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Dieses Thema hat 47 Antworten
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Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

01.01.2006 13:14
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Einen Tag lang lag Cait in Decken gewickelt und mit Wärmestrahlern bestrahlt auf der Krankenstation. Hämatome, Schürfungen und Prellungen wurden behandelt.
Die Unterkühlung war relativ rasch auskuriert und Caitlynn war dank der schnellen Hilfe von Tyler und den ärztlichen Eingriffen von Jean Grey außer Lebensgefahr.

Dennoch schlief sie fast den gesamten 10 Dezember durch. Wachte nur einmal kurz auf und hustete noch etwas Sand aus.
Künstliche Beatmung und Ernährung sowei Wärme war erforderlich, aber Herzschlag und Atmung stabilisierten sich bereits nach den ersten Stunden wieder.

Gegen zwei Uhr in der Nacht auf den 11 Dezember öffnete Cait die geröteten Reptilien-Augen. Ihr Hals, um den ein Gel-Verband gelegt worden war, schmerzte noch immer und tiefes Einatmen fiel ihr schwer.
Sie hob den Kopf so weit sie konnte und sah an sich herunter. Das beständige Schnaufen, welches durch das Beatmungsgerät verstärkt wurde, hallte ihr in den Ohren.

Und da hallten noch andere Dinge:
...und wenn du irgendjemanden etwas erzählst..:Echse...bist du tot!...
...nur ein Haar...die Zahnbürste...mehr nicht...
Zigarrenstummel

Cait schlief über den gedanken, was sie den anderen erzählen sollte, wieder ein und wachte erst gegen sechs Uhr morgens wieder auf.
Durst!

Gambit Offline

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Beiträge: 818

01.01.2006 13:47
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
"Shhh, nich' so schnell, mademoiselle," füllte eine warme, weiche Stimme den Raum. Eine Bewegung neben ihr, heller, gelbbrauner Stoff, rötliche Haare, seltsame Augen ... Gambit. Er lächelte leicht.

"Feelin' any better? Brauchst du was?"

Remy hatte von all den Geräten und Anzeigen keine Ahnung, er wusste nur, wenn es normal und gleichmässig zischte, piepte oder blinkte, war es okay. Und Jean hatte die Pause wirklich gebraucht. Deshalb sass er neben Caitlynn, als sie wach wurde, immer bereit, auf den Alarmknopf zu drücken, falls etwas schiefgehen sollte.
Es war einfach Ehrensache, und sie alle waren doch eine große Familie, in der sie aufeinander achtgaben. Mit dem ein oder anderen schwarzen Schaf natürlich, non?

"Du hast ne Menge verpasst," grinste er sie jetzt an. "Es waren mehrmals Leute für dich hier. Wollten dir alle gute Besserung wünschen. Aber Jean hat sie alle vertrösten müssen, sie wollte, dass du schläfst. Scheint so, als wäre das dir richitge Entscheidung gewesen."

Die Parade von Blumensträußen und kleinen Grüßen würde sie noch früh genug entdecken. Keine Spur von Tyler ... schöner Freund.

"Jean ist gegen Mitternacht ins Bett gegangen, aber wenn dir was wehtut, kann ich sie rufen."

