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Dieses Thema hat 43 Antworten
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 Das Siegel
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X-odus Offline

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Beiträge: 296

03.03.2006 14:26
Viribus unitis Antworten
Den einzigen Fehler, den Logan eigentlich machen konnte, war es, den Mund aufzumachen. Man hätte ihm einfach das Wort verbieten wollen, denn der Schotte verstand nicht nur nicht, was der andere eigentlich von ihm wollte, er identifizierte das Gesagte auch noch als Englisch. Wahrlich schlechte Ausgangsvoraussetzungen für das Team und eigentlich hätte es Logan besser wissen sollen. Die dunklen Augen des Mannes funkelten einen Moment kampfeslustig und er verengte sie abschätzend, während die anderen beiden Schotten näher kamen. Man konnte nicht direkt sehen, ob sich die Drei kannten oder ob sie von unterschiedlichen Clans kamen und das Team nur darauf warten musste, bis sie sich untereinander töteten, weil einer auf dem Land des anderen war.

Aber als Noemie sprach wich die Anspannung des wilden Schotten sichtlich, wenngleich ihm nun ein verwunderter Ausdruck in Form eines tiefen Stirnrunzelns im Gesicht stand. Waren die Fremden Schotten, die sich mit einem Engländer verbündet hatten? Waren es Engländer, die einen Schotten dabei hatten? Im Zweifelsfall wurde einfach gekämpft und hinterher konnte man reden. Die Warnung wurde verstanden, aber regelrecht übergangen, als sie mit einem Axthieb begrüßt wurden. Ein gewaltiger Axthieb, der in Logans Richtung ging. Er würde sein Ziel gewiss treffen, denn wie schon Padraigh erkannt hatte, war dieser Mann ein wahrer Meister mit dieser Art von Waffe. Auch die anderen beiden hinter ihm rannten nun auf das Team zu, während sie ihre Dolche zogen.

Dass im gleichen Moment jemand näher kam, war für diesen Augenblick wohl vergessen.

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

03.03.2006 17:54
Viribus unitis Antworten
Padraig kümmerte sich nicht weiter um den Typen, der sich mit Logan kloppen wollte. Selber schuld, wenn man sich mit dem anlegte. Aber die beiden Dolchträger waren eine andere Sache. Ruhig blieb er stehen, so dass er zwischen Noemie und Nathan auf der einen und den beiden Messerstechern auf der anderen Seite stand. Seine Hände hielt er seitlich vom Körper gestreckt, ein Zeichen, dass normalerweise Waffenlosigkeit bedeutete. Aber die beiden Schotten schien das nicht im Geringsten zu stören. Gut, ihn selbst jetzt auch nicht wirklich, denn auch wenn er keine Waffe besaß, so war er doch auch nicht wehrlos. Und das würden die beiden sehr schnell bemerken. Und schnell musste der Kampf wohl gehen, denn Padraig hatte die Warnung von Logan noch im Kopf. Es kam noch jemand. Das konnte vieles bedeuten. Entweder kam noch Verstärkung für die drei vor ihnen. Das wäre überhaupt nicht gut, denn wer wusste schon, mit wem man sich da gerade anlegt. Oder aber es waren Feinde dieser drei. Was zweierlei bedeuten konnte. Die Feinde der drei konnten ihre Freunde sein, oder sie einfach auch als Feinde erachten, und dann wurde es hier erst richtig lustig.

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

03.03.2006 20:01
Viribus unitis Antworten
Man hätte ja meinen können das Logan ebenfalls ein paar gälische Sätze beherrschte, zumal er in seinen Bekanntenkreis gleich vier Leute nennen konnte die dieses Kauderwelsch an Sprache verstanden und nun mal selbst sprachen. Allerdings war er ja nun mal keine laufende Ausgabe von Langenscheidt.

„Sag mal? Tickst du noch ganz frisch?“ SO! Nun war er sauer! Richtig SAUER! Wenn nicht sogar angepisst. Da hieb dieser Arsch mit Ohren tatsächlich mit einer Axt nach ihm und weil Logan nun mal in erster Linie niemanden verletzen wollte, nur weil er nicht begreiflich machen konnte, dass sie eigentlich die Guten waren ließ ihn tatsächlich Luft um zu fragen. Allerdings ging ihm die Luft für weitere Fragen ziemlich schnell aus und genau genommen war er ja selbst Schuld wenn er hier herum quatschte und von einem Kampfzwerg angreifen ließ. Die Axt traf ihn weil er nicht schnell genug war ihr auszuweichen und seinem schmerzverzerrten Keuchen zu urteilen wurde es mit seiner Laune nicht besser als ihm die Axt im Fleisch seines Oberarms stecken blieb.

