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auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Falcon trat nachdenklich in den Garten hinaus. Sie zog ihre Schuhe an, bevor sie vollends in den Schnee trat und betrat dann einen der Wege. Leise knirschend machte der Schnee ihren Füßen Platz und sie schritt vorwärts.
Nach einiger Zeit hielt sie inne und atmete tief durch. Sie stand inmitten einer Wiese und wandte ihren Blick gen Himmel. Der Wind rauschte sanft in ihren Ohren und Falcon entfaltete ihre Schwingen zu der vollen Spannweite von rund 6 Metern. Mit einem Lächeln auf den Lippen fühlte sie den Wind, der durch ihre Federn streifte und ihr bereits ein kleines Gefühl der Freiheit gab, welche sie so sehr liebte.
Vorsichtig kletterte sie auf einen Stein und dann weiter hoch auf die Mauer. Und dort schloß sie für einen Moment ihre Augen. Sie lächelte wieder und begann mit den Flügeln zu schlagen. Sie spürte, wie sie langsam abhob und dann flog sie ein wenig über den Garten. Sie fand es wundervoll, zu fliegen und einige Minuten beobachtete sie das Institut von oben.
Schließlich landete sie wieder im Garten und legte ihre Schwingen an. Erschöpft lehnte sie sich auf einen Stein und blickte zum Institut. Es war so schwierig, sich wirklich auf andere einzulassen. Konnten sie verstehen, wie es war, sich in die Lüfte zu erheben?
So vieles war geschehen. Erst der Flug, dann der Abschied von ihrer Schwester, sie hatte sich gefühlt, als wäre ihre Welt zusammengebrochen. Einsam, allein und frierend, völlig unwissend von der Welt war Layleen durch Inverness geirrt, bis Remy sie aufgelesen und mitgenommen hatte.
Mitgenommen an einen Ort, den sich Falcon niemals hätte träumen lassen. Ein Ort, an dem viele lebten, die wie sie waren.
Und schon in der ersten Nacht fand Falcon neue Freunde. Chui und Megan. Die beiden waren ihr symphatisch.
In der nächsten Zeit hielt Falcon sich bedeckt, sie war viel alleine und dachte nach. Auch am zweiten Tage, an dem sie da war, hatte sie noch keine Entscheidung gefällt, ob sie bleiben würde. Am dritten Tag jedoch teilte sie Remy dann mit, das sie bleiben würde, wenn es ihr erlaubt sei.
Noch immer hatte sie Schwierigkeiten, von sich aus auf andere zuzugehen und so hielten ihre Kontakte sich eher spärlich, denn bis auf Megan, Chui und später auch Ashley, das Mädchen, das ihr irgendwie ähnlich war, beschränkten sich Falcons Kontakte bis zum heutigen Tage eher auf kurze Begegnungen.
Tut mir leid das ich letzte Zeit nicht da war. Ich hab nach 16 Jahren meinen Vater wiedergefunden, dann Weihnachten und all der Streß aber nu bin ich wieder da - wo könnt ich denn nun am dümmsten wieder mit reinkommen? IG isses ja nu doch auch ne Weile her das Falcon aufgekreuzt ist..
Kalt war ihr, als sie mit ihrer Tasche durch die fremde Stadt marschierte, stetig auf der Hut, versuchend, so wenig Menschen wie möglich zu begegnen. Ihre Finger und Zehen schmerzten, wie so oft in letzter Zeit und betrübt starrte sie auf ihre Finger. [i]Hört doch endlich auf, wehzutun.[/i]
Tränen standen in ihren Augen, denn der stetig vorhandene Schmerz war unangenehm.
Sie verstand selbst noch gar nicht, was da vorgefallen war. Dieser unnatürlich hohe Schrei, hatte den wirklich sie von sich gegeben? Wie hatte sie das können?
Sie hob den Blick, der noch immer von Tränen verschleiert war, um wenigstens die Straße nicht ganz aus den Augen zu lassen. Die Tasche, welche sie trug, fühlte sich an wie ein Bleigewicht und ihr Magen knurrte vernehmlich.
Sie sah sich um. Geld hatte sie keines, doch irgendwo her musste sie ja Essen bekommen. Daran hatten sie und Jessy nicht gedacht. Ein schmerzliches Gefühl durchzog ihren Magen, alles schien sich zusammenzukrampfen und es fühlte sich an, als habe sie einen Klumpen aus Blei im Magen.
