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Dieses Thema hat 62 Antworten
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Ty Offline

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Beiträge: 1.098

08.01.2006 15:10
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Ty setzte sich nach Jeans Aufforderung zwar wieder, aber nicht, ohne ohne Caitlynns Aussage zu ergänzen. Immerhin konnte er einige Angaben machen, wie sie nach Inverness gekommen war.

"Cait war allein unterwegs, zu Fuss und in Echsenform. Sie hatte nicht auf mich reagiert, als ich sie gerufen habe. Ihren Spuren nach lief sie geradlinig nach Inverness, ohne Abweichung. Es sah so aus, als ob sie den kürzesten möglichen Weg zu einem bestimmten Ziel verfolgt hat, Luftlinie sozusagen. Es ist vielleicht nur eine schwache Spur, aber vielleicht können wir anhand einer Karte herausfinden, wohin sie wollte."

Klang das zu militärisch, nach dem Standardeinsatzbericht des Soldaten Tyler? Vielleicht ja, aber im Moment blieb ihm nur diese simple Struktur, um die Informationen so schnell und effizient wie möglich weiterzugeben. Alles andere hätte nur unnötig Zeit gekostet.

Zeit, die sie seiner Ansicht nach einfach nicht hatten.
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Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

08.01.2006 17:22
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Nachdenklich rieb sie sich die Nasenwurzel, hörte Caitlynn zu und achtete nebenbei noch auf Tylers Einwürfe. Dass die Sippe auch noch nebenher soviel dachte, war schwer auszublenden. Ihr Kopf hatte gerade genug Mühe und dann stellte ihr ihre Telepathie beinahe noch ein Bein. „Fehlende Erinnerungen, das ist gar nicht gut.“ Wie lange hatte sie die Tabletten schon abgesetzt? Hing es damit zusammen? „Es gibt nicht viele Möglichkeiten um verschüttete Erinnerungen hervorzuholen. Ich schlage vor, wir bitten Miss Jenkins um eine Hypnosesitzung und sehen, was wir dadurch erreichen können.“ Die andere Möglichkeit wäre, dass Jean selbst Hand anlegt, aber das würde sie nicht vorschlagen. Immer noch hatte sie ihre Gabe nicht perfektioniert und immer noch zweifelte sie an sich selbst. Nur im äußersten Notfall würde sie darauf zurückgreifen wollen und ganz Risikofrei war die ganze Aktion sowieso nicht.

„Tyler, du warst dabei. Nimm die Route die Caitlynn angesteuert hat und schau, wohin sie das geführt hätte.“ Bemerkte jemand, dass Jean gerade die Leitung hatte? Nicht dass sie Logans Autorität untergraben wollte, aber sie fühlte sich speziell für Caitlynn verantwortlich, die augenscheinlich durch die ihr anvertrauten Aufgaben überfordert zu sein schien und nicht zuletzt Jean hatte ihr viel aufgebrummt. „Ansonsten würde ich vorschlagen, dass du dich sofort wieder ins Bett legst. Du brauchst Ruhe und ein wärmeres Klima.“ Ihr Blick fixierte die Echsenfrau im Morgenmantel und dann sah sie neben sich zu Logan. „Sofern niemand noch eine Frage an sie hat, die unbedingt jetzt noch geklärt werden muss.“

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

09.01.2006 09:14
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Natürlich wusste Cait nicht, dass guter Wille oder Sorge hinter Jeans Art stand, momentan kam sie sich bevormundet vor. Oder war diese Vorstellung nur Abwehr-Reaktion darauf, dass Jean Hypnose und ähnliches Vorgeschlagen hatte.
Logan....ich...müsste dich dann noch einmal...auf zwei, drei Worte...wenn du nachher für mich Zeit hättest. Im Krankenzimmer?
Sinnvoll, diese Chiplink-Dinger.

Mehr blieb hier nicht zu tun, sie nutzte keinem in ihrer Verfassung, also stemmte sich die Echse wieder aus dem Sessel, ein Automatismus ließ sie über ihren strangulierten Hals fahren und die feinen Schuppen durch streicheln.
Es schmerzte nicht mehr.

