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auf der neuen Plattform und hoffen
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Mit gepackter Ausrüstung stand Pad am Morgen des Exkursions-Wochenendes vor dem Institut. Es hatte einige Wochenenden gedauert, bis er einen geeigneten Ort in den Highlands gefunden hatte. Weit ab von der nächsten Besiedlung und gleichzeitig doch nicht zu weit vom Institut entfernt. Insgesamt nur 3 Stunden zügiger Fahrtzeit. Die Genehmigung für die Exkursion hingegen war sehr zügig abgelaufen. Logan hatte nur etwas gegrummelt von wegen „Mach was Du nicht lassen kannst, aber bring mir die Schüler in einem Stück wieder.“
Nun, genau das hatte er vor. Es sollte sich ja auch erst um eine kleine Tour handeln, keine besonders schwierigen Übungen, aber doch eine gewisse Herausforderung.
Letzte Nacht war er noch einmal am Zielort gewesen und hatte einige Sachen vorbereitet. Daher fühlte er sich momentan ein wenig müde, aber er wusste, dass das nicht all zu lange andauern würde. Und außerdem konnte er ja von Sonntag auf Montag schlafen.
Selbst Chui hatte er nicht in all seine Pläne eingeweiht. Für ihre ausgezeichnete Mithilfe bei der AG war er mehr als dankbar und doch wollte er auch für sie ein paar kleine Übungen einbauen, mit denen sie zurechtkommen musste.
Und jetzt wartete er hier darauf, dass die Schlafmützen ….ähhh…. Schüler sich aus ihren Federn erhoben und hier unten versammelten.
das rothaarige Mädchen trat durch die Tür nach draussen und zündete sich eine Zigarette an, während sie sich zu Padraig begab. Ihre "Ausrüstung", wenn man das so nennen durfte, beatdn aus ihrem alten Schlafsack, sowie Wechselwäsche und Zahnbürste, die sie mit in den Beutel für den Schlafsack gepackt hatte. Auf eine Tschenlampe war sie nicht angewiesen, aber an ihrem Gürtel hing neben der obligatorischen Tasche ein kleines, altes Lederetui mit ihrem Messer.Eines der letzten Geschenke ihrer Mutter, ein echtes swiss armyknife, das ihr bisher immer gute Dienste geleistet hatte.Den einzigen Pullover, den sie besaß, hatte sie um die Hüfte geschlungen, ansonsten musste sie darauf hoffen, dass Padraig sie so bei der Stange hielt, das ihre Mutation die Kälte ausgleichen würde.
Sie stellte sich neben Padraig, legte ihren Beutel mit dem Schlafsack und den Sachen auf den Boden und lächelte den Exkursionleiter an.
"Guten morgen....weißt du schon, wie viele mitkommen?"
Pad blickte kurz auf die Uhr. Er wartete hier schon seit über einen halben Stunde. Gut, er hatte angekündigt, dass die Abfahrt erst in einer weiteren Viertelstunde stattfinden sollte... Nein, er würde sich deswegen jetzt nicht aufregen. Diese Exkursion sollte entspannt ablaufen und sie würden spielerisch ihre bisherigen Fortschritte feststellen. Außerdem konnten sie dort draußen auch ein wenig den Umgang mit ihren Mutationen ausprobieren.
"Guten Morgen, Mika. Bisher bist Du die erste, die gekommen ist. Marinja, Stan, Chui und Ping, wenn er sich von seinem gestrigen Ausfkug soweit erholt hat. Und Logan oder Mr. Summers ihm nicht noch in letzter Konsequenz Hausarrest gegeben haben. Und von den Lehrern weiß ich gar nicht, wer noch alles mitkommt. Und schon gespannt auf das, was da auf Euch zukommt?"
Er wußte wirklich nicht, welche der weiblichen Lehrpersonen die Exkursion begleiten würden.