Heiße Tränen rannen über ihre Wangen. Sie bog in eine schlecht beleuchtete Gasse ein und blickte auf die Mülltonnen. Es war ihr zuwider, doch wenn sie etwas zu essen wollte, dann musste sie es tun. Sie stellte ihre Tasche ab und öffnete den Deckel der ersten Mülltonne. Der Geruch ließ sie kurz würgen, ehe sie begann, dort nach etwas Eßbarem zu suchen.
Noch immer rannen die Tränen über ihre Wangen und ließen sie schluchzen.
Die Tonne kippte um, als sie zu hektisch wühlte und erschrocken sah Layleen sich um. Rasch schnappte sie ihre Tasche, als in dem Haus, zu dem die Tonne gehörte, Licht anging. Irgendwo hinter sich hörte sie noch jemanden rufen: "Scheiß Straßenköter!"
Etwas weiter waren einige Bäume und Büsche. Hinter diesen stellte sie ihre Tasche wieder ab und ging zu einer anderen Mülltonne. Sie hatte viel Glück. Ganz oben auf war der Rest eines Bratens, der wohl erst vor kurzer Zeit in diese Mülltonne gewandert war. Layleen nahm ihn, rannte zu ihrer Tasche hinter die Büsche zurück und setzte sich dort ins Gras. Sie versuchte den Braten sauber zu machen, so gut es ging, ehe sie davon abbiss, um ihren knurrenden Magen zu beruhigen. Die Tränen waren nun wieder versiegt, aber die Sehnsucht nach ihrer Schwester blieb. Nagende Einsamkeit hüllte das junge Mädchen mit den Falkenschwingen ein, als sie dort in der Dunkelheit saß, allein in einer fremden Stadt.
Mutation: Layleens auffälligste Mutation sind wohl die Schwingen, die an den Schulterblättern des zierlichen Mädchens entspringen und ihr bis fast zu den Knöcheln herabreichen. Diese sind braunschwarz gefärbt, so, wie die eines Falken. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben diese Schwingen eine ungefähre Spannweite von 6 Metern. Gleich Engelsflügeln sind sie, mit weichen Federn, die stetiger Pflege bedürfen. Auch ist sie in der Lage, einen unnatürlich hohen Schrei von sich zu geben, wie ein Falke, welcher durchaus in den Ohren sehr schmerzen kann.
Die sich dadurch ergebende Hypersensation betrifft ihre Augen – sie kann so gut sehen, wie ein Falke und ihren Gleichgewichtssinn, der extrem gut ausgeprägt ist.
Im kurzen gesagt hat sie also die folgenden Mutationen:
- Animalismus (Falke)
- Flügel (Federn, Färbung wie Falke)
- Hypersensation (visuell, Gleichgewicht)
- Krallen
- Hypersonomodulation (Falkenschrei)
Alter: 17 Jahre
Geburtstag: 19.7.1988
Geburtsort: Murnau, kleiner Ort etwa eine Stunde entfernt von München
Beruf: noch keinen
Aussehen: Layleen ist ein hübsches Mädchen mit langen, schwarzen Haaren, die ihr, wenn sie diese offen trägt, bis zum Po herab fallen. Ihr Haar ist sehr dicht und glänzend.
Auffällig wirkt sie nicht allein durch die Schwingen, welche an ihrem Rücken entspringen und eine braunschwarze Farbe haben, sondern auch durch ihre außergewöhnliche Augenfarbe. Bernsteingelb sind ihre Augen und wirken scharf und stechend.
Layleen sieht älter aus, als sie wirklich ist. Sie ist nur 1,60 groß und wiegt lediglich 40 kg. Mit ihren fast schon zu groß anmutenden Schwingen ergibt dies ein sehr exotisches Bild. Layleens Gesicht ist schmal geschnitten, hohe Wangenknochen verleihen ihr ein markantes Aussehen. Ihre vollen Lippen weisen einen zarten Rosaton auf und ihre Haut ist von einigen Sommersprossen bedeckt, was Layleen jedoch nicht weiter stört. Ansonsten ist ihre Haut gebräunt. Layleens Fingernägel sind sehr scharf, eigentlich erspart sie sich dort die Arbeit, die andere Mädchen sich machen, in dem sie ihre Fingernägel feilen – Layleens sind von Natur aus recht spitz, scharf und lang, ebenso die Fußnägel.
