Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  








Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.

Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.

Auf bald, eure SL
Datum:
~*~

Wochentag:
~*~

Wetter:
~*~
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 43 Antworten
und wurde 759 mal aufgerufen
 Institut-Area
Seiten 1 | 2 | 3
Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

28.10.2005 00:44
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Ping schlurft in aller Herrgottsfrüher aus seinem Zimmer ins Esszimmer hinein.
Ping dachte gar nicht daran, dass es noch viel zu früh war, als dass schon etwas fertig war. Als er dann das Zimmer so leer sah, zuckte er mit den Schultern und setzte sich an einen Platz an einem Fenster. Er zog die Stirn kraus, stütze den Kopf auf die Hand und blickte hinaus in den Morgengrauen. Ihm fiel auf, dass er diese Tageszeit irgendwie nicht mochte. Viel zu oft war er da schon wach, obwohl er so müde war und die Ränder unter seinen Augen wurden sicherlich von Morgen zu Morgen etwas tiefer ...

Die Zeit verging, ohne dass er dieser Gewahr wurde ...

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

28.10.2005 10:58
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Aber da gab es jemanden, der mit Pings Rändern locker mithalten konnte. Denn die Nächte von Caitlynn wurden mit der Zeit immer kürzer und kürzer.
Die Rückverwandlung hatte wenigstens diesmal geklappt, aber die Spuren des verwirrenden Traumes mit Scott waren geblieben.
Sie hatte sich die Haare zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden, da man von Frisur heute irgendwie nicht sprechen konnte un die Mühe gemacht ihre Augenränder zu überschminken, hatte sie sich auch nicht gemacht.

Im Trainingsanzug-Schlbberlook und mit zwei paar Socken übereinander, war es eigentlich gut so früh zu frühstücken, dass niemand anderes sie sah.

Ihre erste Begrüßung war ein Gähnen...die zweite erst ein "guten Morgen , Ping...?"
Was machte dnn der Kleine schon so früh hier unten...das Frühstück begann doch erts in ner dreiviertel Stunde?

"Was machst du denn schon so früh wach?" vielleicht auch Alpträume?
"Magst auch schon was essen? Ich werd mir Müsli aus der Küche holen..."

Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

28.10.2005 14:39
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Ping schaut auf: "Guten Moagen." Der Ausdruck auf seinem Gesicht verwandelt sich, während er das sagt von einem erschrocken Sein über Überraschung zu einem erfreuten Lächeln. Er steht auf, nickt etwas tiefer, dass es eine halbe Verbeugung ist. [FONT=royalblue]"Müsli? Klingt toll!" Er lächelt wieder und schließt sich Cait gleich auf den Weg in die Küche ein. Wie immer spricht er etwas langsamer und konzentrierter: "Sie hatten Albtlaum? Albtleume sind nicht gut. Vater hatte gesagt, dass es die guài dea Veagangenheit seien, die uns quälen und dass wil uns selbst finden müssen und verzeihen müssen, glaube ich." Seine Gedanken waren wieder sehr wirr. Er wirkte wieder etwas bedrückt, kaum dass er Vater in den Mund genommen hatte. Jetzt war er nachdenklich. Hatte er vielleicht längst eine Antwort auf das, was er wissen müsste? Oh, er sollte erst einmal erklären: "Ähm, guài ist so etwas wie ... ähm, wie nannte Schiännä es... Geist, glaube ich, abea auch ein Veab..." Das war immer noch eine der größten Schwierigkeiten für Ping, mochte Kassanders Unterricht auch noch so gut sein. Er musste sich immer, wenn er schrieb oder sprach immer sehr darauf konzentrieren, was er da schreibt, damit er nicht die Worte durcheinander bringt. Im Chinesischen kam es mehr auf das Gefühl hinter dem Wort an, als auf so etwas wie eine Wortart. Je nach Zusammenhang, gab es nun für ein chinesisches Wort plötzlich drei oder vier englische. "Wenn jemand etwas Schlimmes gemacht hat und ein andealel sagt, dass da jemand etwas schlimmes gemacht hat. Dabei muss diesa andele es eigentlich nicht üba den sagen, dea es wiklich gemacht hat, ea kann es auch üba jemanden sagen, da es nicht gemacht hat. Aber wie heißt das dann, was diesa andele macht? Ähm, das ist auch Bedeutung von guài. Aber nicht nur..." Er blickte etwas zerknirscht. "Ähm, ich glaube ich kann ga nicht sagen, was Vater immer sagte. Und es ist bestimmt auch gaa nicht so hilflaich." Er guckt etwas beschämt und verzieht dabei das Gesicht, dass es fast schon lustig wirkt. Er kam sich einmal mehr wirklich dumm vor. Wahrscheinlich hatte das auch gar nichts mit der Sache zu tun, von der Caitlynn sprach. Natürlich nicht! Aber vielleicht hatte es mit ihm selbst zu tun. Er dachte darüber nach, aber in einer Sprache, in der er mehr Worte zu diesem Thema kannte ... und doch kannte er in beiden Sprachen viel zu wenige um sich ausdrücken zu können ...

