Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Auch Kassander stand eher im Hintergrund und hörte sich alles stumm an. Er hatte es endlich einmal geschafft, die Nachrichten anzusehen, aber er war sich nicht sicher, ob auch alle Schüler wussten, um was es ging, auch wenn es so schien. Doch früher oder später würden es alle wissen und so war diese Rede von Ro und Scott einfach wichtig.
Der Trouble um den Einsatz lenkte ihn von anderen Dingen ab, obwohl sein Blick an Logan haften blieb. Sie sahen sich nicht einmal ähnlich; nicht im Geringsten. Das konnte nur ein Missverständnis sein, er war nie und nimmer Michels Halbbruder. Aber sein analytischer Verstand arbeitete seit heute Morgen in Dr. Greys Zimmer unentwegt. Kassander forschte nach jeder Bewegung, die Logan tat und Zweifel kamen auf. Zweifel und zugleich Wut, die bedrohlich aufwallte und ihn unruhig werden ließ.
Mit der größten Selbstbeherrschung, die er aufbringen konnte, konzentrierte er sich wieder auf die gesprochenen Worte und bemerkte Carol, die einen verschüchterten Eindruck auf ihn machte. Kassander stand nicht allzu fern, so dass er näher an sie herantrat und ihr ein Lächeln schenkte. Sie fühlte sich sichtlich unwohl und er konnte es verstehen. Einen Moment drückte er ihre Hand, um ihr Mut zu machen. Sie war nicht Schuld an der Situation, Ro und Scott erklärten schließlich nur ihre Beweggründe.
Marinja hatte aufmerksam zu gehört und auch die Meinungen der Anderen vernommen, aber die Tatsache, dass sie so viele Mutanten, auf einmal sah, das fand sie viel beunruhigender, als das was irgendwelche Nachrichten von einer Nacht- und Nebel-Aktion erzählten.
Sie sah sich um und in ihrem Gesicht waren die unterschiedlichsten Gefühle, wie z.B. Angst, Neugier, Skepzis und Hilflosigkeit zu lesen. Sie schwieg, stellte keine Fragen, da sie sich noch nicht als zugehörig sah, fragte sich auch, ob sie nicht gleich wieder abhauen sollte und verließ den Aufenthaltsraum
[tbc: [6.8] Eingangsbereich (so gegen 11:30 Uhr) ]
Und nach Caitlynn verließ nun noch jemand den Aufenthaltsraum. Wo zum Henker war sie hier denn bitte gelandet? Die Verwaltung hat etwas wichtiges anzukündigen und noch bevor alle offiziell entlassen werden, hauen die Ersten ab. Caitlynns Abgang hatte Jean schon getroffen, aber sie ließ sich schon nach Logans Ausbruch nichts mehr anmerken und murrte nur lautlos vor sich hin.
Nun gut, dass alles hat bald ein Ende.
Aus dem Augenwinkel sah sie zu Storm und wenn diese die Versammlung offiziell beendet hatte, würde sie mit ihr reden. Aber was sagen? Nachdenklich lehnte sie wieder den Kopf an die Wand hinter sich und sah an die Decke. Sie konnte doch nicht allen Ernstes sagen, dass Logan sie gefeuert hatte, dass er sie aufgefordert hatte ihre Sachen zu packen und dazu noch, dass sie verschwinden sollte.
Nachdenklich scharrte sie mit der Ferse auf dem Boden herum.
Carol war dankbar für Kass Zuspruch und erwiederte den kurzen Druck seiner Hand.
Sollte sie etwas sagen? die Dinge vllt. noch näher erklären? Aber die Meinung des Mädchens war gut, die Kinder sollten sich nach ihr richten.
Wenn sie Logan auch nicht ausstehen konnte, war sie sich aber sicher, dass er sich eher zerreißen lassen würde, als das den Kindern hier etwas passierte. Und Logan würde sämtliche Himmelsgeister beschwören um Unheil abzuwenden.
Sie holte tief Luft und machte einen Schritt nach vorn von der Wand weg, so das alle sie sehen konnten.
"Ich bin Carol Stone und ich bin hier schwer verletzt angekommen, nachdem ich endlich die Machenschaften im Labor aufdecken konnte und der Verfolgung durch die Sicherheitsleute entkommen konnte."