Bevorzugt trägt die junge Frau schwarze Kleidung, die ihren schlanken Körper betont, jedoch sind fast alles Sonderanfertigungen, das sie normale Kleidung aufgrund ihrer Schwingen wohl kaum tragen könnte, es sei denn, es handelt sich um Tops mit Spaghettiträgern. Hierbei legt sie besonders viel Wert auf ihren schwarzen Ledermantel und ihre Sonnenbrille, beides Geschenke ihrer Schwester.
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: bernsteingelb
Besondere Kennzeichen: Braunschwarze Schwingen auf dem Rücken, gelbe Augen, extrem scharfe Sinne und scharfe Finger – und Fußnägel
Charakter: Layleen ist ein schwieriges Mädchen. Stetig versucht sie, selbst irgendwie klar zu kommen, wie sie es schon ihr ganzes Leben lang musste. Im Grunde ihres Herzens sehnt sie sich nach jemandem, der sie liebt und sie akzeptiert, wie sie ist, doch bislang stieß sie nur auf Verachtung und auch Haß. So ist es nicht weiter verwunderlich, das Layleen sehr zurückgezogen und schüchtern wirkt, obwohl sie dies eigentlich nicht wirklich ist. Sie liebt die Natur, liebt es, zu singen und Musik zu hören und einfach mal nur sie zu sein. Sie geht gerne einkaufen und möchte einfach so sein wie andere Mädchen in ihrem Alter auch. Doch sie ist nicht so.
Weder kann sie ungestört einkaufen gehen, noch hatte sie bisher einen Freund, weil alle, die ihr gefallen hätten, sich durch ihre Mutation abgestossen fühlten. Nicht einmal die eigenen Eltern brachten ihr Liebe entgegen und daran hat Layleen hart zu knabbern.
Vorlieben: Fliegen, durch die Natur streifen, singen, Musik hören und einkaufen
Abneigungen: Unfrieden, Streit, Mutantenhasser und untolerante Menschen
Hobbies: In der Natur herumstreifen, lesen und zeichnen, Musik hören
Freunde: -
Familie: James Jacobs, Radiomoderator, 45 Jahre
Lilian Jacobs, Verkäuferin, 42 Jahre
Jessy Jacobs, Studentin, 20 Jahre
Geschichte
Als Layleen geboren wurde, schien alles an ihr völlig normal zu sein. Zumindest, bis das Kind das erste Mal seine Augen öffnete. Nicht das erwartete Blau, sondern Bernsteingelb strahlten die Augen des jüngsten Sproßes der Familie empor und ihre Eltern versuchten sich einzureden, das dies nichts weiter zu bedeuten habe. Die schon zu dieser Zeit vorhandenen „Höcker“ auf dem Rücken schob man auf die Tatsache, das ihre Schulterblätter eben einfach stärker ausgeprägt waren.
Layleen wuchs zunächst behütet im Kreis der Familie auf. Ihre Finger- und Fußnägel wurden mit der Zeit schärfer und spitzer, doch auch das versuchten die Eltern zu missachten. Bis kurz nach Layleens viertem Geburtstag war die Familie Jacobs im Grunde eine normale Familie.
Layleen spielte fröhlich im Garten mit ihrer Schaufel im Sandkasten, als ihr Rücken, wie eigentlich oft in den letzten Jahren, auf einmal wieder höllisch wehtat. Schon die Nacht über hatte das kleine Mädchen schlecht geschlafen und als sie nun die kleine Hand hob, um an ihre Schulterblätter zu fassen, fühlte sie etwas Weiches. Sie zupfte daran und verzog das Gesicht. Als sie ihr Händchen nach vorne zog, hatte sie eine winzige, weiche braunschwarze Feder in der Hand. Der Schmerz wurde stärker und Layleen schrie gequält auf. Dies riß ihre Familie von den Sofas hoch. Sie hatten gerade fern gesehen, doch der Schrei der kleinen Tochter hatte sie nun erschrocken, so voller Qual war er gewesen. Nun fanden sie ihr kleines Mädchen bewusstlos dort im Sandkasten und ließen sogleich einen Arzt kommen, als sie die Federn am Rücken des Mädchens bemerkten. Sie glaubten zuerst, das Kind wäre von einem Raben oder einem ähnlich großen Vogel attackiert worden, was jedoch nicht der Fall war. Die seltsamen Höcker, welche Layleen schon von Anfang an gehabt hatte, waren der Beginn ihrer Flügel gewesen. Und nun brachen diese Flügel mit aller Macht hervor. Es dauerte drei Monate, drei Monate, in denen Layleen furchtbare Schmerzen ebenso wortlos duldete, wie die plötzliche Abweisung ihrer Eltern. Einzig ihre Schwester Jessy gab ihr Geborgenheit und Schutz.