Ausgerechnet! Ausgerechnet heute muß ihr ihre morgendliche Verschlafenheit einen Streich spielen! Sicher, es ist Samstag und ihre innere Uhr ist nicht gewohnt, dass an diesem Tag ein Wecker läutet, aber das ist nur eine Ausrede, keine Entschuldigung. Zum Glück hat sie alle Vorbereitungen schon gestern abend abgeschlossen, und so dauert es nicht lange, dass sie sich ihre Sachen schnappen kann, sich von Neve verabschiedet, die bestimmt von dem eiligen Lärm ihrer Mitbewohnerin aufgewacht ist, und die Treppe hinunterhetzt als hätte sie sich zum Ziel gesetzt, zu stolpern und sich irgendwas zu brechen. Natürlich passiert das nicht.
Schnell atmend kommt sie also als nächstes durch die Tür hinaus, wo Padraig und Mika schon warten. "Morgen." sagt sie den beiden und kommt zum Auto, wo sie erstmal das zusammen verschnürte Schlafsack-Isomatte-Bündel abstellt und danach ihren Rucksack... vor allem Ersatzkleidung, die auch als improvisierter Kopfkissenersatz herhalten muß, so wie schon während ihrer Wanderschaft. Recht viel mehr hofft auch sie nicht zu brauchen auf diesem Ausflug, obwohl sie nicht weiß, was sie erwartet. Ihre besten Werkzeuge hat sie ständig bei sich, das weiß sie. "Ist sonst noch niemand da?" wundert sie sich ein wenig, während sie sich umsieht. Sie dachte, sie hätte fast verschlafen...
Marinja wollte eigentlich mit Mika zusammen hinausgehen, aber irgendwas hatte sie aufgehalten, daher kam sie kurz nach Chui raus. Die Katze hätte sie beinahe in der Eingangsahlle umgerannt, aber eben nur beinahe.
"Guten Morgen", begrüßte sie die Anwesenden. Ihren Rucksack, den sie sich damals extra für die Europa-Reise gekauft hatte, hatte sie mit allem nötigen bepackt, samt Isomatte und Zelt. Sie freute sich richtig auf das Wochenende, endlich wieder mal unter freiem Himmel übernachten. Sie stellte ihren Rucksack neben dem von Chui ans Auto und stellte sich neben Mika.
"Manchmal ist es echt schwer, mit dir mitzuhalten", sie knuffte dabei leicht Mika auf die Schulter.
Da sie weiterhin ausserhalb des Instituts wohnte, denn immerhin war Christabel ja offiziell verheiratet, hatte sie den längsten Anfahrtsweg. Sie stellte ihren Wagen auf dem Parkplatz des Instituts ab, wo er auch während der Survival-Tour bleiben würde, und packte ihren Rucksack aus dem Kofferraum. Sie wusste überhaupt nicht, warum alle solch eine Hektik machten, sie war auf die Minute pünklich.
Sie trug eine hellbraune Hose und ein weißes Shirt, als sie auf die kleine Gruppe zukam und lächelte. Wie gut, dass sie ihre Wanderschuhe mit eingepackt hatte, denn neugekaufte hätten erst eingelaufen werden müssen. Ihr dunkles Haar war zu einem Zopf im Nacken zurück gebunden, so dass es nicht störte. Sie nickte Padraig zu und grüßte die Schüler freundlich.
"Hallo... ich bin die neue Französischleherin. Mein Name ist Sarah Finnley und wir werden uns ab nächster Woche wohl auch im Unterricht sehen."
Sie warf Padraig einen kurzen Blick und fragte: "Fehlen noch Schüler?"
Pad begrüßte Chui und Marinja mit einem Lächeln. „Guten Morgen ihr beiden Schnarchnasen. Schmeißt Eure Sachen hinten in den Bus, damit wir, sobald Stan und Ping da sind auch schon losfahren können. Und natürlich warten wir auch noch auf eine weibliche Lehrkraft. Weiß irgendwer wer sich dazu gemeldet hat?“
Seine Frage beantwortete sich in diesem Moment allerdings von selbst als Sarah Finley auf den Hof gefahren kam und ihren Ruchsack auslud. Irritiert starrte er sie einige Sekunden an. Das konnte doch nicht ihr ernst sein? Er hatte schon mitbekommen, dass sie hier als Lehrerin anfangen würde, aber sei flaues Gefühl im Magen konnte er einfach nicht vergessen. Allerdings konnte das auch wo anders herkommen. Wenn er es sich nämlich eingestanden hätte, was er allerdings nicht tat, so bekam er, wenn er sie sah, immer ein wenig weiche Knie. Gerade so als wäre er ein pubertierender Teenager der vor seiner großen Flamme stand.
