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Dieses Thema hat 43 Antworten
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 Das Siegel
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X-odus Offline

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Beiträge: 296

25.03.2006 15:11
Viribus unitis Antworten
Die dunkelbraunen Augen des Fremden, der sich selbst Rob genannt hatte, hefteten sich auf Wolverine und schienen ihn musternd zu durchbohren. Seine beiden Mitstreiter griffen sich an den Stiefelschaft und umschlossen ihre Dolche, doch Rob hob eine Hand und schüttelte kaum merklich den Kopf ohne den Blick auch nur einen Moment von Logan genommen zu haben. Die anderen setzten sich wieder gerade auf, wenngleich nun offensichtlich war, wie wachsam sie blieben. Rob schmunzelte langsam und ließ die Hand wieder sinken, um seinen Becher erneut aufzunehmen und einen Schluck daraus zu trinken. Vielleicht wollte er allen auch nur eine Bedenkzeit geben.

"Nun...", antwortete er schließlich. "Dieser Umstand ist mir bereits bekannt. Doch bedauerlicherweise bin ich nicht aus dieser Gegend und kann Euch keine zufriedenstellende Auskunft geben, fürchte ich." Vielleicht lag sein Blick kurz auf Nathan und vielleicht sagte er so viel wie 'Haltet eure Männer besser zurück, sonst gewähre ich auch nicht mehr für die meinen.'

"Vielleicht solltet Ihr Murdock nach Eurem Freund befragen, er lebt hier schließlich schon eine Weile." Ob das nun eine stille Anklage war, ließ sich schwer sagen, aber Angesprochener trat aus dem Schatten heraus ins Licht der Kerze und verneigte sich leicht. Er wirkte jedenfalls einen Augenblick so, als würde er sich für Rob's Worte schuldig fühlen, denn sein Blick flog kurz unruhig durch den Raum. Er war der Herr dieses Cottages und auch jener, der sie im Moment bewirtete. Murdock knetete seine Kappe in der Hand und wartete auf die Beschreibung des Freundes, der vom Team gesucht wurde.

Und Rob... wartete auch gespannt darauf.

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

29.03.2006 21:04
Viribus unitis Antworten
Da irgendwie keiner der anderen antworten wollte, räusperte sich padraig. So konnte es schließlich nicht weitergehen. Hier saßen sie im historischen Schottland herum, an der Seite eines gewissen Robert (warum mussste er dabei nur an Robert the Bruce denken?) und akmen nicht voran, weil keiner eine Beschreibung von SCott abliefern wollte.
"Der Mann den wir suchen, ist etwa so groß wie ich, hat braune Haare und dürfte einen etwas merkwürdigeren gälischen AKzent drauf haben. Und wahrscheinlich hat er immer seine Augen geschlossen." Was sollte er auch sonst groß über Scott sagen? Immerhin wussten sie nciht, ob Scott zur selben Zeit, oder 100 Jahre früher oder später hierher geweht worden war. Vielleicht lebte er ja auch schon seit ein paar Jahren hier, oder war mittlerweile als alter Mann hier gestorben und lag auf irgendeinem Gottesacker begraben. Aber vielleicht hatte er hier ja Kinder gezeugt, nachdem er die Hoffnung auf Rettung aufgegeben hatte. Und selbst wenn sie ihn hier fanden, dann hieß das ja immer noch nicht, dass er gerettet war, sondern nur, dass er jetzt nicht mehr allein in der Vergangenheit steckte.

