Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Marinja war schweigend ins Auto und auch wieder ausgestiegen, als sie angekommen waren. Sah Pad verschwinden und nickte nur leicht, zur Bestätigung, dass sie den anderen zugehört hatte. Sie schaltete ebenfalls ihre Taschenlampe nicht ein.
"Ob wir das auch ohne unsere Fähigkeiten schaffen werden?" Sie sah zu Stan rüber, als dieser sich diese stinkenden Dinger in den Mund steckte. Na, wenn wir verfolgt würden, dann könnte man uns jedenfalls schon meilenweit vorher riechen. Sie verzog den Mund zu einem leichten Lächeln und folgte Mika, schließlich sollten sie alle gemeinsam ankommen. Hoffentlich verlieren wir uns hier nicht gegenseitig.
Sie sah sich nach Nico um, da dieser nur wenige der hier Anwesenden kannte, versuchte sie besser in seiner Nähe zu bleiben, nicht, dass er sich ausgeschlossen fühlte.
Ihr Orientierungssinn hatte sich wesentlich verbessert, seit sie bei der Survival-AG war, aber hier im Dunkeln und in einer ihr unbekannten Gegend verlor sie schnell die Orientierung und hoffte, dass Mika wenigstens die ungefähre Richtung ahnte.
Pad hatte sich den ersten Kilometer durch das Unterholz geschlagen. Die Schüler sollten zu Beginn eine leicht zu findende Spur haben. Doch irgendwann entschied er sich, seinen Weg nicht mehr ebenerdig fortzusetzen. Schnell holte er das kurze Kletterseil mit Wurfhaken hervor, dass er unter seiner Weste versteckt gehalten hatte. Mit einem geschickten Wurf gelang es ihm sich Zugang zu einem stabilen Ast in über 3 Metern Höhe zu verschaffen. Hier oben wechselte er die Richtung und entfernte sich doch ein gutes Stück von seiner vorherigen Position. Dann kletterte er wieder von den Bäumen herunter und rannte weiter, wieder eine deutliche Spur hinterlassend. Allerdings jetzt in eine ganz andere Richtung als zuvor. Nicht einmal 20 Minuten, nachdem er losgelaufen war, kreuzte ein kleiner Bach seinen Weg. Ihn nutzte er um wieder einen Bruch in seiner Spur zu hinterlassen. Dabei bewegte er sich allerdings so vorsichtig, dass kaum Schlamm aufgewirbelt wurde.
]Und jetzt noch ein gutes Stückchen weiterlaufen und dann kommt die Hauptaufgabe für die Schüler
Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass er noch drei Minuten hatte, bis sie loslaufen sollten. Die Frage war natürlich, ob sie sich auch wirklich an die Zeitvorgabe gehalten hatten.
Jetzt begann er vorsichtiger zu laufen, keine Äste knicken, nur ab und an ließ er einen tieferen Fußabdruck zurück.
Christabel hatte sich die ganze Zeit über im Hintergrund gehalten. Wenn sie jemand als Vertrauensperson brauchte, dann würde er schon an sie herantreten - hoffte sich mal so. Sie hätte keine Probleme damit gehabt, in diesen Höhlen zu schlafen, aber dass nicht jeder dieser Meinung war, konnte sie auch nachvollziehen. Jedenfalls sah man es Padraig an, dass er etwas ungehalten darüber war, auch wenn er es nicht sagte. Sein Vorschlag zu dieser Schnitzeljagd und vor allem der Wetteinsatz verdeutlichte dies aber. Wollte er die Schüler wirklich zwingen, dort zu schlafen? Es war ja eigentlich klar, dass sie Padraig nicht vor Ankunft im Lager finden würden. Christabel selbst hätte da wohl Schwierigkeiten, ihn bei diesem Vorsprung noch vor dem Lager zu fangen. Seine Aktion am See hatte sie noch immer im Gedächtnis... wahrscheinlich hatte Steven mal wieder Recht und Pad war ein Mutant.
Auch Christabel fuhr mit durch den Wald, denn sie blieb schließlich beim Wagen und würde jenen wieder zurück zum Lager fahren, denn Pad hatte nicht wirklich daran gedacht, als er einfach so ins Unterholz verschwunden war. Sie würde den Wagen also zurück fahren und von dort aus den Schülern entgegen gehen, bis sie wieder auf sie traf... so würde sie Pads Spuren vielleicht noch verwirrender machen, aber bis sie wieder bei den Schülern war, konnten die Pads Spuren mehr oder weniger leicht folgen und schließlich konnte sie ihnen ein wenig helfen.