"Ich werd...dann wohl lieber dem Rat des Docs folgen..." beschloss sie laut.
Keine Fragen mehr?

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

09.01.2006 14:57
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Wer genau hatte eigentlich Mister Übereifrig „Tyler Knight“ das Wort erteilt, hm? Dabei hatte der Jung’ natürlich Recht, auch wenn es Logan schon ein bisschen….hmm wie sollte man es sagen…ANKOTZTE(!!!!) das er wirklich dachte Logan wäre so unvorsichtig diesen besagten Nolan ohne die nötige Kontrolle hier herum laufen zu lassen. Sicher, er wusste erst seit gerade von ihm, aber er vertraute Sariel, Raguel und auch Dorian (ganz gegen seinen Willen) genug um davon auszugehen, dass Nolan keinen größeren Schaden anstellte.

„Ich will hier keine blöden Debatten hören. Ich will einen einschlagenden Plan wie wir das Mädchen zurück kriegen!“

War das angekommen? Wunderbar!

„Vielleicht denkt ihr mal einfach daran, dass wir hier genauso eine Geisel haben.“ Oder was war dieser Nolan sonst? Vielleicht konnten sie es so drehen, dass Nolan als Pfand für Seana herhalten konnte. So hatte sein Hier sein nicht nur einen schalen Beigeschmack. Wenn sie es richtig anstellten war Nolan bestimmt sehr wertvoll. Logan dachte zwar nicht Tiefenpsychologisch, aber dieser Kerl war ohne Frage wertvoll.

Und dann kam der große Hammer der mitten vor Logans Stirn donnerte, als er lauschte was Cait so von sich gab. Klar, das erklärte ihr Aussehen, aber warum genau wusste ER nicht Bescheid? Ach ja, Scott hatte bescheid gewusst ihn allerdings nicht mehr einweihen können. DAS war natürlich Pech und was hiess hier Jean wollte seine Autorität nicht untergraben? Was genau tat sie dann hier?

Logan knirschte mit den Zähnen und den funkelnden Blick den er Caitlynn zuwarf sprach ja wohl Bände. Mit einem Ruck riss er seinen Kopf auf die rechte Seite so, dass seine Halswirbel unangenehm knirschten. Und was überhaupt mit Tyler los? Konnte er sich mal auf die Aufgabe konzentrieren und aufhören um Cait herum zu schlafänzeln.

„Cait, gehe ins Bett. Im Moment bist du uns ohnehin nicht von Nutzen. Kuriere dich aus.“ ~Später~ Vermittelte er ihr knapp auf diese Weise. Seine Worte klangen selbstverständlich angenervt und er sah auch niemand anderen an außer Cait. Sie schaffte es mit Sicherheit allein nach oben, richtig?

Und nun war Schluss mit lustig. Sie mussten endlich mal zu handfesten Plänen kommen.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

09.01.2006 15:27
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Logans Blick war eindeutig und Cait kuschte.
Da war jemand stinksauer, auf dass was passiert war.

"Macht keine Dummheiten..." rutschte ihr irgendwie noch raus, als sie durch die pneumatisch aufzischende Tür nach draußen trat.

Zu nichts Nutze...das war hart und sprach irgendwie gerade für ihre gesamte Situation. Den wichtigen Teil der Besprechung würde sie also nicht mehr mitbekommen und auch nichts vom Angriff auf Genethics, oder wer dieser Nolan Ford war.
Aber da ihr zum einen das Atmen wieder schwerer fiel und zum anderen die Müdigkeit die Oberhand gewann, gab sie nach und verschwand schließlich im Lift Richtung Krankenzimmer

Sariel Offline

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Beiträge: 169

11.01.2006 15:40
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Ohne Logan, dem weisen und Allmächtigen zu Nahe treten zu wollen. Aber so wurde das alles rein gar nichts. Sie saßen jetzt schon 100 Jahre hier herum und diskutierten und drehten sich dabei vollkommen im Kreis. Sariel würde es ihm ja gern unter die Nase reiben, dass er ohne Scottilein mächtig aufgeschmissen war, oder?

