Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
"Und hast du schon einiges erkunden können?" fragte sie Remy und sah von ihm in Richtung Jean, der sie ein flüchtiges lächeln zuwarf. Dann griff sie nach dem Brotkorb um sich eine karge Scheibe Schwarzbrot auf den Teller zu legen, nur zur Zierde.
Dann schickte sie ihre Blicke in die Runde und betrachtete ihre Mitschüler. Seltsam sie lebten alle zusammen unter einem Dach, doch die meisten kannte sie nicht besser als flüchtig.
"Darf ich mal kurz stören?" warf sie in die Runde nachdem sie sich durch dezentes Räuspern Gehör verschaffen hatte. "Morgen findet in Inverness eine Tanzaufführung statt. Das ganze startet um 20.00 Uhr und ich würde mich freuen, wenn ihr alle mich begleiten würdet." Etwas befangen greift sie nach ihrem Tee um Reaktionen abzuwarten.
Cait nickte dankend zu Jean.
Dankend, dass sie sich Karl annahm, ....und dankend, dass sie heute den Spätdienst übernahm.
Ja, Cait würde auf die gedenk-Abschiedsfeier von Carol gehen...jedenfals würde sie kurz Padraigs Ansprache lauschen....und dann wieder verschwinden.
Vielleicht heut mal früh ins Bett?
Gerade hatte sie sich eine volle gabel Salat in den Mund geshcoben, da stürmte ein Mann rein...Mr. Selbstsicherheit und Mittelpunkt persönlich.
Und er zwinkerte ihr zu.
Cait schluckte schwer und lächelte. Sie versuichte möglichst selbstsicher und nicht verlegen zu wirken.
Ein "Bonsoir..." brachte sie sogar auch noch heraus.
Ty war bereits aufgesprungen und begrüßte den Kerl...
allem Anschein nach auch einer dieser X-Men aus den Staaten.
Remy? ...Gambit?
"Wer ist denn Remy?" fragte sie, als Ty wieder neben ihr Platz genommen hatte, ohne die Augen von Mr. Ich-Bin-Da zu lassen.
Dann schaute sie kurz zu Charleen...ein Tanzabend...klang ganz nett...aber irgendwie auch nach Balett und Walzer...
sie schürzte die Lippen und schaute zu Tyler.
Pad hatte ganz vergessen, dass Charleen morgen eine Aufführung hatte. Als er hier ankam im Institut, da hatte sie es ihm erzählt, oder es wurde ihm erzählt, so genau konnte er sich nicht mehr erinnern.
"Das klingt gut, Charleen. So ein gemeinsamer Ausflug würde uns allen gut tun. Ich selbst werde gerne kommen."
Was für ein Stück war es noch mal gewesen? Dornröschen? Nun ja, klassisches Ballett war ja nicht ganz sein Ding, aber er schaute es sich doch gelegentlich ganz gerne mal an. Und aiußerdem war es eine weitere Gelegenheit den Kopf freizubekommen und mit einigen der Schüler, aber auch Lehrer mal abseits vom Unterricht ims Gespräch zu kommen.
Gambits Auftritt hatte er mit Belustigung verfolgt. Eine Spur Arroganz, gepaart mit einer Portion Frechheit... irgendwie sympathisch... zumindest sympathischer als Scotts Auftreten.
Ping horchte auf. Tanzabend? Tanzaufführung? Das ist doch was für Mädchen. Er zog die Stirn kraus und beugte sich wieder über das Essen. Naja, ... ob er dann morgen fast alleine im Institut ist?
Ty lauschte gerade Charleen und ihrem Vorschlag. Und natürlich konnte er nicht anders, als sich in dem Moment Gedanken darüber zu machen, wie man die ganzen Kids in die Stadt transportieren sollte. Ein logistisches Problem für den Chef des Fuhrparks. So kam es, dass er Caits Frage fast überhörte.
"Äh, klar, wo sind nur meine Manieren? Remy, ich möchte dir jemanden vorstellen: Caitlynn Lydecker, die wohl beste Krankenschwester der Welt. Caitlynn, das ist Mr. Remy LeBeau."
Erst später, viel später würde Ty auffallen, dass er Remy ohne Beruf vorgestellt hatte. Aber das lag wohl daran, dass seine Gedanken beim schwarzen Brett waren, wo er noch heute abend eine Liste aushängen würde. Darin sollten sich alle eintragen, die mit zur Aufführung wollten. Je nach Anzahl würde Ty dann die Passagiere auf Fahrzeuge aufteilen und Fahrer suchen.
Für den Moment beobachtete er Caitlynn und Remy und freute sich, dass zwei Personen, die ihm wichtig waren, sich begegneten.
Charleens Frage hatte er mit einem Nicken beantwortet. "Den Flur kenne ich schon richtig gut."