Nun war allerdings endgültig jede Freundlichkeit vergessen und wie musste es für die Schotten wohl wirken wenn Logan einfach die Axt aus seinem Arm zog und das Blut was zuvor aus seinem Arm gequollen war sofort verebbte weil die Wunde von selbst heilte? Nun war es an Logan diesen Pisser von Zwerg anzugreifen. Er wollte ihn ja nicht wirklich töten, nur außer Gefecht setzen und deshalb preschte er auf ihn zu und hieb nun seinerseits mit (allerdings mit dem Griff) der Axt auf ihn ein.

Noemie Offline

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Beiträge: 109

05.03.2006 02:59
Viribus unitis Antworten
"Logan!" Aber die Warnung würde ohnehin zu spät kommen. Wow, das konnte ja noch ein ganz tolles Sit-in werden hier. Die Schotten mochten sie nicht und griffen sie an und vermutlich kamen da jetzt von hinten noch mehr von denen, die sie auch nicht mochten und die anderen schon gar nicht mochten und... WO war SCOTT? Sie sollten hier ankommen, ihn sich schnappen und dann wieder... ehm... ZURÜCK eben! So war der Plan gewesen. Also, jetzt Noemies persönlicher Plan, da für einen richtigen Plan ja leider auch gar keine Zeit mehr geblieben war, bei ihrer - in beiden Zeitlinien - recht übereilten Abreise.
Sh**fu**!!
Und sie hatte jedes Recht das jetzt zu denken, schliesslich stürmten gerade bewaffnete Uraffen (sie hatten immerhin mindestens genauso viele Haare - wäh!) auf sie zu und GRIFFEN sie AN (woher hatten die eigentlich Waffen? Müssten sie nicht noch mit Stöckern und Steinen rumlaufen?)!
Es war schlichtweg zum aus der Haut fahren. Gut, vielleicht hätten Memento und Isis doch ein wenig Aufklärungsarbeit vorweg leisten sollen, denn während sie beide den grossen Vorteil besassen um die Mutation Padraigs und Logans zu wissen, waren die beiden wiederrum ja ziemlich aufgelaufen.

"Padraig", und mit diesem einen Ausruf war sie auch schon in alter Manier (die für den jetzigen Padraig allerdings noch ungewohnt wäre) vorgetreten und wollte allen Ernstes den beiden Dolchträgern den Weg versperren. Die einzige Frau der Truppe, die zwar nicht Kleinste, aber wohl Schmalste - die nun mal nicht von schlechten Eltern war.
Nathan und sie waren von Anfang an fürs Team geschaffen gewesen und das einzige, was Noemie wirklich je Ernst genommen hatte in ihrem Leben, war das Team und die Arbeit dafür gewesen (auch wenn sie die ein oder andere Dangerroom-Session aufgrund einer Party schon mal hatte sausen lassen, okay, okay! Sie war SCHULDIG! Übungsstunden mit den anderen Mitgliedern und dabei insbesondere die mit Logan persönlich, hatte sie aber nie versäumt.Egal wie schlimm ihr Hangover auch gewesen war.
'Was uns nicht umbringt, macht uns stark.' Diesen Satz nahm Noemie wohl auch ein wenig ZU genau, denn ohne grosses Nachdenken, griff sie einen der Schotten bereits an und fing sich dabei (wie kaum anders zu erwarten war, oder?) einen Streich mit dem Dolch quer über ihren Arm ein.
Wer jetzt nicht gerade selber in einen Kampf verwickelt war, dürfte ein weiteres Aha-Erlebnis an diesem Tag verbuchen. Mit verblüffender Ähnlichkeit zu Logans just vorgeführtem Zauberstückchen, begann auch Noemies Wunde sich von allein wieder zu schliessen. Als Beweismittel blieb nur ein wenig Blut und der zerrissene Ärmel zurück.

Was sagte ein altertümlicher Schotte, der gerade zwei Halbgöttern mit verblüffenden Fähigkeiten begegnet war?
Sie sind des Teufels vermutlich.
Gab es in dieser Zeit eigentlich schon den Scheiterhaufen? Und wo war Iceman, wenn man ihn mal WIRKLICH brauchte?

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

05.03.2006 11:04
Viribus unitis Antworten
Padraig war über Noemies Aktion erschrocken, und als sie den Treffer am Arm abbekam, reagierte er ohne größer nachzudenken. Der dritte Schotte sah sich einem ihm entgegenspringenden Padraig gegenüber. Recht unbeirrt stach er auf ihn ein, doch Padraig drehte sich nur leicht mit dem Stich. Das er dabei ebenfalls einen leichten Schnitt abbekam, interessierte ihn nicht sonderlich. Nicht das sich der Schnitt wie bei Noemie und Logan sofort schloss, aber er war jetzt in einer Art Kampfmodus, und da war so etwas nebensächlich.

