Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
"Hier?" Sie hob überrascht die Augenbrauen. Mann, was für ein Kraut hat der wohl geraucht? Der scheint noch nicht ganz von seinem Trip runtergekommen zu sein. "Du meinst, sie sammeln sich, um die Weltherrschaft an sich zu reißen? Und wo soll das sein? Unterm Loch Ness?" Sie schien ihm nicht wirklich zu glauben, oder wollte sie ihn nur reitzen?
'Padraig' schaute sie an...
"Fein...glaubs halt nicht...aber mein Nessie-Steak hat dir anscheinend geschmeckt? Ja?" wenn sie ihn reizen wollte, hatte sie das anscheinend geschafft.
Der Collie hob kurz prüfend den kopf, legte ihn dann wieder ab, Anscheinend kannte er Herrschens Ausbrüche.
"Du hast nach gefragt...du wolltest die Mutanten-Storys hören...also beschwer dich jetzt nicht."
'Padraig' brüllte nicht wirklich, eigentlich hatte sich seine Stimme kaum geändert...nur ein Tick..aggressiver.
Anscheiend nicht das erste Mal, das ihn wer einen Spinner nannte. Er steckte sich die Kippe in den Mund und suchte seine Hosentaschen ab.
"Und mach die AUgen auf, kleine. Die Welt ist längst nicht mehr normal. Überall mutiert es um einen rum. Kauf dir morgen mal ne Zeitung..nicht den Inverness Courier...ne große Zeitung. Die Politiker haben nur noch ein Thema. Mutation. esetze dafür...dagegen...Radikale Mutantengruppen in Südafrika. Aufstände in Korea...Mensch, so blind kann man nicht sein."
Dann kam er anscheinend wieder runter. Er shcnaufte aus...Sein Suche nach einem Feuerzeug war erfolglos.
"Hast du Feuer, Kleine?"
"Beruhig dich ... klar hab ich von Mutanten gehört, bin ja schließlich nicht von gestern. Und Zeitung les ich auch. Wusste ja nicht, dass du so empfindlich drauf reagierst. Gut, ich hab mich absichtlich dumm gestellt, wollte nur wissen, was du davon hälts und das weiß ich nun wohl ... Feuer? ja, davon hab ich jede Menge und nenn mich nicht Kleine!" Sie war sauer, Erwachsene können ganz schön dämlich sein.
Sie brauchte sich diesmal auch nicht wirklich zu konzentrieren, auf ihrer Handfläche entstand ein kleiner Feuerball. Am liebsten hätte sie diesen gleich auf den Wohnwagen geschleudert aber sie beherrschte sich, auch wenn es nicht ganz leicht war.
"Ist zwar was übertrieben, aber rauchen ist eh ungesund."
Mensch Marinja, warum lässt du dich so schnell reißen, was ist, wenn er jetzt die Regierung anruft?
Sie hatte es geschafft. 'Padraig' war die gedrehte Zigarette ausdem Mund gefallen. Trotzdem blieb ein panischer Aufschrei, oder ein Aufspringen aus.
Er glotze einen Moment abwesend das tanzende Feuer in Marinjas Händen an.
Tasha hatte, für Tiere typisch, Abstand genommen.
Sein Gehirn arbeitete sichtbar. Dann...ungefähr eine halbe Minute nach Marinjas feuriger Offenbarung, hob er seine Zigarette wieder auf, ohne die Kleine, wie er sie nannte, aus den Augen zu lassen.
"So ist das also...bist du von denen geschickt? Mh? Schicken sie jetzt schon Kinder." seine Stimme war ruhig, er wirkte gefasst, dennoch ...seine Augen zeigten großen Respekt, vor dem Mädchen, was nicht einmal einen Meter entfernt eine Flamme spielen ließ.
"Nur auf Urlaub...mh? Studienreise? Und jetzt..." er schnickte die Zigarette ins Lagerfeuer "grillst du mich?"
Marinja schleuderte die Feuerkugel in den See, woraufhin diese mit einem Zischen erlosch, betrachtet anschließend ihre Handfläche. Diese Art von Feuerherbeirufung passiert eigentlich recht selten, da sie meistens nur ihre Gedanken auf etwas fokussieren muss, um dieses anzuzünden.
Als 'Padraig' sie ansprach, löste sie ihren Blick von der Hand und sah ihn an: "Geschickt? Wer soll mich geschickt haben? Wovon sprichst du? Ich mach hier wirklich nur Urlaub. ... Wieso rechtfertige ich mich hier eigentlich?"
Sie stand aprubt auf. "Ja, ich könnte dich grillen, hätt ich auch getan, wärst du einer dieser Männer, die ... die ... ach, vergiss es." Sie schnappte sich ihre Tasche und wollte nur noch so schnell wie möglich weg, aber sie drehte sich noch mal zu 'Padraig' um und sprach wieder mit ruhiger Stimme: "Warum sollte mich denn jemand zu dir geschickt haben? Bist du so wichtig?"
