Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Ty löste sich geschmeidig von der Wand. Er hatte eigentlich mehr erwartet, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. In seinen Augen war das eben ein Schritt in die richtige Richtung gewesen und er war sicher, dass Storm weitere folgen lassen würde. Nur würde es hoffentlich keiner weiteren Medienskandale bedürfen, bis es soweit war.
Als die Versammlung sich nun auflöste, ging er geradewegs auf Storm zu. Sie sah nicht wirklich zufrieden aus, aber in Anbetracht der Umstände war das wohl kaum weiter verwunderlich. Kurz bevor er sich erreicht hatte, leckte er sich kurz und nervös mit der Zungenspitze über die Lippen.
Sprichst du sie jetzt gleich darauf an? Besser nicht, sie hat wirklich mehr als genug Stress im Moment. Aber zu lange kannst du damit nicht mehr warten...
Dann stand er vor ihr.
"Ich weiss, du hast es bestimmt eilig. Lass uns die Sache schnell hinter uns bringen."
Er hatte sie nicht angesprochen, wahrscheinlich weil er sich immer noch nicht traute, sie mit Ororo anzusprechen und Storm wäre an dieser Stelle wohl unangemessen gewesen.
"Ich wollte mich dann heute Nachmittag um die Garage kümmern, wenn du nichts anderes für mich hast," fügte er noch hinzu.
Carol wollte das Zimmer nur schnell verlassen, in Ruhe irgendwo sitzen und abwarten, bis alles sich wieder beruhigt hatte.
Bis die Erinnerungen wieder in die Ecke ihres Geistes gesunken waren, wo sie still vor sich hin schlummern würden und hoffentlich nie wieder nach oben steigen würden.
Selbst eine Woche nach dem Ganzen war sie noch immer nicht ganz damit fertig. Ihr Träume waren durchsetzt mit Alptraumfragmenten von der Verfolgungsjagd durch die Stadt und ihrem Flug aus dem Auto.
Die Schrammen heilten, auch die blauen Flecke würden bald nicht mehr zu sehen sein, aber wie stand es mit ihrer Seele?
Um die Garage also, ja? Sein Blick streifte Ty einen Moment und kurz lag ein Schmunzeln auf seinen Lippen. Dafür, dass sie nicht wirklich miteinander ausgekommen waren, hatten sie verdammt ähnliche Interessen. Oder war genau das der Grund?
Noch einmal drückte er Ro's Schulter, wobei diese Geste alles mögliche bedeuten konnte, aber primär verabschiedete er sich in dem Moment, als die meisten Schüler auseinander gingen. Offensichtlich hatte Ororo noch eine Besprechung mit Tyler und auch Scott selbst hatte Jean ein Mittagessen in Inverness versprochen.
Ty bekam ein leichtes Nicken, dann war Scott auch schon an jenem vorbei gegangen und steuerte auf Jean zu.
"Wollen wir?"
In die Garage ging es jetzt auch, denn Scott zog einen Schlüssel hervor. Wie immer ließ er ihr den Vortritt und freute sich auf ein oder zwei Stunden Ruhe.
Wenn noch Fragen sind... Und dann zerstreut sich alles. Toll!
Was scherte sie denn die Meinung der Schüler? Schnell vorbringen und abhauen, ist ja einfach.
Sie wirkt stinkig, als sie Juliece hilft, aufzustehen.
Es hätte keinen Sinn mehr, jetzt noch Fragen zu stellen. Wer würde sie beantworten, wer würde noch zuhören? Essen war ja wichtiger.
"Komm... am besten gehen wir aufs Zimmer. Da ist weniger los."
Sie hatte keine Lust, sich gerade jetzt mit den anderen auseinanderzusetzen. Flüchten erschien einfacher.
Wo war Logan hin? Jean sah ihn nicht mehr, hatte er sich verkrümelt? Ororo schien auch bereits ein persönliches Gespräch geplant zu haben und so verschob Jean ihre Sorge auf später. Ihr Blick wandte sich Scott zu und sie nickte ihm zu, ihm aus dem Raum folgend.
