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auf der neuen Plattform und hoffen
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Cathrina fand Jean´s Frage bischen überflüssig. Jeder wußte, was er für ein Päckchen zu tragen hatte und hoffte hier Hilfe und Rat zu finden.
Sie hielt den Mund und hoffte, dass Jean irgendwann mal zum praktischen Teil kommen würde. Wobei ihr ein Einzeltrainig ganz gut gefallen würde, da konnte man viel offener mit dem Lehrer reden, als wenn noch andere drum herum standen.
Wie konnte sie ihre Kraft steuern? Oder zumindest, wie konnte sie es aktivieren? DAs waren ihre Fragen im Moment und so brannte sie darauf, dass der Doktor endlich zum Punkt kam.
Gab es dazu noch mehr zu sagen?
Eigentlich wurde doch alles gesagt was die Frage betrifft. Oder wozu sollten sie sonst die Mutations AG besuchen? In Liels Augen war das hier aber nicht direkt ein normaler Unterricht wie Fremdsprache, Sport oder sonstiges. Es war ein Fach oder einfach ein Thema, dass ihr Leben bestimmt. Mutation. Jeder hier hatte das gleiche Schicksal. Wenn man es als Solches betrachten kann.
Für Liel galt die AG eher als Hilfe nicht als ein Schulfach. Man lernete doch wirklich fürs Leben. Klar, sind die anderen Fächer ebenso so wichtig für die Zukunft, aber das hier schien doch eher etwas anderes zu sein.
Klar, die tollste Sache der Welt war es nicht, die Schüler neben Unterricht und Pflicht-Ag´s auch dreimal die Woche noch den Mutationskurs aufs Auge zu drücken.Aber die wenigstens von ihnen waren ja hier, um sich nen schönes Leben zu machen. Und zu dem was Brooke gesagt hatte, konnte Mika nur zustimmen. Es ging ihr hier um die Sicherheit anderer Personen, vordergründig, und sekundär definitiv auch um ihr eigenes Seelenheil, so seltsam das auch klingen mag.
Mikas Finger spielten mit ihrem Benzinfeuerzeug, während sie den Kopf schieflegte. Dies hier sollte keine Selbsthilfe-Mitleids-gruppe werden. Se wollten auch wissen, wie sie gezielt und effektiv ihre Mutation einsetzen konnte und wie man körperliche Einflüsse vielleicht auch kontrollieren könnte. Bei ihr selbst war es die Wärmeausstrahlung, bei anderen wahrscheinlich noch andere Dinge, die nicht nur nervig, sondern vielleicht auch gefährlich waren udn nicht nur bei Nervosität oder in Ausnahmesituationen auftreten.
"ich hab da mal ne Frage...ich meine, es geht hier ja primär um unsere Mutationen...besteht da den die Möglichkeit, diese an einem ort zu trainieren, wo sie keine allzu große Gefahr darstellen?"
Scott hatte es Jean überlassen, einführende Worte zu sprechen. Er blieb lediglich stehen und hörte ihr und den anderen Schülern zu. Dass es Pflicht-Ags gab, war ein Gerücht... alle AGs konnten besucht werden, mussten es aber nicht - in Ausnahme der Mutations-AG...die wiederum weniger Schulfach als vielmehr Hilfe für sich selbst war und der elementare Baustein für ein Leben mit Mutation - so wie es Liel bereits vermutete. Und genau das war auch die Antwort: Dieser Kurs war ein Elementarkurs. Schließlich trat er etwas vor und beantwortete Mikas Frage.
"Das Training eurer Mutation ist der nächste Baustein im Mutationskurs. Zu Anfang werdet ihr aber erst lernen, wie ihr eure Mutation in bestimmten Gefahrensituationen unter Kontrolle halten könnt. Ihr werdet euren eigenen Körper verstehen lernen und Anregungen bekommen, wie ihr in verschiedenen Situationen Ruhe bewahrt. Ich denke, nach dem Survivalwochenende werdet ihr wissen, von was ich spreche. Jedenfalls die, die dabei gewesen sind. Ihr werdet lernen, mit euren Ängsten umzugehen und eure Mutation als Teil von euch anzuerkennen. Manche von euch werden darin schon weiter sein als andere...das heißt aber nicht, dass diese Schüler umsonst hier sind, denn jeder profitiert vom anderen. Ihr werdet euch zum Teil gegenseitig helfen und anspornen; das ist das Prinzip dieses Kurses. Im nächsten Schritt werdet ihr dann Gelegenheit bekommen, eure Mutation zu trainieren... im ersten allerdings, sie erst einmal zu verstehen. Habt ihr noch Fragen? Wir werden euch für die erste Woche in zwei Gruppen einteilen - bis Mr. O'Diarmuid wieder gesund ist."