'Padraig' hob beschwörend die Hände über den Kopf "Na prima...jetzt bin ich auch noch ein Perverser...gibts ja immer öfters...alte, geile Männer, die junge 'feurige' Mädchen mit Steaks und süßen Hunden zu sih in ihren Wohnwagen locken."
Richtig verletzt klang er nicht, nur eben etwas aufgewühlt.
"Und nein..du musst dich nicht rechtfertigen...immerhin bist du auf Besuch..im Urlaub...wozu Rechtfertigung, wenn es auch ein Flammenwerfer tut?" er war gleichzeitig mit ihr aufgestanden.
Ja, seine Meinung über Mutanten war reichlich festgefahren.
Dann schien er sich wieder etwas zu beruhigen...Marinja war aufgestanden und hatte ihre Tasche geschnappt.
Zehn Sekunden Stille.
"Du willst gehen?"
Dann ihre Frage.
"Wichtig? Nein, wichtig bin ich nicht...mich würde wundern, wenn sich hier irgendwer um mich kümmern würde, geschweige denn kennen. Ist ja so gewollt...daher der Deckname..." was soll's...jetzt ist es raus, wenn sie wegen mir hier ist, ist es eh egal...
"Ich hab mir halt ein paar Feinde gemacht in den mutierten Kreisen...hab meine Frau verloren...meinen Job und meine Tochter...deshalb bin ich auch von zu Hause 'abgehauen', aber nicht aufgehört mich mit der neuen, genetischen Fraktion anzulegen. Leserbriefe... also, würde mich nicht wundern, wenn du das Exekutionskommando darstellst."
"Ein Deckname? Feinde? Mann, langsam komm ich mir vor, wie in einem Action-Film ... Das mit deiner Familie tut mir leid," und das meint sie wirklich ehrlich, was man auch in ihrem Blick bemerken kann, es ist nicht wirklich Mitleid, aber die Wut ist aus der Mimik verschwunden.
"Ich hab noch niemanden umgebracht und das hab ich auch in naher Zukunft eigentlich auch nicht vor." Erneut streicht sie sich das Haar aus dem Gesicht, es ist mehr eine Geste der Verlegenheit.
"Ich wollte dich auch nicht erschrecken, tut mir leid, aber ich kann es nun mal nicht leiden, wenn man mich für dumm verkauft bzw. hält oder mich 'Kleine' nennt. Mein Feuer hat mich schon daheim in Schwierigkeiten gebracht und manchmal wünschte ich mir, ich hätte diese Gabe nicht. Ich musste mir fast alles selber bei bringen, dass Beherrschen und so, meine Eltern haben zwar versucht mir dabei zu helfen, aber sie hatten ihre eigenen Probleme." Wieso erzähl ich ihm das nur alles? Sie wusste es nicht, aber scheinbar war sie froh, dass sie es mal jemanden sagen konnte, auch wenn dieser nicht so gut auf Menschen mit besonderen Fähigkeiten, oder wie er es nannte 'Mutanten', zu sprechen war. Vielleicht versuchte sie auch nur ihren Standpunkt zu klären.
"Urlaub mach ich hier wirklich, das war keine Lüge. Ich bin nämlich daheim von der Schule geflogen und da dachte ich mir, bis sich der Direx wieder beruhigt hat, könnte ich mir ja die 'Alte Welt' ansehen. Europa hatte mich schon immer interessiert. Und bis heute hatte ich meine Gabe (sie nennt es immer noch so) ziemlich unter Kontrolle gehabt und darauf geachtet, dass niemand es bemerkt, meine Eltern meinten, ich sollte damit vorsichtig sein, aber meiner Frage weswegen, sind sie ausgewichen ... ich glaub, jetzt weiß ich warum."
Sie schwieg, soviel hatte sie noch nie mit einem Fremden gesprochen, aber irgendwas an ihm, keine Ahnung was, hatte sie dazu veranlasst.
"Hier gibt es also noch mehr? Solche wie mich, mein ich? Du meintest doch, mich hätte jemand geschickt ... Wer soll das sein?" Sie sah ihn fragend an.
'Padraig' (von dem sie nun wusste, dass dies nur ein Deckname war) hatte sich Marinjas Redeschwall angehört und sie nicht unterbrochen.
Dann herrschte wiederrum eine kurze Zeit Stille. Die Anspannung lag immer noch in der Luft.
"Ich hab dich den ganzen Abend Kleine genannt..."
stellte er nüchtern fest udn lächelte sogar...man konnte sagen fast freundlich.
"Und für dumm verkauft haben wir uns wohl gegenseitig, Flämmchen." tada, ein neuer Spitzname war geboren.
Er war auf eine nervige Art kreativ.
"Ja...hier gibt es noch mehr...in einem Institut, dass sich als Shcule für Hochbegabte Kids ausgibt." er schien zu überlegen
"Willst du dahin? Willst du andere kennen lernen?" eigentlich hätte er sowas nie gefragt...sie war ein Mutant!!!!
Bastarde, die sein Leben versaut hatten. Aber das Mädchen da, trug keine Schuld...
Es war in der letzten Minute so überraschend ehrlich gewesen, zu einem kelr, den sie erts als Penner, dann als Perverser und schließlich als eine Bedrohung gesehen hatte.