Dann jedoch stellte Ty ihm seine Soitznachbarin vor. Remy stand auf, beugte sich über den Tisch und nahm Caits Hand.
"Enchanté, Mademoiselle" Mit einem charmanten Lächeln gab er ihr einen formvollendeten Handkuss. "Es freut mich wirklich sehr. Natürlich würde es mich noch viel mehr freuen, wenn sie nacher bei unserer kleinen Unterhaltung auch anwesend wären."
Er setzte sich wieder und aß weiter, liess aber den Blick nicht von Caitlynn. Sie war eine wirklich hinreissend schöne Frau und sie als etwas anderes als das zu behandeln, wäre wirklich frevelhaft gewesen. Sie war bei weitem nicht die Einzige hier am Tisch, aber sie war nun einmal die Erste gewesen, die das Vergnügen hatte.
Ty bekam zwischendurch einen kleinen Seitenblick ab, der vieles bedeuten mochte. Remy war ein Mann vieler Talente und es war ihm noch nie schwergefallen, eine Dame zu beeindrucken. Vielleicht lag Dankbarkeit in diesem Blick. Dankbarkeit, dass er sie ihm vorgestellt hatte.
Sie war beeindruckt.
Er sah nicht nur gut aus...er wusste auch, wie man einer Frau zeigte, etwas Besonderes zu sein.
Cait war halb aufgestanden ...dafür aber ganz errötet.
Eigentlich passierte das nicht so schnell, aber dieser remy konnte schon sehr schmeicheln.
"Das mit er Krankenschwester...ist ziemlich dick aufgetragen..." lächelte sie beschämt und stubste Tyler.
"Freut mich ebenfalls, Monsieur LeBeau" gab sie zurück, ehe sie sich wieder setzte. Woher er wohl kam.
Sein Französisch hatte einen leichten Akzent.
Cait aß brav weiter...blickte ab und zu rüber und tuschelte dann mit Tyler
"Welches gespräch meint er denn? Ist das einer aus den Staaten? Ihr kennt euch länger, mh? Bleibt er hier?"
All so kleine Fragen, zwischen den Bissen.
Ty spürte mit einem Mal ein Stechen in der Magengegend und ihm war schlagartig jeder Appetit vergangen. Jeremias Kochkünste in allen Ehren, aber von dem Essen würde er keinen bissen mehr herunterbekommen.
Ty erinnerte sich, dass er das Gefühl schon einmal gespürt hatte, damals beim Unfall mit Pad in der Turnhalle, als Cait sich um ihn kümmerte. Es wurde Zeit, sich einzugestehen, dass da wirklich mehr war, als er bisher zugeben wollte. Aber eigentlich hatte er sich morgen damit befassen wollen, gleich nach dem Training.
Als Ty den Blick von Remy spürte, biss er sich auf die Unterlippe. Das Lächeln, dass eben noch ehrlich gewesen war, schwand etwas, als er sich zurücklehnte und den beiden weiter zusah. Und ganz tief drinnen fragte ein winziges Stimmchen, ob er eben einen Fehler gemacht hatte.
Und dann kamen ihre Fragen. Jede von ihnen war ein kleiner Stich mehr. Aber gehorsam antwortete er ihr.
"Ja, ich kenne Remy aus New York. Wir beide haben schon ein paar Sachen erlebt. Ob er bleiben wird, kann ich dir nicht sagen. Ich denke, wir werden uns nacher zusammensetzen und dann werde ich ihn fragen. Bestimmt meint er das mit dem Gespräch."
Jedes Wort schien aber alles nur zu verschlimmern und so war Ty ganz froh, als Cait keine Fragen mehr hatte.
Da sie schon von der Aufführung wusste, lies sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen und hörte nur halb zu. Allerdings bleib da immer noch die Frage, wer da wohl noch alles sein würde die ihr durch den Kopf ging. Aber egal, das würde sie dann ja sehen...
Vor ihr stand einen dampfende Tasse Kakao und sie nahm die Tasse in Beide Hände, wie um sich daran aufzuwärmen und wirkte beinahe etwas gelangweilt. Mika die neben ihr saß wollte ihr Getränk dagegen gerne kalt, und von daher hielt sie es Brooke hin, die das Glas kurz anhauchte. Tada, schon war es eisgekühlt. Nur so lernte sie ihre Kraft zu kontrollieren. Üben. Üben üben üben und nochmals üben. Langsam verlor sie sogar etwas ihre Scheu und Abneigung, auch wenn sie mit ihrer Gabe generell noch immer auf Kriegsfuß stand. Zumindest mit der einen.
"Das ist wirklich schön." mit einem strahlenden Lächeln, dass zur Abwechslung mal wirklich wieder ganz die alte Charleen war blinzelte sie Padraig entgegen. Sie war aufgeregt, schrecklich aufgeregt um genau zu sein, aber gerade diese Aufregung war wie eine Droge für sie.