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

28.10.2005 15:30
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Geister der Vergangenheit , mh?
Wohl eher die Geister der Gegenwart und Zukunft. Scrooooge...
Ok, Dickens wird aus dem Kopf gestrichen. Der kleine Ping hellt Caits Laune etwas auf. Natürlich lach sie nicht. Aber seine Sprachbemühungen und seine Mimik dazu haben etwas komisches. Er gibt sich viel Mühe und hat seit der Zeit im Labor beachtliche Fortschritte gemacht.

Aber was er da erzählt, ist für einen Jungen seines Alters wieder einmal sehr tiefgehend. So sehr, dass Cait tatscächlich einen Moment darüber nachdenken muss, während sie die Großpackung Schokoflakes aus dem Küchenschrank holt und auf das Sideboard abstellt.
Was er dann mit seiner auführenden Erklärung meint, kann Cait so früh am Tag auch nicht ganz folgen.

Frischmilch wird in zwei große Schalen gegossen. Dann das Müsli dazu...zwei Löffel.
"Warum bist du denn schon wach?" fragt sie und reicht Ping eine der Schüsseln, um dann mit ihm zurück ins Esszimmer zu gehen.


Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

28.10.2005 15:34
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
"Ich bin fast jeden Moagen etwas flüha wach", versucht er auszuweichen, nimmt die Schüssel entgegen und stapft dann hinterher ins Esszimmer ...

Geister, Geister ... Ihm fällt in dem Augenblick etwas auf, was er sonst nicht bemerkt hat. guài, mó, yāo, guǐ, shén, xiān ... Was davon war nun Geist? Er hatte nachgeschaut, was Geist bedeutet in einem dieser Oxford Dictionaries, aber irgendwie passte diese Beschreibung fast auf alles davon. Und wirklich viele andere Worte hatte er auch nicht gefunden ... Gespenst, war ein Querverweis, was auch mit Geist gemeint sein könnte neben dem, was vielleicht für jìn und líng stehen könnte, aber das war ja was ganz anderes und das passte überhaupt nicht in sein Weltbild. Geist bedeutete viel zu viel und irgendwie dann auch gar nichts. Niemals könnte er das erklären, was er meinte ... Er zieht die Stirn etwas kraus, als er daran denkt ...

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

28.10.2005 17:49
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Cait setzt sich dem kleinen Chinesen gegenüber und beginnt die Flakes zu löffeln.
Vielleicht ist es normal, dass er immer so früh wach ist? Vielleicht aber auch nicht.

Im Moment scheint den Jungen jedenfalls irgendwas zu beschäftigen. So angestrengt, wie er gerade aussieht.