"Ich kann dich hin fahren...bin fast jeden Abend in der Nähe und suche nach Beweisen...für meine Leserbriefe...und meine Briefe an die Regierung." er machte eine abwinkende Handbewegung " die landen eh alle im Reisswolf..."
Er deutete nach hinten auf den Geländewagen.
"Ich erzähl dir auf dem Weg, warum ich Mutanten nicht leiden kann...wenn du magst."
Noch mehr, auf einer Schule? Sie überlegte, sah dabei auf ihre Füße.
Will ich noch andere wie mich kennenlernen. Was die wohl auf dieser Schule lernen? Aus dem Kerl werde ich auch nicht schlau, er hasst doch Mutanten, warum will er mich dann anderen vorstellen? Er könnte mich ja auch gleich bei der Regierung abliefern, dann braucht er auch keine Briefe mehr zu schreiben.
"Du willst mich wirklich jetzt dahin fahren?"
Was hast du schon zu verlieren ... außer deine Freiheit, falls er dich doch zu irgendeiner Regierung fährt.
"Okay, dann lass uns fahren" Ihre Neugier hatte gesiegt. "Ist es weit von hier?", fragte sie nach einer kurzen Pause.
Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare, auf seiner Stirn hatte sich Schweiß gebildet.
"Nein, nicht weit...ein paar Meilen nördlich, Richtung Küste...durch nen Wald. Aber zu weit für einen Spaziergang...steig in den Wagen."
Er hatte das Lagerfeuer mit Sand zugeschüttet und holte die Wagenschlüssel aus dem Wohnwagen.
"Tasha...hintenrein...Rückbank!" wies er den Collie an udn hielt ihr die Tür auf, dann stieg er neben Marinja, auf der Fahrerseite ein und startete den Wagen.
"Haben wir noch irgendwo Gepäck abzuholen....oder reist du immer so leicht?" er wendete den Wagen und fuhr eine Düne hinauf auf die asphaltierte Straße des Campingplatzes.
Kein Zurück.
Marinja stieg ohne Widerworte ein. Schnallte sich an und sah über die Schulter zum Hund, dann wieder zu 'Padraig'. "Meine Sachen kann ich vielleicht später abholen, vielleicht will ich ja da gar nicht bleiben" Sie hielt sich vorsichtshalber noch ein Hintertürchen offen.Falls es ein Später noch gibt.
Schweigen.
Sie mochte diese Stille nicht, also suchte sie krampfhaft nach einem Thema: "Wie heißt du wirklich? Du bist kein Schotte, richtig? Dein Akzent klingt eher ... amerikanisch, auch wenn er nur ganz selten durchbricht." Hoffentlich hab ich jetzt nichts falsches gesagt. Sie versuchte nicht zu krampfhaft auf dem Sitz zu sitzen, lockerte daher den Griff um ihre Tasche etwas, die sie die ganze Zeit, seit dem sie losgefahren waren, so umklammert hatte, dass die Knöchel weiß hervortraten. Sie sah nun starr auf die Straße.
Fassungslos blickte er auf das Titelblatt der Inverness Courier.
Siene zig Briefe hatten sie allesamt abgelehnt, bis auf den ersten und nun das?
"Scheiße, was..." murmelte er während er einen Shcluck Kaffee au der Thermoskanne trank. Und du Arschloch hast die Kleine gestern Abend noch zum Bunker der Vereinten Menschenhasser gefahren...
Tasha, die Collie-Dame hob den Kopf. Er streicheltre reflexartig um den Hund zu beruhigen, während sein Blick angestrengt über die Zeilen huschte,
Das Radio berichtete nur kurze Zeit später von einem Versheen...dementierte den Vorfall...der Leiter des Labors sprach persönlich...aber Malcom wusste es besser...er hatte es ja die ganze Zeit gewusst.
Was nun? Marinja zurück holen?
Sie hatte ja seine Nummer...aber würde si auch anrufen, bevor man ihr den kopf waschen würde.
Nicht auszudenken, was die Feuerkünstlerin anstellen könnte.
Wandelnde Biowaffen.
Er hatte es immer gesagt.
Und bisher hatte er nur zwei von ihnen abknallen können. In New York...und dann auch noch den Prozess verloren. Frau...Tochter..Job...Leben...
Scheiße.
Die alten Gefühle wallten wieder auf und er schüttete den Rest Kaffee in den Sand.
Er musste nach Inverness reinfahren. In Erfahrung bringen...was nun geschehen würde.
Vielleicht sogar bei diesem Labor anfragen?
Sonst würde alles wieder in Schweigen versinken.
Handy Geld..ein sauberes Hemd..Futter für den Collie rausgestellt.Bald wieder da.
Wenn sie anrufen würde...würde er sie da wieder rausholen.
Scheiße auch.
Ein Blick auf seine Zeichnungen...
Dann startete er den Motor des alten Jeeps.
Malcom lenkte über den Hügel...vom Grundstück des Campingplatzes in Richtung Innenstadt.