Jeden Tag kam sie zu Layleen in dieser Zeit, schenkte ihr Spielsachen, las ihr vor und spielte mit ihr, wenn Layleen schmerzfrei genug dafür war. Layleens Eltern schmiedeten derweil Pläne. Um jeden Preis mußte die Mutation ihrer jüngsten Tochter geheim gehalten werden. Man dachte sich gemeinsam mit dem Arzt eine Krankheit aus, die Layleen zwang, daheim zu bleiben. Ein Privatlehrer wurde engagiert, der einen Vertrag unterzeichnen mußte, in welchem er sich zu strengster Geheimhaltung verpflichtete.
Layleen war zu einem Leben im Verborgenen verdammt und ihre Schwester sah dies nicht gern. Sie selbst musste auch schweigen, in der Schule und überall sonst den Schein einer schwer kranken Schwester aufrecht erhalten. Jessy liebte Layleen von Herzen und fand ihre Schwester mit den braunschwarzen Schwingen, die nun auf ihrem Rücken lagen, wunderschön. „Wie ein Raubvogel.“ pflegte sie immer zu sagen und schenkte ihrer kleinen Schwester dadurch Mut und Kraft.
So wurde Layleen älter, verborgen in einem Kellerzimmer im Haus ihrer Eltern, versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit, immer mehr verkümmernd wie ein prachtvoller Vogel, den man in einen Käfig gesperrt hatte. Aus dem einstmals fröhlichen Kind wurde ein stilles, verschlossenes junges Mädchen und schließlich eine junge Frau, die von den Geschicken der Welt nur deswegen Ahnung hatte, weil ihre Schwester ihr immer wieder ermöglichte, heimlich nach draußen zu kommen, wenn die Eltern wieder fort waren. Auch lernte Layleen während dieser Zeit, zu fliegen bzw. zu gleiten. Lang konnte sie dies jedoch nicht durchhalten. Immer öfter taten ihr auch die Finger und Füße weh und sie verstand nicht, wieso. Eines Tages konnte Jessy das Leid ihrer Schwester nicht mehr mit ansehen.
Und so stahl sie den Eltern die Papiere ihrer Schwester, Ausweise, Geburtsurkunde, Zeugnisse – alles, was Layleen vielleicht brauchen konnte. Sie selbst sagte zu ihren Eltern, sie ginge auf eine Studienreise. Und dann war es so weit. Jessy wartete, bis ihre Eltern arbeiten gegangen waren, schloß Layleens Zimmer auf und ging zu ihr herunter. „He, Falcon.“ sprach sie ihre kleine Schwester an und Layleen drehte sich zu ihr herum. „Bist du so weit?“ Layleen nickte und Jessy nahm ihre Hand. „Bald bist du frei, Falcon. Versprich mir aber, das du mir schreiben wirst, ja? Da, wo ich dich jetzt hinbringe, bist du weit weg von unseren Eltern. Dort kannst du dir ein Leben aufbauen.. aber du wirst allein sein, ich kann nicht bleiben.“ sagte sie leise. Und so machten die Schwestern sich auf den Weg. Jessy brachte Layleen eigenhändig nach Schottland, flog mit ihr im Flugzeug. Sie fuhr mit Layleen nach Inverness und dort kam der Abschied. „Ab hier musst du alleine zurecht kommen, Falcon. Ich muss bald wieder nach Hause." Jessy reichte ihr ihre Reisetasche. „Hier, deine Sachen. Leb wohl, meine Falcon und pass auf dich auf.“
Alein gelassen in Iverness, wusste Layleen zunächst nicht, was sie tun sollte. Die Schwingen zu verstecken war unmöglich und ihre gelben Augen sehr auffällig. Layleen irrte durch die Straßen, bis ein Kerl sie packte und in eine stille Seitengasse zerrte. Die junge Frau wehrte sich, doch ihre Kraft reichte nicht aus, um sich zu befreien. In dieser Not stieß sie plötzlich einen schrillen Schrei aus und der Angreifer krümmte sich vor ihr auf dem Boden, sich die Ohren zuhaltend. Layleen rannte mit ihrer Tasche blindlings davon, ohne zu wissen wohin. Irgendwo machte sie dann Halt, nicht wissend, wie es nun weitergehen sollte.