Tja, dumm. Deswegen konnte sich Sariel das schadenfrohe Grinsen dennoch nicht verkneifen.

„Cait und Tyler müssen sich erstmal auskurieren. So können wir keinen wahnwitzigen Einsatz planen.“ Um das mal so gesagt zu haben.

Er zog nun seine Zigarettenschachtel aus seiner Gesäßtasche und schob sich gleich den Filter seiner Zigarette zwischen die Lippen. Ein Feuerzeug brauchte er nicht, in dem Moment indem er an ihr zog war sie auch schon entzündet.

„Raguel, Dorian und ich kümmern uns um die kleine Seana.“ Es war ja ohnehin klar gewesen, dass sie die Aufgaben aufteilen mussten. Sariel überging Kassander extra, vielleicht fiel es ja nicht weiter auf. Er konnte es ja mal versuchen. „Wichtig ist nur, dass wir alle.“ Das schloss natürlich auch Padraig mit ein. „Gut auf die Kinder Acht geben. Ich glaube zwar nicht, dass Genethics so wahnwitzig ist uns auf heimischen Boden anzugreifen oder so was in die Richtung zu planen, aber die Kinder können bis auf weiteres nicht einfach in die Stadt marschieren wie es ihnen passt.“ Das ging speziell an Tyler, der die Fahrten in die Stadt ja immer organisierte. Er musste sich mehr Aufsichtspersonen dazu holen.

„Ich würde sagen: Jean und Logan sehen zu, dass der Verschwundene Scott wieder auftaucht. Vielleicht redet ihr noch mal mit dem Priester.“ Er zuckte mit den Schultern. Was sollte er zu einem Institut sagen, dass augenscheinlich Schulleiter fraß?

„Weiter werden wir fürs Erste sowieso nicht kommen. Wir müssen uns damit arrangieren.“ Konnten sich alle damit anfreunden? Wunderbar, dann sollte Logan mal fertig machen. Im Gegensatz zu ihm konnte Sariel sich vor Angeboten nämlich kaum retten.

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

11.01.2006 16:18
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Nun ja, der Plan war ja jetzt nun gefasst. Sariel, Raguel und Dorian kümmerten sich um das Mädchen und Jean und Logan suchten Mr. Summers. Es war ihm recht egal, dass Sariel ihn nicht erwähnt hatte, er würde im Institut die Stellung halten, denn scheinbar dachte niemand daran, dass auch jemand hier bleiben musste. Er würde das entweder allein bewerkstelligen oder Colum zuweilen um Unterstützung bitten. Allerdings hatte er auch schon vor Scott in der Schulleitung mitgewirkt und Organisation fiel ihm nicht sonderlich schwer. Dass Jean Grey hier gerade ein klein wenig zu dick auftrug, fiel nur Kassander auf, oder? Was wollte sie eigentlich noch alles machen? Sich um Gott und die Welt kümmern? Gut, ganz so abwegig war das nicht, immerhin waren sie ja legendäre Superhelden, diese X-Men. Aber konnte es sein, dass sie sich da ein klein wenig zu viel aufhalste? Wahrscheinlich wollte sie sich in die Arbeit stürzen, weil sei sonst dezent wahnsinnig wurde. Kassander konnte es ihr beinahe nachvollziehen. Übrigens konnten Logan und Jean ja noch Gambit mitnehmen, der war bestimmt auch ganz hilfreich. Und er selbst sollte Padraig beim reibungslosen Schulablauf miteinbeziehen. Kassander war schon klar, dass es für ihn vielleicht ein wenig enttäuschend war, nicht gleich in den Einsatz miteinbezogen zu werden, aber zum einen wurde er das auch nicht und zum anderen war Pad eben noch Anwärter.

So, hatte er das jetzt nicht super zusammengefasst? Auch Kassander hatte sich Notizen auf seinen Block gemacht und entgegen Tyler, der sich ja nur von Cait ablenken ließ, hatte das sogar was mit dem Einsatz zutun. Er schob die Ergebnisse der Sitzung in die Mitte des Tisches und erhob sich.