Brooke Offline

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Beiträge: 654

01.01.2006 14:35
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Die Eisprinzessin hatte in jener Nacht schlecht geschlafen wegen einem sehr verrückten Traum. Natürlich waren mal wieder Grüne Augen darin vorgekommen, aber auch Augen, die ihre Farbe nach belieben wechseln konnten wie ein Prisma in dem sich Licht brach um verschiedenste Farben hervor zu rufen, je nachdem sie an hinein schaute.
In ihrem Zimmer hatte sie nach diesem Traum nichts mehr gehalten. Was also tun? Was trinken, ja, sehr gute Idee. Aber sie war noch zu müde um sich eine heiße Schokolade zu machen, viel zu träge. Also empfahl es sich, erstmal aufzutanken und vielleicht ein bisschen auf der Sonnenbank zu dösen und doch noch ein bisschen Ruhe zu finden bevor der Tag begann.
In ihren Schlafklamotten, einer Alten, bequemen und am Saum untern etwas ledierten schwarzen Hose, einem blauen Rollkragenpullover und einem weiteren Pullover, der ihr viel zu groß war und den sie über dem Rollkragenpullover trug schlurfte sie also über den Flur. Ihre Füße steckten in warmen Wollsocken und sie hatte ihre Decke um die Schultern geschlungen.
Im Halbschlaf dachte sie im ersten Moment kaum daran, das es ja im Moment auf der Station eine schwer verletzte Patientin gab. Es viel ihr erst wie Schuppen von den Augen als sie, mal wieder ohne die Türklinke zu benutzen Krankenstation betreten hatte und schon auf dem Weg zum Nebenraum mit der Sonnenbank war. Aus dem Raum mit den Krankenbetten kamen leise Stimme. Sie stutzte und blieb stehen.Sofort war sie ein klein wenig wacher als zuvor. Da war also Jemand bei Miss Aligator.
Sofern man sie gelassen hatte hatte auch Brooke am Tag zuvor schon einmal bei Cait hereingeschaut. Schließlich hatte sie als Stammgast der Krankenstation schon mitbekommen, dass etwas mit ihr nicht stimmte. Wer aber war es? Sie glaubte die Stimme zu erkennen. Sie konnte ja mal schauen gehen und eventuell gleich auch in Erfahrung bringen wie es Cait ging. Sie war ihre nämlich immer noch sehr dankbar, dass sie sich so für sie eingesetzt hatte und machte sich deshalb trotz ihres unterkühlten Wesens schon Gedanken. Auf eine verdrehte Art konnte man es fast als Freundschaftlich bezeichnene, was sie für Cait empfand.
So kam es, das sich die Türe zum Bettenzimmer ganz leise ein wenig weiter öffnete und ein Paar blaue Augen hereinspähten, ohne das die dazugehörige Person aufsehen erregen oder stören wollte.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

01.01.2006 14:59
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Cait lächelte und das sogar schmerzfrei.
"Ich seh grauenhaft aus, oder?" Typisch Cait.
"Oh Mann, und meine Stimme klingt auch grauenhaft..." komentierte sie das Rasseln, dass man hörte, wenn sie den Mund aufmachte.
Brauchst du was?
ein, eigentlich war ja alles da...

"Vielleicht etwas zu trinken, dass mir nicht irgendwie durch den Arm eingeflößt wird...mein Hals ist total trocken."
Sie bewegte den Kopf und teste aus, ab welchem Winkel es weh tat.
"Wie lange war ich weg?" Die Uhr über der Tür verriet nur die Zeit, nicht das Datum.Sie konnte sich im Moment nich einmal mehr an das Datum erinnern, als sie ihren nächtlichen Ausflug gemacht hatte.
Dann sah sie die Tür einen Salt aufgehen Und die blonden Strähnen von Brooke sahen durch den Spalt.

Cait wollte ihr etwas zurufen, aber aus dem eigentlichen 'Komm doch rein, Brooke' wurde ein mittlerer Hustenanfall.

Gambit Offline

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Beiträge: 818

01.01.2006 15:29
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Remy beantwortete Caits erste Frage nicht, sondern lächelte nur.

"Wir haben Sonntagmorgen. Du kannst also ausschlafen."

Auf ihre Bitte hin nickte er und ging zum Tisch, um Cait ein Glas Wasser einzuschenken. So hatte er natürlich auch die Tür im Blick, als diese sich öffnete.

"Scheint so, als hättest du Besuch," begann er, als er ihren Hustenanfall hörte, wirbelte er aber herum und stürzte zu ihr. Er setzte das Glas neben ihr ab und half ihr, sich aufzusetzen.

"Geht es? Soll ich Jean holen?"