Padxraig begann unte rden Stichen und Schnitten des Schotten hinwegzutauchen, immer darauf bedacht einen geeignten Moment zu finden, um sein Gegenüber zu Fall zu bringen. Es erinnerte ihn an seine Zeit im Camp. Dort hatten sie immer wieder Nahkampf-Übungen absolvieren sollen. Angeblich um später als agent provocateur in jeder Situation überleben zu können. Wie er jetzt wusste, hatte es einen ganz anderen Grund gehabt. Ihre Hauptaufgabe war nicht andere Länder zu infiltrieren und Großbritannien damit zu dienen. Nein, sie waren darauf vorbereitet worden, gegen organisierte Mutanten vorgehen zu können. Immerhin hätte ein einzelner Mutant ein Problem im Kampf mit den X-Men gehabt. Und ein normaler Mensch, oder sogar eine Einheit normaler Menschen erst Recht. Nun, dann sollte er jetzt das Erlernte einmal einsetzen.

Im Rahmen der AUsbildung hatte er auch gelernt, zumindest die letzten Jahre nachdem seine Mutation hervorgetreten war, seine Fähigkeiten subtil einzusetzen. Es würde jetzt vielleicht nicht unbedingt so gut ankommen, wenn er einfach in die Klinge griff und diese zum Schmelzen brachte. Abgesehen davon, dass er in diesem Kampf dafür sicher nicht genügend Zeit gehabt hätte - immerhin brauchte er einige Zeit und Energie, um die nötige Temperatur aufzubauen. Sie waren irgendwo im Mittelalter angelangt. Und auch wenn er jetzt nicht wusste, ob diese Schotten schon christianisiert waren, so könnte man eine solche Zurschaustellung von Macht als Hexerei erachten. Schon dass sich Logans Wunde wieder schloss, könnte als das Werk von Dämonen angesehen werden. Seinen Gegener einfach durch einen starken kinetsichen Impuls zurückzuschleudern ware benso ausgeschlossen. Also blieb nur das Ablenken der Klinge, mittels kleiner Impulse. Und vielleicht konnte er ihn dann auch entwaffnen.

Und von außen musste es wirklich so aussehen, als würde er unbewaffnet immer wieder die Klinge des anderen an sich vorbeilenken. Und dann gelang ihm scheingbar ein Schlag, der das Handgelenk des Schotten so hart traf, dass dieser vor Schmerzen den Dirk fallen ließ.
Jetzt konnte er sich hoffentlich auf eine zünftige Prügelei einstellen und das würde dann nur noch ein Kinderspiel sein. Der Schotte konnte schließlich nicht über Padraigs Kampfreflexe verfügen. Oder doch?

Nathan Offline

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Beiträge: 91

05.03.2006 15:16
Viribus unitis Antworten
Es dauerte eine Weile, bis Nathan wieder mental soweit zurück war, dass er sich hier in irgendeiner Weise einbringen konnte. Dass er irgendwie zwischen den Welten oder eher Zeiten hing und zudem noch Scotts Gedanken hören konnte, forderte eigentlich nur eines: seine ganze verdammte Konzentration. Er war es zwar gewohnt, mehrere Gedanken auf einmal aufzuschnappen und sie zu filtern oder auch mal ganz auszuschalten, aber im Moment war das keine einfache Sache.

Hatte er schon mal gesagt, dass er mit Noemie ein ziemlich gutes Team abgab? Jedenfalls würde er den dritten Schotten auch schon mal übernehmen, sollte sie eine Verschnaufpause brauchen. Es war ja nicht so, dass er nicht gleich alle drei Angreifer hätte ausschalten können, aber zum einen erforderte das wieder einmal Energie (die er für andere Dinge brauchte) und zum anderen hielt er es wie Padraig. Niemand musste gleich davon wissen, dass sie Mutanten waren - in dieser Zeit wohl auch Teufel genannt. Nathan setzte immer erst auf seine anderen Fähigkeiten, bevor er zum Äußersten ging und seine Mutation einsetzte.

Und wahrscheinlich hatte er die Vorliebe für mittel- und vorderasiatische Kampftechniken von seinem Vater geerbt, was er gern mit Lanze oder Schwert kombinierte. Nathan war trainiert in Waffenkampf und waffenlosen Verteidigungstechniken, was aber bei den X-odus keine Seltenheit war. Auch diesmal setzte er allein auf seine körperlichen Fähigkeiten, so dass es nicht wirklich schwer war, einem Schotten den Dirk zu entwinden. Dass jemand näher kam, nahm er bereits and den Gedanken wahr, die langsam aber sicher auf ihn einströmten.

