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auf der neuen Plattform und hoffen
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"Naturgesetz, mh? Wirst ja immer besser in Bio..." scherzte Caitlynn und beließ es dann mit dem Thema.
Sie schaute zu Karl herüber, dem sie sich jetzt erst gewahr wurde. Natürlich wusste sie, dass der Junge schon seit einigen Tagen hier eingeliefert war. Allerdings war sie nicht mehr so gut informiert, wie zu der Zeit, als sie noch als Krankenschwester gearbeitet hatte.
"Was fehlt ihm?" wollte sie von Brooke wissen.
E war schön das Ice-Box hier war, auch wenn ihr das Reden am frühen Morgen noch schwer fiel, schätzte sie es, Gespräche zu führen.
„Klar, in meinem Träumen werd ich besser. Mach lieber mal hinne das du mir wieder Nachhilfe gibst“ Ja, sie saß lieber Bio Nachhilfe ab als Cait hier zu wissen. Sie war eben doch ne Weichbox manchmal. Sie und besser werden in Bio. Da hatte Cait gerade den besten Witz des Jahrzehnts gemacht. Brooke musste sogar leicht grinsen. Ihr Blick ging ebenso in Richtung Karl. Der Kerl war ihr herzlich egal, mit ihm verband sie ja auch nichts. Viel ehr war da sogar fast so etwas wie Antipathie weil sie seine Art nicht ab konnte. Ein Schulternhochziehen später war klar, das Ice-Box auch nicht viel ebsser informiert war als Cait „Der war ja schon seit Thanksgiving oder so nich mehr im Unterricht aber als Lehrpersonal solltest du das ja wissen oder? Was ihm fehlt weiß anscheinend keiner, zumindest hat man uns Schülern keinen genau Grund gesagt weshalb er fehlt. Sieht aber ziemlich blass aus das Kerlchen. Aber wer weiß was mit dem los is, ich bin aus dem noch nie schlau geworden. That boy really is a greepy guy after all…“
Ein müdes "mhm..." kommentierte Brookes Ausführungen über den seltsamen Jungen.
Cait schloss die Augen, ihr Kopf hämmerte und irgendwie hatte sie so ein Rieseln von Sand im Ohr.
Dazu das Piepen der Geräte. Momentan lag sie schmerzfrei, das tat gut. Und warm war es auch....
"Er ist aber nicht der einzige...seltsame Junge hier." gab sie schließlich von sich. "Um Noah Germin mache ich mir auch Sorgen...kennst du ihn näher?"
Unbeabsichtigter Treffer.
Uuuuh ein ganz Böser Tiefschlag unter die Gürtellinie. Volltreffer. Cait war es gelungen das Brooke sich mit einem Schlag, mit der Erwähnung dieses Namens wie elektrisiert fühlte. Natürlich merkte man ihr das nicht an, nur jemand der sie so gut kannte wie Mika würde wissen, was hinter ihrer Fassade in diesem Moment vor sich ging. Noah. Ja. Noah war auch strange, aber auf eine ganz andere Art und Weise als Karl. Auf eine GANZ andere Art und Weise.
Einen Wimpernschlag lang brauchte sie, um sich sicher zu sein, das man ihr nichts anmerken würde. Dann erst sprach sie, so ruhig wie eh und je „Du Machst dir um Noah Sorgen? Der is schon okay auf seine ganz eigenen Art. Er hat nen Tick, und zwar nen gewaltigen, aber er ist… Noah eben… Und deshalb gehört das wohl zu ihm dazu…“ Sie war der Frage ausgewichen, ob Cait das merkte? Hoffentlich nicht. Sollte sie sich aus ihren Worten doch selber etwas zusammenreimen…
"Mh..." entweder hatte Caitlynn keine Lust, oder keine Kraft weiter nachzuhaken. Es schien jedenfalls, dass sie das Thema Germin auf sich beruhen ließ.
Einen Tick hatten wohl alle hier irgendwie. Sie eingeschlossen. Und was Noah anging. Er war ihr einfach nicht geheuer, aber dass musste ja wirklich nichts heißen.
Cait nahm noch einen Schluck Wasser , drehte den Kopf wieder zu Brooke.
"Deine Sonnenbankzeit ist schon eingestellt, gaube ich." Doc Grey hatte das ja vor wenigen Minuten erledigt. "Lass ich ruhig anbraten...musst nicht Wache schieben, ich melde mich wenn ich was brauch" lächelte Cait müde.
Und irgendwie war ihr ohnehin mehr nach Schlaf. Schon wieder.
