, war bei ihr nur ein nicht definierbarer Knorpel. Alles zusammen genommen projezierte er seinen Ärger auf das neugeborene Kind und so war das Verhältnis der beiden nie das Beste. Ihr Vater arbeitete an verschiedenen Forschungsinstituten und kümmerte sich auch kaum um sie, so dass es Privatlehrern und Gouvernante überlassen blieb, sie zu erziehen. Schon damals mauserte sich ihr Vater langsam aber sicher zu einem GEGNER alles abnormalen und auch der Mutanten, nicht wissend, was die Zukunft bringen würde.
Nicht selten einmal ignorierte sie die Worte ihrer Lehrer einfach... Sie war stumm aber sie konnte sich auch hervorragend taub stellen... Besonders wenn sie grade wieder mit offenen Augen träumte, oder aber ein Buch las... Dann waren die mit ihrer Mathematik und Chemie derart uninteressant...
Als sie 14 war, hate sich das ganze noch immer nicht wirklich geändert. Ihr Vater war nie da, verachtete sie insgeheim, was sie doch spürte und Freunde hatte sie ob ihrer behinderung eigentlich keine... Wodurch sie letztlich immer weniger offen wurde, zu oft hatte man sie zurückgestossen.
Dann begannen die Halsschmerzen. Innerhalb einiger Monate schwoll ihr Kehlkopf immer weiter an... Das atmen erschwerte sich, etwas festes essen konnte sie nur unter Schmerzen, das Leben wurde zur Tortur. In jener Zeit geschah es zum ersten Mal... Sie hatte Durst... Solchen Durst, aber sie durfte nicht aufstehen, wegen des speziellen Korsetts, in das man ihren Hals gezwängt hatte...
Sie wollte unbedingt nach ihrer Governante rufen. "Anna... Anna komm doch zu mir, ich habe solchen Durst..." Und - Anna kam. Es war alles vollkommen überraschend - Sophie hatte einen Weg gefunden sich der Welt mitzuteilen, ausser mit der Zeichensprache. Es war als habe jemand einen Schalter in ihrem Kopf umgelegt, denn seid dem ersten Male - Konnte sie es. Sie wusste es aber nie recht zu beschreiben, wie sie es machte... Andere stiessen Luft durch den Hals aus um zu reden.. Sie tat das selbe mit den Gedanken, so erzählte sie.
Für ihren Vater indess war es kein Freudentag, sondern ein herber Schlag - Seine Tochter, ein Mutant. Diese Schmach, diese Schande...
Und das gab er ihr diesmal auch offen zu verstehen. Als sie endlich wieder aufstehen konnte, da die Schwellung scheinbar abgeklungen war, begann ihr Vater das, was er ein "ernsthaftes Gespräch" nannte. Nun, wenn es ein Gespräch war, als Schande, Missgeburt und Ähnliches tituliert zu werden - bitte schön. Sophie jedenfalls brach erst in Tränen aus, bevor er sie dann doch bis aufs Blut reizte... Das ganze eskalierte in einen handfesten Streit - und mit in diesem öffnete das Mädchen plötzlich reflexartig ihren Mund und - schrie. Doch es schien kein Schrei von dieser Welt... Er war Schrill, sehr hoch und SEHR laut... Es war ein Reflex gewesen, ja, eine instinktive Reaktion, jedoch - Sie kam erst wieder zum Ende als ihr Vater nicht mehr schrie, sondern am Boden lag... Der Physiker blutete aus beiden Ohren und hatte ganz offensichtlich das Bewusstsein verloren.
Aber machen wir einen Sprung von etwa einem knappen Jahr... Wo treffen wir Sophie wieder ? An Bord eines Schiffes... Was war geschehen ? Der sogenannte Knorpel hatte sich, durch den Beginn der Pubertät endlich entwickelt... Statt eines biologischen "Tonmodulators", der bei normalen Menschen den Schall der Stimme prägt, besaß sie nun ein Organ, welches es ihr möglich machte, derart schrille Schreie zu erzeugen, dass es die Menschen in ihrer Umgebung schädigte... Und dass sie durch kleine Öffnungen unterhalb ihrer Kehle atmen lässt. Doch war sie weder in der Lage zu kontrollieren wie stark sie dies einsetzte, noch, es auf eine Person zu fokussieren, noch es wirklich willentlich zu tun... Denn sie konnte nicht nun plötzlich einfach den Mund aufmachen und schreien... Es schien da noch eine zweite Komponente zu geben, eine Unmenge an Konzentration... Oder ein instinktiver Verteidigungsakt. Es war noch zweimal passiert, einmal als sie gedrängt und einmal als sie geängstigt worden war... Ihr Vater jedenfalls hatte sich in seiner Überzeugung bestätigt gesehen, das jeder einzelne Mutant gefährlich sie - und gab sie zur Adoption frei, er wolle nichts mehr mit ihr zu tun haben. Irgendwie kam jemandem vom Institut von ihrem Schicksal zu Ohren... Nicht wirklich überraschend, es war eine Art Lokalskandal gewesen. Als sie gefragt wurde, ob sie das Institut zu besuchen wünsche, sagte sie ohne jedes Zögern zu. Ihr gesetzlicher Vormund erhielt die Nachricht sie habe ein Stipendium erhalten... Und so ist sie nun hier, kurz vor den britischen Inseln... Vieleicht würde man sie diesmal...endlich aktzeptieren wie sie war.
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