Die Sprache war nicht Englisch, sondern Gälisch und Nathan verstand kein einziges Wort, da er sich nie wirklich für die Gälischkurse interessiert hatte. Irgendwie bereute er es nun, aber Noemie hatte ja mal wieder besser aufgepasst als er.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

05.03.2006 16:15
Viribus unitis Antworten
Wohl kaum. Die Schotten schlugen einfach mal drauf los und wer am Schluss übrig bleib, war gut. Im Grunde waren sie einfache Crofter, die zwar in Viehdiebstahl und Auseinandersetzungen mit anderen Clans geübt waren, aber letztlich keinerlei Kampftechniken beherrschten. Sie waren bei weitem nicht so gut ausgebildet wie die königlichen Truppen, die hier durch die Wälder streiften und Land besetzten, das ihnen nach schottischer Auffassung nicht zustand. Aber die Hochländer hatten einen großen Vorteil auf ihrer Seite: Sie kannten ihr Land wie ihre Westentasche und sie wussten ganz genau, wo Heiden und wo Moore lagen, wo es gutes Ackerland und geeignete Treks gab. Und sie hatten Kampfgeist, der die gut bewaffneten Engländern das Fürchten lehren konnte.

Oder gab das Team nicht zu, dass das Brüllen der Schotten etwas sonderbar Beängstigendes hatte? Das Schlimmste an den Schotten war, dass sie nicht gern aufgaben. Dass sie immer wieder aufstanden und zäh wie Leder waren. Natürlich war der rotborstige Schotte einen Moment wirklich von Furcht erfüllt, als Logans Wunde wie von allein zu heilen schien. Und Logan landete einige Treffer mit dem Griff der Axt. Ja, der Mann fiel sogar nach hinten in den Matsch, bis er das Axtblatt ohne Rücksicht auf Verluste packte und nach vorne stieß. Es schien ihm dabei vollkommen egal, ob er sich die Finger abhieb, solange er dem anderen direkt in den Magen stoßen konnte.

Auch Padraigs Angreifer wunderte sich. Eigentlich sagte man von ihm, dass er mit Klingen gut umgehen konnte, doch schien keiner der Hiebe wirklich zu sitzen, was ihn schon bald wütend werden ließ. Und wenn ein Schotte wütend war, dann sollte man ihm nicht gerade über den Weg laufen. Als das Messer dann auch noch fort war, stürzte er einfach auf Padraig ein. Er wollte ihm schlichtweg den Schädel einschlagen, denn Padraig machte auf ihn eher den Eindruck, als konnte man ihn mit der Faust in den Boden donnern. Aber auch wenn der Kampf gerade irgendwie im Gange war und die Schotten natürlich unterliegen würden, näherte sich eine Truppe auf dem schmalen Waldpfad, die schließlich direkt bei ihnen Halt machte. Ein donnernder Ruf erhallte, der mehr an einen Orkan als an den Ruf eines Mannes erinnerte und wenn die Schotten vorher noch verbissen gekämpft hatten, so hörten sie nun augenblicklich damit auf.

Es waren lediglich drei Reiter. Die Pferde sahen aus, als hätten sie einst Engländern gehört, doch saßen jetzt gerade unverkennbar Schotten in den Sätteln. Es war der Reiter in der Mitte, der gerade noch gefordert hatte, den Kampf einzustellen. Sein Haar war genauso schwarz wie das Fell des Tieres, auf dem er saß, doch war es in einem Knoten zurück gebunden und sah etwas gepflegter aus als die wilden Mähnen der anderen. Einen Moment musterte er die Fremden stumm und auch das Team hatte Gelegenheit, sich wieder zu fangen und darüber nachzudenken, welcher Gefahr sie sich jetzt schon wieder aussetzten. Der rothaarige Schotte hatte sich erhoben und setzte an, etwas zu sagen, als ihm der Reiter mit einer forschen Handgeste das Wort verbot und sich aus dem Sattel schwang. Im Gegensatz zu den anderen trug er Pelz, was Zeichen seiner Adelswürde war (auch wenn man ihn ansonsten vielleicht in einen Topf mit den anderen Schotten gesteckt hätte).

Er ließ den Blick über jedes Teammitglied schweifen, wobei er letztlich an Noemie haften blieb, auch wenn nicht zu erkennen war, ob er amüsiert oder entsetzt war. Ein wenig kniff er die Augen zusammen und musterte sie unangenehm, ehe er den Anführer des Teams zu suchen schien, an den er das Wort richten konnte. Es war die Frage, wer nun als Erster etwas sagte.

