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Dieses Thema hat 38 Antworten
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Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

27.05.2006 12:11
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
Seufzend suchte er aus der dicken Manteltasche die Packung Zigaretten heraus, ebenfalls das Feuerzeug und blickte dann zum Gelände, dann weiter über die große Landschaft, die sich ihm bot. Das Feuer stand im vollem Kontrast zur weißen Eisschönheit, trotzdem wurde die Zigarette entzündet und er nahm einen tiefen Zug vom Lungenkrebsbefürworter. Sinnierend blickte er dem Qualm nach, wie er seinen Weg unbeirrt in die Luft nahm und dann vollkommen verschwand. Deon rieb sich etwas die Hände, damit die Wärme wieder zurück in den Körper kam. Sein Gesicht wirkte sehr nachdenklich, trotzdem gleichzeitig entspannt weil er draußen war und weil er sich eine Zigarette gönnte.

Die Kinder sind hier viel lebhafter, temperamentvoll und launischer. Irgendwie besitzen sie wirklich viel mehr Feuer im Blut. Die Erwachsenen sieht man viel zuselten, irgendwie waren sie gar nicht da, nur ab und zu, komisch. Das hier keiner wilde Sau spielt, versteh ich nicht. Sind die Erwachsenen aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf den Tischen.

Nur wage schüttelt er den Kopf, als er sich etwas ans Tor lehnte, den Körper mit seinem Gewicht entlastend. Verdammtes Wetter, Frühling und Sommer sind wesentlich schöner. Gibt es nicht auch einmal einen Tag, wo Schnee liegt und trotzdem die Sonne scheint? Licht ist gut für das Gemüt, aber ewige Dunkelheit durch Schnee erzeugt, bringt meistens nur Depressionen. Er beugte sich etwas herab, die Kippe zwischen seinen Lippen und er formte aus dem Schnee einen Schneeball und warf in einfach ins Nichts, hinein in den "Schneesturm".

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

28.05.2006 15:00
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
Ele brauchte etwas frische Luft um einen klaren Kopf zu bekommen und trat aus dem Tor hinaus in den Schnee.

Die Ruhe tat gut. Ihre Gedanken kreisten um Ash und um ihren Bruder, dem es seit gestern abend nicht so gut ging. Brian... ewiges Sorgenkind und Freundenbringer.

Sie war eigentlich nur ungern heute in die Schule gefahren aber Brian hatte sie gedrängt zu fahren, es gehe ihm gut und sie müsse nicht den ganzen Tag um ihn herum glucken. Außerdem waren ihre Eltern da und bei Bedarf auch ihre Großmutter.

Das Handy hatte sie in der Jackentasche und sie hoffte nur, dass es nicht klingeln würde.

Ele holte tief Luft und ließ die klare kalte Winterluft in ihre Lungen, wo sie stach und kribbelte in ihrer Kälte. Aber der Sauerstoff half ihr, den Kopf wieder frei zu bekommen.

Deon, der am Tor lehnte, hatte sie gar nicht gesehen so war sie ihn ihre Gedanken vertieft.

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

28.05.2006 15:05
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"Hallo Miss Fraser."

Ertönte seine ruhige behutsame Stimme, als er die Frau sah, sie wirkte so nachdenklich, fast könnte man sagen, Sorgenfalten zieren ihre Stirn. Ihr ganzen Körper wirkte zierlich und zerbrechlich in diesem Moment, in diesem Moment wo der Schnee der Herrscher über alles Leben war. Er neigte etwas den Kopf zur Seite, nahm einen ruhigen Zug von der Zigarette und pustete ihn in die kalte Luft heraus. Menschen waren schon ziemlich interessant, sie waren eben noch - normal, zwar eine Evolutionsform, aber eigentlich waren doch nun schon die Mutanten die nächste Evolutionsstufe.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

28.05.2006 15:13
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
Sie fuhr herum und dann lächelte sie, als sie Deon sah.

"Mr Kenneth... und ich dachte ich wäre allein hier im Schnee. Ich kann auch gern verschwinden, wenn sie ihre Ruhe haben möchten?"

Ele würde niemandem auf die Nerven gehen, der Ruhe haben wollte und sie würde sich auch nicht gekränkt fühlen, wenn er sagen würde, sie sollte sich woanders hinstellen.

Im Moment wusste sie niciht mal, ob sie über Deons Auftauchen froh sein sollte oder doch lieber ihre Ruhe haben wollte.

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

28.05.2006 15:15
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"Wenn man sich im kalten Element bewegt, ist man niemals allein Miss Fraser."

Er schmunzelte, als er sie anschaute, seelenruhig wie eh und je, sein Gesicht sprach mittlerweile wieder aristokratische Ruhe, keine Spuren mehr des innerlichen Versagens an Mutantenkindern. Ihren Worten lauschte er sehr aufmerksam, nickte nur etwas sinnierend und meinte dann leise sprechend.