"Es steht mir zwar nicht zu, aber ich würde die Sitzung dann hiermit auflösen, da ich mich solange um die Schule kümmern werde. Und darum sollte ich jetzt auch los." Blieb nur zu hoffen, dass er in dieser Zeit keine großen Schwierigkeiten mit seiner Mutation hatte. Sein Blick schweifte kurz zu Pad. "Ich nehme dich mit nach oben."

Damit nickte er den anderen zu und machte Anstalten zur Tür zu gehen.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

11.01.2006 18:48
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Perfekt, das Team zeigte Initiative. Aber es blieb doch ein seltsamer Nachgeschmack. Jeder hatte seine Aufgabe und damit wäre alles soweit, dass sie sich aufteilen könnten. Jean wurde zunehmend bewusster, dass es einfach ein anderes Team war und die alt Eingesessenen ihren eigenen Kopf hatten. Nachdenklich fuhr sie sich durch das Haar und blickte zu Tyler. Er würde sich garantiert nicht hinlegen und die Füße hochlegen, entweder er entwarf eine Skizze der Route oder aber er würde die Zeit nutzen, die Sariel ihm indirekt gegeben hatte, um bei Caitlynn zu sein. In Gedanken griff sie nach dem Kaffeebecher und nippte daran. Das Zeug war wirklich eklig, aber es übertünchte den Nachgeschmack hervorragend.

Sie würde sich diesen Priester mal vorknöpfen... ja das würde sie tun.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

11.01.2006 23:39
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
"Einen Moment bitte, ... Kassander."

Fast hätte er ihn Steel genannt, aber im letzten Moment die Kurve bekommen. Er ging im nach und unterhielt sich halblaut mit ihm über das, was er gerade gesagt hatte. Es ging nur Verwaltungskram, also sollte es die anderen nicht wirklich interessieren.

"Ich werde die nächsten Wochen ohnehin nicht fahren können. Die Einkäufe sollten also Brendan und Jeremias selbst übernehmen. Oder Max. Ich glaube nicht, dass wir die Schüler da einfach mitfahren lassen können. Wir sollten generell darüber nachdenken, sie in der nächsten Zeit hier zu behalten, also auch kein Bus. Komplette Ausgangssperre, bis die Lage entspannter ist. Bei den jüngeren Schülern mag das sogar noch gehen, aber was ist mit den volljährigen? Die werden sich von einem Zettel am schwarzen Brett nicht einfach überzeugen lassen, däumchendrehend auf ihren Zimmern zu bleiben, wenn das Wochenende naht."

Is ja gut, du Wasserfall, komm endlich zum Punkt!

"Was ich meine, ist dass sie wohl eine Ankündigung brauchen werden, so wie nach der Sache mit dem Labor. Wenn wir ihnen schon nichts von hier unten mitteilen, dann müssen wir ihnen aber wenigstens sagen, dass es da draussen nachweislich zu gefährlich für sie ist. Wir sollten ihnen sagen, dass Seanas Abwesenheit kein Zufall ist. Und das Karls Zustand auch damit zusammenhängt. Sie müssen es verstehen."

In Gedanken hatte er Caitlynn dieser Aufzählung bereits hinzugefügt. War seine Stimme etwa lauter geworden? Irgendwie hatte er das Gefühl, dass das, was er eben gesagt hatte, doch wieder alle was anging. Zumindest die Schulleitung. Und Logan guckte auch schon so komisch...
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Gambit Offline

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Beiträge: 818

13.01.2006 01:10
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Remy nutzte die Chance und stand ebenfalls auf. Er trat mit bedeutungsvollem Blick an Logan heran, der klar machte, dass er ihm was zu sagen hatte.

"Logan? Hör mal. Ich hatte heute morgen eine kurze Begegnung mit dieser kleinen Schülerin - blond, eisige Ausstrahlung - Brooke, glaube ich? Sie hat mir da ein paar ziemlich seltsame Fragen zu der Sache mit Caitlynn gestellt und ob deswegen etwas unternommen wird. Ich, ähm, ich habe sie deswegen einfach mal zu dir geschickt. Sie wird bestimmt heute noch bei dir auftauchen, es schien ihr wichtig zu sein."