Noemie Offline

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Beiträge: 109

05.03.2006 23:00
Viribus unitis Antworten
Wer als Erster etwas sagte? War das denn noch die große Frage des Tages? Hallo-ho? Sie wurde gerade abgecheckt und DAS musste sie sich nun wirklich nicht bieten lassen (sie hatte heute ja nicht mal einen guten Fummel an, was wollte der Spacken also überhaupt von ihr?). An normalen Tagen, in ihrer normalen Zeit, wenn sie zu einem normalen Einsatz unterwegs gewesen wären (wenn sie nur mit den Anwärtern ein Training hatten, übernahmen schliesslich Nathan und sie meistens die Einheit), hätte sie Logan das Wort gelassen - oder Storm oder sonst einem der älteren Semester -, aber heute war einfach wieder einer dieser Tage, an dem Isis die Hutschnur ging.

"Dé?" Und dieses kleine 'was' konnte nicht nur schnoddrig, sondern vor allem auch aggressiv klingen. Ja, das war alles andere als diplomatisch und dafür würde sie einen Anwärter glatt aus der Dangerroomsequenz schmeissen, aber mal sachlich: Sie hatte die Nacht nicht sonderlich viel geschlafen, bevor sie durch ein Zeitloch, in dem Raum von Nathans Mutter, in die Vergangenheit geplumpst war. In dieser Vergangenheit wiederrum hatte sie die ganze Nacht damit zugebracht zu erklären, dass man ihr und Nathan trauen durfte, auch wenn sie keine Angaben machen konnten, woher sie kamen und wer sie wirklich waren und dann waren sie durch ein verdammtes Siegel in eine verdammt vergangenere Vergangenheit gesogen worden. Fazit des Ganzen? Sie DURFTE hier rumpöbeln, wenn sie ein haariges Urmenschetwas anglotzte!
Okay, durfte sie nicht - und im nächsten Moment (vermutlich, als ihr logisches Denken wieder einsetzte), hätte sie sich dafür auch schon in den Hintern beissen können. Narf! Das war erstmal alles, was ihr dazu einfiel. Gut, hatte sie in ihrem rudimentären Gälisch irgendwie sowas wie eine Entschuldigung parat? Leck mich am Arsch hatte sie übrigens als allererstes gelernt... äh, das interessierte hier niemanden, oder?
"Tha mi duilich", sie entschuldigte sich, das war doch auch schon mal ein Anfang. So, wie erklärte man denn jetzt, was... Abgelenkt von ihren eigenen Gedanken, warf sie Nathan einen Blick über die Schulter zu, ganz so als hätte sie einen Gedanken von ihm aufgeschnappt. Frauen waren in dieser Zeit (in welcher auch immer sie gelandet waren, um ehrlich zu sein, schliesslich war die Vergangenheit schlichtweg immer Frauenfeindlich gewesen) nicht so arttypisch als Kämpferinnen und schon gar nicht als Rottenführer, eh? Aber das war sie ja auch gar nicht. Herzlichen Glückwunsch, ab hier durfte Logan, der Ruhmreiche wieder übernehmen. Sie würde... öhm... Beeren pflücken gehen!
"Wir suchen einen Freund", auch wenn der Satz durch ihre englische Grammatik eher verdreht ankam und sich wohl für schottische Ohren sehr amüsant nach 'Suchen einen Freund wir' anhörte. Damn it! Wer hätte sich denn auch träumen lassen, dass sie jemals wirklich Gälisch gebrauchen müssten?

Nathan Offline

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Beiträge: 91

06.03.2006 12:28
Viribus unitis Antworten
Hmpf... Noemie und ihre impulsive Ader. Das war ja wirklich mal wieder ganz toll und am liebsten hätte er sie mit seinem bohrenden Blick zum Schweigen gebracht, aber sie konnte ja einfach nicht die Klappe halten. Das Beste an der ganzen Sache aber war, dass es nur Noemie war, die wirklich Gälisch konnte. Und somit waren sie auf die einzige Frau, die eigentlich so überhaupt nicht hätte reden sollen, angewiesen, wenn sie sich nicht wieder mit ihrem Amerikanisch-englisch Feinde machen wollten. Die Situation war wirklich verfahren genug und Nathan dachte angestrengt nach, ehe er sich einfach zu Noemie vorneigte und es so aussah, als würde er ihr die Fragen einflüstern, die sie an den Fremden stellen sollte. Gut, die Wahrheit war, dass er sie ihr auch tatsächlich vorgab und sie ermahnte, ihre beleidigenden Kommentare sein zu lassen. Aber so hatte es wenigstens noch ein wenig den Anschein, als ging die Führung nicht von einer Frau aus.

Und dann passierte doch etwas Seltsames. Nathan glaubte, sich gerade irgendwie verhört zu haben, aber als er sich noch einmal genauer auf den Fremden konzentrierte, hörte er doch einige englischen Worte, die der andere in Gedanken formte. Wow, der Typ sprach nicht nur Gälisch! Na ja, eigentlich hatte er ja noch gar nichts gesagt, wenn man es genau nahm. Aber da er mit diesen Schotten unterwegs war, war es eigentlich klar, dass er auch Schotte war... oder etwa nicht? Die Sache wurde immer undurchsichtiger. Und diesmal war es Nathan, der trotz aller Vorsicht sagte:

"Wir sind nicht hierher gekommen, um zu kämpfen. Wir sind lediglich auf der Suche nach jemandem."