"Nein nein, sie brauchen doch nicht wegen mir 'verschwinden'. Hier kann man sich doch frei bewegen, zumal ich ihnen nicht vorschreiben kann, wo sie zu welchem Zeitpunkt aufhalten sollen oder nicht."

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

28.05.2006 15:24
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"Das wohl nicht, aber ich kann verstehen, wenn man mal allein sein will mit seinen Gedanken und Ängsten. Manchmal geh ich auch in die Kapelle auf dem Schulgelände oder in die alte Ruinenkappelle.... dort ist eine Ruhe, die ist schon fast greifbar."

Sie hob das Gesicht und fühlte die Schneeflocken auf ihrer Haut. Kleine Tupfen, die unregelmäßig auf ihrem Gesicht nieder gingen. Nie konnte man wissen, wo die nächste auf die Haut fallen würde.

"Ich hab nichts mit der Kirche am Hut, ich mag nur die Ruhe, die dort ist." fügte sie erklärend hinzu.

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

28.05.2006 15:28
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"Sie besitzen also keinen Glauben? Bzw. glauben nicht an die Kirche oder an höhere Mächte?"

Er neigte sehr sacht den Kopf zur Seite, die Kippe fand den Weg zwischen seine schmalen blassen Lippen, sie rauchte so sehr sanft vor sich hin. Er holte aus seiner Manteltasche ein kleines weißes weiches Tuch hervor und tupfte sacht die Schneeflocken von ihrem Gesicht, dann steckte er es wieder weg und lächelte sacht.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

28.05.2006 15:36
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
Ele fühlte sich getröstet als er ihr die Schneeflocken abwischte und lächelte.

"ich glaube an mich und meine Kraft. Nichts ist bisher geschehen, dass mich hat glauben lassen, es gibt eine höhere Macht, die mich beschützt und die mir hilft."

Obwohl im Moment hätte sie alles drum gegeben, wenn es so etwas geben würde. Sie würde die Macht um Hilfe für Brian anflehen.
Eine kleine steile Falte nistete sich auf ihrer Stirn ein.

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

28.05.2006 15:41
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"Also sind Mutanten keine höhere Kraft? Was wäre, wenn es eine Mutation gibt, die jede Krankheit durch bloße Berührung heilt? Oder andere Mutationen die im Alltag den Menschen helfen?"

Er neigte wieder den Kopf etwas zur Seite, blickte sie nachdenklich an, dennoch besaß er ein ruhiges sanftes Lächeln, als er etwas die Kippe zwischen seinen Fingern drehte. Sind wir nicht schon eine Art Gott?

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

28.05.2006 15:49
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"nun, die Mutationen entstehen nicht durch höhere Macht, es ist eine Evolution und in der Entwicklung der Lebewesen eine weitere Stufe auf der Leiter."

Nachdenklich hielt sie kurz inne.

"Wobei ich im Moment diese Mutation, die alles heilt durch Berührung, sehr willkommen heißen würde und keine Nachfrage starten würde, woher sie kommt und wer sie veranlasst hat."

Eleanora blickte in die wirbelnden Flocken und zog die Schultern hoch. Aber es war kein Zeichen, dass ihr kalt war sondern eher ein Zeichen von Unbehagen.

"Mein Bruder Brian, er ist zwei Jahre jünger als ich, ist mit einer körperlichen und geistigen Behinderung geboren und trotz ärztlicher Prognosen ist er älter geworden als 4 Jahre. Seit gestern abend geht es ihm nicht gut und ich befürchte, dass eine dunkle Wolke über meinem bisher doch recht sonnigen Leben auftauchen wird. ... Er ist lebensfroh und neugierig, hadert nie mit seiner Behinderung obwohl sie ihm den Zugang zu einem normalen Leben verwehrt, er liebt die Musik und die Farben des Lebens.... ich weiß nicht, ob ich das verkrafte, wenn er mir genommen wird."

So, nun hatte sie ihre Befürchtungen in Worte gefasst und ausgerechnet vor einem fast völlig Fremden. Sie hatte die halbe Nacht wach gelegen und düstere Gedanken hatten den Schlaf verscheucht. Die Sorgen und die Freuden, die sie und ihre Familie bei Brians Erziehung erlebt hatten. Die Fortschritte, als sie ihm Lesen und Schreiben beigebracht hatten.
Was, wenn er nicht mehr da war?

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

28.05.2006 16:07
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"Ich sehe zwar Mutationen, bzw. auch die Mutanten als eine nächste Stufe der Evolution an, dennoch habe ich manchmal das Gefühl, es muss eine höhere Macht geben, eine höhere Gabe, die uns zu dem macht, was wir sind."