Brooke Offline

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Beiträge: 654

01.01.2006 16:05
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Tatsächlich. Da hatte sie sich also wirklich nicht verhört. Innerlich war sie schon etwas erstaunt, auch wenn sie es nicht nach Außen zeigte. Sie hatte den Franzeckisch labernden Kerl mit den merkwürdigen Augen nicht für Jemanden gehalten, der Krankenschwester spielte. Öfter mal was neues. Jetzt war es ihr doch fast ein bisschen peinlich, zu Cait rein zu gehen. In ihrem Aufzug. Doch er hatte sie bereits entdeckt und auch Cait schien sie gesehen zu haben. Augen zu und durch Brooke. Oder sollte sie doch lieber wieder…
Es war ein gutes Zeichen, das Cait wieder wach war aber der Hustenanfall hörte sich gar nicht gut an. War noch mehr Besuch unangebracht? Mit ihrer glockenklaren Stimme meinte sie also leise, die Türe etwas weiter öffnend „Morgen. Wollte nicht stören. Kann auch wieder verschwinden wenn du dich noch ausruhen willst“ Sie biss sich erst leicht auf die Unterlippe und spielte dann mit ihrem Zungenpiercing das leise klickte, während sie in der Stille nach dem Hustenanfall auf eine Antwort wartete. Eine der Langen blonden Locken wurde von einer Hand, die unter der Decke hervorkam aus dem Gesicht gestrichen.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

01.01.2006 21:31
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Jean tauchte einen Atemzug später in der Tür auf. Ihre Wange zierte eine lange, rote Linie, die wenige Stunden zuvor noch geblutet haben musste und nun fummelte sie bereits an einem Pflaster herum, um es aus der Verpackung zu lösen. „Guten Morgen“, meinte sie ruhig und ihre Augen hatten ihren Glanz verloren. Sie war in einer Trance, in der sie noch mehr vor hatte, als sich um Cait zu kümmern. In wenigen Minuten würde sie im Büro der Schulleitung auftauchen und dort einen Platz einnehmen, der auch in ihrem Geist ein riesiges Loch hinterlassen hatte. „Wie fühlst du dich?“

Langsam trat sie an Brooke vorbei, ohne eine Geste der Wärme und begutachtete die Maschinen, die an Caitlynn angeschlossen waren. Die Infusion könnte weg und so wurde sie abgestöpselt, ohne die Kanüle aus dem Arm zu nehmen, vielleicht bräuchten sie die später ja noch. Der Beatmungsschlauch wurde schon eher, durch einen kleineren ersetzt, der die Atmung nur noch unterstützte und von ihren Ohren, zu ihrer Nase führte.

Auf Außenstehende wirkte Jean konzentriert und das war sie auch, denn ihre Gedanken mussten jedes Mal zweimal über ein riesiges Gedankenloch springen und das ohne ihre Botschaft zu verlieren. Des Nachts war sie noch einmal kurz aufgetaucht, hatte etwas herumgekramt und war dann mit einigen sterilen Tüchern wieder verschwunden. Allerdings hatte ein aufmerksames Ohr bemerkt, dass sie einige Momente vor der Tür gestanden hatte, ohne sich zu regen.

Nachdem Caitlynn versorgt war, notierte Jean einige Fakten auf dem Klemmbrett am Fußende, stellte die Sonnenbank auf Brookes normale Zeit ein und verschwand dann, nach einem kurzen Abstecher im Büro, wobei sie beim auf- und zuschließen ebenfalls etwas mehr Zeit zu brauchen schien, wieder auf dem Flur. Auf der Krankenstation waren alle versorgt, ohne dass sie etwas vermissen mussten, aber Jean war weniger anwesend gewesen, als ein Geist.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

02.01.2006 00:20
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Cait hatte Brooke angedeutet zu bleiben und auch Remy wurde mit knappen Worten versichert, dass der Husten zwar anstrengend, aber nicht schmerzhaft war.

Dann trat Jeans Geist ein, kümmerte sich knappe zehn Minuten um Cait. Cait berichtete kurz, wie sie sich fühlte, nicht ohne ihr zu danken...die eisige Simmung seit der Suspension war für den Moment von Caits Seite vergessen. Und dann ohne große Worte zu machen verschwand Jean wieder.