"Es könnte auch sein, dass er ähnlich merkwürdige Kleidung trägt oder getragen hat, wie wir." Damit wartete er darauf, was Murdock ihnen jetzt antworten würde.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

01.04.2006 15:35
Viribus unitis Antworten
Murdock hörte sehr konzentriert zu, aber es war anzunehmen, dass er nicht alles verstand, obwohl er augenscheinlich auch Englisch sprach (oder eher verstand). Manchmal glitt sein Blick zu Rob, der es ihm daraufhin auf Gälisch übersetzte, so dass der Mann verstehend nickte. Letztlich befand es Murdock wohl besser, wenn er auf Gälisch antwortete, denn er wandte sich wieder an Rob, der ihm mit leicht zusammen gekniffenen Augen zuhörte. Zuletzt erhielten sie folgende Antwort, die ihnen Rob übersetzte (wenngleich er dabei etwas willentlich zu unterschlagen schien):

"Es gibt einen Mann etwa einen Tagesritt von hier entfernt in südlicher Richtung. Er lebt in einem kleinen Dorf namens Tallaghmuir. Im Dorf ist er als der ...blinde Fremde bekannt. Manche nennen ihn auch den blinden Teufel."

Tatsächlich hatte Murdock Rob darüber aufgeklärt, dass der Mann sogar ihm bekannt sein müsste und ja, er erinnerte sich, schon einmal mit ihm zutun gehabt zu haben. Aber das unterschlug Rob geflissentlich - dieser "Freund", den sie suchten, hatte nicht nur Augen wie der Teufel, er ritt auch so. Und Rob (ja, er hieß tatsächlich Robert) wäre töricht, dies nicht für sich zu nutzen, oder?

"Die Zeiten sind gefährlich. Wenn Ihr unter meinem Schutz reist, könnte es Euch natürlich Kopf und Kragen kosten... oder Euch den direkten Weg ins Himmelreich weisen. Auch ich muss nach Süden und wenn Ihr Euch mir anschließen wollt, so seid dazu eingeladen."

Aber Robert wartete keine Antwort ab. Er trank noch einen Schluck aus seinem Becher und erhob sich bereits. Just in diesem Moment wurde die Tür des Cottages aufgerissen und ein junger Schotte stolperte herein, so dass er gegen Robert donnerte und zu Boden ging. Rob kniete sich zu ihm und griff ihm in den Nacken.

"Brùs...", stieß der Fremde atemlos aus und berichtete in einigen abgehakten Sätzen, woher er kam. Da es jedoch Gälisch war, würde das Team nur einzelne Worte wie Valence oder Loudoun Hill heraus hören können. Robert nickte leicht und zog den Jüngeren mit einem Ruck wieder auf die Beine. Er klopfte ihm auf die Wange und nickte seine beiden Männer mit sich nach draußen. Murdock hingegen blieb beim Team zurück und fragte im schlechten Englisch, ob sie vorhatten, hier zu übernachten.

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

03.04.2006 12:36
Viribus unitis Antworten
Zeitreisen waren ja mal so was von kacke, wenn er das noch mal ganz charmant anmerken dürfte. Er hatte keinerlei Ahnung von Geschichte und ihren Begebenheiten. Herr im Himmel, er kannte ja noch nicht mal seinen Nachnamen. Er zog langsam eine Augenbraue in die Höhe in einem perfekten Bogen in dem das nur Logan und kein anderer sonst konnte. Fienchen wäre jetzt hier nicht schlecht, nicht das Logan sonderlich für seine Diplomatie bekannt war und er dieses brodeln im Bauch spürte, dass rein gar nichts mit dem Reizdarm zutun hatte sondern eher damit, dass er seinen Willen nicht bekam, aber die kleine Finnja wäre als Geschichtsexpertin verdammt hilfreich gewesen. Selbst wenn es nur um so was Banalem wie die Benimmregeln ging.

Dennoch kam Logan nicht drum herum Robbie (ohne Tobi und das Flifatüt) einnehmend zu finden. Nicht das er sich von irgendjemanden mehr einnehmen ließ als sich selbst, aber es waren die kleinen Gesten die ihn als Anführer kennzeichneten. Logan brütete als Padraig Scott beschrieb und er seine innere Stimme, die um Scotts Wohlergehen hoffte, einfach ignorierte. Dann trat Murdock dazu und obwohl kein A-Team in Sicht war erzählte er etwas vom blinden Teufel und Logan wurde unruhig. Da saßen sie hier und tranken und aßen und die Zeit verstrich, sie sollten sich nicht hier aufhalten sie sollten weiter. Scott holen und zurück. „Das ist Scott. Ganz bestimmt.“ Er klang nicht aufgeregt, Logan konnte gar nicht aufgeregt klingen. Sein Blick wanderte von Nathan zu Noemie und blieb an Padraig hängen.

