Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Einen Moment lang sah sie Lolita noch hinterher. Eine Ausreisserin... warum nur erinnerte sie das so sehr an ihre eigene Geschichte und viel zu viele ihrer anderen Mitschüler? Wie konnten Eltern nur so grausam sein und nicht mal zu ihren eigenen Kindern stehen?
Vielleicht lag es einfach an der Erinnerung an ihre Vergangenheit, aber ihr als werdenden Mutter versetzte es einen Moment lang einen Stich ins Herz - und seltsam, dass ihre Traurigkeit fast stofflich fühlbar im Raum stand.
"Wenn du Glück hast, hat Logan noch Pizza übrig gelassen für euch", damit überspielte sie doch sehr gekonnt ihre eigenen Gefühle und tätschelte kurz Liams Hand auf ihrem Bauch.
"Ich werd mal nach ihr sehen. Stellst du die Blumen erstmal ins Wasser?" Und wer konnte schon dem Blick solcher grossen, glänzenden Augen wirklich widerstehen, als sie ihm die Tulpen noch einmal zurück reichte.
Kassander lächelte sie noch kurz freundlich zu, ehe sie Lolita nachdenklich hinterher stieg.
Liam zog einen kleinen Flunsch und zog die Strin in Falten. Ja, richtig...Hunger. Aber er hätte jetzt eher an ein Essen in den eigenen vier Wänden gedacht. Sie und er und...ein bisschen Entspannung halt, nach einem anstregenden Arbeitstag. Herrisch wirbelte er seine Frau in den Arm und drückte ihr einen atemlosen Kuss auf der vieles bedeutete: Für Kass hieß er zum Beispiel "Finger weg! Meine Frau!, für Rohey bedeutete er "Beeil dich ein bisschen." Mit einem letzten zärtlichen Blick eines frisch verheirateten tätschelte er seiner Frau liebevoll das immer größer werdende Hinterteil und winkte Kassander mit sich.
Jetzt hatte er wirklich Hunger.
"Sag mal jetzt willst du mich verarschen oder?" Ja, Liam lief schon wieder Gefahr etwas...nun ja ...ungehalten zu werden. "Du isst jetzt mit." Fertig der Durchsage. 1. Hatte Kassander ihn gerade indirekt um seinen Nach- Feierabend-Sex gebracht und 2. hatte er doch einfach ein schlechtes Gewissen weil er so ruppig gewesen war. Ergo? Der Bengel sollte schleunigst folgen, sonder würde Liam ihn nämlich im Nacken packen und ihn mitziehen wie eine Katze ihre Jungen.
Tschuldigung, er war ein Mischmasch zwischen Ire und Schotte, da verstand er in punkto Gastfreundschaft keinen Spass.
Eigentlich hatte er jenem genau diesen Spass nicht verderben wollen. Aber okay... wenn ihn der andere schon so dezent dazu...zwang, würde er mitkommen.
"Na schön", leicht nickend und Liam erneut folgend.
Das Gepäck neben der noch recht provisorischen Garderobe abstellend, liess er den Blick kurz den Flur hinab zur Küche schweifen. Die Luft war rein. Sehr gut so weit.
Schweigend drückte Michel seine blosse Hand gegen die Wand des Flures und schien, wie ein kleines Kind nach Wasser, nach einem Schatten greifen so wollen. Mit einem gravierendem Unterschied: Das Kind würde das Wasser nicht zu fassen bekommen, Michel den Schatten sehr wohl. Einen Moment lang, musterte er das sich verformende Schattengebilde in seinen Händen, um es schliesslich zu Boden fallen zu lassen. Wie eine Schlange, huschte der Schatten über den Boden, den Flur hinab und verschwand unter der Küchentür.
Nur einen Moment später erschien Charleen auf der Bildfläche. Aufmerksam schloss sie die Küchentür hinter sich und blieb am Rahmen gelehnt stehen und stierte Michel mindestens wie ein Weltwunder an. Das Michel nicht allein war wurde ihr schon gar nicht mehr gewahr. "Michel" flüsterte sie heiser, da ihre Stimme einfach zu versagen drohte und in ihren Augen kleine Freundentränchen blitzen. Sie biss sich auf die Unterlippe und ehe sie Beide sich versahen war sie Michel auch schon um den Hals gefallen. "Ich habe dich so vermisst."
Obwohl sich eher die Frage für jemand Außenstehenden stellen würde, wie sie eine Trennung überhaupt überlebt hatte.
Das ist also Charleen.., dachte Paolo sich nett, wirklich sehr nett. Er nahm die Sonnenbrille ab und ließ einen Henkel in der Brusttasche verschwinden. Er trat hervor, nahm Charleens Hand und küsste sie nach dieser für ihn als Gigolo üblichen Geste stellte er sich Charleen vor. "Ich bin Cutillio, Paolo Cutillio und du musst Charleen sein". Was interessierte ihn, dass SIE Michel scheinbar ablecken musste.
Das er nun positiv von dieser Begrüssung überrascht war, konnte man ihm nicht zwingend ansehen - eher schien das Gegenteil der Fall zu sein. Trotzdem drückte er sie nicht minder herzlich an sich und hauchte ihr einen kurzen Kuss auf die Schläfe. Charleen kannte ihren Freund ja schon etwas länger und würde ohnehin sicher deuten können, was hier vor sich ging.
"Ein guter Freund von mir", fügte Michel an und warf Paolo einen Blick zu. Er war nicht eifersüchtig, nur fürs Protokoll, er war es nicht! Aber wenn Paolo Charleen falsch ansah, könnte ihn auch ihre Freundschaft nicht wirklich retten.
Was sollte dieser Blick? Michel war doch nicht etwa Eifersüchtig, oder...? Paolo grinste. Sein tougher Freund wurde zum Weichspüler.
War das ein lächeln von Charleen? Man könnte es doch so deuten. Als er merkte das Charleen nicht wirklich auf ihn eingehen wollte, wandte er sich Trish zu. In der Hoffnung sie würde heute in seinem Bett schlafen! "Wo kommst du eigentlich her?"
Charleen brauchte einen Moment um sich zu fangen, drängte sich aber gleich an Michel und lehnte ihren Kopf verträumt auf seine Schulter.
Dem scheinbaren Freund von Michel schenkte sie ein zaghaftes lächeln. "Freut mich dich kennenzulernen." murmelte sie etwas befangen und strich sich die Haare aus dem erhitzen Gesicht. "Wolt ihr nicht reinkommen? Logan teilt gerade die Klassen ein." wenn man es so nennen wollte.
Na ja, gern hatte sie zu Paolo gesagt, dass sie schon viel von ihm gehört hatte. Aber eigentlich war es ja nicht so.
Paolo zupfte an seinem Hemdkragen und stelle ihn auf, dabei schenkte er ihr eins seiner charmantesten lächeln. "Geboren bin ich in New York, doch meine Heimat ist Sizillien." erneut nahm er ihre Hand, führte sie an seine Lippen und hauchte ihr seinen warmen Atem entgegen. "Weisst du was man über Italiener sagt?" er ließ die Frage im Raum stehen und klemmte sich ihre Hand in die Ellenbeuge.