Das es ein eiskalter Mordversuch war, verschwieg sie, ihr Gesicht sprach deutlicher als jedes Wort.
"Ich bat um Hilfe und sie wurde mir gewährt. Und ich bin dankbar, dass sich jemand um diese Machenschaften gekümmert hat und die jungen Mutanten gerettet werden konnten. Es gab niemand anderen, den ich hätte bitten können.
Vertraut den Lehrern. Sie werden euch helfen in jeder irgendwie gearteten Situation."
Dann trat sie wieder zurück. Sie war es sich selbst schuldig, gesprochen zu haben wenn sie schon öffentlich genannt wurde.
er löst sich aus den gedanken und hört den sprechenden um ihn herum zu. das gesicht wird steinern, nichtssagend und leer. nur die eisige härte in seinen augen zeigt etwas ähnliches wie emotion hinter der fassade höflicher kühle.
dieses agieren und reden stößt ihm sauer auf. die blicke in seine richtung, nur weil er anscheinend der einzige ist der sich um bildung und den eigentlichen zweck seines aufenthalts sorgt. er begrüßt jeden dieser blicke mit missachtung. seht ruhig her. denkt was ihr wollt.
Julie drückte sich an Elayne und war wieder einmal dankbar, dass sie sie als Freundin gewinnen konnte.
"Danke", flüsterte sie leise in ihr Ohr und lauschte auf die Gefühle in sich.
Sie versuchte auszumachen, wem welche Gefühle gehörten, doch konnte sie dies nur bei bestimmten Leuten sagen.
Z.B. bei Karl, der anscheinend ziemlich wütend über die Reaktionen der anderen war.
Als aufeinmal die Reptilienfrau - Julie wunderte sich über gar nichts mehr - an ihr vorbeirauschte und kurz danach eine weitere Person den Raum verließ, runzelte Juliece die Stirn und sah wieder auf zu den anderen.
Sie hebt zögerlich die Hand, und sprach nach einer angemessenen Wartezeit.
"Wird diese Firma wieder Kinder mit Fähigkeiten gefangen nehmen?"
Fragen, die niemand sonst stellte.
"Dürfen wir sie kennenlernen?
Ich meine, vielleicht könnten ein paar von uns ihnen helfen."
Es hatte etwas abenteuerliches an sich, etwas, das eine Dreizehnjährige, wie sie es war, mehr begeistern konnte, als womöglich gut für sie war. Nachdem Dany sich zwischen all den anderen Schülern etwas unwohl zu fühlen begann, weil die meisten sie überragten und sie nichts weiter sah als Rücken und Hinterköpfe, arbeitete sie sich zum Rand des Aufenthaltsraumes vor und setzte sich dort auf eine der Fensterbänke. Während sie ihre Beine baumeln liess, hörte sie den Ausführungen und Fragen zu, aber für sie waren die Fronten seit dem Gespräch mit Padraig ohnehin geklärt.
Manchmal hasste sie es, dass sie nicht schon ein paar Jahre älter war. Wer nahm ein Kind schon ernst? Alle dachten, dass man sie beschützen musste - und sicher, Dany war nicht leichtsinnig genug um zu denken, dass dem nicht so war - aber man musste doch auch lernen, auf sich selbst aufzupassen. Was, wenn es irgendwann einmal einen von den Schülern, die hier gerade anwesend waren erwischte? Sie jedenfalls war fest entschlossen, dass sie es Leuten wie denen von Genethics nicht einfach machen würde. So oft hatte man sie für eine Spinnerin gehalten, für einen Freak, eine Verrückte, eine Gefahr. Sicher, sie hätte heute Morgen grosse Zweifel bekommen, wäre Padraig nicht da gewesen und hätte gleich mit ihr gesprochen. So aber stand für sie fest, dass er auch immer diese Nachrichten gesprochen oder geschrieben hatte, ein absoluter Lügner war.
Sie hatte Vertrauen, weshalb sie es sich erlaubte, mit einem seligen Lächeln aus dem Fenster zu sehen, während die Schüler noch Fragen stellten, die ihnen beantwortet wurden. Zwar hörte sie immer noch mit einem Ohr zu, aber sie hatte beschlossen, dass dies hier ihr neues Zuhause war und nichts würde ihr das so schnell verderben können.