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

07.03.2006 20:04
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Wut war immer eine schlimme Waffe, doch wenn man dann auch noch Logan hieß und in seiner Wut mehr einem Tier als einem Mensch glich, dann war doch zu erwarten, dass sein Angreifer ein wirkliches Problem hatte. Sicherlich er sprang mit dem Aushilfsgimli nicht so um wie er es hätte tun können, aber das lag daran, weil er den Mann irgendwie verstand. Wie würde er persönlich denn wohl reagieren, wenn seltsame Gestalten aus dem Wald spazieren würden? Er würde ebenfalls versuchen, dass was Seins war zu beschützen. Auch war er nicht so aufmerksam wie Logan es hätte sein müssen, aber das lag daran, dass er wirklich jede Minute mehr Spaß an der Kleinen fand. SIE war ja mal richtig ordentlich drauf und jetzt wo er so plötzlich Vater von zwei Söhnen geworden war...könnte er es ja auch mal mit einer Tochter versuchen. Na? Hatte sie Interesse?

Dafür das sein Gegner hauptberuflich mit Feldern, Kühen und sonstigem Zeug zu tun hatte, dass Logan lieber aß als damit herum zu hantieren, war der kleine Mann wirklich fix drauf und Logan konnte nichts dagegen tun, dass er ihn genau für seine Entschlossenheit und seinem Mut respektierte. So war das nun mal unter Kämpfern....oder die anhaltende Geilheit hatte ihm einfach schon sein Hirn aufgeweicht.

Als dieser die Schneide der Axt packte und damit sogar in Kauf nahm sich die Finger ab zuhauen, reichte es Logan einfach. Er schmiss die Axt zur Seite und beugte sich um den Mann einfach am Kragen zu packen und ohne viel Aufhebens am Kragen zu packen und soweit hoch zu heben, dass er einige cm über dem Boden schwebte. "Es reicht jetzt. KLAR? Höre jetzt auf!" Und genau mit diesen Worten schüttelte Logan ihn durch. Vielleicht eine unkonventionelle Art, aber...sie waren eine Leben rettende und keine Leben nehmendes Team, richtig?

Er vermisste Ororo wirklich.

X-odus Offline

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Beiträge: 296

09.03.2006 14:12
Viribus unitis Antworten
Die wildblitzenden Augen des Fremden hatten sich einen Moment an Noemie festgesetzt, ehe sein Mundwinkel zu einem leicht spöttischen Schmunzeln zuckte. Die Truppe ernannte eine Frau zur Delegation? Auch Edward hatte diese Anwandlungen gehabt, genau aus diesem Grund stand er dieser Mode skeptisch gegenüber. Erst nach einer Weile traf sein Blick Nathan.

"Wer sucht dieser Tage nicht irgendjemanden, Sir...? Vielleicht hättet Ihr ja die Güte mir zu offenbaren, wer Ihr seid. So muss ich nicht nach Gutdünken verfahren und Ihr seid nicht in die Verlegenheit gekommen, eine Kirche mit mir aufzusuchen."

Seine Männer hatten wohl nur das Wort "Kirche" verstanden, doch lachten sie einen Moment. Was immer das auch für ein Insider gewesen war, scheinbar löste er Erheiterung bei den Fremden aus. Der Schotte jedenfalls machte einen recht kultivierten Eindruck und schien auch kein Interesse daran zu haben, dem Team etwas anzutun. Auch die Hinzugekommenen sahen ein wenig erschöpft aus, so als säßen sie schon tagelang im Sattel. Genauso wie die Schotten aus dem Wald schon einen langen Fußmarsch hinter sich zu haben schienen. Scheinbar hatte Logan einen bleibenden Eindruck bei dem Rothaarigen gemacht, denn der verhielt sich nun wirklich ruhig, wenngleich er dem Wolf ab und an einen abschätzenden Blick zuwarf.

"Doch... sollten wir das nicht hier besprechen, denn gleich am Waldrand gibt es eine Kate, wo uns bereits Whisky und eine Mahlzeit erwartet. Ihr seid natürlich eingeladen, Sir. Ihr und Eure Männer."

Ein bedeutender Blick fiel auf Noemie und noch einmal lag ein flüchtiges Grinsen auf den Lippen des Fremden. War da etwa eine neue Boudicca geboren?