"Was ist denn mit Doktor Grey...?" rasselte die Patientin und schaute fragend zu Remy und Brooke. Hatte sie etwas nicht mitbekommen? Caitlynn nahm noch einen Schluck Wasser, ein kurzes Frösteln folgte.
So schlecht ihr eigener Zustand war, spürte sie doch, dass irgendwas mit Jean nicht stimmte.

Gambit Offline

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02.01.2006 02:37
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
"Ich hab keine Ahnung," war Remys erste Antwort. Er hatte Jeans Auftritt wortlos verfolgt und konnte es sich nciht erklären. Bei ihrer letzten Visite war sie gewesen wie immer, aber dass etwas anders war, spürte auch er sofort.

"Vielleicht ist sie nur müde, sie hat dich in den letzten Tagen kaum aus den Augen gelassen," versuchte er sich an einer Erklärung. "Später wird es ihr bestimmt besser gehen. Es ist ja noch früh, und außerdem Sonntag, also kannst du ausschlafen."

Sein Blick wanderte zu Brooke. "Wenn du schonmal da bist, achte doch einen Moment auf sie, ja? Ich muss da noch nach einem anderen Patienten sehen." Er zwinkerte ihr zu und liess sie dann allein. Die beiden waren für die nächsten Minuten ungestört.

Wenn Brooke ein Auge für Details hatte, würde sie in einer unbeleuchteten Ecke neben dem Stuhl an Caits Bett ein Buch liegen sehen können. Schien so, als hätte Remy ein bischen gelesen während seiner Krankenwache.

Brooke Offline

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Beiträge: 654

02.01.2006 10:22
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Brooke fühlte sich in Jeans Gegenwart nie ganz unbefangen, weil sie es nun mal schlimm fand wenn Jemand in ihren Gedanken herumschnüffeln konnte wie er wollte und davor ziemlich großen Respekt hatte. So kam es, das sie sich in Jeans Anwesenheit auch sehr zurück hielt und keinen Piep von sich gab sondern einfach still zur Seite ging und Platz machte.
Es entging ihr allerdings ebenso wenig, dass der Doc anders war als sonst. Aber es konnte ja auch nicht Jeder immer perfekt funktionieren, oder? So sehr man es auch versuchte, das war leider ein Ding der Unmöglichkeit.
Als Jean dann endlich wieder weg war betrat sie den Raum ganz. Remy bekam ein Nicken. Okay, sie konnte für einen kleinen Moment wohl schon Krankenschwester spielen, auch wenn ihr so etwas nich lag. Sie war nicht so der mütterliche Typ wie andere Mädels. Sie setzte sich auf einen Stuhl neben dem Bett, immer noch eingewickelt in ihre dicke Bettdecke und insgeheim ein wenig von der wärme, die Cait zu Teil wurde schnorrend. Kaum waren sie allein äußerte sie ihre Gedanken zu dem Auftritt eben „Jeder hat mal nen schlechten Tag, und Heute is wohl der vom Doc. No need to worry. Kümmer DU dich lieber darum das du selbst dich wieder aufrappelst“ Das klang recht schroff, war aber nicht so gemeint. Cait würde das hoffentlich verstehen. Und wenn nicht. Sie war nun mal so und Punkt.
Sie hätte es fast übersehen, aber dann fiel ihr doch das Buch ins Auge und sie stand noch einmal auf, um einen Blick auf den Titel zu werfen. Bücher zigen sie nun mal fast genau so magisch an wie wärme und Musik und sie konnte nicht widerstehen. Wieso auch. Remy war ja gerade nicht da.

