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Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Sie angelte sich eine Flasche Soda aus dem Kühlschrank und stieß dabei gegen eine andere, wobei sich das helle Kling durch die ganze Küche ausbreitete. Im Esszimmer war es laut, gerade wurde das Abendbrot aufgetragen und sie müsste Karl nachher etwas mitbringen. Der Gute schlief derzeit im Krankenzimmer auf der Bare, auf den sie ihn gelegt hatte und war dabei von ihrem Kittel eingehüllte.
Ihr Hirn schien gegen die äußere Hülle des Schädels zu pochen, als wolle es hinaus. Ihre letzte Anwendung der Telepathie war schon um ein vielfaches besser gelaufen, als sie es sich hätte ausrechnen können. Doch die Bilderflut hatte sie viel Kraft gekostet und so schmerzte ihr Kopf beinahe unerträglich. Dank des Kühlakkus ging es ihr mittlerweile schon besser, aber noch dauerte das dumpfe Pochen an.
Je länger sie über Karls Erinnerungen nachdachte, umso verwirrender wurden sie und umso näher kam ihre Stirn der Kühle des Kühlschrankes. Langsam schloss sie ihre Augen und lehnte ihren Kopf gegen den Rahmen des Kühlschrankes bei geöffneter Tür.
Sie kam hineingeschlendert, um sich eine Fanta zu holen, und diese erst einmal halb leer zu trinken. Anscheinend wartete sie immer zu lang, bis sie was trank. Ein Lächeln erhellt ihr gesicht, als sie Jean sieht.
"Guten Abend."
Eigentlich hatte sie beim Decken mithelfen wollen, aber Jean sah sah irgendwie ziemlich fertig aus. Besorgt klingt ihre Stimme.
"Geht es Ihnen nicht gut?"
Sie lehnte sich an die Arbeitsfläche und sah Elayne an. „Hm, geht schon... nur die üblichen Kopfschmerzen nach Krafteinsatz.“ Das Mädchen hatte die Tür zum Speisesaal nebenan aufgelassen und so drang das Gemurmel noch etwas deutlicher in die Küche. Zum Glück hatte sie noch den Kühlakku, der dank Brooke immer noch gefroren war und drückte ihn gegen ihre Schläfe.
In ihren Gedanken murmelten Karls Bilder weiter vor sich hin. Das war wirklich extrem tief gewesen und sie hatte sich treiben lassen. Wer war nur diese Gestalt? Aus dem Augenwinkel betrachtete sie Elayne und schmunzelte etwas. „Du solltest regelmäßiger Trinken, Elayne. Nimm dir doch eine Wasserflasche mit aufs Zimmer, dann vergisst du es nicht.“ Ihre Nägel verursachten ein zartes Knirschen auf dem Kühlakku. „Macht eine reine Haut und strahlende Augen.“
„Ich hoffe zum Positiven“, meinte sie und schraubte endlich den Verschluss von ihrer Soda Flasche. Normal trank sie so etwas Süßes gar nicht, aber irgendwie war ihr jetzt danach. Gehirnnahrung könnte man sagen.
Genussvoll trank sie den ersten, eisigen Schluck und schloss dabei die Augen. Es dauerte einen Moment, bis die Kälte ihren Hals hinunter geronnen war und sich in ihrem Magen ausbreitete. Langsam senkte die den Kop wieder und musterte Elayne etwas.
Sie schmunzelt leicht.
"Ja, sehr zum Positiven. Ich wollte dir einfach mal dafür danken."
Jean konnte das jetzt so stehen lassen oder beantworten wie sie wollte. Sie musste es nur mal gesagt haben.
"Die Schule ist mein kleinstes Problem... Lernen fällt mir leicht, und ich bin froh, wenn ich mich darin vergraben kann."
Nachdem sie sich von Charly und Dorian verabschiedet hatten, betrat Scott mit Remy die Küche. Vielleicht hatten sie Glück und trafen den Koch Angus an, ansonsten war es Gambit bestimmt gestattet, einen schnellen Blick in den Kühlschrank zu werfen. Das war jedenfalls die offizielle Version. Warum er nun wirklich die Küche angesteuert hatte, war ihm erst bewusst, als er durch die Tür getreten war.