Er hatte eine seiner Karten aus der Tasche gezogen und drehtesie nun während des Sprechens hin und her, als er sie zwischen den Zeigefingern an je einer Ecke festhielt. Das nächste würde dem alten Haudegen sicher nicht schmecken.

"Ich weiss ja, dass du beschäftigt bist. Und auf Psychospiele hast du ja noch nie gestanden. Aber ich glaub, die Kleine braucht irgendwie Zuspruch oder so. Ihr fehlt das Vertrauen und du als der Shulleiter kannst es ihr wiedergeben. Also, sei nicht zu hart zu ihr und geh etwas pädagogisch vor, okay?"

Remy hatte die Karte wieder weggesteckt und grinste Logan breit an. Fast hätte man eine Spur von Ironie in den Mundwinkeln entdecken können. Aber warum antwortete der Mann nicht? Und warum starrte er zu Tyler hinüber? Hat er überhaupt zugehört?

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

14.01.2006 12:01
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Wunderbärchen! Der liebe Tyler dachte mit. Das gab einen Sonderkeks. Gut, vielleicht konnte man Logan nun auslegen er hätte gelauscht…eh..hatte er auch, aber das ging ja bei ihm auch gar nicht Anders.

„Sag das noch mal.“ Damit war auch der Feierabend für die restliche Truppe noch nicht in Sicht und Remy wurde einfach kurz übergangen. Er kannte das ja schon, es war nichts Persönliches.

„Ich will die Kinder hier nicht einsperren. Das Institut soll ihre Zuflucht sein und nicht ihr Gefängnis.“ Doll oder? Diese Formulierung wollte er schon immer mal angebracht haben, es war nur nie der richtige Zeitpunkt gekommen.

Sein Blick huschte zu Jean, konnte sie ihm nicht mal einfach sagen was er machen sollte und ihm nebenbei gepflegt…NEIN! Weiter dachte er überhaupt nicht.

„Aber du hast Recht.“ LOGAN gab jemand anderen als sich selbst Recht. Verstanden die Anwesenden nun wie ERNST die Lage eigentlich war?

„Und da das deine Idee war, Tyler. Darfst du dich auch vertrauensvoll darum kümmern.“ Man wusste ja im Allgemeinen, dass Logan solchen Dingen gern aus dem Weg ging. Er tat es wieder.

Dann wandte er sich zu Remy und nickte. Aber hatte er ihm eigentlich zugehört? Wenn er ganz ehrlich war: Nein.

Damit war die Versammlung endlich beendet.

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

14.01.2006 14:41
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Kassander wandte sich zu Tyler um und hörte ihm zu. Er wollte eigentlich gerade etwas darauf sagen, als Logan noch einmal das Wort ergriff. Er konnte sich seinem Vater da nur anschließen, so dass er letztlich nickte.

"Ich halte es ebenfalls für wichtig, das allgemein noch einmal zu sagen und es den Schüler begreiflich zu machen. Ich werde mich gleich darum kümmern. Ich denke, ich werde morgen Nachmittag nach dem Unterricht gleich eine Schulversammlung einberufen, wo wir dieses Problem ansprechen können und den Schülern Gelegenheit geben, sich dazu zu äußern."

Wenn dann sonst nichts mehr zu besprechen war, würde Kassander wieder hinauf gehen, wenngleich er auf Padraig wartete und ihn mit nach oben nahm. Pad konnte ihm dabei helfen, allen Lehrern Bescheid zu geben, die montags ihren Unterricht hielten. Sie konnten den Schülern sagen, dass man sich gleich nach dem Unterricht im Wohnzimmer traf, um noch etwas zu besprechen. Außerdem konnten sie eine Ankündigung ans schwarze Brett machen.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

14.01.2006 15:23
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Tyler hatte gerade protestieren wollen. Was wusste er denn von Pädagogik? Und ausserdem, so eine Ankündigung musste die Schulleitung machen, nicht der Chauffeur. Und überhaupt, er hatte doch gar keine Ahnung, wie man den Schülern, die ja alle verschiedenen Alters waren, eine so wichtige Nachricht mitteilte! Und darüber hinaus...