Inzwischen hatte sogar die spätaufstehende Katze schon einen Blick in den Fernseher geworfen, justamente natürlich als die Nachrichten das interessante Video zeigten, das timing muß schließlich stimmen um der ironischen Seite des Schicksals wieder das diebische Grinsen aufs spitzige Gesicht zu zaubern.
Kurz darauf auch schon diese Versammlung, zu der sie alle anwesend sein sollten... klar, worum es geht. Chui bleibt im Hintergrund, irgendwo schräg hinter der echsischen Caitlynn (für die sie sich freut, dass sie sich jetzt schon freiwillig der gesamten Schule in ihrer Zweitgestalt zeigt... sie scheint immer besser damit zurechtzukommen. Ob das an Ty liegt? Sie kann sich das gut vorstellen) und ist still, während andere reden, auf erklärende, beschwichtigende, beunruhigte und sonstige Art... sie sieht die Empathinnen und ihre Schwierigkeiten und kann es nachfühlen Sie bekommt nur wenig von dem mit, über ihren Geruchssinn, was ihnen direkt ins Gehirn gestrahlt wird.
Caitlynn stellt eine wichtige Frage, die unbeantwortet bleibt. Wo sind die Kinder? In der kurzen Zeit, die Chui zum Nachdenken hatte, ist sie sich bereits sicher, dass die Lehrer der Schule das Richtige getan haben. Sie weiß wie es ist als Mutantin in einer Welt, die Mutanten haßt, und dass sie auch den offiziellen Stellen keineswegs vertrauen können. Padraigs Militärschule fällt ihr wieder ein. Hat er ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie dem auch sei... sie glaubt Scott, dass es keine andere Möglichkeit gab.
Sie blickt Juliece an, die es besser gesagt hat als sie das hätte tun können (vor Menschenmengen bekommt sie ganz bestimmt kein Wort heraus). Sie hat hier einen Ort gefunden, der ganz anders ist als alles, was sie bisher kannte, sie hat Freunde gefunden und noch viel mehr... allein der Gedanke, wegzugehen und Colum nicht mehr wiederzusehen, ist dermaßen absurd, dass er gar keine Chance hat, in den Bereich des Möglichen aufzusteigen. Sie wird hierbleiben und lernen und... naja... vielleicht irgendwann mal was zurückzugeben.
Aber warum damit warten? Auch wenn Dr. Grey gesagt hat, sie braucht keine Hilfe, vielleicht ja jemand anderes? Nunja, aber das muß sie nicht unbedingt jetzt anbieten, wo Hunderte von Leuten hier versammelt sind die sie alle anstarren, sobald sie den Mund aufmacht... und wenn nicht, bildet sie sich das eben ein.
Marinja kam wieder zurück, blieb aber im Türrahmen stehen. Sie hörte wieder zu und beobachtet dabei die Anwesenden. Eigentlich sehen fast alle doch ganz normal aus. Aber eben nur fast alle. Sie musterte dieses katzenartige Wesen ... und fand es, oder besser sie, faszinierend, keines wegs beängstigend oder abstoßend.
Logan war die ganze Zeit über ruhig geblieben, hatte sich sogar in dne Hintergund gedrängt und nichts und niemanden angesehen. Die Arme vor der breiten Brust verschränkt hing er seinen eigenen Gedanken nach und generell schien er heute so...verändert. Und ja, das war er auch...lief er sonst als grummliger Grummel vom Dienst durch die Gegend wirkte er heute zu Tode betrübt, seine sonst so wild blitzenden Augen waren trüb und wenn es nicht ein Ding der absoluten Unmöglichkeit gewesen wäre...dann hätte man meinen können Logan habe tatsächlich geweint.
Erst als Elayne sprach hob er den Blick und sah das Mädchen an, ohne es direkt zu sehen. "Wir werden nicht zulassen, dass die Firma weitere Kinder entführt." Er versuchte noch nicht mal ein lächeln zustanden zu bringen, er sah allerdings von Elayne zu den anderen Kindern und wer gedacht hatte Logan könnte mit seiner Traurigkeit überraschen der sollte jetzt mal mit seinem melancholischen Blick fertig werden. "Sobald es den Kindern gut geht, könnt ihr sie natürlich kennenlernen. Sie werden mit euch auch hier am Unterricht teilnehmen." Einen Moment schwieg er um schlussendlich noch hinzu zusetzen. "Es wäre nett wenn ihr ihnen die Eingewöhnung so leicht wie möglich machen würdet."