Eine Taschenlampe nimmt Chui mit, vielleicht zur Überraschung der Beobachter, aber sie denkt dabei mehr an die anderen, falls jemand seine verlieren sollte oder sie defekt ist. Etwas zu knabbern muß natürlich sein... und so läßt sie sich mit den anderen zum Startpunkt kutschieren, wo sie der Aufgabenstellung zuhört. Bei dem speziell an sie gerichteten Satz nickt sie.. sie wird also nur stille Mitläuferin sein, wenn sich die anderen dadurch nicht völlig verfransen sollten.
Darum sagt sie auch nichts, als die anderen sich in Bewegung setzen. Sie blickt kurz zurück zu der Lehrerin beim Auto, schaut aber schnell wieder nach vorne und geht etwas schneller. Die Spur ist vorerst für sie noch so sichtbar, dass sie sich nichtmal vorbeugen muß, um sie zu suchen... Schüler ohne Nachtsicht müssen das vielleicht schon. Sie sagt nichts sondern wartet nur ab was die anderen tun, sobald sie einmal zwischen die Bäume getreten sind.
Nico sah sich etwas um und ging dann einfach neben Marinja her und versuchte dann auch die Spuen von Pad zu verfolgen was aber nun eigentlich eh nicht mehr so gut ist denn die anderen gehen ja vor und er geht schon brav mit.
Leise spricht er zu Marinja
"Wenn wir Padd Spur folgen dann holen wir ihn bestimmt nicht so schnell ein, ich denke eher wir sollten zum Lager finden und nicht seinen Spuren folgen denn er wird bestimmt einige bögen machen und in ne andere richtung gehen so würde ich das machen an seiner Stelle"
Mika blickte zu Nico, denn auch wenn dieser leise gesprochen hat, das, was er sagt, interessiert sie. Und sie wüsste nun wirklich nicht, was besser ist, Pads Spur zu folgen oder einfach selber versuchen, das Lager zu finden. Da ist allerdings sie Frage, wie.Sie blieb stehen und sah zu den anderen,
"Hey leute, wie siehts aus, Nico hat grad gemeint wir sollten versuchen, uns allein zum Lager durchzuschlagen. Wer ist dafür? Denn eigentlich hat er Recht, Padraig könnte uns auf ganz schöne Umwege schicken,und ich würde schon gerne meinen Schlafplatz bselbst wählen. Alos, macht jemand ne Ansage? wir müssen sowieso als Gruppe zusammenbleiben...."
"Aber dafür müssten wir uns sehr gut orientieren können und vielleicht finden wir ja nen Bach oder nen Fluss der in den See fliesst an dem unser Lager ist .. weil ich denke so quer durch den Wald geht es schlecht oder hat jemand genau aufgepasst wie wir hier her gefahren wurden sind, man müsste einschätzen können wie lange man zu Fuss zurück braucht"
Nico schien kurz zu überlegen aus welcher richtung sie mit dem Auto gekommen sind .. aber nicht nur aus wlcher richtung denn die Fahrt hat bestimmt ein paarkurven und ähnliches gemacht so das er sich erinnern könnte aus welcher himmelsrichtung sie nun wirklich gekommen sin, Nico ist da wieder maö froh über sein Gutes gedächtnis und deutet dann in ne Richtung in der das Lager Liegt
" wir sollten uns überwiegend uns an diese Richtung halten "
Das Lager suchen, ohne Padraigs Spuren zu folgen klang gut, vielleicht hatten sie so eine bessere Chance vor ihm da zu sein, oder aber, sie würden sich dermaßen verlaufen, dass sie noch Jahre durch diesen Wald irren würden.
Sie sah Nico an: "Gute Idee", und als Nico in irgendeine Richtung zeigte meinte sie nur: "Na, du scheinst hoffentlich einen guten Orientierungssinn zu haben, oder warum hast du gerade diese Richtung ausgewählt ... Ich seh ja überhaupt nichts." Mit diesen Worten knippste sie ihre Taschenlampe an und leuchtete damit die Bäume an.
Nicolas' Idee verblüfft Chui, die sich gerade damit beschäftigt hat, neben den Spuren auch die Umgebung zu beobachten und die nächtlichen Geräusche aufzunehmen. Sie schaut die anderen Schüler an und ist etwas unentschlossen... einerseits war es so nicht gedacht, andererseits muß sie zugeben, dass das die einzige Möglichkeit wäre, wie sie wirklich vor Padraig das Lager erreichen könnten... vorausgesetzt, sie schlagen die richtige Richtung ein.
Dahingehend verblüfft Nicolas sie zum zweitenmal. Seine Richtung ist gar nicht so schlecht, und seine Idee mit dem Bach hat gute Erfolgschancen. Das Lager finden sie so sicher, es bleibt nur noch die Frage, ob sie schnell genug sind. Immerhin hat Padraig trotz allem eine halbe Stunde Vorsprung.