Wer wenn nicht sie würde wohl Verständnis für Caits Wunsch nach ein bisschen Ruhe und allein sein aufbringen? Sie verstand Jedenfalls sofort und ohne Worte, das Cait mehr nach ruhe zu Mute war als nach reden. Eigentlich war sie sogar ganz froh und dankbar, denn dieser Tatsache hatte sie es ja auch zu verdanken, dass das Thema Noah abgehakt war. Sehr beruhigend. Und Cait war ja wirklich alt genug sich zu melden wenn was war.
Bevor sie allerdings auf die Sonnenbank ging hatte sie noch etwas zu erledigen, eine Kleinigkeit nur, die ihr aber recht wichtig war. Sonst entwischte der Kerl ihr nur wieder, sie musste es ausnutzen, das er gerade hier war. Sie meinte als nur, ruhig wie immer „DSAs mit der Sonnenbankzeit hab ich mitbekommen. Der Doc war ein bisschen vorschnell eben. Lass dich dann mal in Frieden, bevor ich auf die Sonnenbank gehe gibt’s da noch was zu klären...“ Was sie damit wohl meinte? „See ya later“ Das Miss Aligator verkniff sie sich. Kurz ruhte ihr Blick noch auf Cait, während sie schon auf dem Weg zur Türe war, bevor sie sich ganz von ihr abwandte.
Kaum war sie aus der Türe getreten als sie sich auch schon nach Remy umsah. War der Noch irgendwo hier? Sein Buch hatte er ja hier gelassen, was bedeutete das er ja gar nicht so weit sein konnte und beabsichtigte, noch einmal zurück zu kommen.
Remy kam die Treppen hinunter und leise summend den Gang entlang. Als er Brooke da vor der Krankenstation stehen sah, runzelte er die Stirn.
"Hey, hat Caitlynn dich rausgeworfen?" Er grinste breit, es war ja nicht böse gemeint. "Ich dachte, du wärst inzwischen schon so braun wie ein Brathähnchen. Du wolltest doch in die Solarmikrowelle, oder nicht?"
Und damit öffnete er auch schon wieder die Tür zur Krankenstation. Schliesslich hatte er ja noch Aufsichtsdienst.
Beides Grundfalsch was Remy da von sich gab. Erstens, sie wurde nur halb rausgeworfen, zweitens wurde sie nie braun, lag wohl in den Genen als ne Laune der Natur, genau so wie ihre gute Figur. Aber sollte der doch labern, das war unwichtig jetzt. Es entlockte ihr nur ein kühles, kaum wahrzunehmendes Lächeln.
Merkwürdig, das sie, trotz ihres Aufzugs und der um den Körper geschlungenen Decke so aufrecht und fast stolz wirken konnte von ihrer Haltung her. Sie wusste ganz genau was sie wollte und lies sich durch keinen dummen Spruch davon abbringen, strahlte vielmehr eine kühle Gelassenheit aus, die auch in jedem Atemzug und jedem Wort zu spüren war. Dieses Mädchen war zielstrebig, das stand fest „Hab was mit dir zu klären, deshalb hab ich nach dir gesucht. Kannst du mir sagen ob man den Typen suchen wird, der Cait das angetan hat? Ob da irgendetwas passieren wird? Wozu solls sonst gut sein, wenn man ein Team ist wenn man nicht mal untersucht was los war wenn Jemand so zugerichtete wird…“ Wäre ihrer Meinung nach ne schön feige Superheldentruppe, wenn die Tatenlos bleiben würden…
Der Blick aus den blauen Augen sah direkt in die von Gambit, kühl und stur, fast sogar ohne blinzeln. Na, was ist, Freundchen?
Remys Blick und Grinsen änderte sich nicht, als wären sie in seinem Gesicht festgefroren. Er schloss die Tür sofort wieder, ohne hindurchgegangen zu sein. Eine Weile lang sah er ihr einfach nur so ins Gesicht, während seines zu einer Maske erstarrt zu sein schien, in der nicht einmal die schwarzen Augen noch Lebendigkeit ausstrahlten.
Hinter Remys Stirn arbeitete es. Wie sollte er reagieren? Die Kleine abwimmeln, ganz Logan-like mit einem "Das geht dich nichts an, klar?"
Oder doch eher die einfühlsame Methode? "Ja, kleines Mädchen, wir finden den bösen, bösen Mann und hauen ihm auf seine bösen, bösen Finger, dass er sowas niiiiiiiiiiiiemals wieder tut, ganz bestimmt nicht!"