Und damit hatte er eindeutig schon zuviel gesagt, er drängte sich wieder in den Hintergrund um später ganz klamm und heimlich zu verschwinden.
Die Vertäfelung an der Decke schien es Jean kurz angetan zu haben und dann hörte sie Logans Stimme. Vielleicht lag es daran, dass sie den Kopf nicht zu ihm wandte und ihn nur aus dem Augenwinkel betrachtete, dass er aussah als hätte er geweint. Blödsinn, viel wahrscheinlicher war, dass er was ins Auge bekommen hatte und bei den Szenen, die sie bei Scott gespürt hatte, konnte das sogar gut möglich sein.
~Crying over you... crying over you…~
Kurz umspielte ihre Lippen ein Lächeln, wieso kam ihr ausgerechnet jetzt das Lied von Roy Orbison in den Sinn? Seine dunkle, cremige Stimme, die nur allzu leicht die hohen Töne traf. Leider hatte sie sein Album zu Hause gelassen und so füllte seine Stimme ihre Gedanken aus der Ecke der Erinnerungen heraus.
~It’s hard to understand, but the touch of your hand
can start me crying.~
Wie lange dauerte diese Ansprache eigentlich schon? Jeans Magen knurrte bereits, zwar immer noch lautlos, so dass sie es nur spürte, aber wenn sie nicht bald zu einem Ende fanden, dann würde sie das nicht zurück halten können. Sie blinzelte und betrachtete wieder die Kinder.
Na, wenn er es nicht besser wüsste, würde Scott ja wirklich annehmen, Logan hätte sich die Augen ausgeflennt. Aber Heuschnupfen wäre auch ein recht lachhafter Gedanke gewesen. Scott selbst war sich jedenfalls sicher, dass er Logan nicht derart eine reingebrezelt hatte, dass dieser mit Veillchen herumlief. Was ihn auch irgendwie an Logans Mutation zweifeln lassen würde.
Aber als jener geendet hatte, wandte Scott den Blick auch schon wieder ab. Gleichgültig, was passiert war, nachdem er den Hangar verlassen hatte, sowohl Logan als auch Scott mussten mit sich selbst klar kommen. Und jeder tat es auf seine Art.
Er sah in die Runde und scheinbar hatte keiner mehr Fragen, die ihm auf der Zunge brannten, so dass die Versammlung wohl aufgelöst werden konnte. Scott trat wieder näher zu Ororo und strich ihr flüchtig über den Rücken, denn es war ihre Aufgabe, dies zu tun.
Sie quittierte Scotts Berührung zwar just mit einem Lächeln, doch schien es eher unbewusst zu sein. Im Prinzip war ihr im Moment alles andere, als zum Lächeln zu Mute. Scott erhielt einen Blick, der kurz einen Funken der Situation wiederspiegelte, die noch Minuten zuvor zwischen ihnen geherrscht hatte.
Ihr Blick glitt dennoch wieder zu Logan zurück, ehe sie letztenendes das Wort ergreifen würde. Sie hatte Logan schon oft so gesehen, wie ihn andere nie zu Gesicht bekommen würden - nicht einmal Jean, wie sie in diesem Moment im Stillen feststellte. Sein momentaner Zustand gefiel ihr weitaus weniger, als es der Fall gewesen war, ehe sie nach Schottland gekommen waren.
Er würde doch nicht... ?
"Wenn ihr keine weiteren Fragen habt, dann könnt ihr jetzt Essen gehen. Und wenn ihr noch irgendwelche Fragen habt, dann zögert nicht uns anzusprechen, okay?" Die Party war beendet, nur mit Logan und Ty hatte sie jetzt noch eine kleine Gesprächsrunde zu bestreiten.
sie hatte sich noch garnicht umgedreht oder die worte im raum verklingen lassen da steht er schon auf und geht, mit zügigen schritten aus dem raum. geschickt wie eh und jeh mit soviel abstand zu den andren schülern und leuten wie möglich ohne unhöflich zu sein...