" Weißt du...da wo ich herkomme, da haben die Alpträume auch etwas mit Geistern zu tun gehabt. Miahupu oder Daiikwa nannte sie meine Mom immer, als ich noch klein war.
Das waren einfach nur böse Gedanken, die einen über Nacht nicht in Ruhe ließen. Wir haben dann irgendwann zusammen einen Traumfänger aus Gräsern gebaut...ein Netz, dass die Geister fängt."

Sie sprach absichtlich nicht so shcnell, wie sonst immer. Sie hatte im Biologieunterricht mit Ping gelernt, dass ihm eine deutliche Aussprache half, besser zu verstehen.

"Vielleicht sollte ich mir mal wieder sowas bauen..." murmelte sie und schlürfte von der Milch, welche mittlerweile den Schokogeschmack der Flakes angenommen hatte.

Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

28.10.2005 19:47
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Ping blickt mit großen Augen, als Caitlyn fast in diesem Geschichtenton von sich erzählt. Der erste Satz klingt noch etwas bedrückt und unsicher:
"Tlaumfanga? Die machen dass man niicht tleumt? Kannst du mia zeigen, wie man macht?" Natürlich glaubt er sofort daran, was ihm Caitlyn erzählt. Er war nie ein schwieriger Schüler, was hinterfragen dessen angeht, was der Lehrer sagt.

Dann steigert es sich der Ton nahezu in etwas Enthusiastisches. Bei dem nächsten Thema ist er gleich Feuer und Flamme, seine Augen strahlen aus, wie interessiert er ist und mit dem Lächeln zusammen wirkt das ziemlich glücklich: "Daiikwa, Miahupu? dài hat in Chinesisch ganz viele Bedeutungen. Heißt auch vea-eha'n, vea-ehl'n - bei dem Wort kommt er richtig ins Stocken, wird aber gleich wieder gepackt- . Was heißt Daiikwa und Mia-hupu bei Ihnen? Wo lebt Ihle Muttea denn? Und ... daaf ich das eigentlich übahaupt flagen?" Er wirkt wieder etwas zerknirscht, als ihm viel zu spät auffällt, wie unhöflich er gerade war ...

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

28.10.2005 23:02
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Einen Traumfänger basteln...warum nicht. Hilft vielleicht.
Wieso will ing nicht träumen? Auch Alpträume? Wird er von guài nachts besucht.
Seltsame Gesprächsthemen um halb sieben Uhr morgens.

"Natürlich darfst du fragen.Warum auch nicht..schließlich sind wir doch alle hier...um Antworten zu sammeln..." der Satz wird mehr und mehr zu sich selbst genuschelt, bis sie dann wieder im Erzählton fortfährt.

Die zwei Worte werden als dunkle Geister beschreiben. Beides Wesen aus Legenden der Maui, Nachtalben, die sich an Ängsten und Gedanken laben und für böse Träume sorgen. Ein Traumfänger fängt nicht die Träume selbst, sondern die Geister, die sie mitbringen- hält sie gefangen und lässt sie erst im Morgengrauen wieder frei, wenn sie sich ohnehin zurückziehen müssen.

Cait erklärt wie man aus festen Grashalmen, fast schon Bambus, das dreieckige Gesell bindet und dann ein gewobenes Netz aus Fasern und Gras darin befestigt. Zum Schluss muss ein Stück Metall, eine Draht oder ein kleines Glöckchen hineingeflochten werden, denn Daiikwa, der Gedankenschatten, wird davon angelockt und verfängt sich dann im Gestell.
Es tut gut sich mit Ping zu unterhalten. Irgendwie klärt es den Geist und alle Probleme, die momentan auf Cait drücken scheinen für den AUgenblick nicht existent.
Der Junge ist selbst...ein kleiner, chinesischer Traumfänger.