Gott sei Dank hatte Kassander das Wort ergriffen. Es war schon erstaunlich, was einem während eines einzigen Atemzuges so durch den Kopf gehen konnte. Er wollte sich drum kümmern? Sehr gut. Das gab Ty etwas mehr Freiraum um gesund zu werden. Oder sich um Cait zu kümmern. Oder um sich an einen der Computer hier unten zu setzen und herauszufinden, wohin Caits Kurs geführt hätte. Ja, das klang nach einem guten Plan. Es wäre eine Information mehr, die vielleicht helfen konnte, das ganze Chaos zu entwirren.

Jetzt nur nicht zu enthusiastisch klingen, während du dich aus der Affäre ziehst...

"Ähm, okay, wenn du das machen willst... Dann kümmere ich mich so lange um was anderes. Wenn was sein sollte, wisst ihr ja, wie ihr mich erreicht."

So, und jetzt Abgang!

Damit schlenderte Tyler aus dem Besprechungsraum, um sich in einem der Labors an einen Computer zu setzen.
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Raguel Offline

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Beiträge: 263

15.01.2006 19:14
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Genethics, come on and find out!
Wie oft war er in den letyten Monaten jetzt schon in diesem - pardon - Dreckladen gewesen? Es konnte sich vermutlich niemand vorstellen, dass in dem ruhigen O'Reilly Bruder mindestens soviel Wahnsinn, wie in den anderen stecken konnte, aber dieses Team machte sich auch nicht immer unbedingt die groesste Muehe hinter Fassaden zu blicken. In einigen Punkten war Raguel auch durchaus fuer diese Geheimniskraemerei. Es gab Sachen, die einfach nicht vor allen auf den Tisch gebracht werden mussten. Sie waren, trotz aller Aehnlichkeiten zum X-Men team doch etwas voellig anderes. Sie waren neu, sie waren einander noch nicht vertraut und vermutlich wuerden sie nie so vertrauensvoll miteinander umgehen, wie das New Yorker Team. Denn Fakt war, dass jenes Team einfach gewachsen war und auch wenn es Neuzugaenge gab, waren sie selten nur 'dauzugezogene'.
Bis hier in Inverness das erste Team dieser Art stehen wuerde, mussten die Schueler einfach noch ein wenig heranwachsen.
Aber das war eigentlich nicht Sinn seiner Ueberlegungen gewesen, die hatten eigentlich in eine ganz andere Richtung gehen sollen: Genethics. Gab es ein Feindbild in Raguels Leben? Mit Sicherheit, hatte nicht jeder Mensch, Mutant, Superhelden, whatever eines?
Genethics konnte man ungefaehr so sehr schaetzen, wie einen frischen Hundehaufen, in den man reintrat.
Und dann dieser Lewis!

Was war es eigentlich so verdaechtig still geworden um ihn herum? Richtig, die Versammlung war laengst beendet. So ganz schien Raguel ja aber dem Geschehen heute nicht hinterher zu kommen. Wer konnte das schon, wenn es so viele schlechte Neuigkeiten auf einmal gab?
Ein Blick in die Runde gab selbst Raguel zu verstehen, dass die Runde nicht mehr wirklich exzistierte, sondern sich bis auf einige wenige die Versammelten bereits zurueckgezogen hatten. Seine beiden heutigen 'Teamkollegen', Sariel und Dorian, musternd, schienen Raguels Lippen sich zu einem unheilvollem Laecheln zu kraeuseln. Es mochte nicht zu seinem friedvollen Charakter passen, aber dennoch - oder gerade deswegen - wirkte es umso erschreckender.
Eine Bewegung im Augenwinkel, machte ihm schliesslich bewusst, dass auch Logan noch geschaeftig mit seiner Kaffeetasse herum werkelte. Vermutlich wollte er nur nicht nach oben gehen, um sich ein paar Minuten Ruhe zu goennen, bevor das Chaos wieder weiter ging. Es war ihm nachzusehen. Raguel wollte seinen Job ohnehin nicht haben, fuer keinen Preis der Welt, aber an Tagem wie diesem haette er niemandem diesen Job gewuenscht.
Und Logans Anblick brachte noch etwas anderes zurueck, was viel tiefer geschockt hatte, als all die anderen Informationen heute. Nur hatte der Schock, oder wie immer man es bezeichnen wollte, bisher so tief gesessen, dass er ihn vortrefflich ignoriert hatte. In eben dieser Stille verschaffte er sich den noetigen Platz, um ein Herz zu vergiften.
Norman. Er hatte so manche Verluste weggesteckt und alles in allem hatte er es der Tatsache zu verdanken, dass er und Sariel nie alleine gewesen waren und sogar ihren Vater und Norman wiedergefunden hatten. Nachdem die anfaengliche Eifersucht auf Norman vergangen war, hatte er zwischen Sariel und ihm keinerlei Unterschiede gemacht. Was Logan dort bereichtet hatte, auch ohne Worte dafuer genutzt zu haben, nahm Raguel als Verrat hin. Und es frass ab ihm.

