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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 232 mal aufgerufen
 Inverness-Area
Temperance Offline

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Beiträge: 26

08.12.2005 01:15
15.10.05 Neue Nachbarn? Antworten
Schottland, besonders in den Highlands, war zweifellos für seine grünen Hügel bekannt. Vielleicht sollte man den ein oder anderen aus dem Boden geschossenen Hügel aber einmal genauer unter die Lupe nehmen und erkunden, ob man unter der ganzen Faune nicht noch etwas anderes entdeckte. Hügel schossen ja nun mal schliesslich nicht wie Pilze aus dem Boden.
Das alte Landhaus war schon vor Ewigkeiten in Vergessenheit geraten, als die letzten Besitzer es verlassen hatten. Und da niemand den Pflanzen Einhalt geboten hatte, hatten sie sich eben einfach den Platz genommen sich um das Gemäuer zu ranken, wie die alten Geschichten über das Haus, die längst verklungen waren.

Es war irgendwann im frühen September, dass der Dornröschenschlaf des zugewucherten Shacks das erste Mal unbemerkt unterbrochen worden war. Nicht mehr, als ein 15 minütiger Besuch, von zwei in grauen Anzügen gekleideten Herren. Nicht halb so besonderes, wie die gelben Warnjacken, die Anfang Oktober vereinzelt in der Nähe der Landstrasse gesichtet wurden Und schliesslich war die zum Leben erwachte Baustelle, einen guten Steinwurf vom Institut entfernt, nicht mehr zu leugnen. Bauarbeiter und Landschaftsarchitekten arbeiteten scheinbar nur so um die Wette, um das Gebäude noch vor Einbruch des Winters wohnlich zu machen.

Was konnte man nach ein paar Tagen Arbeit schon besonderes erwarten? Nach der ersten Sichtung der Fotos hatte man noch nicht sagen können, ob nun eine Bruchbude oder aber ein Goldstück unter dem Grün versteckt war. Die Fotos hatten keinen Schluss zugelassen und die Neugierde war einfach zu gross gewesen. Der Anruf war über so viele Leute gelaufen, dass Temperance sich nicht sicher sein konnte, wie genau ihr Vorarbeiter hier die Sache beschrieben hatte. Neugierde und Unsicherheit darüber waren die Hauptauslöser gewesen einen langverdienten Wochenendtrip zu bestreiten. Bruchbude, das waren die Worte des Arbeiters gewesen. Ein gutes Stück arbeit, bis es wohnlich, aber eben noch echtes Handwerk; so in der Art hatte ihr Makler es ausrichten lassen.
Nun, da sie vor dem endlich vom Grün befreiten Haus stand, war eines für sie klar: Es war ein ungehobener Schatz. Sie kannte dieses Haus. Aus ihren Träumen.
Willkommen zu Hause, Temperance!

SgIan dhu Offline

Besucher


Beiträge: 89

08.12.2005 15:48
15.10.05 Neue Nachbarn? Antworten
Liam kannte dieses Haus. Früher als Kind in den Ferien hatte er oft hier gespielt, so genau wusste er es nicht mehr, aber Malcolm sein ältester Cousin hatte ihnen früher mal erzählt, dass dieses Haus verwunschen sei. Über die Jahre in den USA hatte er das Haus natürlich vollkommen vergessen.

Einige Wochen war er auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück an dem Haus vorbei gefahren und hatte sich anfangs auch gar nicht dabei gedacht. Irgendwann hatte er das Haus dann als das verwunschene Haus seiner Kindheit erkannt.

Wenn man eine solche Familie hatte wie er, dann glaubte man über kurz oder lang solche Geschichten oder zumindest, dass ein Körnchen Wahrheit in den Erzählungen steckte.

Nun war er allerdings natürlich zu sehr Cop um nicht äußerst misstrauisch zu sein, gerade weil es in der letzten Zeit so unruhig war. Er wollte einfach nicht, dass Logan und Ororo sich auch noch um die Sicherheit der Kinder Gedanken machen musste und so würde er das für sie in die Hand nehmen.

Getarnt als freundlicher, wenn auch neugieriger Nachbar hatte er seine beiden Mädchen kurzum in den Kinderwagen dick eingepackt und würde einfach ein bisschen spazieren gehen. Sicher war Rohey von der Idee nicht begeistert gewesen, aber Liam war ja einfach nur der nette Familienvater von nebenan der mal Hallo sagen wollte.

Nicht mehr und nicht weniger.