Kling…
Und trotz dass so vieles anders war, hatte er doch ein deja vu. Da stand sie wieder in der Küche neben dem Kühlschrank, eine Orangensaftflasche stand auf der Arbeitsfläche. Er hasste Orangensaft, auch wenn es ihm diesmal ein kaum wahrnehmbares Schmunzeln entlockte. Langsam glitt die Reisetasche zu Boden und er ging ein paar Schritte auf Jean zu, wenngleich er anfangs nicht ganz zu ihr kam. Wieder einmal trennten sie noch zwei Schritte und sein Herzschlag hämmerte so wild, dass er sich fast sicher war, dass sie es auch hörte. Für andere, die noch in der Küche waren, hatte er einfach keinen Blick. Man musste es ihm verzeihen, aber da stand die Frau vor ihm, die er verdammt vermisst hatte. Und zudem musste er ihr endlich etwas sagen, das er schon einige Wochen mit sich herumschleppte. Aber sagte man solche Dinge am Telefon? Nein. Sein Auftreten war jedoch wie immer. Er wirkte distanziert und unnahbar. Das ganze Chaos, das ihr Anblick nur noch schlimmer hatte werden lassen, war äußerlich nicht sichtbar, aber er wusste, dass Jean das Durcheinander in seinem Kopf bemerkte und er musste aufpassen, dass er sich nicht jetzt schon verriet.
„Jeannie…“
Hatte er sie nicht auch so genannt, als er damals angekommen war? Seine Stimme hatte einen sanften Klang angenommen und wenn man Scott oder vielmehr Cyclops kannte, dann war es schon ungewöhnlich für diesen Mann. Die letzten beiden Schritte waren überwunden, noch bevor sich Scott dessen ganz bewusst war, und dann hatte er seine Jeannie auch schon im Arm. Eine Familie änderte einen Mann; er wird beständiger und ruhiger. Stimmte das? Im Moment jedenfalls nicht. Er fühlte sich alles andere als ruhig, gerade weil Jean keinen blassen Schimmer zu haben schien, warum er schon die ganzen Wochen so seltsam war. Es hatte ihn gedrängt, zurück nach Schottland zu kommen, nachdem er mit Xavier gesprochen hatte. Eigentlich hatte er nicht wirklich lange darüber nachdenken müssen, denn den Segen des Professors hatte er allemal. Schottland ist die Zukunft… ich schicke meine besten Kämpfer dorthin, Scott.
Gerade wollte sie Elayne noch etwas antworten, als ihr auch schon die Worte entglitten waren. Der Grund dafür war das seltsame, rote Leuchten in ihrem Augenwinkel, dass nur einem gehören konnte.
Ihre grünen Augen fixierten den Mann, der durch die Tür herein kam und mit einem Mal fiel ihr ein, dass er ja heute zurückkommen wollte. Hatte sie das etwas vergessen? Eher war es ihr einen Moment entfallen.
Deja vu
Die folgenden Momente waren nicht greifbar für sie. Die Distanz von zwei Schritten, die so schnell überwunden war und dann seine Stimme in ihrem Haar. Sie hatte die Arme um seinen Nacken geschlungen und schmiegte sich an ihn. Mit einem Mal waren die letzten Wochen ohne ihn unerträgliche Gedanken und doch hatte sie die irgendwie überstanden. Nur langsam drangen seine Worte zu ihr vor und als sie Jean endlich erreicht hatten, blinzelte sie über seine Schulter und sah dort doch tatsächlich den Charmeur vom Dienst, Gambit.
Zögerlich löste sie sich von Scott, sah ihm in die Spiegelung seiner Brille und verzog den Mund etwas.
„Mummy?“
So alt war sie doch gar nicht. Sie hob nur eine Braue, ihre Hand an seinem Hals spürte, wie sein Herz hämmerte.
Die Stimme kam von der Tür und der neckische Tonfall war ebenso unverkennbar wie der Akzent. Sie gehörte dem braunhaarigen Cajun, der gerade noch lässig im Türrahmen lehnte. Den Stab hatte er zusammengeschoben und in die Halterung an seinem Oberschenkel einrasten lassen, seine Tasche stand noch in der Eingangshalle. Ja, Remy hatte grossen Hunger und er würde beide Hände zum Essen brauchen.
Nun setzte sich die Gestalt im Mantel in Bewegung und schlenderte an Scott und Jean vorbei.
