Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Liel lauschte Cath' Erklärung. Entweder interessierte es sie wirklich oder ihr Vater hatte ihr einfach viel über das Angeln beigebracht. Ein kurzes Nicken..
"Das haben die bestimmt und wenn wirs nicht finden könn' wir ja mal nachfragen.."
Fragen kostet ja bekanntlich nichts.. Liel ging einfach mit ihr mit. Wies ausschaut war Cath hier schon desöffteren. Hm. Sie war auch schon eine gewisse Zeit länger im Institut, da blieb sowas nicht aus... Liel ließ aufmerksam ihren Blick durch das Centrum wandern, während sie sich dem Angelladen näherten. Es war ein seltsames Gefühl, jetzt so bewusst als Mutant hier rumzulaufen. Nicht, dass es ihr vorher nicht bewusst war, aber beim Gedanken daran, wie die Leute hier reagieren würden.. wird es einem doch etwas unwohl. Dennoch war es unwahrscheinlich, dass gerade heute irgendetwas ungewolltes passieren würde. Ihre Mutation lag momentan auf Eis.. Liel wollte es so. Im Moment geschah nichts außerhalb der Mutations AG...
Es dauerte einen Augenblick bis Liel antwortete. Sie war sichtlich in Gedanken.
"Hm.. Du glaubst gar nicht wie gerne ich hier bleiben würde.. aber ich vermiss eben nicht nur meine Familie."
Ihre Freunde Mirjam, Anna und Gabriel und vor allem Paris. Wie sehr sie doch die französische Kultur vermisst.. eben all das, was eine stolze Französin ausmacht.
"Schon klar, mir würde es genauso gehen, wenn ich weit weg von zu Hause wäre. Dann feiern wir beide eben Weihnachten nach." Sie grinst spitzbübisch und musste Liel einfach mal drücken.
"Grandma und Grandpa machen einen ganz suuuuuuper Weihnachtspunsch und ich weiß das Rezept. Hab ich erlauscht, aber wehe du verpetzt mich, dann bekommst du nichts ab."
Sie hatte endlich die Wand mit den Haken gefunden und zog Liel nun einfach mit sich.
"Na, dann schauen wir mal, wir suchen einen Sturmhaken, also dicke fette Haken, zwei davon. Dann noch eine ganz starke Öse, damit sich das Ganze nicht verselbständigt, wenn der Fisch kämpft. Die Haken sind soooo gekrümmt... schau."
Mit zwei Fingern zeigte sie Liel, wie das aussehen musste. Vor ihrem geistigen Auge nahm das Teil sofort Gestalt an, zu oft hatte ihr Vater ihr davon erzählt.
"Vllt. steht es auch drauf... hier steht... fürs Brandungsfischen das wird von Strand oder Klippe aus gemacht. Hab ich auch schon gemacht aber ist schwer, weil die Angelrute so elend lang ist und der Köder so schwer, du musst weit raus werfen. Der kleine hier ist fürs Federfischen. Da weiß ich auch nicht, was das ist. Also sollten wir Ausschau halten nach Sturmangeln oder ... mmhh... könnte auch was mit Hochseeangeln sein. Weil, ich hab mal gelesen, das ist ein höchst anspruchsvoller Sport.... "
Cath hatte Liel immer noch halb im Arm und drückte sie nun nochmal kurz um sie dann loszulassen. Sie hatte auch schon eine Idee, was sie Liel in die Tasche schmuggeln wollte als Weihnachtsüberraschung, wenn sie zu Hause die Tasche auspackte.
Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf ihren Zügen als Cathrina sie einfach drückte. Naütrlich erwiederte Liel die kurze Umarmung. Cathrina war ihr wirklich ans Herz gewachsen.. Eigentlich hatte sie nie Probleme gehabt jemanden zu zeigen wie gern sie einen hatte, aber bei Cath war es in letzter Zeit ausgbelieben. Liel hatte sich einfach zurück gezogen, sich ihr kaum geöffnet. Sie wollte das Heimweh einfach selbst verdrängen.. ohne Hilfe.
"Also, bitte. Du glaubst doch nicht, dass ich mir sowas entgehen lasse?.. Etwas, das cih wirklich kann.. ist den Mund halten."
Ein Zwinkern folgte, ehe sie von Cath an die Wand mit den haken gezogen wurde. Die Beschreibungen wurden mit einem sachten Schmunzeln aufgenommen...
Um ehrlich zu sein, wusste Liel noch nicht mal annähernd was sie Cathrina schenken sollte. Sie war nicht gut darin, ernsthaft darüber nachzudenken... wenn ihr eben kein Geschenk zufällig in die Hand fiel began eben das verzweifeln... aber das kam auch nur ganz selten vor. Bisher...
"mmhh... sieht nicht so aus..." suchend war sie an der Wand entlang gegangen, wo alle Haken fein säuberlich aufgereiht waren.
Bis sie auf die letzte Reihe kam und ein triumphierendes HA! zu hören war.
"Hochseehaken, auch für schwere See und starke Strömung geeignet... " las sie vor und nickte dann.
"Das sind sie."
Die Kasse war gleich neben der Wand und so bezahlte sie und dann stand sie auch schon mit Liel wieder draußen.
"So, jetzt pirschen wir uns langsam den Gang hoch würd ich sagen und wo wir was sehen, gehen wir einfach rein oder?"
Überfahren wollte sie Liel ja nun wirklich nicht und einfach bummeln war viel schöner als nur die Punkte abarbeiten und wieder zu gehen. Auf den armen Kassander im Schlepptau nahm sie im Moment so gar keine Rücksicht.
Vllt. tat es ihm ja einfach nur mal gut aus der Schule und dem ganzen Problemwust rauszukommen und einfach mal abzuschalten.
Aber erkenne einer die Männer und erklär das Verhalten, ebenso aussichtslos wie den Wind zu fangen.
"Und zwischendurch eine heiße Schokolade oder ein Milchdrink... Hunger hab ich auch schon wieder. Das ist doch verrückt. Ich hab sicher ein Loch im Bauch" sie grinste.
Still schweigend und mit einem suchenden Blick, der auf der Wand lag, ging sie neben Cathrina her. Als diese jedoch fündig wurde beugte sie sich etwas vor um ebenfalls die kleine Beschreibung zu lesen. Liels Züge wurden von einem sachten Schmunzeln erhellt als sie den Laden wieder verließen. Es freute sie für Cathrina, dass sie hier das Gewollte gefunden hatte.
"hmm.. Kann aber gut möglich sein, dass wir einfach überall reinlatschen müssen."
Bummeln, Shoppen oder einfach nur einen kleinen Blick auf Etwas werfen genoss Liel total. Vor allem mit jemanden den sie mochte, aber.. das war ja eigentlich normal... Genau wie Cathrina wurde kassander einfach ignoriert. Vielleicht findet er ja auch irgendwas unerwartetes. Wer weiß.
Auf Liels Lippen zeichnete sich ein Grinsen. Wäre es möglich, hätte Cathrina wohl wahrhaftig ein Loch im Bauch...
"Bist eben unersättlich... aber was macht das schon aus. Dir sicher nichts.. wär aber auch dafür.."
Figurgelaber was bei vielen Mädchen einfach automatisch kam... Solang sie nicht anfing mit dem darauf folgenden Gelaber von wegen.. 'Oooh, ich bin soo fett.. ' etc... musste man sich da keine Sorgen machen.
"Ok, dann schnell ein Sandwich für die Hand oder lieber einen Burger? und solange meine Hosen noch passen mach ich mir da keine Sorgen. "
Begehrlich schweiften ihre Blicke zwischen den beiden Läden hin und her.
"Och, von mir aus jeden Laden. Einfach nur mal schauen, anfassen und dann wieder raus. Das ist doch mal was."
Und noch einen Blick zum Schmuckladen. Sie hatte Liels Sternzeichen rausgefunden und wollte ihr einen kleinen Anhänger schenken. So einen, den man immer tragen konnte, ob auf den Klamotten oder drunter.
Liel war die erste richtige Freundin, die sie hatte und sie wollte ihr zeigen, wie gern sie sie hatte.
Zu Hause war sie nicht in die Verlegenheit geraten eine Freundin zu haben, die Zwillinge waren ihr Umgang. Nicht das sie da was gegen gehabt hätte, aber sie genoss es nun umso mehr, mit Liel zusammen zu sein.
"Ich an deiner Stelle würde ein Sandwich nehmen.. aber ich hab keinen Hunger. Nehm lieber was zum Trinken."
Liel reichten zwei Mahlzeiten am Tag...normalerweise.. Natürlich kann es auch mal Ausnahmen geben - heute jedoch nicht. Ihr Blick huschte benfalls zwischen den Läden hin und her, ehe sie Cath fragend und abwartend anschaute.
Um ehrlich zu sein, wusste Liel nicht einmal so wirklich was Cathrina so wirklich gefiel. Wegen des Geschenkes... hm, konnte man auf den Spruch: 'Schenke das, was du selbst gern hättest!' ... vertraun? ..
Wenn man auf die Tatsache, dass jede Geschmäcker verschieden sind greift. Dann wohl eher nicht.
Cath nickte und holte sich ein Sandwich um dann loszumümmeln.
"willst du mal kosten?" probeweise hielt sie Lie das Sandwich hin.
Cathrina blickte sich um.
"gehen wir diese Seite runter und drüben wieder hoch würd ich vorschlagen. Dann haben wir alle Geschäfte abgegrast und pendeln nicht immer rüber und nüber. Sonst entgeht uns vllt. ein Geschäft und das wollen wir doch nicht oder?"
Kopfschüttelnd wanderte ihr Blick von den vorübergehenden Leuten zu Cathrina herüber. Ein sachtes Schmunzeln zierten ihre balssen Lippen.
"Nein.. danke."
Liel hatte sich derweil eine Flasche Wasser geholt, die sie etwas schüttelte, ehe sie den Deckel aufdrehte. Die Flasche zischte spitz auf... Kohlensäure... Nachdem sich die Französin nochmals umgeschaut hatte, führte sie die Flasche zu ihrem Mund um ein zwei Schlücke zu trinken. Kurz darauf wanderte die Wasserflasche in ihre Tasche, die sie über ihrer rechten Schulter trug.
Cath hängte sich bei Liel ein und schwatzte fröhlich drauf los, während sie den Gang entlang schlenderten.
"Ich liebe es, wenn du Französisch redest. Es klingt so ... vornehm."
Cath schaute sich die Schaufenster an und freute sich über den freien Nachmittag.
Es fiel ihr nicht auf, dass sich zwei Jungs aus der Gruppe der Jugendlichen gelöst hatten und hinter ihnen her kam.
Beide groß gewachsen und recht ansehnlich, was sie aber auch wußten. Beide trugen die neueste Mode und grinsten vergnügt, als sie dem Weg von Liel und Cath folgten. Dabei flüsterten sie und wechselten kurz die Seiten, was auf die Aufteilung der Zuständigkeit schließen ließ.
Der Junge mit den dunklen Haaren und dem dunklen Aussehen hatte es auf Liel abgesehen und sein Kumpel demnach auf Cath.
Cath zog Liel gerade an ein Schaufenster wo die neuesten Schuhmodelle ausgestellt waren.
"Schau dir die Stiefel an, da frierst du dir die Füße ab, siehst aber so was von gut aus."
Sie lachte leise.
Liel zog Cath etwas mehr zu sich, als sie sich bei ihr einhakte und schon zeichnete sich ein Schmunzeln auf ihren blassen Zügen. Nicht länger als ein einziger Augenblick später, spitzte sie etwas ihre Lippen und schaute von oben auf Cath herab.
"Isch bin doch auch so sehr vornehm.."
Sie zog ihren Mundwinkel etwas nach oben. Die letzte Aussage hatte sie in einem wirklich übertriebenen französischen Akzent an sie gerichtet. So wie man es eben von den Franzosen erwartete.
Die Jungs waren der Französin bisher noch nicht aufgefallen und werden es wohl auch weiterhin eher weniger solange sie nicht irgendwelche aufdringlichen Aktionen abziehen... Männer...
Uff, Stiefeln. Das war ja mal gar nicht ihr Ding, sie hatte es ja eher mit Sneaker oder Ballerinas und dem Kram. Dennoch stimmte sie in cath' leises Lachen mit ein.
"Wie heißt es doch so schön? Wer schön sein will muss leiden."