Was ging nur in diesem Kind vor? Warum zweifelte sie an etwas so Grundlegendem wie dem Teamgeist der X-odus? Remy war nicht einmal Teil des Teams, er war hier nur zu Gast, solange - solange er wollte oder nichts Besseres zu tun hatte. Aber selbst er fühlte sich in der Schuld, etwas für Caitlynn zu tun. Glaubte die Kleine allen Ernstes, dass sie tatenlos blieben?
Ihm kam ein Gespräch in den Sinn, das er mit Tyler geführt hatte, nicht lange, nachdem er hier angekommen war. Ty hatte sich darüber ausgekotzt, wie beschissen er es fand, dass die Kids nicht in die Subs durften, dass alles geheim gehalten wurde und dass ohne die Offenheit, wie sie in New York herrschte, die Kinder kein Vertrauen zu ihren Vorbildern aufbauen konnten. Vorbilder, das hatte er tatsächlich gesagt.
Remy hatte ihn damals beschwichtigt, ihm gesagt, dass Ororo und Logan ganz genau wussten, wie und wann sie den Schülern das gesamte Institut zeigen würden. Schliesslich waren es mehr als nur Schüler; es waren ihre Nachfolger und ihnen war, obwohl sie die Wahl hatten, eines Tages ins Team aufgenommen zu werden, durch ihre Mutation eine Verantwortung auferlegt worden. Sie waren hier, um zu lernen, wie sie dieser gerecht werden konnten, wenn sie das wollten.
Die Fragen von Brooke liessen seine damals so selbstsichere Antwort nun weitaus weniger selbstsicher aussehen. Remy beschloß, der Situation aus dem Weg zu gehen, zum einen, weil er sich jetzt nicht damit befassen wollte, zum anderen, weil diese Kritik bei ihm an de falschen Adresse war. An der völlig falschen.
"Weisst du, das sind alles ziemlich gute Fragen, petite. Warum stellst du die nicht einfach Logan? Schliesslich ist er der Schulleiter."
Das Grinsen wirkte eine Spur unecht, als Remy abermals die Tür zur Krankenstation öffnete und schliesslich hineinging.
Petit. Das Wort klang in ihre Ohren und sie zog die Nase kraus. Die einzige Geste, die zeigte, dass es ihr missfiel, als Klein bezeichnet zu werden. Immerhin war sie doch schon 16 und kein Baby mehr, er konnte sich also solche Betitelungen sparen, dafür wäre sie ihm sehr zu Dank verpflichtet wenns recht war.
Dem Blick hielt sie ohne weiteres stand und Remy tat gut daran, sie weder mit der einen noch mit der anderen Methode abzuspeisen. Dann wäre sie sauer nämlich sauer geworden. Sie hatte beinahe mit so etwas gerechnet, und das er es nicht tat lies ihn gleich in ihrer Achtung ein wenig empor klettern.
Dann schob sich eine Augenbraue skeptisch nach oben. Zu Logan sollte sie gehen? Toller Vorschlag. Sie malte sich Szenarios aus, wie so ein Gespräch mit Logan ausgehen könnte und keines das ihr in den Sinn kam war Erfolg verheißend. Trotzdem musste sie wohl oder übel in den Sauren Apfel beißen wies schien. Ihr Verstand sagte ihr nämlich, das Remy wohl wirklich nichts dazu sagen konnte und die falsche Adresse war. Er schien jedenfalls ehrlich zu sein was das anging. Und es würde sich nun wohl erweisen, wie weit es mit dem Gerede von Familie und so wirklich her war, wie ernst es Logan damit war.
Leise klickte das kleine Stück Metall in ihrem Mund, bevor ihre Stimme noch einmal an Remys Ohr Drang „Hoffentlich nimmt Mister Griesgram mich für diese Frage nicht auseinander und erinnert sich daran, das er mal was gesagt hat von wegen wir wäre hier alle sowas wie ne Familie…“
Und dann, so leise das Remy es vielleicht garnicht mehr hörte sagte sie mehr für sich selber "Jetzt wird sich zeigen ob man das wirklich glauben kann was er gesagt hat..." Ein Teil von ihr wollte es ja wirklich glauben. Je länger sie hier war, um so stärker wurde dieser Teil. Noch war da allerdings die Mauer aus Eis, die sie davon abhielt, es ihr unmöglich machte dem Gedanken bedingungslos zu vertrauen. Ob diese Mauer jemals ganz abgetragen und zum einstürzen gebracht wurde? Es würde auch von Logans Reaktion abhängen...
"Ty...?" Cait blinzelte müde, als sie die Tür hörte. Hatte sie lange geschlafen...nicht einmal zwei Minuten, der ganze Rücken tat ihr weh und ihr war wieder kalt.