Caitlynn Lydecker Offline

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02.01.2006 11:06
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
"Ausschlafen...ts...hab einen ganzen Tag lang ausgeschlafen wie es scheint..." nushcelte Cait und befühlte ihren Hals. Dann kam noch ein genauso unverständliches "Dankschön" in Remys Richtung, bevor dieser verschwand und Brooke hatte ihre volle Aufmerksamkeit.
Nicht mehr lange und Scott oder Logan würden erfahren, dass sie aufgewacht war und bereit für ein Verhör.
Was also den beiden erzählen?
Die Wahrheit ist am einfachsten, da muss man sich nicht der Phantasie der Lügen bemühen. Aber wenn die Wahrheit von der anderen Seite mit dem Tode bestraft wird...
Wie sollte sie dieser Sandkopf überhaupt finden? Hir im Institut war sie sicher...
Einfach in die Subs einschließen und nie wieder rauskommen. Tolle Aussichten.

Sie drehte den Kopf zu Brooke, die gerade Remys Lektüre untersuchte. "Bin ja schon am aufrappeln..." erklärte sie nasal, denn die beiden kleinen Gummi-Enden des Beatmungsschlauches drückten gegen die Nasenhöhlen.
"Und der Doc kann wohl froh sein, wenn es nur ein mieser Tag ist, ich hatte zusammengerechnet ne miese Woche..." Selbstmitleid aus. Es bringt nichts zu jammern. Immerhin war sie hier. Es hätt schlimmer ausgehen können.

"Weißt du, wer mich gefunden hat?" und gerettet?

Brooke Offline

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02.01.2006 11:19
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
„Siehs mal so. Wenn deine Woche so schlimm war dann kanns nich mehr Schlechter werden. Is doch auch was Wert. Das einzig gute daran, wenn man am Boden is“ War das ein kleines verziehen der Mundwinkel nach oben? Wenn Cait es so Deuten wollte dann ja. Sie betrachtete Cait, die Blessuren und auch die Apparate und sah dazu kurz von dem Buch auf und hin zur Echsenlady. Es interessierte sie brennend, was da eigentlich passiert war. Doch durfte sie so einfach fragen? Wäre ziemlich… aufdringlich sagte ihr ihr Gefühl. Immer war sie eben doch kein emotionaler Vollidiot.
Cait hörte das leise Klicken von dem kleinen Metallstückchen in Brookes Mund. Nein, sie wusste nicht wer Cait gefunden hatte. Wie sollte sie auch? Sie war ja nur ne dumme kleine Schülerin und als solch eine Erfuhr man so etwas ehr selten. Daher musste sie Cait leider sagen „Keinen Plan wer dich aufgelesen hat...“
Ach, scheiß drauf, sie fragte doch noch „Was is eigentlich los gewesen? Bald gibt’s darüber sicher eh die wildesten Gerüchte…“

Caitlynn Lydecker Offline

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02.01.2006 15:08
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Die Echsenlady drehte den Kopf wieder Richtung Dcke und starrte an die Wärmelampen, die über ihr angebracht waren.

"Wenn ich das so genau wüsste..." meinte sie sie und leckte kurz über ihre Oberlippe. Irgendwie fühlte sich ihr gesamter Mund staubtrocken an. Also nahm sie noch einen Schluck Wasser.
"Ich hatte gestern Nacht...irgendwie einen Blackout, oder sowas...schlafwandeln, keine Ahnung. Vielleicht der Stress der letzten Tage, vielleicht weil ich auf Tabletten-Entzg bin...vielleicht spinnt auch die innere Echse mal wieder."
Cait wünschte wirklich, sie könnte es erklären, aber die letzte Möglichkeit schien ihr am naheliegensten.

Caitlynn richtete sich etwas auf, benutzte die Unterarme zum Abstützen und versuchte zusammen zu reimen, was passiert war:
"Jedenfalls bin ich mitten in Inverness-Winterwonderland aufgewacht..als Echse. Ich bekomme also die totale Panik...es ist saukalt...wirklich,es tut shcon weh, so kalt ist es..und da ist dieses Taxi. Hab mich reingerettet und was dann passiert ist, weiß ich nicht mehr genau...irgendjemand fand das wohl nicht lustig und hat versucht mich vom Rücksitz aus zu erwürgen..."
Klang plausibel...irgendwie zusammenhangslos und sehr seltsam, aber auch plausibel...Paradox.