Sie wollte bestimmt nicht stören, zumal Remy, Cait und Tyler sich unterhielten allerdings beugte sie sich vor als sie Tyler direkt ansprach. "Logan sagte sie würden die Kinder fahren, Mr. Knight." Wie war das eigentlich sie waren ja auch Teamanwärter duzten Tyler und Charleen sich?
Um womöglich nicht mehr zu stören und Remy die Gelegenheit gebend Cait zu beschnuppern lehnte sie sich auf ihrem Stuhl zurück und nippte an ihrem Tee.
Mika grinste Brooke anerkennend an und murmelte ein kurzes "Danke", bevor sie einen Schluck von ihrem - nun wortwörtlich eisgekühlten- Kakao nahm. Dann wandte sie sich wieder dem vom jeremias gezauberten Essen zu, denn auch Marylin konnte sich an zeiten erinnern, wo Essen eine mangelware war, wie so vieles damals für sie. Kurz blickte sie zu dem Neuankömmling, der anscheinend ein Freund der anderen war, und so wie er sprach, schien er entweder französischer Herkunft zu sein oder er mochte diese versnobt wirkende Sprache wirklich.
Morgen war endlich Freitag, weekend time. Sie hatte ehrlich gesagt kein Interesse daran, sich eine Tanzvorführung anzusehen, aber vielleicht gingen ja die anderen Schüler hin und das Institut war etwas leerer, was auch sehr angenehm sein konnte. Sie stupste brooke an.
"hey, willst du morgen mit zu der Aufführung oder wollen wir beide was zusammen unternehmen?"
"Eigentlich hatte ich schon überlegt hinzugehen. Zum Tanzen gehört ja auch Musik..." Den zweiten Satz sprach sie sehr sehr leise auch, fast als sei es ihr peinlich. Es wäre schon verlockend was mit Mika zu unternehmen. Aber sie hatte da so eine Idee... "Wie wäre es wenn wir uns vorher, so gegen Nachmittag wenn ich die vermalledeite Nachhilfe rum hab, schon nach Inverness absetzen und bis zum Abend ein bisschen rumstromern?" Sie legte den Kopf leicht schief und sah Mika fragend von der Seite an.
Ty fand für einen Moment sein Lächeln wieder, aber es wirkte irgendwie oberflächlich, da er seine Augen nur für einen Moment von Caitlynn und Gambit nahm, um Charleen zu antworten.
"Zum letzten Mal, Charleen, bleib einfach bei Ty. Mr. Knight ist mein Vater. Und ja, das mit dem Fahren wird meine Aufgabe sein. Ich werde gleich nacher eine Liste aufhängen... da fällt mir ein..."
Ty stand auf und verschaffte sich kurz Gehör, wie schon zuvor Charleen. Dann kündigte er mit klarer Stimme an, dass jeder, der zur Aufführung mitwollte sich bitte in die Liste eintragen möge, die er am schwarzen Brett befestigen wollte. Er setzte sich wieder und Charleen bekam noch ein Nicken und ein Lächeln.
Keine Sekunde später war Ty mit den Gedanken wieder bei Remy und Cait und dem stechenden Gefühl in seinem Inneren. Lustlos schob er mit der Gabel das Essen auf dem Teller hin und her.
Zu Tylers Glück waren zwischen Remy udn Cait doch einige Plätze un es wäre unhöflich über den halben Tisch zu grölen.
So fand vorerst keine weitere Kommunikation zwischen beiden statt.
Aber manchmal genügen auch Blicke.
Caits Blick schweifte jedenfalls bald auf Tylers Teller.
"Keinen Hunger, Tiger?" sie klaute ihm etwas vom Teller...kein Wunder, dass er keinen hunger hatte, es war kalt.
"Du fährst die anderen also morgen dahin? Schaust du dir die Aufführung auch an...ich meine, soll ich da...Hey, hörst du mir zu?"
Er brauchte einen Moment um aus seinen Gedanken wieder zur Gegenwart zu finden. Sie war unverändert und nicht besonders schön, aber bei weitem besser als der Ort, an den ihn seine miesen Tagträume gebracht hatten
"Äh, ja, ich werd da einiges organisieren müssen. Wahrscheinlich werde ich vor Ort bleiben, wäre ja sinnlos die Strecke zweimal zu fahren. Und wenn ich währenddessen in der Stadt rumrenne verpasse ich die anderen vielleicht. Ausserdem will ich mir ansehen, was Charleen morgen vorführen will."
Er stocherte nochmal im Salat, aß noch etwas davon und bereute es sofort. Scheinbar liess sich das miese Gefühl im Magen nicht einmal von Jeremias gutem Essen vertreiben.
Worüber machst du dir eigentlich so viele Gedanken, Mann? Ist doch gar nichts passiert.
"Nacher findet auch noch die Andacht für Carol statt," warf er ein.