Sie erkannte ihren vorigen Krankenwächter "Oh..du bist es...Remy." keine Enttäuschung, nur eine Fetstellung.
Die besten Ideen und wetrtvollsten Erinnerungen kommen einem im Halbschlaf. So war es auch diesmal..Cait musste es rasch los werden, bevor sie es wieder vergaß.
"Kommst du kurz hier rüber...mir ist was eingefallen..." sie beschaute sich ihre linke hand, dann die Rechte.
Fingernägel...
Remy hatte Brookes Worte sehr wohl gehört. Er hatte vielleicht nicht das Supergehör einer gewissen katzenhaften Schülerin dieser Einrichtung, aber man lebte nicht sehr lange, wenn man nicht lernte, genau auf alles zu achten, was in seiner Umgebung vor sich ging. Zumindest nicht in dem ... "Beruf" ... den Remy gewöhnlicherweise ausübte, n'est-ce pas?
Er nahm sich vor, heute noch mit Logan darüber zu reden, gleich bei der nächsten Gelegenheit. Das wäre dann wohl eigentlich das Frühstück. Remy wusste zu diesem Zeitpunkt ja noch nichts vom geplanten Meeting in den Subs.
Ohne auf Brookes Worte zu reagieren, ging er zurück zu Caitlynn. Selbst so müde und erschöpft, wie sie aussah, war sie noch immer eine äusserst attraktive Frau. Remy hätte fast innerlich geseufzt, denn ihr erstes Wort galt nicht ihm, sondern Tyler. Und er wusste auch warum. Aber c'est la vie, c'est la jeux. Zu einer anderen Zeit, in einem anderen Leben - vielleicht wäre ihr zuerst sein Name über die Lippen gekommen, wer weiss?
"Oui, c'est moi. Enttäuscht, mademoiselle?" Er lächelte wieder das typische Remy-Lächeln, charmant und ehrlich. "Tyler gehts gut, ich habe eben nach ihm gesehen. Er kommt zurecht. Er wollte dich nacher besuchen."
Natürlich trat er näher, als sie ihn darum bat. Nebenan hörte er wie die Sonnenbank ansprang. Er lauschte kurz dem Geräusch seiner eigenen Schritte und dem Brummen, dann war er schon neben ihrem Bett.
"Quatsch, enttäuscht!" schalt sie ihn etwas lauer und musste gleich darauf husten. Husten war schlecht, Husten zog im Hals und schmerzte in der Brust.
Also zurückhalten.
"Hier sieh dir das mal an!" sie streckte ihm eine Hand entgegen und außer, dass sie eiskalt war, konnte man zunächstnichts besonderes finden.
"Ich glaube mich erinnern zu können...dass ich meinen Angrifer verletzt habe...ich weiß nicht mehr warum und wie...aber meine Klaue...Hand, war blutig...ihm fehlte ein Fingerglied." es schauderte Cait bei dem Gedanken selbst.
Der Mistkelr hatte noch viel mehr verdient als ein fehlendes Fingerglied, aber eigentlich schämte sie sich dafür, in einer Lage, in der sie nicht Herr ihrer Sinne war, jemanden verletzt zu haben. Es hätte auch der Taxifahrer sein können, oder jemand anderes Unschuldiges.
"Vielleicht hab ich noch Blut unter den Fingernägeln...das kann man sicher unten mal analysiern, n'est pas?"
Er sprach es französisch aus und wusste eigentlich auch nicht warum. Vielleicht lag es daran, dass die Anwesenden es taten? Nolan stand im Türrahmen und sah sich kurz um, ehe er leicht schmunzelte.
"Ich wollte nicht stören. Ich sehe mich nur ein wenig im Institut um." Und kurz schien er zu zögern und nachzudenken, ob er nicht einfach wieder kehrt machen und gehen sollte. Aber irgendetwas an seiner Art war seltsam. Irgendetwas war wie einstudiert. Ob es daran lag, dass man ihm einer Gehirnwäsche unterzogen hatte und nie so ganz sicher sein konnte, was nun Realität und was Einbildung war?
Aber letztlich lächelte er und verharrte doch.
"Mein Name ist Nolan Ford. Ich bin ein Freund von Dorian Hayward." Bin...war...wäre noch. Es war auch egal. Kannten sie Dorian überhaupt? Ein wenig sahen sie aus, als würden sie nichts damit anfangen können. Vielleicht war es auch nur sein plötzliches Auftauchen.
...das nicht so plötzlich war, wie sie vielleicht glaubten. Und wenn sie dachten, dass er ihnen irgendwie bekannt vorkam, dann hatten sie verdammt Recht damit.