"Bonsoir, Jean. Lasst euch von mir nicht stören" ertönte es weich im Vorbeigehen und falls jemand darauf achten sollte, würde er sicher auch das gutmütige Zwinkern bemerken.
"Gambit's in de house, und Mann, hab ich vielleicht einen Hunger!" verkündete er unüberhörbar, als er auf der anderen Seite der Küche angekommen war. Mit einem breiten und charmanten Grinsen wandte er sich an Elayne. "Und du siehs' genau wie die nette Art von Person aus, die mir ganz sicher verraten kann, wo hier euer Kühlschrank versteckt is', oder?"
Cathrina wollte einfach nochmal in die Küche schauen und etwas Obst stibitzen oder Eis, wenn der Koch da war. Hach, sie mochte den großen Kerl einfach, sein Eis war allererste Sahne. Und er hatte immer frisches Obst für sie.
Seit dem halben Jahr im Labor wo sie nichts, aber auch gar nichts außer irgendwelcher Vitaminpillen oder ungennießbarer Pampe bekommen hatte, war sie süchtig nach Obst. Und nach Schokolade, aber da war sie eisern, nicht allzu oft, sonst passten die Hosen nicht mehr.
Lächelnd schob sie die Tür auf und schmetterte fröhlich in den Raum:" Halloohooo.. da bin ich schon wieder ... gibt es noch Eis oder Erdbeeren?"
Dann sah sie die vielen Personen und schlagartig erslosch das Lächeln und sie machte instinktiv einen Schritt zurück.
Noch immer wurde sie von Panikattacken geschüttelt,wenn sie allein unterwegs war und Fremde sah. obwohl sie hier sicher war, wie ihr jeder immer wieder sagte und sie sich auch recht sicher fühlte. Aber ein halbes Jahr ließ sich nicht einfach wegradieren.
Stan war nicht da zum Festhalten und Mark war auch nicht da zum anlehnen.
"Entschuldigung... ich wollte... also.. eigentlich... "
Doch nicht Mumie! Hatte er so genuschelt? Was hatte er überhaupt gerade gesagt? Seine Hände umfassten ihren Kopf und ehrlich gesagt; ihm musste gar niemand sagen, dass sie sich nicht stören lassen sollten, denn gerade in diesem Moment war NIEMAND in der Küche ausser seine Jean. Er lehnte seine Stirn gegen ihre und irgendwie war es schon sehr seltsam. War es nicht immer so, dass die Frau dem Mann sagte, dass sie schwanger war? Bei Jean und Scott war irgendwie alles durcheinander - jedenfalls für Leute, die nicht verstanden, was sie verband. Er musste leise lachen und es klang irgendwie heiser.
"Jean... du wirst Mutter. Xavier hat es gesehen. Er hat es mir nur wenige Tage nach meiner Ankunft in New York erzählt."
Ein wenig löste er sich von ihr, um sie anzusehen. Sein Daumen glitt über ihre Unterlippe und er meinte viel leiser, aber mit einem leichten Lächeln:
[JFK]
Mit einem lauten gelächter aus der Halle hörte man ihn schon - und er war nicht alleine...
Der halbriese betrat die Küche, mit den mehrfahren armen alte Teller und ähnliches am Balancieren und eben ihm - der Zigarrenraucher in Junior form, ebenfalls was am tragen - wahrscheinlich hatte er einmal mehr geschnort und musste auf diese weise das abarbeiten, was ihm nur recht war, so konnte er sich mit Jeremias gut unterhalten - wenn auchgleich er ihm immernoch unheimnlich vorkam...
Und dann standen sie vor der Küchentür, eine stehende Cath, von drinnen viele stimmen, nanu?
Stan blinzelte Cath an, schenkte ihr ein lächeln, während Jeremias sich an cath mit einem "verzeihung" vorbei in die küche drückte..
"Na holla, soviel besucht auf einem haufen, das ist selten...."
Er lachte und blieb kurz hinter der Tür stehen, im inneren der Küche, musste erstmal die Teller und ähnliches abstellen..
"gibts hier was zu feiern?"
Und dann noch dieses neue gesicht, noch nie gesehen, macht aber nix, wenn er hier ist, wird das schon was zu bedeuten haben...