Dann polterte auch schon der Junge herein und Logan verstand kein Wort. Vielleicht hätten sie neben Fienchen auch noch Colum mitnehmen sollen, er verstand rein gar nichts, aber er wäre gern mit nach draußen gegangen um zu ergründen was der Junge da eigentlich faselte. Er selbst würde ungern hier bleiben, er wollte sofort weiter und keine Zeit mehr verlieren.

„Hat von euch eigentlich einer Geld dabei?“ Fragte er ins Team hinein. Ohne Murdock etwas unterstellen zu wollen, aber er sah aus als könnte er etwas gebrauchen.

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

03.04.2006 15:47
Viribus unitis Antworten
Padraig spürte Logans Blick und erwiderte ihn. Sehr wahrscheinlich handelte es sich bei diesem blinden Teufel um Scott. Und ein Tagesritt entfernt bedeutete, dass sie ihm recht nahe waren. Das war gut. Denn wenn sie ihn gefunden hatten, dann konnten sie sich daran machen, sich zu überlegen, wie sie die Heimreise bewerkstelligen wollten. Nebenbei mussten sie wohl gleichzeitig darauf achten, nicht in irgendeinen der vielen schottischen Clanskriege zu geraten. Und irgendwie musste er bei Rob immer an Rob Roy denken oder aber Robert de Bruce. Keine von beiden Assoziationen versprach eine friedliche Zeit. Was wusste er noch einmal über diese beiden Zeiten? Nun, Robert de Bruce hatte was mit der Unabhängigkeit Schottlands von der englischen Krone zu tun. Si genau konnte er sich da nicht erinnern. Während Rob Roy eigentlich nur ein Straßenräuber und Aufrührer war.
Eigentlich hätte ihm die Zeit von Rob Roy besser gefallen, denn dort war es nicht in ganz Schottland kriegerisch zugegangen.

Aber dieser Rob sprach von unruhigen Zeiten. Und... nein, es war doch sehr unwahrscheinlich, dass sie hier in der Vergangenheit, die ja jetzt ihre Gegenart war, auf den zukünftigen König von Schottland treffen würden. Oder den vielleicht schon König. Es gab doch garantiert mehr als nur einen Robert in Scottland. Aber vielleicht sollte man einfach Murdoch fragen, welches Jahr denn gerade war. Andererseits käme das doch mehr als komisch rüber, wenn man jemanden fragte, welches Jahr man gerade schrieb. Nur wie sollten sie sonst herausfinden, in welcher Zeit sie sich gerade befanden? Und war es überhaupt nötig, das zu wissen? Und wenn er ihn einfach direkt nach seinem König fragte? Aber das könnte auch missverständlich sein, besonders da er nicht genügend Gälisch, und vor allem kein schottisches Gälisch sprach um sich sinnvoll zu verständigen.

Aber hatte der Junge nicht vorhin gerade irgend etwas von Bruce gesagt, oder etwas ähnlichem? Hatte er damit vielleicht Rob angesprochen? Und dann wurde er von Logan abgelenkt, der fragte, ob sie vielleicht Geld hätten. „Ähh, ja, ich hab ein paar Scheine und Münzen. Aber was willst du mit denen? Ich bezweifele, dass wir damit hier etwas einkaufen können. Es sind englische Pfundnoten aus dem 20. Jahrhundert. Und wir sind, zumindest befürchte ich das, im Schottland des 14. Jahrhunderts. Und wenn ich Recht habe, dann dürfte englisches Geld momentan nicht unbedingt ein Garant für freundliche Aufnahme in Schottland sein. Vor allem, da es zu dieser Zeit noch kein Papiergeld gab.“ Das mochte jetzt vielleicht ein wenig klugscheißerisch daher kommen, aber Bedenken sollten vorgebracht werden. „Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn uns Rob, soweit das Angebot noch gilt, mit in den Süden nimmt. Wir hätten dann jemanden, der uns vielleicht vor irgendwelchen extremen Nationalisten schützen könnte.“ Nicht dass sie sich nicht selbst hätten wehren können, aber es war vielleicht besser, nicht weiter aufzufallen. Und das bedeutete auch, dass man andere Kleidung brauchte. Natürlich konnte es sein, dass er sich grundsätzlich irrte, und ehrlich gesagt hoffte er das.

Nathan Offline

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Beiträge: 91

04.04.2006 15:04
Viribus unitis Antworten
Rob Roy, Robert the Bruce... das war ihm eigentlich alles so ziemlich egal. Aber ja, natürlich musste das Scott sein! Am liebsten wäre er auch gleich aufgebrochen, aber sie sollten vielleicht nichts überstürzten, schon gar nicht, wenn jede Bewegung in dieser Zeit falsch gedeutet werden konnte. Er kannte sich hier ja so gar nicht aus und das verunsicherte ihn - auch wenn er das im Leben nicht zugegeben hätte. Allerdings hatte er selbst auch gehört, dass der Mann, der hinzu gekommen war, von Bruce gesprochen hatte. Entweder hatte er Rob damit gemeint oder aber er hatte nur von diesem Bruce berichtet. Immerhin war nun klar, in welchem Jahrhundert sie waren... wenn er besser in Geschichte aufgepasst hätte. Konnte ihn vielleicht mal jemand aufklären? Sein Blick blieb an Padraig und Logan haften, ehe er verstand, was Logan eigentlich gemeint hatte. Ja, mit Geld kamen sie nicht weit... die Münzen heutzutage hatten kaum Wert, wenn man sie einschmolz. Aber Nathan hatte noch seine Uhr, die aus Silber war. Er nahm sie vom Handgelenk und schob sie Logan über den Tisch.

"Meintest du so was?" Sie würden hier übernachten und dann einfach mit diesem Rob losreiten. Sollte er an dieser Stelle vielleicht einmal anmerken, dass er nicht reiten konnte? Wenn er gewusst hätte, dass Robert seinen Vater bereits kennen gelernt hatte, wäre eine Sache jedenfalls kaum erstaunlich gewesen: Scott konnte mit 500 PS umgehen... dann würde er auch mit 1 PS klar kommen. Nathan trat ans Fenster und sah durch diese schmale Luke hinaus, um diesen Robert zu beobachten. Er schickte seine Männer gerade aus. Irgendwas war im Gange, aber bevor Nathan weiter darüber nachdenken konnte, wurde ihm eines bewusst:

Diese Stimme, die er immer hörte... diese Stimme, die er immer als Hintergrundgeräusch wahrgenommen hatte, seit er hier war; es musste sein Vater sein. Wenn Jean Kontakt zu ihm aufnahm, dann war Scotts Stimme stärker zu hören und er musste sich schon sehr auf Jean konzentrieren. Nathan hatte gedacht, dass es Störsignale wie bei einer Funkverbindung waren - immerhin kommunizierten sie über Zeit und Raum -, aber in diesem Moment wurde ihm klar, dass er schon die ganze Zeit mit Scott in Verbindung stand. "Scheiße... ich hör ihn." Er sollte jetzt nicht sagen, dass er das schon die ganze Zeit hatte, oder? Nathan wandte sich wieder zu den anderen um und grinste. Beinahe hätte er schon gesagt, dass er seinen Vater hörte, allerdings besann er sich gerade noch.

"Ich kann Scott Summers Gedanken hören."

Super. Sie packten ihn morgen einfach ein und verschwanden von hier.

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

04.04.2006 16:39
Viribus unitis Antworten
„Hmm.“ Logan übernahm nicht etwa die Sprachgewohnheiten der Schotten, aber er würde sich ungern irgendwann mal anhören müssen ‚Weißt du noch damals? In der anderen Zeit? Als du nach Geld gefragt hast?’ Er nickte schlicht in Richtung Nathan und regte das Kinn um ihn mehr oder weniger anzudeuten er sollte es dem Mann geben der sie hier bewirtete. Er hatte keine Ahnung ob Murdock etwas damit anfangen konnte, aber vielleicht würde es sich ja verkaufen lassen oder so.

Wusste die versammelte Mannschaft eigentlich was Logan noch besser konnte als eine Augenbraue in die Höhe zu ziehen? Gleich zwei Augenbrauen in die Höhe zu ziehen.

„Geht’s ihm gut?“

Tja und damit hatte sich Logan wohl für heute geoutet. Ja verdammt, er hatte sich Sorgen um Scott gemacht UND? War das ein Verbrechen? Gut, keiner hatte etwas in diese Richtung verlauten lassen, aber es war doch recht interessant mitzuverfolgen wie eifrig ausgerechnet Logan war Scott wieder zu holen. Dabei wäre es doch ein lichtes gewesen ihn einfach mal als vermisst gelten zu lassen und wäre er dann auch noch durchtrieben genug hätte er sich einfach um Jean kümmern können.
Nun gut in seiner außerordentlichen Weisheit könnte er sich vielleicht, eventuell, unter gewissen Umständen eingestehen, dass er sich nicht immer so ganz korrekt Scott gegenüber verhalten hatte. Es war ja nicht so, dass er plötzlich seine weiche Seite entdeckte, aber wenn Scott nicht da war fehlte dem Institut etwas. Ganz davon abgesehen, dass er sich dafür verantwortlich fühlte Jean den Vater ihres Kindes zurück zu bringen.

Kurz warf er einen Blick auf Nathan und er hoffte nicht nur, dass Michel bald mal wieder zurück zum Institut kam sondern, dass es ihm und Kassander gut ging.

„Wir werden heute Nacht hier bleiben und morgen brechen wir früh auf.“ Und dann nichts wie ab und weg.

Nathan Offline

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Beiträge: 91

07.04.2006 13:39
Viribus unitis Antworten
Hörte sich jedenfalls so an, als ob es ihm gut ging. Allerdings verstand er nichts, wenn hier jeder durcheinander dachte!! "Ich glaube schon", antwortete er Logan. "Ich versuche mich mit ihm in Verbindung zu setzen." Aber der andere hatte Recht, sie sollten die Nacht über hier bleiben und da der große Chef auch gesprochen hatte, nickte er einfach nur darauf. Wahrscheinlich würde das eine doch recht unbequeme Nacht werden, denn es sah nicht so aus, als hätten diese Leute hier Gästezimmer. Er gab Murdock die Uhr in die Hand, wusste aber nicht, was er begleitend (oder erklärend?) dazu sagen könnte, so dass er es einfach schweigend tat. Sollte sie der eben zum Nüsseknacken verwenden. Wie auch immer.

Er würde heute Nacht jedenfalls nicht so gut schlafen, wie er es gern gehabt hätte. Abgesehen davon, dass ihm Logan ins Ohr schnarchen würde, würde er im Schlaf noch eine kraftraubende Brücke zwischen Jean und Scott schlagen und dementsprechend gerädert aufwachen. Aber das war nicht allzu schlimm, wenn die Aussichten auf die Gegenwart mit Dusche doch so nahe lagen. Jetzt kannte er den Treffpunkt für das Team mit Scott, der die Schülerinnen bei sich hatte, wie er Nathan zu verstehen gegeben hatte.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

07.04.2006 13:59
Viribus unitis Antworten
Neuer Tag. Neues Glück. Robert hatte noch ein Pferd aufgetrieben, was in diesen Zeiten nicht sonderlich leicht war. Zudem fehlte ihnen einer der Männer, der gestern noch mit Robert geritten war. Wahrscheinlich war er schon vorausgeritten, so dass sich das Problem ergab, wer auf welchem Pferd saß. Aber gut, warum sollte das Team nicht auch ein wenig Spaß haben... also... außer Padraig und Logan jetzt - die durften sich nämlich ein Pferd teilen und einer von ihnen würde das doch wohl können, oder? Robert ließ es sich natürlich nicht nehmen, die schokobraune Schönheit vor sich in den Sattel zu ziehen. Im Gegensatz zu anderen Schotten war er sich aufgrund der Kreuzzüge über andersartige Menschen im Klaren, wenngleich er so eine Frau auch noch nie gesehen hatte. Er fand es allerdings weniger dämonisch (wie Murdocks Frau geflüstert hatte), als vielmehr faszinierend. Nathan durfte sich hinter Argyle in den Sattel setzen - ebenfalls einer von Roberts Leuten -, bevor Rob die Zügel herum riss und seinem Tier in die Flanken stieß. Loch Duichardh? Er kannte diesen See und er war gespannt darauf, wen diese Leute dort treffen wollten. Dass sie dabei durch kriegerisches Land mussten, war angesichts Roberts Rückeroberungszug seines Schottlands kein Geheimnis, oder?

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

07.04.2006 14:25
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Logan konnte ebenfalls nicht wirklich von sich behaupten, dass er gut geschlafen hatte. Er hatte ja ohnehin einen leichten Schlaf und der Umstand, dass sie hier irgendwo am Arsch der Welt zu einer arschigen Zeitreise nach dem „blinden Teufel“ suchten machte die Sache nicht besser. Immerhin hatte Teufel junior eine heiße Spur und einen Anhaltspunkt, dass brachte sie zwar im Moment noch nicht weiter, aber sie wussten wo sie am nächsten Tag ansetzten konnten.

Logan war schon früh auf den Beinen gewesen und hatte so mehr oder minder seinen eigenen Gedanken nachgehangen, die er nicht wirklich sortieren konnte, aber dann stand auch schon Robbie wieder auf der Matte. Logan war froh nun endlich aufbrechen zu können und darüber, dass sich nun endlich etwas tun würde. Nebenbei hatte er die Tatsache verdrängt, dass sie ja noch gar nicht genau wussten wie sie wieder zurückkommen würden, aber darum würde er sich Gedanken machen wenn es soweit war.

Seine Begeisterung hielt sich in Grenzen als dann deutlich wurde, dass er sich auf ein PFERD setzten sollte. So in aller Vertrautheit…: Reiten war schön, aber hier vollkommen falsch verstanden. Er konnte auch nicht gerade sagen, dass er begeistert war als Robbilein Isis zu sich aufs Pferd hob, so dass er bitterböse Bemerkungen vor sich hinmurmelte, so dass es aussah als habe er eine extreme Meinungsverschiedenheit mit sich selbst.

Er hasste ja schon das fliegen, aber das reiten auf Pferden hasste er noch mehr und wenn nun irgendjemand auch nur ein Wort darüber verlor, dass er sich nicht ganz elegant in den Sattel schwang dem würde er glattweg den Kiefer brechen. Er war vielleicht ein bisschen grün im Gesicht und als das Pferd sich dann auch noch bewegte und schnaufte, schnaufte Logan eben so. „Mistvieh.“ Und wo sollte er jetzt den Zündschlüssel reinstecken, hm? WO waren Notausgänge und die Kotztüten? Padraig sollte sich einfach hinter ihn schwingen und wenn er ihn irgendwie angrabbeln würde, würde er IHM auch gleich den Kiefer brechen und wehe es verlor auch nur einer ein Wort darüber, dass Logan das Reiten unangenehm war.

„Vorwärts!“ Brummte er dem Pferd entgegen, dass sich allerdings nicht einen Deut bewegte

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

11.04.2006 11:12
Viribus unitis Antworten
Auch Padraig hatte nicht besonders viel geschlafen, und doch fühlte er sich ausgeruht und tatendurstig. Logan hatte in dieser Nacht unruhig gewirkt, aber woran das lag, oder ab das bei ihm sogar Normalzustand war, das konnte Pad nicht sagen. Es war auch gleich. Immerhin steckten sie hier in der Vergangenheit fest, und vielleicht gab es noch nicht einmal eine Spur zurück. Ein Gedanke, der ihm nicht wirklich angenehm war, aber mit dessen faktischer Bedeutung er sich auch erst dann befassen würde, wenn es unumgänglich war.

Als Rob am Morgen wiederkam und ihnen mitteilte, dass sie los reiten mussten, kam ihm der Gedanke, dass es vielleicht sinnvoll wäre, sich etwas unauffälliger zu kleiden. Immerhin waren sie nach der Mode des 21. Jahrhunderts ausstaffiert. Und wer hatte hier denn je etwas von Jans und ähnlichem gehört? Aber bevor er es ansprechen konnte, hatte Rob schon zum Aufbruch gedrängt. Und das er jetzt mit Logan auf einem Pferd sein musste… Zuerst hatte er das nicht als so schlimm angesehen, bis er mitbekam, wie Logan sich auf dieses Pferd setzte. Eleganz würde man dabei vergebens suchen. Und als er dann mit Worten versuchte, den Gaul voran zu treiben, konnte sich Padraig ein Kopfschütteln gar nicht mehr verkneifen.

„Ich glaube, Logan, ich laufe lieber, da dürfte ich schneller am Ziel sein, als wenn Du das Pferd führst. Oder aber Du lässt mich nach vorne, und dann kommen wir mit Sicherheit schneller voran.“ Padraig hatte im Camp reiten gelernt. Er war zwar nicht unbedingt begnadet darin, aber es würde reichen und es war auf alle Fälle um einiges mehr Können dabei als es Logan wohl besaß. Und wenn man berücksichtigte, dass Rob schon los geritten war und dabei doch ein ziemliches Tempo drauf gehabt hatte, dann sollte sich Logan das jetzt nicht zu lange überlegen.

Noemie Offline

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Beiträge: 109

15.04.2006 15:03
Viribus unitis Antworten
Okay, um es kurz und schmerzlos zu machen: Sie hatte gelinde gesagt bescheiden geschlafen (wer zum Henker hatte da im Haus ein komplettes Sägewerk mit seinem Schnarchen ersetzt?), ihr ganzer letzter Tag war ziemlich im Arsch gewesen (Liebes Tagebuch, gestern bin ich den zweiten Tag in Folge durch die Zeit gereist und in der Vergangenheit, irgendwo mitten in einem Haufen pussierlicher kleine Schotten gelandet, die sich gegenseitig abmurksen - die natürliche Selektion ihrer Art. Aber sie sehen irgendwie putzig aus in ihren Kilts - Heinz Sielmann würde seine Freude daran haben! Mal sehen, wo wir morgen landen!) und die Befürchtung, dass der heutige Tag nicht sehr viel besser aussehen würde, machte ihre Laune nicht gerade erträglich.
Gott, sie hatte nicht einmal WECHSELkleidung dabei (hoffentlich würde sie nicht auf Prince Charming treffen...)!
Ach ja, un Robert der Runzlige war definitiv nicht ihr Prince Charming. Eine falsche Bewegung und der gute Mann würde sich die hochmodernste Ohrfeige einfangen, die er in dieser Zeit kriegen konnte.
Hmpf, sie hätte lieber mit Logan vorlieb genommen, um ehrlich zu sein. Mit entsprechendem Gedanken warf sie einen Blick zurück, um nach den anderen Teammitgliedern zu suchen. Padraigs und Logans Pferd konnte einem schon leid tun - ob es einfach unter der Last zusammenbrechen würde? Es war mit allem zu rechnen, bei Logans Kampfgewicht.

So, was tat man nun eigentlich so, wenn man hier - geschüttelt und nicht gerührt - durch die Gegend manövriert wurde? Jaaaa, schöne Landschaft, so eine feine Landschaft. War nun aber auch genug Landschaft ihrer Meinung nach. Noemie war nie gut darin gewesen herumzusitzen und darauf zu warten, bis sich Dinge ergaben - Isis war in diesem Punkt noch viel schlechter. Ein X-odus hatte in ihren Augen einfach nicht rumzusitzen und zu warten (und wenn so etwas mal erforderlich gewesen war, hatte man Isis in Loganmanier durch die Subs tigern sehen, bis sich endlich was ergeben hatte).

I've had enough of all this tension.
Don't you know I'm worried sick
Now i'm in the right dimension
No escape route does the trick...


Ha, Musik tat doch immer sein übriges, selbst wenn sie es nur in Gedanken vor sich hersummte, die Worte formten sich von selbst in ihrem Kopf. Ob da jemand schon einmal in ihren Schuhen gesteckt hatte.
Yes, we're in the right dimension - where's Scott?
Manchmal hatte sie das Gefühl gehabt einem Phantom nachzujagen, als wenn es Nathans ominösen Vater nie wirklich gegeben hatte (auch wenn es dafür viel zu viele Beweise gegeben hatte), aber nun schien sich der Vorhang zu heben. Nathan? Es war ungewöhnlich, dass er so ruhig war und etwas daran machte Isis nervös.

Nathan Offline

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Beiträge: 91

15.04.2006 16:22
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Also... sorry, aber es war einfach ein total bescheuerter Anblick, wie die beiden sich da auf ein Pferd manövrierten. Logan sollte nicht versuchen, dem Pferd einen Schlüssel ins Ohr zu stecken, damit es anging, aber vielleicht konnte Nathan Logan ja im Supermarkt auf ein technisiertes Tier setzen und ihm eine Runde spendieren... hm? Also, falls sie je wieder irgendwo hin kamen, wo es so was wie richtige Straßen und einen Supermarkt gab. Er konnte selbst nicht sonderlich gut reiten, aber das musste er ja glücklicherweise auch gar nicht. Sie kamen recht schnell voran und ab und an fiel sein Blick auf Noemie, die selbst nicht so aussah, als würde ihr die Reise unglaublich viel Freude bereiten. Er konnte sich schon denken, an was es lag... sie hatte doch tatsächlich vergessen ihren Kleiderschrank mitzunehmen! Wie hatte ihr DAS nur passieren können?

Warum er so still war? Es konnte nur einen Grund haben, warum er nichts sagte: weil er anderweitig in Kommunikation war. Hatte es Noemie wirklich schon einmal erlebt, dass er GAR NICHTS sagte? Eben. Und dennoch war irgendetwas seltsam. Er konnte noch nicht so genau sagen, was es war, aber es hatte eindeutig was mit Scott zutun. Es mochte daran liegen, dass er nur oberflächliche Gedanken aufnahm und dass sein Vater sehr bewusst nur belanglose Dinge dachte, die Nathan irgendwie mißtrauisch machten. Trotz allem wollte er es nicht hinterfragen. Noch nicht. Ab und an sah er sich in der Umgebung um und was seltsam war, war die Tatsache, dass hier kaum Menschen unterwegs waren. Gut, es war noch sehr früh am Morgen und die Highlands waren nicht New York City, aber dass überhaupt niemand irgendwohin unterwegs war?

X-odus Offline

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Beiträge: 296

15.04.2006 16:47
Viribus unitis Antworten
[ooc. Ihr dürft mit euren nächsten Kommentaren übersiedeln - tbc. Zeitreisen für Anfänger, Lektion 1]

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