"Meine Mom..." erklärt Cait dann, während sie sich etwas von den Flakes nachschüttet, damit der Rest Milch aufgesogen wird " ist die schönste Frau gewesen, die ich kenne. Sie kam aus Südamerika,... Brasilien und hat dort meinen Dad getroffen. Mit ihm ist sie nach Hawaii gezogen, aber sie lebt nicht mehr. Sie war immer ziemlich gläubig, also schätze ich mal, sie lebt jetzt im Himmel"
Auch wenn es mit Caits eigenem Glauben ziemlich weit her ist, sagt sie das, denn immerhin sitzt ein Kind ihr gegenüber.

Ein Laborkind...wahrscheinlich kennt der Kleine seine Mom nicht einmal. Jetzt ist es Cait die etwas zerknirscht in den Flakes herumdrückt.

Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

29.10.2005 05:48
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Ping hört sehr aufmerksam zu. Hin- und wieder wirkt er etwas verträumt, stellt sich genau vor, wie das wohl aussehen mag. Bambus erinnert ihn an zu Hause - hier hatte er so etwas noch nicht gesehen. Er lächelt, als Cait von ihrer Mom erzählt. Er fand auch immer, dass seine Mutter die schönste gewesen sein muss. Er lächelt und bekommt bittertraurige Augen, als er hört, dass sie tot ist. Natürlich erinnerte ihn das auch an seine. Himmel? Was mag der wohl damit zu tun haben? Aber er wollte nicht danach fragen. Ihm schien es, als würde das Cait Kraft geben. Ob Miss Lydecker daran glaubt, dass die Toten Wolken werden? Vielleicht ist das der Grund, warum man in Wolken immer so viele unterschiedliche Dinge sehen kann. Elefanten, Personen oder sogar Gießkannen ... wenn in der Familie die Menschen danach dorthinauf steigen, vielleicht tun das dann alle Dinge, die irgendwann tot sind. Er fragt mit einer Stimme, die im Grunnde überhaupt keine Stimme hat, es ist fast ein Flüstern: "Walum lebt sie nicht mea?" Er lächelt immernoch, nachdem er das fragte ... einen Augenblick weiß er nicht, ob er nicht schon wieder etwas unhöfliches fragt. Aber sie hatte ja eben noch gesagt, dass er fragen dürfe.

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

29.10.2005 09:37
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Die Zeit, als Cait noch einen Klos im Hals spürte, bei solchen Frage ist vorbei...trotzdem schimmern die reptilischen Augen etwas, während sie nachdenklich in den Flakes rührt.

"Sie hatte eine schlimme Krankheit und hat sie nicht besiegen können. Obwohl mein Dad ziemlich viel Geld hatte und eine große Firma in England, war er total hilflos und musste zusehen, wie meine Mom immer schwächer wurde...Dann als sie gestorben war, hat auch Dad für einige Jahre seinen lebenswillen verloren und ich musste anfangen für mich selbst zu sorgen, bis er sich wieder zusammenger..."

Ok Cait, brems dich...Lebensgeschichten will hier keine hören. Mann Mann, wenn du mal von der gegnerischen Seite gekidnappt wirst, brauchen die kleine Folter um alles aus dir raus zu bekommen...

Cait schaut wieder auf und lächelt Ping an "Warum sterben Menschen die man gern hat? Ich glaub, dass kann dir niemand so genau sagen. Oder jeder sucht andere Ausreden...ich weiß es jedenfalls nicht."
sprichts und hofft, dass das Thema Tod nun abgeklärt ist...allerdings findet Caitlynn gerade kein anderes Thema, auf das sie umspringen könnte.

Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

29.10.2005 14:38
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Ping lauschte eigentlich recht aufmerksam - es sah also nicht so aus, dass er irgend etwas nicht hätte hören wollen. Andererseits ist er noch ziemlich jung und psychisch vielleicht auch noch etwas mehr, als andere Kinder seines Alters - zumindest was das Begreifen der modernen Welt ansich angeht. Caitlyn half ihm in ihrer Sprechgeschwindigkeit auch wirklich mal, alles mitzubekommen und sich über die Worte klar zu werden, bevor schon wieder drei neue Worte dazukamen, die er einordnen müsste.
[I]Zusammenger[/I]- Was war das für ein Wort. Er verstand es nicht und zog an der Stelle kurz die Stirn kraus. Aber die nächsten Worte geben ihm viel mehr Stoff zum Nachdenken. Er nickte nachdenklich. Vater konnte so etwas auch nicht sagen. [FONT COLOR=royalblue]"Vatea sagte auch imma nua, dass wia dieses nicht veastehen weden. Und dass Tod nua ein Punkt auf dem dào, ... ahm - Weg unsele Leben ist und wir ihn nicht als unser Ziel nehmen."[/FONT] Wie sollte er denn da jetzt erklären, was er eigentlich sagen will? Er hatte im Chinesischen die einfachsten Worte gesucht. Aber ihm fielen nur zwei Texte ein und er wählte einen von beiden, nicht den, der ihn mehr fasziniert hat, sondern vielleicht den, der besser eine Antwort gab, was Miss Lydecker ansprach:

[FONT COLOR=royalblue]"tian xia you shi,
yi wei tian xia mu.
ji de qi mu,
yi zhi qi zi.
ji zhi qi zi,
fu shou qi mu,
mo shen bu dai.
se qi dui,
bi qi men,
zhong shen bu qin.
kai qi dui,
ji qi shi,
zhong shen bu jiu.
jian xiao yue ming,
shou rou yue qiang.
yong qi guang
fu gui qi ming,
wu yi shen yang,
shi wei xi chang..

Vatea hatte mia das beigeblacht."[/FONT]

Es war vielleicht nicht ganz passend. Aber es war das, was ihm Kraft gab, wenn er doch die Möglichkeit in Betracht zog - [I]seine Eltern [/I]... . Er sprach es langsam, es klang mehr wie ein Singen. Chinesisch klingt mehr nach einem Singen, in dem Worte manchmal ähnlich klingen aber es scheint wichtig zu sein, wie sie betont werden, wie die Stimmführung fortführt ...
Ping hat geendet, sitzt da, schwer nachdenkend und er weiß nicht, wie er einen so schweren Text übersetzen soll. Er seufzt ...

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

29.10.2005 23:51
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Es klang sehr schön, was Ping da von sich gab...ein Gedicht, vielleicht ein Lied. Es war egal, was genau es bedeutete und wie es wortwörtlich in Englisch zu verstehen war.
Wahrscheinlich verlor es sogar noch zuviel an Bedeutung in der Übersetzung.

"Das klang sehr schön..." sprach Cait ihre Gedanken aus " und grüble...also denk jetzt nicht so viel über die Worte nach, wie sie wohl auf Englisch heißen würden. Vielleicht kannst du es ja irgendwann mal übersetzt aufschreiben und mir geben.

Und nun kam die Frage, die sie eigentlich nicht stellen wollte...aber da Ping dauernd selbst von ihnen sprach "Kannst du dich gut an deine Eltern erinnern? Ich meine aus der Zeit, vor dem Labor?"

Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

30.10.2005 03:48
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Ping schluckt. Er versucht sich etwas zu sammeln, die Augen glänzen in der Art und Weise, wie sie glänzen, wenn sich Tränen dort sammeln. Er atmet schließlich einmal tief durch, bevor er dann doch etwas sagt: [FONT COLOR=royalblue]"Ich hatte nichts, wolan ich mich sonst elinnean sollte, die Zeit in ... den Labolen. Es ist weit weg und ich ... ich kann nicht meah sagen, wie ..."[/FONT] er schluckt wieder schwer, spricht sowieso recht abgehackt, [FONT COLOR=royalblue]"... aussehen."[/FONT] er schaut beschämt zu Boden und eine Träne entkommt seinem Auge, kullert in unregelmäßig langen Abschnitten von einem Punkt seiner rechten Wange weiter hinunter, bevor sie kurz vorm Kinn stoppt, sich länger zieht und schließlich sich löst und in Richtung Boden fällt, wo sie zersplittert. Und sein Gesicht wandelt sich ähnlich. Erst dreht er die rechte Gesichtshälfte etwas ab, als wolle er sie verbergen, wischt die Träne aber auch nicht ab, seine zittrige Stimme festigt sich wieder, während seine Mimik nach einem erneuten Seufzen fast steinern wirkt: [FONT COLOR=royalblue]"Ich veasuchte nua imma mich an die Woate von Vata zu elinnean und wenn ich mich seha einsam fühlte, dachte ich an meine Mutta ..."[/FONT] ein feines Lächeln dringt wieder an den traurigen Augen vorbei auf sein Gesicht: [FONT COLOR=royalblue]"Ich fand sie auch imma ist schönste Flau dea Welt, dabei kannte ich aba gaa nicht alle Flauen auf Welt ... ."[/FONT] [I]Sie hatte ihn immer beschützt, vor all den unheimlichen, sie hatte ihn immer beschützt[/I] ... das Lächeln verliert sich wieder und die Tränen, die sich an den Augenrändern sammelten, scheinen wieder offensichtlicher ... [I]bis zum Ende[/I] ... seine Unterlippe zittert bei diesem Gedanken, der Rest des Körpers wirkt stocksteif, er blickt ins Leere und er vergisst völlig dass er atmen müsste ...

Caitlynn Lydecker Offline

Besucher

Beiträge: 1.259

30.10.2005 10:25
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Verda...
Nun hatte sie es wieder mit einer Frage geschafft, dass wer weintew. Und auch noch ein kleiner Junge. Bei denen war sie eh nah am Wasser gebaut.
Cait schluckte schwer die letzten weichen Falkes herunter.
"ey...sorry, tschuldige, ich wollte dich nicht irgendwie schmerzhaft an sowas erinnern.
Hätte es mir ja auch eigentlich denken können..." murmelt sie mehr zu sich.

Tja, irgendwie unangenehm, wi der Kleine jetzt so ihr gegenüber sitzt.
Und was macht Miss angehende Pädagogin Lydecker...sie wird fliehen. Klar, Problem? Nichts wie weg.

"Hör zu....mach dir nicht soviele Gedanken darum. Der Tag hat erst angefangen und sollte nicht mit traurigen Gedanken beginnen." Sie steht auf, sammt ihrer leeren Müslischale.
"Wir basteln uns noch einen Traumfänger, kay...ich glaube den brauchen wir beide. Und wir sehen uns nachher eh im Unterricht..."

Cait beißt sich wieder auf die Unterlippe in der Hoffnung, der kleine Chinese stellt das Weinen ein.

Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

30.10.2005 11:46
[27.09.]Esszimmer, früher Morgen Antworten
Ping blickt auf - die recht Gesichtshälfte immer noch etwas abgewandt. Er seufzt etwas erleichtert, dass das Thema vorbei ist, lächelt, nickt und steht auf. Eine leichte Verbeugung: "Xiè xiè, Miss Lydecka." Er blickt zu seiner Müslischale, es wirkt ein wenig misstrauisch, wie er sie mustert, als hätte sie selbst dafür zu sorgen gehabt, leer zu werden. Dann greift er danach. und trottet hinauf in sein Zimmer. Als er hinaustrat klemmt er sich irgendwie die Müslischale zwischen die Finger der Linken und wischt sich endlich mit der rechten den einen Tränenverlauf weg, blinzelt die Tränen, die sich gesammelt hatten, aus den Augen, atmet noch einmal tief durch. Tief atmen, hatte Vater immer gesagt, du musst tiefer durchatmen, das fördert die Konzentration und die Disziplin. Die Treppenstufen hinauf achtete er sehr genau darauf tief zu atmen ...

Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung