Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
„Trainiere mit Bedacht. Dein Ausfall war ein eindeutiges Zeichen, dass du dich übernommen hast.“ Ein kurzer Blick, um ihre Verfassung zu prüfen, dann ließ sie das Mädchen auch schon wieder los. „Ich schau mal, ob ich noch etwas heraus finde... diese herumsitzen und nichts tun können, finde ich furchtbar.“ Kassander und Eleanor waren verschwunden, was diese übereifrige Frau schon wieder vorhatte? Am Ende hatte sie die Besitzurkunde in den Händen, zumindest kam ihr kurz der Gedanke, wohl eine Phantasie entstanden aus alle den Gedanken, welche diese Frau beschäftigt hatten. Nun gut, dass war Kassanders Bier. Jean hatte stellvertretende Pflichten für ein ganz anderes Institut übernommen...
Marinja sah, wie Jean mit Cath den Raum verließ. War´s das jetzt? dachte sie. Ihre zwei Zimmergenossinnen und Freundinnen waren verschwunden und das einzige, was sie zu hören bekommt war, dass sie wohlmöglich in der Zeit verschwunden seien und sie nicht in den Keller durften. Was ist, wenn sie niemehr zurück kamen, alle nicht, auch nicht die Lehrer.
Marinja stand auf, ihre Gedanken kreisten um Fragen, die sie aber nie stellen würde. Sie stellte ihren Teller weg und verließ das Esszimmer, ging an Jean und Cath vorbei.
Marinja holte ihre Jacke und ging hinaus in die Kälte.
(tbc --> [15.12.] Auf dem Gelände vor dem Institut (nach dem Mittagessen) )
Ashley hatte ziemlich stumm das Gespräch verfolgt. Ab und zu hatte sie etwas von dem inzwischen kaltgewordenen Kartoffelgratin gegessen.
Als Cathrina in den Raum kam, in dann wieder mit Miss Grey verließ und als auch Marinja plötzlich aufstand, wachte sie aus ihrer Lethargie auf.
Wo wollte Marinja denn nun hin? Ihre bernsteinfarbenen Augen folgten ihren Bewegungen, bis sie aus der Tür verschwunden war.
Und jetzt?
Jetzt saß sie hier allein und das machte es auch nicht besser. Konnte denn wirklich gar nichts getan werden?
Das erschien ihr so deptimierend. Sollten sie jetzt wirklich alle nur herumsitzen und abwarten?
Ließen sie die Anderen dann nicht im Stich?
Sie schob den Teller beseite und stand auf. Irgendetwas mussten sie doch tun können, nur was?
Dieser Gedanke beschäftigte sie, während sie das Geschirr wegräumte und ebenfalls den Raum verließ.
"Das verspreche ich Frau Doktor." Sie lächelte ihr zu und verabschiedete sich dann. Nun hatte sie doch Hunger und ging in den Speisesaal zurück.
Nun waren alle weg aber das beschäftigte sie im Moment nicht so sehr. Sie lud sich den Teller voll und setzte sich um dann zu essen und um ihren Gedanken nachzuhängen.
Leise trat Falcon näher. Sie hatte viel Zeit im Freien verbracht, obwohl es draussen sehr kalt war. Doch dies war ihr egal, sie wollte allein sein. Ihr Blick hatte den Essensraum durchstreift und sogleich waren ihr einige Dinge aufgefallen - unter anderem, das einige Mädchen fehlten. Die Worte des Dr. hatte sie nicht mehr gehört. Mit einem leisen Rauschen faltete sie die Schwingen. Sie trat sehr, sehr bedacht auf und achtete sichtlich darauf, nirgends mit den Fingern hinzukommen.
Ihr Blick legte sich auf Jean, die noch mit einem anderen Mädchen sprach. Falcon ging zwei Schritte auf die Beiden zu und musterte beide mit schräg gelegtem Kopf. Es war an der Zeit, endlich ihre Scheu zu überwinden. Und sie musste mit der Frau Doktor sprechen. Denn inzwischen konnte sie ihre Schuhe kaum mehr ertragen und jede Berührung mit den Fingern tat ihr unglaublich weh.
Jean lehnte neben dem Eingang zum Speisesaal und fasste Layleen ins Auge. Das dem Mädchen etwas auf dem Herzen lag, dafür brauchte man keine besonderen Kräfte und ihre Gangart war äußerst merkwürdig. So als würde sie viel zu kleine Schuhe tragen.
„Alles in Ordnung?“ Zumindest sollte sie nachfragen, nicht?
"Nein." sagte Layleen leise und blickte auf ihre Finger runter und dann zu ihren Füßen.
"Ich habe Schmerzen. Es ist schon gewesen, als ich herkam. Irgendwann war es so schlimm, das ich eine Flasche deswegen fallen lassen hab. Und jetzt kann ich kaum noch laufen und keine Sachen anfassen, ohne das es weh tut." erklärte sie und versuchte, die Scheu aus ihrem Blick zu vertreiben. Denn noch immer hatte sie kaum Kontakt zu Lehrern und Schülern gehabt und mied Freundschaften. Es war so tief in ihr verwurzelt, immer allein zu sein. Doch nun hatte sie versucht, sich ein Herz zu fassen und so ruhten die bernsteingelben Augen abwartend auf der Ärztin.
Im Kopf ging sie ihr Wissen durch, bis sie schließlich bei Layleen angelangt war und betrachtete sie währenddessen aufmerksam, bevor sie endlich nickte und einen Blick in den Speisesaal warf. „Ich hab schon eine Vermutung, aber ich denke, wir werden ein paar simple Nachforschungen anstellen, hm?“ Es schien alles ruhig und so verließ sie ihren Aufsichtsposten. „Begleite mich bitte nach oben, da können wir uns das einmal genauer ansehen. Was würdest du sagen, was mit dir los ist?“ Mit diesen Worten deutete sie in Richtung Treppen und machte sich auf den Weg. Sie würde Layleen nirgendwo hinschieben und so hoffte sie einfach, dass sie ihr folgen würde. Das Ganze klang nach einer Mutationsbedingten Überempfindlichkeit.
"Gut." sagte sie leise und nachdem Jean sich in Bewegung setzte, folgte Layleen ihr. Sie wusste nicht genau, was los war mit ihr, aber sie würde es nie erfahren, wenn sie jetzt nicht mit ging.
"Ich weiss es nicht. Es war eigentlich nie so schlimm." sagte sie und zuckte ein wenig hilflos die Schultern. Leise raschelnd streiften die dunklen Federn ihrer Flügel an den Wänden entlang.
Sie blickte zur Treppe, als diese in Sicht kam. "Dann gehen wir mal.." meinte sie leise und folgte Jean die Treppe hinauf. Sie fühlte sich unsicher und hilflos, aber sie hoffte, das sie bald wissen würde, was mit ihr los war. "Ich will mich vor den anderen nicht wieder so blamieren, wie damals als mir die Flasche runtergefallen ist.." sagte sie leise.