Sprach er ruhig, wieder lauschte er ihren Worten sehr aufmerksam, sehr neugierig würde man fast sagen, doch auch ihre Worte stimmten ihn sehr nachdenklich, innerlich entstand Mitleid und Mitgefühl, äußerlich war davon nicht viel zu erkennen. Vieles spielte sich in seinem Innerem ab, aber erreicht ihn niemals wirklich Außen.

"Und wenn es einen Gott gibt, der über Leben und Tot entscheidet, so wird er auch bei ihrem Bruder entscheiden, was er für richtig hält. Wir sind nicht immer in der Lage zuwissen, welches Schicksal für uns bestimmt ist, aber ich glaube schon, dass es irgendwo niedergeschrieben ist. Ich glaube auch, dass ihr Bruder einen Lebenssinn besitzt, er wird sicherlich weiter kämpfen. Auch wenn es ihm momentan nicht gut geht, man sollte nie die Hoffnung aufgeben."

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

28.05.2006 16:14
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
Sie reagierte heftiger als es für sie normal wäre.

"Es gibt keinen Gott, sonst hätte er verhindert, dass Brian mit einer Behinderung zur Welt kommt und er würde verhindern, dass es ihm nicht gut geht. Das sein Kopf von Schmerzen geplagt wird... er ... er wäre da und hätte all das verhindert. Es ist nicht irgendwo niedergeschrieben... so ein Quatsch... niedergeschrieben. Wozu, welchen Sinn soll es haben? ..."

Nun holte sie erstmal tief Luft... ihre Sorge um Brian hatte Überhand genommen und ihr Worte entlockt, die sie bei ruhiger Überlegung nie gesagt hätte.

"Es tut mir leid... bitte .... ich bin so in Sorge..."

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

28.05.2006 16:19
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"Der Glaube ist nicht bei jedem Menschen oder Mutanten vorhanden, dass kann ich durchaus verstehen, aber jeder glaubt an irgendetwas, jeder besitzt Aspekte, die ihm Mut machen, ihm Hoffnung geben, ihn weinen oder lachen lassen. Manche Ereignisse stellen uns vor eine Probe, irgendjemand im Universium möchte sehen, ob wir stark genug sind, jedes Problem, jede Krise, jedes Ereignis zulösen. Miss Fraser, sie sind doch stark, solange schon stark, solange ihr Bruder lebt. Er lebt auf eine andere Art und Weise, trotzdem weiß er, sie sind da und kümmern sich um ihn. Seine Augen sehen anders, aber ist er deswegen kein Mensch? Leider kann man nie in das Innere solch eines Menschen schauen, aber man weiß doch - das man geliebt wird, nicht? Empfinden sie das nicht so?"

Er schaute sie sehr ruhig an, versuchte sie wieder ruhig zustimmen, er konnte ihre Sorge natürlich nach vollziehen, an sich ist dieses Gespräch interessant genug um heraus zufinden, wie stark sie wirklich mit dem Herzen ist.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

28.05.2006 16:24
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
"Ich bin immer für ihn da und werde in seiner letzten Minute seine Hand halten. Brian ist ein Mensch, der es wert ist, noch länger auf der Erde zu sein. Wenn sie ihn kennen würden, dann wären sie sicher meiner Meinung.
Er war einen Tag lang hier, ich hab ihm die Schule gezeigt, die Schüler. Er hat sich mit Mr Summers unterhalten und sein Wunsch nach diesem Tag war, dass er hier einziehen möchte.

Er ist etwas ganz besonderes."

Sie hatte ihre Sorgen wieder in sich verschlossen, die Sorgenfalte hatte sich von ihrer Stirn gelöst und sie blickte ihn ruhig und gelassen an.

Der kurze Moment der Schwäche und des Aufbegehrens war vorbei.

"wie meine Kinder hier auch etwas besonderes sind."

Deon George Kenneth Offline

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Beiträge: 182

28.05.2006 16:29
If I had Wings...(Vor dem Tor) Antworten
Er nahm einen tiefen Zug von der Zigarette, pustete sehr sacht den Rauch aus, er glitt in die kühle Winterluft und sein Blick wendet sich kurz zum grauen Himmel, der all das schönste Sonnenlicht was darüber sich erstreckte, verdeckte. Auch sehr sachte Schneeflocken landeten auf seinem Gesicht, er schaute dann wieder zu ihr, nickte sehr sacht, da war auch wieder sein Profilächeln, als er nach wenigen Sekunden und einem letzten Zug, die Kippe galant wegschnippte und die Hände in die Manteltaschen steckte.

"Und gerade weil er so etwas Besonderes ist, müssen sie stark sein, jeden Moment, an seiner Seite, ihm Mut und Hoffnung geben und siehe da - es wird ihm sicherlich bald wieder besser gehen."

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