Raguel biss sich auf die Unterlippe, ehe sein Blickkontakt zu Logan abbrach und er sich erhob.
"Wir brechen mit Beginn der Dunkelheit auf." Uebernahm er nun Scotts Angewohnheiten, nach dessen Verschwinden? Zumindest faltete er zu diesen Scotthaften Worten auch noch die Haende auf dem Ruecken und trat einige Schritte beiseite. Nur die Traene, die eine nasse Spur auf seiner Wange hinterlassen hatte, wollte nicht so recht passen.
Verrat aus den eigenen Reihen schmerzte schlimmer, als er es sich vorstellen konnte.

Dorian Hayward Offline

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Beiträge: 162

15.01.2006 19:40
Krisenstimmung im Hause X (11.12.2005, morgens) Antworten
Der Raum hatte sich gelichtet, aber auch Dorian war noch immer da. Sein Blick fiel auf die Letzten, die noch nicht hinaus gegangen waren; Logan, Sariel und Raguel. Sie konnten doch auch hier jetzt noch besprechen, wie sie im Falle Seana vorgehen wollten, oder? Aber eigentlich war ja alles klar. Nolan war die Antwort und Dorian würde sich Nolan auch vorknöpfen. Er wollte sich gerade erheben, als Sariel an ihm vorbei ging und den Raum ebenfalls verließ. Dorian wartete, bis jener an ihm vorbei war und richtete sich dann erst auf. Wie schön, dass hier so laut geschwiegen wurde. Ja, die Dinge, die hier besprochen worden waren, sagten nichts Gutes voraus, aber darum mussten sie ja etwas tun.

Und ganz ehrlich? Erst einmal mussten sie Logan das Kaffeekochen beibringen. Das hatte oberste Priorität. Wie konnte ein Mensch nur so schlechten Kaffee machen? Dorian trat neben Logan und nahm ihm das mal aus der Hand, um ihm zu zeigen, wie man die Kaffeemaschine bediente. Der Anflug eines Schmunzelns war auf seinen Lippen, ehe er sich wieder abwandte und zu Raguel hinüber blickte. Der andere wirkte nachdenklich, wenngleich auch er sich nun erhoben hatte. Dorian trat näher und neigte den Kopf ein wenig zur Seite. Einen Moment blieb sein Blick auf Raguels Träne haften und wieder einmal (wie so oft), erkannte er den Grund dafür nicht gleich. Es war seltsam, er hatte so oft mit Wasser zutun, aber die Funktion von Tränen, die emotionalen Charakter hatten, hatte er nie begriffen. Langsam hob er die Hand und legte sie auf Raguels Wange, so dass eben diese Träne auf seinen Finger sprang und seinen Handrücken hinabrann.

Norman. Familie. Das begriff er genauso wenig... oder doch? Immerhin hatte er jetzt eine Tochter. Und noch viel mehr. Dorian neigte sich vor und küsste Raguel auf die Lippen. "Warum weinst du?" fragte er leise in die Stille, die nur vom Gurgeln der Kaffeemaschine durchbrochen wurde. Was Logan eigentlich gerade machte, wusste Dorian nicht. Aber ehrlich gesagt hatte er ihn auch gerade vergessen.

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