Padraig Offline

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Beiträge: 1.022

15.03.2006 11:34
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Padraig hatte mit Belustigung registriert, dass sich sein Messerschwingender Gegner, nun da er entwaffnet war, auf ihn stürzen wollte. Vollkommen gelassen erwartet er seinen Angreifer und ließ sich auf einen Ringkampf ein. Beide standen nun voreinander, ihr Gegenüber taxierend und auf eine Blöße wartend. Der Schotte war schon ein wenig erstaunt, dass der vermeintlich schwächere Padraig, seinem Griff Stand hielt. Woher sollte er auch wissen, dass er es mit einem Mutanten zu tun hatte? Und während er so schob und zerrte, nutzte Pad einen kurzen Moment, in dem der Schotte nicht im Gleichgewicht war, um ihn auszuhebeln. Und just in diesem Moment kam der Ruf des Reiters, und auch Padraig verharrte. Es musste komisch aussehen, wie er seinen Gegner auf der Hüfte aufgeladen hatte und dieser frei auf seinem Rücken baumelte.

Als dann Noemie den Reiter anblaffte, anders konnte man das nicht nennen, erwartete er, dass der Kampf gleich mit noch größerer Heftigkeit weitergeführt werden würde. Aber nichts dergleichen geschah. Noemie sagte noch ein paar Sachen auf Gälisch, oder zumindest nahm er an, dass es gälisch wäre, und die Situation entspannte sich. Und dann sprach dieser Nathan, der den Reiter auf Englisch ansprach. Und oh Wunder, der antwortete auch in dieser Sprache. Er lud sie sogar zum Essen ein, und das klang doch erst einmal viel versprechend. Wann hatte er das letzte Mal etwas gegessen? Nach seinem persönlichen empfinden wohl vor wenigen Stunden, aber nach einem objektiv-temporären Verständnis hatte er auf dieser Welt noch nie etwas gegessen. Also, worauf warteten sie denn? Der Mann kannte sich hier aus, und wenn Scott hier in der Gegend und in dieser Zeit gelandet war, dann könnte er ihnen vielleicht weiterhelfen. Immerhin war Scott mit seiner Gabe kaum zu übersehen. Und wenn er immer mit geschlossenen Augen herumlief, dann würde er auch auffallen. Sprach Scott überhaupt gälisch? Wenn nein, dann hatte er sicher einen netten Zusammenstoß mit den Schotten gehabt. Und wenn er es sprach, dann war immer noch die Frage, welchen Dialekt? Irisches oder walisisches gälisch würde einem hier wohl nicht weiterhelfen. Manchmal war es doch von Vorteil, wenn man sich ein wenig mit der Entwicklung von Sprachen beschäftigt hatte.

Ein Blick zu Logan, Nathan und Noemie forderte diese auf, auf die Einladung einzugehen. Es schien zur Zeit nämlich o, dass Nathan als Anführer ihrer Truppe angesehen wurde, und dann wäre es ungünstig, wenn jetzt jemand anderes die Einladung annahm.

Nathan Offline

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16.03.2006 09:13
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Ehm...genau. Man wollte was von ihm. Nathan hatte zwar noch immer diese Stimmchen im Kopf, aber daran müsste er ja eigentlich gewöhnt sein. Eigentlich, denn da war eine Stimme, die er nur ein einziges Mal gehört hatte, aber von der er wusste, dass sie Scott Summers gehörte. Es war wirklich sehr verrückt. Und dann hörte er auch seine Mutter wieder, die etwas von verschwundenen Schülern erzählte.

"Was??" Hatte er das jetzt laut gesagt? Ups. Er sah auf und räusperte sich. Er meinte natürlich: "Wahrlich...!" Ach, sie wussten schon, oder? Aber wenn ein paar Schüler durch das Zeittor gegangen waren, dann entwickelte sich diese Suche noch schwieriger als er geglaubt hatte. Konnten die eigentlich nicht auf ihre Schüler aufpassen? Allerdings wäre er in jener Zeit wohl auch so ein Kandidat gewesen...

Aber erst einmal musste er diese Situation zu Ende bringen. Als trat er ein wenig näher an diesen Schotten heran. Er konnte jetzt bestimmt nicht sagen, dass er Memento hieß, das konnte er vielleicht dem Team verzapfen, aber hier war es mehr als fehl am Platz. Also dachte er einen Moment nach und meinte dann mit gedämpfter Stimme.

"Mein Name ist... Nath...aniel..." Nachname...Nachname! "Mac..." Sehr gut... genau, Mac war schon mal gut. Und weiter? MacGrey... das gibts nicht! Also... hatte er jedenfalls noch nie gehört und zudem musste er ja nicht allen auf die Nase binden, dass er ein Grey war... oder ein Summers... oder wie auch immer. "...Rae... Nathaniel MacRae. Vom Clan MacRae. Wir suchen keinen Ärger." Genau... hatte er zu viel Highlander gesehen?! Der andere würde ihn gleich köpfen.