Temperance Offline

Besucher


Beiträge: 26

09.12.2005 21:13
15.10.05 Neue Nachbarn? Antworten
In Frankreich war es selbst um diese Jahreszeit noch um einiges Wärmer. Oder zumindest bildete man sich das als Wahl-Französin gerne ein. Das Wochenende war kurz genug, wenn man bis in den frühen Freitagnachmittag noch Sitzungen hatte und so hatte Tempe nach dem letzten Patienten nicht einmal mehr die Zeit gefunden sich noch umzuziehen. Sehr zu ihrem Bedauern, wie sie nun feststellen musste. Am Flughafen, in der Stadt, im Auto, es war alles noch angenehm temperiert gewesen. Nun wurde sie gerade zur lebenden Frostbeule, was angesichts eines knielangen Channelstoff (und vermutlich trug nicht nur der Stoff den Namen, so wie sie aussah) weissen Mantels auch nicht weiter verwunderlich war. Auch das hübsch drapierte weisse Fell am Kragen half da nichts mehr, wenn man bedachte, dass sie nur eine dünne Bluse und einen nicht einmal bis zum Knie reichenden Rock trug. Ja, das Schäfchen (den Spitznamen hatte sie schon wenige Sekunden nach ihrer Ankunft weggehabt) passte ungefähr so gut zwischen die Bauarbeiter, wie ein Koala nach Grönland.
Zweifelsohne: Sie war die Maklerin oder Besitzerin.
Und er war definitv nicht einer ihrer Angestellten, wie ihr scharfer Psychologinnen (und jeder andere Verstand) dank des Kinderwagens vermutet hätten.
Himmel, was für niedlich Kinder!
“’allo! Kann ich ‘elfen?” Ja, sie hatte einen starken Akzent, so lange sie es wollte.

SgIan dhu Offline

Besucher


Beiträge: 89

09.12.2005 23:00
15.10.05 Neue Nachbarn? Antworten
Liam war verheiratet und deswegen prallte ihre Erscheinung auch vollkommen an ihm ab. Na gut, vielleicht doch nicht so sehr wie er es sich einredete schließlich war er ein Mann mit einem sehr ausgeprägten Hormonhaushalt, aber ihre bestrumpften Knie waren schon verdammt sexy.

Wie schön für ihn und Rohey, dass Rohey seine fleischgewordene Traumfrau war, sie dürfte sich auf einen intimen Abend einstellen wenn seine Schätze artig schlafen würden, wenn nicht musste halt Charleen aufpassen. Aber gucken dürfte er ja wohl? Gegessen wurde immer zu Hause.

Nun war Liam ja auch nicht unbedingt ein unansehnlicher Klotz. Er war groß mit sportlicher Erscheinung und dazu passender V-Figur. Er hatte immer gewusst wie er auf Frauen wirkte ohne arrogant zu sein und er hatte einen Vorteil um den ihn manche Frau beneidete. Egal ob er seine Uniform, einen Anzug, sein Sportdress oder wie jetzt seine abgewetzte Jeans mit passender Jacke trug, er sah in allem gleich gut aus und genau das hatte ihn in der Vergangenheit die ein oder andere interessante Bekanntschaft beschert.

Ja, seine Kinder waren einfach das Beste an ihm und selbst wenn er in Eigeninitiative ein bisschen nach seinem neuen Nachbarn spionierte, waren die vor Stolz glänzenden Augen vollkommen echt. Er hatte sich sogar vor gebeugt um sicher zu gehen, dass die Händchen seiner Töchter nicht kalt wurden. Zärtlich küsste er seine Mädchen und ausnahmsweise zählte das noch nicht zu seiner guten Nachbarshow

„Hallo.“ Liam hatte nicht nur einen Akzent wenn er wollte, sondern er hatte einen ganz eigenen Akzent den er Vater und Mutter und den USA zu verdanken hatte. Seine Mimik war ein Gemisch aus Selbstsicherheit, Schalk und etwas schlecht zu fassendem. „Aus dem alten Kasten ist ja richtig was geworden.“ Er nickte anerkennend und konnte es trotzdem nicht lassen noch einen Blick auf seine Mädchen zu werfen. Gut, vielleicht war er ein bisschen überbesorgt, aber er durfte das. Sie waren schließlich seine Augensterne. „Ich gebe es offen zu. Ich bin ein neugieriger Mensch. Ich wollte mal die eventuell neuen Nachbarn unter die Lupe nehmen.“ Er sagte das natürlich nur im Spaß, meinte es aber trotzdem vollkommen ernst.

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