Jean, die noch immer auf der Tischkante saß, blickte zu Mark und Cathrina, deren negative Stimmung auffällig aus der Masse herausstach. Vielleicht sollte sie sich Mark nach der Besprechung noch einmal gesondert zur Brust nehmen, Zumindest schien es nicht ganz abwegig ihm etwas auf die Finger zu klopfen und an die Wichtigkeit einer Gemeinschaft zu erinnern. Selbst wenn es für ihn unnötig schien hier zu sein, konnte ein gemeinsames Training nur die Gruppe stärken. Dabei kam auch noch der Aspekt zu tragen, dass in eben diesem Training auch zukünftige Anwärter entdeckt werden könnten.
Er hat seine Mutation schon sehr gut unter Kontrolle... ob das der Grund für seine Ablehnung ist?
Cathrina betrachtete sie auch einen Moment, aber zu ihr fiel ihr im Moment nichts ein. Vielmehr betrachtete sie das Mädchen einfach nur aufmerksam. Einzelunterricht wollte sie also? Nun, würde sie ihre Frage laut stellen, dann würde Jean sie sicherlich einweihen in die Planung, dass wenn Padraig wieder da wäre, Jean sich an einigen Tagen zu gesondertem Training entschieden hatte, wie sie es bereits mit Davin praktizierte...
Marinja ließ mal wieder die anderen Reden, lauschte den Antworten und war froh, dass noch jemand da war, der eine ähnliche Mutation hatte wie sie. Zwar hatten die beiden Feuerteufel zusammen mit Brooke des öfteren gemeinsam geübt, aber ihren Hitzeschild reagierte selten, so wie sie das wollte und er aktivierte sich immer dann, wenn sie ihn nicht unbedingt brauchte.
Sie hätte lieber mehr praktische Übungen als theoretische, aber scheinbar war das wohl auch wichtig und deswegen behielt sie ihren Wunsch für sich selbst.
irgendwie ist er einen moment versucht die musik wieder einzuschalten. ein kurzer blick neben sich zu dreamer, dann wandern die augen wieder zu den beiden lehrfiguren da vorne. ungeachtet der fachlichen kompetenz die er jean nie absprechen würde (schließlich ist sie ein Dr.!) drängt sich ihm nach logischem ermessen immer deutlicher das gefühl auf in diesem kurs deplaziert zu sein. selbstkontrolle, eindämmen von gefahrenpotential gegenüber anderen... er stellt kein solches dar. er hat nichtmal eine mutation die in irgendwelchen momenten unpassend...
okay, das wäre gelogen. aber das mit dem ruhe bewahren war wirklich keine für ihn unbekannte handlungsweise. als was sollte er hier sitzen, vllt. als veteran in -wie schalte ich die gefühle weg-? eine kurze, ungeduldige bewegung mit seinen fingern auf dem tisch als einziges verräterisches zeichen zeigt das er die idee nicht ansprechend findet. oder sich langweilt. oder beides.
Cathrina gab sich einen Ruck und meldete sich zu Wort.
"Alles gut und schön Frau Doktor. Die Gründe sind nachvollziehbar und einleuchtend für jeden von uns hier. Aber ich glaube, zumindest ist es bei mir so, dass wir .... Verflucht, wie soll ich das sagen... Anleitung brauchten oder jemanden, der uns sagen kann, wie die Kontrolle durchgeführt werden soll. Ich weiß nicht, ob ich das jetzt richtig ausgedrückt habe aber ich führ einfach mal mich als Beispiel an."
Sie holte nochmal tief Luft, es war nicht einfach sich hier so zu outen aber wenn sie Hilfe wollte musste sie wohl erklären, was sie genau meinte.
"Ich kann die Zeit beeinflussen, zumindest möchte ich das gern könnnen. Aber im Moment weiß ich nicht mal, wie ich meine Kräafte aktiviere. Vor einiger Zeit war ich stark erkältet und jeder Nieser brachte irgendwie eine Veränderung, ich war an Orten wo ich eigentlich nicht hätte sein könnnen oder wo ich das Gefühl hatte, dass ich da schon gewesen war. Also denke ich mal, dass da ein Zeithopser passiert ist aber es war keiner da, der es gesehen hatte und mir sagen konnte, ja du bist gesprungen.
Dann hab ich es selbst versucht in meinem Zimmer, das einzigste Resultat war, dass meine Pflanze plötzlich abgestorben war obwohl es eigentlich nur ein Absenker gewesen war.
Ich hoffe, ich stelle keine zu hohen Ansprüche, aber ich würde gern mit einem Lehrer allein trainieren.