Ihre Schritte hallten durch den Flur in der großen Eingangshalle nach, sie angelte nach ihrem Mantel, den sie auf einen Sitz im Flur gelegt hatte und warf ihn sich über. Ein paar Stunden in Inverness herumgeistern. Das war, was sie jetzt brauchte.
Marinja stand immer noch bei der Tür, nach dem der Großteil der Anwesenden den Raum verlassen hatte. Und ich dachte, das würde doch noch was länger dauer. Tja ... und nun? Sie blickte sich dann suchend nach Gabriel um. Für jemand, der unmittelbar neben ihr stände, wäre das knurren ihres Magens deutlich hörbar. Marinja hielt sich den Bauch, verließ dann aber eilig erneut den Aufenthaltsraum, um wieder im Eingangsbereich zu warten.
Mit Elaynes Hilfe stand Julie wieder auf und sah sie stirnrunzelnd an. "Ja, lass uns nach oben gehen, hier sind zu viele Menschen und ich hab keinen besonderen Hunger!", murmelte sie leise.
Es war dafür, dass es eine wichtige Versammlung war sehr schnell abgewürgt worden und die Menge ging mit gemischten gefühlen auseinander.
Sie spürte, dass Elayne plötzlich schlechte Laune hatte, sollte man sie jetzt drauf ansprechen?
Besser nicht, das würde sie später machen, wenn sie alleine waren, und reden konnten.
Einen kurzen Augenblick blieb sie noch an der Wand gelehnt stehen, um sich zu fangen und dann ging sie mit Elayne nach oben.
tbc~Eben dort hin
Auch wenn sie sich bemühte, sich nichts anmerken zu lassen, war ihr das Ende doch sauer aufgestoßen.
Also führt sie Juliece nach oben.
tbc ~ ihr wisst schon
Mika hatte sich das alles mit vor der Brust verschränkten Armen angehört, während sich zwischen ihren Augenbrauen immer stärker eine steile Falte entwickelte. was soll das? Ansage und gut ist? Ein bisschen arg wenig Informationen, aber wir sind ja nur Kinder, man kann uns ja damit abspeisen. Ja, sie war wütend, und verwirrt. Wo die Kinder aus dem Labor jetzt wohl waren? Wenn nicht hier, dann sicher wieder in irgendwelchen sterilen Räumen, noch immer abgeschieden vom Sonnenlicht. Das rothaarige Mädchen musste sich selbst eingestehen, dass sie das bisschen vertrauen, was sie der Schulleitung hier entgegen gebracht hatte, ziemlich bröckelte. Woher wollte sie wissen, ob sie hier wirklich in Sicherheit waren? Die meisten von den Kindern und Jugendlichen waren schon allein eine Gefahr für sich selber, und jetzt drohte ihnen auch noch gefahr von aussen.
Und inwieweit könnten sie und die anderen hier, insofern Miss Munroe und die anderen Erwachsenen recht hatten, helfen, abgesehen davon, dass sie die Kinder bei sich integrieren würden? Bei dem Gedanken daran, dass man Menschen in Labors einsperrte, wurde ihr übel.und dann auch noch Kinder....
Sie stieß sich von der Wand ab, an der sie gelehnt hatte, und warf einen fragenden Blick zu Dave, ging dann in Richtung Tür. Die Leute, die an ihr vorbeikamen, würden vielleicht eine leichte Wärme spüren, wenn das Mädchen an ihnen vorbeiging...
Dave hatte sich das Ganze recht skeptisch angehört. Rettungsmission schön und gut, aber die Folgen, die ja bei Weitem nicht sonderlich absehbar waren, machten ihm Sorgen. Doch schließlich tat er das Ganze mit einem Schultrzucken ab und hoffte eben einfach auf das Beste. Was konnte er schon groß anderes tun? Als Mika sich zum Gehen wandte folgte er ihr.