[Stan]
Er war am Abend nach den Essen zu Jeremias geschlendert um einmal mehr nach Zigaretten zu schnorren - da sein rauchkonsum doch nicht ohne war.... Und er bot an, dafür beim abräumen zu helfen.. beim rückweg zur küche unterhieteln sie sich über dies und jenes, und lachten, bis sie bei der küche ankamen - ja aber, nanu? Cath?
Er schenkte ihr ein lächeln und würde da tellergedöns erstmal links liegen lassen... Sie sah einmal mehr, so verstört drein..
"Alles in ordnung?" der tonfall war nur leise, und doch auch etwas besorgt....
Er ging die letzten schritte auf sie zu und legte die unterarme auf ihre schultern, um die hände hinter ihrem nacken auf ihren rücken zu legen, um sie ruhig ansehen zu können...
“Oh… eh…”, waren die ersten Worte, die Jean dazu einfielen. Nicht viel, aber ein Anfang. Wann war das denn passiert? Und überhaupt... wieso standen hier so viele Leute rum? Sie wollte noch etwas sagen. So etwas wie, toll, ja OK... schwanger... super. Aber das brachte sie nicht zustande, stattdessen kräuselte sie die Nase und grinste. Und bevor sie dann doch noch etwas Dummes sagen konnte, überfiel sie ihn einfach mitten in der Küche wo gekocht wurde und küsste ihn mal eben so mitten auf den Mund.
Ja, es schien für die Beiden eher leer in der Küche zu sein.
Erst einige endlose Augenblicke später löste sie sich wieder von ihm und wischte mit dem Daumen Reste von Lippenstift aus seinem Mundwinkel. Die Farbe war schon dezent, aber ein wenig hatte sie auf seinem Mund zurück gelassen.
Als sie grinste, musste er unwillkürlich ebenfalls grinsen. Was sollte dieses 'Oh...eh...' jetzt genau bedeuten? Diese Nachricht war jedenfalls genau DER Grund für seine - in letzter Zeit - etwas seltsamen Anwandlungen. Er mochte Kinder jedenfalls sehr, das wusste sie - was nun auch jetzt nicht hieß, dass er das mutwillig... klar oder? Immerhin waren sie Superhelden mit Super... Vernunftsausfällen im Moment, aber darum gings ja gerade gar nicht. Und die Worte von Xavier hatten ihn genauso umgehauen. Dass Jean noch gar nichts gemerkt hatte, war wohl ihrer momentanen Verwirrtheit zuzusprechen (obwohl sie die schon länger hatte, aber sie war ja auch schwanger...oder so). Ach, er wusste da doch auch nicht Bescheid, er kannte sich bei sowas doch nicht aus. Ihr Kuss jedenfalls ließ ihn genießend brummen und genau in dem Moment stand eindeutig fest, dass er die Leute um sich herum noch immer nicht registrierte. Erst als sie ihm den Lippenstift vom Mundwinkel wischte, fiel sein Blick an ihr vorbei.
Jean lehnte ihren Kopf gegen Scotts Schulter und sah zu Remy, der gerade dabei war, die Küche zu inspizieren. „Wenn ihr Hunger habt, dann geht doch in den Speisesaal, dort wird im Moment noch gegessen.“ Ihre Hand strich über seinen Rücken und sie sah zu ihm hinauf. Die Sache musste sich erst einmal setzen, vor allem wo Ro ja in weniger erfreulichen Umständen war, wobei am Ende dasselbe herauskommen würde.
Remy, der Streuner... ist wohl auf den fahrenden Zug aufgesprungen, hm?
Witzigerweise gab es nur eine Sache auf die sie sich gerade am meisten freute. Und zwar das der Tag vorbei wäre und sie ins Bett könnte.
"Speisesaal? Ah, warum hast du das denn nicht gleich gesagt?"
Der Mantel flog hoch, als Remy auf dem Absatz herumwirbelte und mit einem breiten, erwartungsvollen Grinsen wieder zur Tür zurückschlenderte. Dort drehte er sich nochmal um.
"Gentlemen, Ladies, es war mir ein Vergnügen. Aber jetzt muss sich Gambit wirklich seinem Hunger widmen. Mes amis..."
Und schon war er zur Küchentür hinaus. Wusste er überhaupt, wo der Speisesaal war? Ach was, Details...