„Guten Morgen, Mrs. Finley. Sie sind ja wirklich auf die letzte Minute gekommen. Allerdings haben sie Glück, denn es fehlen wirklich noch ein paar Schüler. Zwei aus der AG und einer, der mir vor ein paar Tagen gesagt hatte, dass er gerne mitkommen wollen würde. Aber wo die jetzt sind, kann ich ihnen nicht sagen.“
Er wandte sich an Chui.. „Könntest Du bitte nach Stan, Ping und Nicholas schauen? Ich möchte eigentlich wirklich bald losfahren. Je später wir dort ankommen, desto mehr Übungen werdet ihr im Dunkeln absolvieren müssen.“
'Schnarchnasen'? Sie war schon seit 6 Uhr wach und ihr Blick auf die Uhr verriet ihr, dass sie auch jetzt noch recht pünktlich war, es war noch keine 8 Uhr durch. Sie sagte aber nichts und schmiss kommentarlos ihren Rucksack in den Bus.
Sie begrüßte Sarah Finnley mit einem freundlichen "Guten Morgen", hörte dann Padraig zu und sagte anschließend zu Chui: "Nicolas ist bestimmt noch auf seinem Zimmer, er wollte eigentilch nur seine Sachen holen. Er kommt bestimmt auch gleich. Wo die anderen stecken, weiß ich leider nicht."
Mika grinste Marinja an. "Tja, gehör halt zur schnellen Truppe..."
Sie freute sich auf diesen Ausflug, auch wenn sie das geborene Großstadtkind war.Mit Chui, Marinja und Ping kam sie super zurecht, und die Nachricht über das Capoeiratraining hatte ihre gute Laune noch verbessert. Sie zog an ihrer Zigarette udn blickte zu der neuen Französischlehrerin.französisch? was bitte wollten sie mit französisch? Sie nickte der Frau nur leicht zu und wandte sich dann zu Padraig.
Auch Scott trat kurz hinaus in den Hof und wünschte den Schülern, die auf die Tour mitgehen würden, viel Spass. Die Verantwortung lag nun bei Sarah und Padraig und er hoffte, dass alles ohne große Zwischenfälle über die Bühne ging, denn Schottland war in den Highlands zwar noch immer recht dünn besiedelt, aber Wanderer lockte die Landschaft allemal in den Sommermonaten in die Heiden.
"Passt auf euch auf und kommt in einem Stück wieder. Ansonsten wünsche ich euch viel Spass."
War es Zufall, dass er fast die gleichen Worte wie Logan wählte? Jedenfalls ging er daraufhin auch schon wieder zurück ins Institut, denn auf ihn wartete nicht minder viel Arbeit, bis Ms. Fraser am Montag kam.
Pad schüttelte zu Mikas Frage nur den Kopf. "Das wird nicht verraten, Mika. Aber eines sage ich Euch doch schon einmal. Es könnte sich fast um ein Tor zur Anderswelt halten. Und vielleicht, wenn ihr gut aufpasst, läuft Euch ein Wesen aus dem Land der Lebenden über den Weg."
In diesem Moment erinnerte er sich daran, dass er sich bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit Sarah auch über Feen und Elfen unterhalten hatte und ein Schmunzeln überzog sein Gesicht.
Als dann Scott sie noch fast mit den selben Worten wie Logan verabschiedete, konnte er sich vor Heiterkeit das fette Grinsen nicht mehr verkneifen.