"Und zum Glück hat mich wohl jemand mitten in der Nacht gefunden und hier her zurück gebracht." Sie ließ sich wieder ins Kissen zurück fallen.
"Ich werd mich ab jetzt im Bett mit Riemen und Ketten fest schnallen" murrte sie.

Karl Seiffert Offline

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02.01.2006 15:26
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
ohne ein geräusch dringt er durch die wand. natürlich ist niemand zu sehen, die schwebende gestalt des schmächtigen kerls der da flach und rasselnd in seiner schweren erkältung atmend im koma liegt weigert sich schlichtweg, irgendwie sichtbar in erscheinung zu treten. er schwebt an der decke entlang, halb darin, halb darunter.
einen kurzen moment hält er über seinem körper inne... zuckt davor zurück. irgendwas stört ihn daran, vielleicht der anblick. elendig blass und käsig sieht er aus, nach der unterkühlung haben die zwei wochen genügt um die erkältung zur vollen blüte zu treiben. dieser knilch würde weihnachten garnirdenwo hinfahren, sollte er bis dahin das bett verlassen. ein über lange zeit gestärktes imunsystem befindet sich im heftigen kampf gegen diese krankheit, aber was heist das schon.

fast wie ein wimpernschlag zuckt die gestalt vom leblosen leib fort und schwebt über brooke und caitlyn. auf sie hinabsehend verharrt er so, in der luft zusammengekauert als würde er auf dem boden sitzen, mit den knien dicht an den leib gezogen, die arme darum. bruchteile von sekunden später ist er schon garnichtmehr da... weis der geier, wo dieser geist im haus gerade herumtobt.

Brooke Offline

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Beiträge: 654

02.01.2006 15:50
[11.12] Krankenstation - wieder da... Antworten
Still und nachdenklich lauschte sie und versuchte dabei, ihre Aufnahmefähigkeit und generell ihren eigenen Kreislauf in Schwung zu bringen irgendwie. Es war so verdammt kalt an diesem Tag…
Ihr Verstand sagte ihr so langsam aber sicher dann auch, als sie dieser Erzählung zu ende gelauscht hatte, dass da mehr im Argen lag als Cait von sich aus zugab. Etwas stank an dieser ganzen Geschichte, und das ganz gewaltig. Na gut, das einen die unmöglichsten Gedanken irgendwo hin verschlugen war noch nachvollziehbar, und Schlafwandlern sagte man ja sogar nach, das sie im Stande waren sie unmöglichsten Dinge zu vollbringen, aber wer zum Geier sollte Cait gewürgt haben? Das wüsste sie nur zu gerne. Sie hatte eine Regelrecht Wut auf diesen unbekannten, der Cait überfallen hatte.
Sie konnte es einfach nicht ab, wenn man jemanden so zurichtete, der ihre Loyalität genoss und das tat Cait seit der Anzuggeschichte ja. Wehe wenn ihr der Würger irgendwann mal unter die Finger kommen sollte. Da Gnade ihm der sonst wer. Aber wo sollte sie ansetzen, diesen Kerl ausfindig zu machen? Mal zu diesem Platz gehen an dem Cait gefunden worden war? Vielleicht… Wobei die meisten Spuren wohl schon verwischt waren inzwischen, war ja immerhin schon einen ganzen Tag her oder so und das Vorhaben zwecklos. Sie musste es wohl auf sich beruhen lassen. Leider. Innen drinn in ihr rumorte es, knurrte ein Teil von ihr laut auf vor Frustration nichts machen zu können. Nach außen aber bleib sie ruhig und kühl wie immer „Die Geschichte ist wirklich strange. Aber hey, es ist wohl vorprogrammiert das uns die verrücktesten Sachen passieren. je mehr wir uns dagegen sträuben umso mehr solche Dinge geschehen. Is wohl so ne art Naturgesetz. Aber jetzt biste erstmal hier und da passt schon immer wer auf dich auf. Denke ich zumindest…“ Versuchte sie Worte zu finden, die Cait vielleicht wieder ein bisschen aufbauten.
Ihr Blick fiel erneut auf das Buch, um nun endlich den Titel zu lesen.

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