Derweil deutete Liel auf die vielen, neuen Modelle von Converse. Die normalen Turnschuhe fand sie immer noch am besten... einfarbig und ohne vielerlei Schnick Schnack. Nicht wie z.B. die Converse mit Absätzen. Ja, Liel war ein Mädchen, dass eher auf einfacheres stand, was man aber immer noch als .. schnieke bezeichnen konnte.
"Na, da leide ich lieber nicht und bin hässlich." meinte sie als Antwort und betrachtete die anderen Schuhe.
"außerdem sind sie viel zu teuer"
Im Spiegelbild sah sie die beiden Jungs hinter sich stehen und Liel und sie grinsend betrachten.
"Komm weiter Liel, "
normalerweise hatte sie nichts gegen ein bischen Aufmerksamkeit und welches Mädchen würde das Gegenteil behaupten wenn es um männliche Aufmerksamkeit ging.
Aber im Moment war sie ein bischen empfindlich und hoffte, wenn sie weiter gingen würden die Jungs sich anderen Zielen zuwenden.
Nur leider war dem nicht so, die beiden kamen sofort hinterher und verkürzten auch die Entfernung.
Liel betrachtete noch ein kleines Weilchen die Sneaker in dem Schaufenster, ehe sie bestätigend nickte.
"Richtig.. und dafür lohnt sich das Geld nicht, wenn es nach mir gehen würde."
Las Cathrina so ruckartig, wegen was auch immer, los wollte, fielen ihr ebenfalls die zwei Jungs hinter ihnen im Schaufenster auf. Booa, das gibts doch nicht... Mehr als ein weiteres, nachsichtiges Nicken gab es nicht. Sie konnte sich denken, wie sich Cathrina fühlen musste, so hastig wie sie weiter wollte. Liel versuchte die Jungs weitgehenst zu ignorieren.. Naja, solang sie sich ruhig verhalten....
Hm.. möglicherweise wird das nicht der Fall sein. Denn die beiden rückten wohl immer mehr auf...
Cath versuchte das bohrende Gefühl von Angst zu ignorieren, es waren nur zwei dumme Jungs, die Aufmerksamkeit wollten.
Wie schnell die Angst wieder da war, obwohl sie doch noch vor ein paar Minuten nicht mal daran gedacht hatte. Wie ein wildes Tier was nur darauf lauerte, anzu greifen.
Die beiden schienen nicht zu begreifen, dass Liel und sie keine Aufmerksamkeiten wollten. Cath murmelte zu Liel.
"was machen wir mit den beiden dämlichen Typen? irgenwie wollen die nicht merken, dass sie überflüssig sind."
Sie wollte keinen Aufstand in dem Einkaufscenter, und es war voll. Es war nachmittag und viele Leute waren ebenfalls auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken.
Hmm?! Er genehmigte sich gerade einen Chickenburger! Die sollten mal nicht so ne Welle machen. Nachdem er ihnen in den Angelladen gefolgt war (natürlich total unauffällig, so unauffällig, dass er sich fast mit den Angelschnüren erhängt hätte... was für ein langweiliges Hobby! Und lebensgefährlich!!) und ihn ein Straßenverkäufer solange bequatscht hatte, bis er eine vollkommen überteuerte Uhr gekaufen hatte (er hatte den Mann einfach loswerden wollen!!), hatte er eben Hunger gehabt!
Er beobachtete die Jungs, die Cathy und Liel folgten, aber da die beiden Helden noch keinen Plausch angestrengt hatten, hatte er sich auch nicht dazu genötigt gesehen, sofort einzugreifen. Mit einer Serviette wischte er sich die Hände sauber und kaute den Rest mal schneller. Nie wieder einkaufen... jetzt fehlte wirklich noch, dass sich die beiden in einen Dessousladen retteten und Kassander wieder bequatscht wurde. Obwohl...bald war ja Weihnachten... Ro Geschenke machen hieß sich selbst Geschenke zu machen!
Mit einem Ruck hatte er sich von der Wand abgestoßen und trat in einigen langen Schritten zu den Mädchen, um ihnen jeweils den Arm um die Schulter zu legen. "Da seid ihr ja, Schwestern. Tut mir Leid, hat ein wenig länger gedauert, ich musste den Typen, die euch vorhin angesprochen haben, noch was erzählen." SO, konnten sie dann weiter, ja?!