"Keine Sorge, Mr. Summers, wir werden unseren Spaß schon haben und in einem Stück zurückkommen."
Und jetzt fehlten nur noch Stan, Nicholas und Ping.
Sie nickte auf Padraigs Worte hin und wartete mit den anderen, wobei sie mal ihren Rucksack mit in den Bus packte. Auch sie danke Mr. Summers auf seine Verabschiedung hin und schenkte ihm ein offenes Lächeln. Der Schulleiter machte einen sehr sympathischen Eindruck auf sie, auch wenn er nur ein Mutant war. Sie sah ihm noch kurz nach, ehe sie sich wieder an Padraig wandte, als er Mika Auskunft gab. Tor in eine Anderswelt? Ja, auch sie erinnerte sich an die erste Begegnung mit Pad und schmunzelte kurz, ehe sie fragte: "Wie lange werden wir fahren?
"Wir werden etwas über 2 Stunden fahren müssen. Das Areal sollte weit weg von der nächsten Siedlung sein, damit wir ungestört bleiben. Und sollte jemand irgendwelche Probleme mit seiner Mutation haben, so kann er dort nicht viel anrichten. Außer einem Waldbrand, aber auch dagegen gibt es Mittel und Wege."
Er grinste die Anwesenden unverblümt an, immerhin wußte er, dass mit Mika und Marinja zwei Pyromanen dabei waren. Stan würde weniger Probleme in der Hinsicht bereiten und Chui sowieso nicht. Nur über Ping und dessen Gabe war er nicht informiert. Und das erinnerte ihn, dass er auf diesen, Stan und Nicholas immer noch wartete.
"Chui, schaust Du mal wo Ping bleibt? Nicholas soll ja schon auf dem Weg sein. Und auch Stan dürfte hoffentlich gleich kommen."
Es konnte passieren, dass die Schüler an diesem Wochenende einige Besonderheiten ihres einzigen "Nicht"-Mutanten-Lehreres mitbekamen. Allerdings hoffte er es nicht. Sie sollten lernen auch ohne ihre Gaben zu überleben.
Also eigentlich ein Aspekt der in der Mutations-AG gelehrt wurde.
Auch Marinja wird natürlich gegrüßt, und es wirkt auch ein wenig entschuldigend wegen des Beinahe-Zwischenfalls (mit Betonung auf -fall) in der Eingangshalle... dann hebt sie die Schultern auf Padraigs Farge, ehe die sich selbst beantwortet. Chui sträuben sich die Nackenhaare... die soll das ganze Wochenende mit dabei sein?! Na wunderbar. Sie sagt kein Wort auf die Vorstellung der neuen Lehrerin und ist sich ziemlich sicher, dass sie die Französisch-Stunden nicht mögen wird. Anscheinend beschäftigt sie sich mit irgendwas bei ihrem Rucksack, um die Frau nicht ansehen zu müssen.
Als sie die anderen holen soll nickt sie Padraig bestätigend zu, hebt aber leicht die Brauen bei seiner 'Warnung'. Ihr macht es ja wenig aus, Übungen im Dunkeln zu absolvieren... andererseits sind viele nachtblinde Kameraden dabei, und daher wird es sie vielleicht doch betreffen. Also besser machen, dass sie schnell vorwärtskommen. "Ah.. okay." sagt sie leise zu Marinja, als sie hört dass Nicolas unterwegs ist. Bleiben noch zwei... der Zigarrenraucher und Ping, von dem sie irgendwie bezweifelt, dass er in der Verfassung ist, an einem Survivalwochenende teilzunehmen.
Mr. Summers' Wünsche bekommt sie nur noch von hinten mit, und sie hat plötzlich Zweifel, dass ihr das Ganze soviel Spaß machen wird... die neue Lehrerin und Ping, der vielleicht traurigerweise zuhause bleiben muß. Nun gut, sie wird ja sehen... sie klopft zuerst an seine Zimmertür und ruft leise seinen Namen, und wenn sich dann drinnen nichts rührt, wird sie es im Krankenzimmer versuchen.