Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Wenn du mich schon so danach fragst, dann gibt es tatsächlich einen Wunsch; nerv mich nicht.
Woraufhin er auch schon ein wenig in einen Gang vorschlenderte und auf die Beschriftung neben den Zimmertüren sah. Unterrichtseinheiten. Ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Züge.
Manchmal fühlte er sich einfach nur von Kindergartenkindern umgeben, obwohl er überhaupt nicht wusste, wie Kindergartenkinder waren... eigentlich wusste er nicht einmal wie Kinder waren. Er war selbst nie eines gewesen. Also legte er die Hände auf dem Rücken ineinander und studierte die Stundenpläne, während er auf dem Gang wartete. Denn ganz so dreist, in andere Räume zu stiefeln, war er nicht.
Mit einem leisen Pfeifen auf den Lippen, schlenderte die junge Frau die Treppe hinab in die Eingangshalle und blieb einen Moment lang auf der untersten Treppenstufe stehen, um schnaufend Luft zu holen. Mein Gott, sie fühlte sich wie nach einem Marathonlauf und nicht nach knapp 30 Treppenstufen - so langsam verging ihr der Spass an dem Ganzen.
Trotzdem zierte ein vergnügtes Lächeln ihre Lippen, als sie noch einmal einen Blick über die Schulter die Treppe hinauf war: Es war fast ein bisschen wie im Xavier Institute.
Aber Excalibur- und X-Men-Anwärter, die Zeiten waren für sie vorbei. Der Beginn eines neuen Lebensabschnittes hatte doch auch immer etwas Gutes an sich, nur diesmal musste sie noch ein wenig danach suchen. Wenn sie es auch im Leben nicht zugegeben hätte: Sie vermisste Salem Centre.
Ihre Gedanken hatten ihr immerhin genug Zeit gegeben endlich wieder zu atem zu kommen, ehe sie nun ihren Weg fortsetzte. Das fremde Gesicht in der Eingangshalle, liess sie allerdings erneut inne halten.
"Hi", grüsste sie mit einem etwas fragendem Blick herüber. "Kann ich ihnen irgendwie helfen?"
Hm? Oh...nein. Ich hab nur gerade... Er deutete auf den Stundenplan vor sich Ich habe mich auch eine Weile mit Philosophie beschäftigt. Vor allen Dingen Kants pragmatische Ansätze über die Erkenntnistheorie entgegen der rationalistischen Metaphysik und des radikalen Empirismus. Wobei er sie wieder ansah Verstehen sie? Nettes Thema...
Nein, um ehrlich zu sein verstand sie nicht. Gut, Hank hatte oft genug versucht sie an vernünftige Literatur heranzuführen, aber Rohey war nun einmal stur genug sich als einziges zu Shakespeare hinreissen zu lassen und alles andere gekonnt zu ignorieren. Sie war eben eher der Musiker der Familie. Und ihre Schwester... ja, darüber wollte sie ja auch nicht mehr nachdenken.
"Haben sie einen Termin mit der Internatsleitung?" Himmel, wo kamen so junge Lehrer denn her? Lächelnd reichte sie ihm die Hand. "Ach, ich bin übrigens Rohey."
Ein bisschen seltsam war er ja schon. Schweigend musterte sie ihn einen Moment lang und konzentrierte sich ganz auf seine Gefühle. War er denn etwa so unsicher - er hatte doch keine Angst oder führte was im Schilde, hm?
"Ich glaube die beiden sind grade beschäftigt. Wir können ja erstmal... was trinken."
"Ich habe ihn mitgebracht" trällerte Liam gut gelaunt und es war noch nicht mal gestellt, als seine Augen aufleuchten als hätte jemand in seinem Kopf ein Licht angeknipst. Allerdings musste er schon wieder die Strin runzeln als er Lolita hinterher sah. Hier ging es ja schlimmer zu als auf dem Bahnhof. "Hey Honey." und damit hatte er Rohey schon in den Arm gezogen und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen. Etwas ungelenk drückte er ihr die Blumen in die Hand. "Er wollte sich ein bisschen umsehen. Ich habe ihm einen Kaffee versprochen" er lächelte zu seiner Frau hinab formte lautlos im gleichen Augenblick ein Wort mit den Lippen. Das Wort lautete: Mutant
Angst war es nicht, auch nicht direkt Unsicherheit... nun ja, Letzteres vielleicht schon. Er wollte nicht unhöflich sein, aber er war schlichtweg zu wenig mit Leuten zusammen, mit denen er mehr als fünf Worte austauschte. Über Philosophie, Mathematik oder andere Wissenschaften konnte er sich durchaus unterhalten, doch das interessierte ohnehin nur eine Minderheit. Als Liam dann dazu kam, klärte sich das ja nun auf... obwohl er noch immer nicht wusste, was dies für ein Termin hätte sein sollen.
"Oh", raunte sie lächelnd und nickte ihrem Mann zu. "Okay. Ich glaub es ist sogar noch Kuchen da, wenn ihr Hunger habt." Und bei diesem "ihr" bezog sie auch Lolita mit ein, der sie einen fragenden Blick zuwarf.
"Oh, hallo. Noch ein neues Gesicht?" Und wer ist DAS nun wieder, Mister McNamara?