Einem, den ich vertrauen kann und der mir helfen kann, verantwortungsbewußt mit dieser Kraft umzugehen."
Sie setzte nach kurzem Zögern nach.
"Es ängstigt mich, dass ich die Zeit manipulieren kann. Was ist, wenn ich unbewußt jemanden töte, weil ich ihn hab in Sekunden altern lassen?"
Sie schauderte, denn genau das war es, was die Laborleute von ihr verlangt hatten.
Wie böse Teufel schossen die Gedanken in ihr hoch und sie krampfte die Hände ineinander, tief Luft holen, tief Luft holen, so sagte sie sich immer wieder.
"Nur eine Frage, wenn es nicht möglich ist, dann werd ich das sicher auch schaffen, .... irgendwie"
Scott antwortete diesmal für Jean, auch wenn Jean gewiss Gelegenheit hatte, noch etwas hinzuzufügen, wenn sie das wollte.
"Wie willst du deine Mutation trainieren, Cathy, wenn du überhaupt nichts über deine Mutation weißt? Und wie willst du sie trainieren, wenn du nicht einmal weißt, wie du sie unter Kontrolle bringen kannst... wie willst du sie trainieren, wenn du dich selbst nicht unter Kontrolle hast? Die Basis für das Training und die Anwendung der Mutation ist, die Mutation zu kennen und sich nicht von ihr beherrschen zu lassen. Und dieses Basiswissen oder auch -können müsst ihr alle lernen und dabei kann es nur von Vorteil sein, auch andere Mutationen kennen und verstehen zu lernen, auch wenn es primär um die Kontrolle der eigenen Mutation geht. Du sagst selbst, dass dich deine Mutation ängstigt, genau das ist Ziel dieser Basis-AG. Ihr müsst eure Ängste erst einmal abbauen und das werdet ihr, indem ihr eure Mutation versteht und sie euch in bestimmten Situationen nicht mehr beherrscht, sondern ihr sie kontrollieren könnt."
Es war falsch anzunehmen, dass das Labor Cathy gefangen genommen hatte, um mithilfe von Zeitmanipulationen Leute zu töten. Zeit war viel komplexer und so einfach war es nun mal nicht. Aber Cathy wusste das nicht und es war ohnehin besser, wenn sie es auch nie herausfinden würde.
"Wir teilen euch jetzt in zwei Gruppen ein."
Am besten so, dass jeweils gleich viele Schüler in einem Kurs waren. Scott überließ dies Jean, wenn niemand mehr eine Frage hatte.
Ashley saß die gesamte Zeit über still in ihrer Ecke am Fenster. Sie hörte den anderen Schülern schweigend, aber aufmerksam zu.
Es war ungewohnt, dass so offen darüber gesprochen wurde, was sie hier lernen sollten.
Als Cathrina begann, über ihre Mutationen zu sprechen setzte sie sich etwas aufrechter hin.
Ihren Kopf in die Hände gestützt lauschte sie dem, was das Mädchen sagte.Es entsprach genau dem, was auch sie fühlte, wenn sie ihre Mutationen unwissentlich einsetzte.
Sie sah sich um. Die anderen Schüler schienen auch zuzu hören.
Der Aufruf, sie in zwei Gruppen einzuteilen, ließ sie nervös werden. Sie ließ ihren Blick wandern. Mit wem würde sie gern in eine Gruppe?
Mit dem Mädchen aus dem Musikzimmer, das so kühl und abweisend wirkte und außer ihrer Freundin mit den roten Haaren fast jeden ignorierte? Mit den Jungen dort vorn?
Sie seufzte und wartete ab, was kommen würde.
Mit einem Mal war es wieder, wie zuvor in Canada. Sie fühlte sich abseits von den anderen. Vielleicht hätte sie die letzten Tage nicht so viel allein verbringen sollen, sondern mehr im Aufenthaltsraum...
Irgendwie war es nicht das, was sie hören wollte aber vorerst wird es wohl nichts anderes werden. Also hielt sie sich erstmal zurück und wartete ab.
Als Scott von Gruppen sprach, rückte sie näher an Mark heran und flüsterte:" ich gehe mit dir in eine Gruppe"
Ein kurzer Blick zu Scott und Jean, war da ein gewisser Trotz zu sehen? Es war schwer, den Blick einzuschätzen, sie hatte sich eine Art Mauer zugelegt und es schien schwierig die zu durchbrechen. Mark und Stan, vllt. auch Liel würden eine Chance haben.
Eisblaue Augen sahen zu Mika, als von Gruppen die Rede war. Ohne Worte. Für sie war es fast selbstverständlich das sie zumindest mit Mika in einer Gruppe sein wollte. Es wäre auch ihrer Meinung nach sehr unvernünftig, sie zu trennen. Immerhin konnte keiner die auswirkunegn der Mutation der anderen so gut eindämmen falls es nötig wurde...