"Wir würden gern mitkommen." War das jetzt eine Falle? Aber gastfreundlich waren die Schotten ja. Die Frage war, wie hinterhältig sie waren. Nathan fiel auf, dass der Mann ein Schwert bei sich trug, auf dessen Knauf eine Spinne graviert war. Superheld trifft Spiderman?! Er musste bald versuchen, Kontakt mit Scott aufzunehmen... aber bis jetzt waren es nur vereinzelte Gedanken, die er hören konnte. Und wer sagte eigentlich, dass Telepathen biologisch abbaubare Comlinks waren?

X-odus Offline

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Beiträge: 296

17.03.2006 16:19
Viribus unitis Antworten
Nathaniel MacRae, aye?
Er hatte noch nie von einem Nathaniel MacRae gehört, vor allem war Nathaniel gar nicht Gälisch. Dennoch winkte der Fremde alle anderen zusammen.

"Mein Name ist Rob."

Dafür, dass er gerade eben noch mächtig getönt hatte, hatte Mr. Rob einen ziemlich kurzen Namen, oder? Aber dem Team musste auffallen, dass der Schotte doch vorsichtiger war, als es gerade eben noch den Anschein gemacht hatte. Er stieg nicht mehr in den Sattel, sondern ging neben dem Team her.

Das Gasthaus bestand eigentlich nur aus einem etwas größeren Cottage am Waldrand, in dem eine 15-köpfige Familie lebte. Die Leute schienen Rob und seine Männer jedoch bereits erwartet zu haben. Auch fiel auf, dass sie sich ihnen gegenüber sehr höflich und respektvoll verhielten und den langen Tisch mit Lammfleisch beluden, als schlachteten sie jede Woche eines. Rob wandte sich wieder an Nathan, aber seine Stimme verriet, dass er das Wort an alle richtete. Es war ein kurzer Trinkspruch, den er auf Gälisch zum Besten gab, ehe er wiederum in die Runde fragte:

"Ich dachte, der Clan MacRae befinde sich dieser Tage in Stirling. Ist es nicht so, dass Arthur MacRae dort weilt? Ich glaube, so ist es mir zu Ohren gekommen."

Sein forscher Blick glitt über die Fremden, ehe er einen tiefen Schluck aus seinem Krug nahm.

Wolverine Offline

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Beiträge: 2.210

25.03.2006 11:59
Viribus unitis Antworten
Was war das denn bitte für ein Knilch, hm? Er müsste hier jetzt auch gar nicht so rumschleimen sonst würde es nämlich eine unangenehme Rutschpartie geben. Isis und Memento hatten ihm selbst zwar keine klaren Hinweise über ihre Herkunft gegeben, aber doch lag es klar auf der Hand, wobei klar natürlich relativ war, obwohl….sie waren ja gerade eben auch durch ein Zeittor marschiert und hatten nun eine handvoll ungewaschener Schotten am Hacken. Mensch, was war er gut drauf.

Den Zwerg hatte er mittlerweile los gelassen und war halb zwischen Isis und Memento getreten die breiten Arme vor der noch breiteren Brust verschränkt und funkelte dem Reiter entgegen als müsste er dagegen ankämpfen ihn nicht gleich gegen den nächsten Baum zu donnern. Was grinste der eigentlich so extrem scheiße zu seiner Kleinen, eh? Schon mal richtig ordentlich aufs Maul gekriegt? Allerdings musste er sich eingestehen, dass es ganz gut gewesen war Padraig mit zu nehmen, aber das war ja wieder eine andere Geschichte.

Nathaniel? Extrem bescheuerter Name wenn er das mal so einwerfen durfte und überhaupt…warum genau überging der Kleine ihn hier gerade so? Nicht das Logan ein Problem mit Autorität hatte, aber wenn der kleine Windelpupser hier einen auf dicke Hose markierte….das erinnerte ihn doch sehr stark an genau eine Person. Dürfte er mal anmerken das er Zeitreisen extrem bescheuert fand?

Was blieb ihm denn übrig als mehr oder weniger hinterher zu stiefeln und in dieses Cottage zu dackeln wo definitiv zu viele Leute auf engen Raum zusammen lebten. DAS entsprach mal so was von nicht den hygienischen Standards. Er hatte ja brav die Klappe gehalten, etwas was ihm extrem schwer fiel, doch als sie nun hier so gemütlich bei totem Tier zusammen saßen und Robbie ganz diskret versuchte ihnen auf den Zahn zu fühlen wurde es Logan einfach zuviel.

„Pass mal auf. Kind der Liebe. Du scheinst mir ein bisschen neugierig. Könnten wir diese wunderbare Unterhaltung jetzt mal einstellen und zu Potte kommen? Wir suchen einen Freund…“ Und das Logan Scott mal als Freund bezeichnen würde…na ja

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