Mal ganz davon abgesehen, das sie sich dann deutlich wohler fühlen würde.
Dann sah sie in die Runde und irgendwie vermisst sie Jemanden. Noah. Das ihr das erst jetzt auffiel... Wenn er da gewesen wäre, das gab sie zu, dann wäre sie auch mit ihm gerne in einer Gruppe gewesen. Genau so wie mit Dave, der auch einen Blick zugeworfen bekam. Vielleicht hatte der ja auch Lust sich zu ihnen zu gesellen. Und Chui vielleicht auch? Die anderen konnten ihr ruhig gestohlen bleiben...
Chui nimmt sich vor, mal nachzulesen wovon Davin da eigentlich gesprochen hat. Dann hört sie aufmerksam zu, auch wenn wenig von dem Gesagten sie selbst betrifft. Sie muß ihre Mutation nicht beherrschen lernen. Aber es ist interessant und erzählt ihr etwas über ihre Mitschüler, mit welchen Sorgen sich diese herumschlagen müssen. Und auch über ihre Mutationen, denn alle kennt sie noch gar nicht. Bei den wenigstens sind sie so offensichtlich wie bei ihr.
Megans leiser Protest hatte nur noch ein entschuldigendes Lächeln zur Antwort. Kommt Zeit, kommen Namen und dazugehörige Personen... vorerst ist wichtiger, dass die Neue gleich merkt, dass es hier wirklich anders zugeht als draussen in der großen weiten Welt... was Mutationen angeht. Sie sind alle Mutanten und müssen lernen, damit umzugehen. Auch Chui, was ihr vielleicht sogar bewußt ist.
Die Fragen der anderen werden gut beantwortet, findet sie. Sie hält sich zurück, aber sie ist gespannt auf das, was ihnen hier vermittelt werden soll, und wünscht sich, es würde richtig losgehen. Und außerdem ist sie gespannt darauf, in welche Gruppe sie kommt. Wie die wohl eingeteilt werden? Körperliche Mutationen hier, geistige da? Oder Zufallsprinzip? Oder ganz anders? Die Lehrer haben sicher einen Überblick über Dinge, die den Schülern gar nicht bewußt ist...
Dave nickte leicht gen Brooke. Klar, dass sie drei auf jeden Fall zusammengehen würden. Das hatte - zumindest für ihn - nichts mit voreigenommener Gruppenbildung zu tun. Aber er wusste, dass man sich unter Leuten, mit denen man gut klarkam, wesentlich leichter tat.
Und vielleicht liegt ja exakt darin das Problem., dachte Mark nur, als er Scotts antwort auf Caths Frage höhrte, Verflucht, wie soll man etwas verstehen, wenn es einem auf die abstrakteste Form von allen erklärt werden soll, indem man quasi um den heißen Brei herumredet.
Allerdings ersparte er sich es diese Worte großartig auszusprechen. Hier prallten offensichtlich zwei föllig in ihren Ansätzen getrennte Weltauffassungen zusammen. Sicher, Theorien gab es viele, aber sicherlich nur wenige, die direkt aus dem Leben gegriffen waren. Schopenhauers dunkler Schleier, der über allem lag. Naja, man würde sehen, was da kommen mochte. Vorrübergehend behiehlt er seine Gedanken fern vom hier und jetzt und klebte wieder im Keller, wo ihn Marinja erschreckte und er anshcließend gegen die Wand prallte, ohne überhaupt aufgestanden zu sein.... Und sich scheinbar dazwischen aufgelöst hatte.
Weiterhin die Decke anstarren wartet er ab, was da weiterhin passiert. Gruppen. Wenns weiter nichts ist. Auf Cath feststellung nickt er zuerst einmal unsicher. Natürlich, es gab kaum eine Kraft, die sie beide wohl auseinanderreißen würde... außer bürokratische Aparate vielleicht. "Ich denke auch nicht gerade gerne daran, aber was passiert, wenn die zwei da vorne einfach nach dem Abzählprinzip vorgehen? Das würde die ganze angelegenheit... schwirig machen.", flüstert er Cath seine leichte Skepsis zu. Jean und Scott waren zwar ebenfalls Mutanten, mit welchen Kräften letztenendes auch immer, aber auf der anderen Hand eben Lehrer. Und diese Berufsgruppe kam in seiner Vorgeschichte dierekt hinter dem Sozialarbeitern als größte Quelle von Produziertem "Verwaltungsfehlern". Also Abwarten, Tee gab es ja keinen, den man trinken konnte.