Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Wahrscheinlich wäre Kurz nicht nur ein guter, sondern der ideale Trainingspartner. Er kann sich ja mal ihre Sportnoten ansehen... wenn es um Schnelligkeit und körperliche Flexibilität geht, gibt es sonst kaum jemanden, der ihr das Wasser reichen könnte. Und wie schnell sie sich im Capoeira hervorgetan hat, spricht auch eine deutliche Sprache.
Sie entscheidet sich schließlich für einen plötzlichen Fußfeger, so wie schonmal. Das kommt recht schnell, aber ein erfahrener Kämpfer kann ihre Absicht wohl im Voraus aus kleinen Veränderungen in ihrer Körperhaltung sehen. So locker und lässig wie etwa Gambit geht sie eben noch nicht in einen Nahkampf... nebenbei bemerkt ist das ihr erster, auch wenn es eher ein Spiel ist. Bis auf Capoeira, wo ja kein Kontakt stattfinden soll, hatte sie noch kein Kampftraining.
Dave lauerte ebenfalls, zählte innerlich die Sekunden, die noch vergehen mussten, bis sie gewonnen hatten. Belle sah ganz schön seltsam aus, so wie sie die Schatten einsetzte, aber gut, seltsam war relativ. Solange sie dadurch gewannen, war der rest ja egal. Er würde auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Trotz allem aber bleib Dave wachsam, mit Minution in der Hand. Man konnte ja nie wissen.
Sicher, er bemerkte die kurze Regung in ihrer Haltung, bevor sie ihn angriff, doch er reagierte zu spät.
Warum? Ja, dass war wirklich eine sehr gute Frage. Hätte er in diesem Moment im Dangerroom trainert, hätte es ihm mit Sicherheit einen Spruch von Logan eingebracht.
Nun, glücklicherweise war er nicht im Dangerroom, aber dennoch ärgerte er sich, als er zu Boden fiel und sein Hinterkopf etwas unsanft den verschneiten Boden berührte.
Er hätte besser aufpassen sollen.
Wieder ein Erfolg und ein Euphorieschub für Chui. Und der Gedanke, dass sie vielleicht doch mal sowas wie 'ernstes' Kampftraining neben Capoeira anfangen könnte, sie scheint ja recht gut darin zu sein. Natürlich leisten ihr ihre Schnelligkeit und Beweglichkeit da gute Dienste. Der nun wieder liegende Mr. Wagner ist jetzt nur einen Katzensprung davon entfernt, zu Boden gepinnt zu werden... und den macht sie dann auch gleich. Sie wirft sich kurzerhand wieder auf ihn, faßt seine Schultern mit den Händen, um ihn am Boden zu halten. Wie gut ihr das gelingt, steht auf einem anderen Blatt.
Er hatte mit ihrem Sprung gerechnet und versuchte noch im letzten Moment sich unter ihr wegzurollen.
Wieder war es jedch diese eine Sekunde, die darüber entschied, dass er es nicht schaffte.
Warum war er heute so langsam? Sein Kopf schmerzte etwas vom Aufprall im Schnee. Dabei war der Schnee doch gar nicht so hart. Er presste die Lippen zusammen, als er versuchte Chui von sich herunter zu schieben.
Er musste unbedingt freikommen, sonst würde sie ihn auf dem Boden halten und er verlor.
Langsam sank Belle auf die Knie und starrte weiter in das Dunkel. Es war anstrengend für sich, sich auf so viele Dinge gleichzeitig zu konzentrieren.
Die Schatten breiteten sich immer mehr auf ihrem Körper aus und nach und nach wurde sie selbst zu einem wie es schien. Ihr Körper wirkte eher zwei- denn dreidimensional und um ihre Knie bildete sich ein kleiner Teich aus Dunkelheit.
Immernoch konnte man jedoch die starre Körperhaltung erkennen, wobei sie ihre Hände in die Dunkelheit neben ihren Füßen grub.
Kleine Schattengebilde waren ja leicht: Aber das hier? Das war eine andere Qualität.
Der Lockruf der Dunkelheit hämmerte in ihrem Schädel und sie presste ihre Lippen zusammen, soweit dies in der Schattenform dann ging.
45,46,47,48,49 zählte sie in Gedanken. Nicht mehr lange. Gleich hatte sie es geschafft. Entschieden drängte sie die Schatten nochmal in ihre unnatürliche Raumartige Form, wobei die vor allem mit dem Licht zu kämpfen hatte.
Die Säule hielt nun schon ziemlich lange ihre Form und Ty bemerkte es. Selbst die besten Würfe der Verteidiger konnten nichts gegen ein Gebilde ausrichten, das ihre Schneebälle einfach verschluckte. Das war doch jetzt bestimmt schon eine Minute, oder? Warum pfeift Bobby nicht ab? Na, jetzt ist es auch egal, sie haben gewonnen.
Er produzierte drei lange und durchdringende Töne mit seiner eigenen Pfeife; das Signal, dass das Spiel beendet war. Sie durften sich jetzt alle um ihn versammeln, wenn sie wollten, aber mit Bobby würde er gleich noch ein ernstes Wort reden.
"Okay, das habt gut gemacht. Das Spielziel wurde erreicht und die Festung eingenommen. Und wie versprochen, bekommen alle Mitspieler, egal ob Sieger oder nicht, eine Überraschung. Also, ich weiss, dass da drüben beim Hauptgebäude für jeden von euch Kuchen und Kakao bereit stehen - aber damit habe ich nichts zu tun. Beides kommt von Miss Fraser und Mr. Kinikan."
Er liess ihnen einen Moment, um die Information zu verarbeiten.
"Ich würde sagen, geht rüber und bedient euch, aber lasst noch etwas Platz. Heute wird es anstatt des Abendessens eine Party im Aufenthaltsraum geben und es gibt Pizza für alle." Nun musste auch er grinsen.
"Achja, in Absprache mit der Schulleitung wurden die Sperrstunden nach hinten verlegt, also könnt ihr heute länger aufbleiben als üblich. Was das genau heisst, sagen wir euch später noch. Also, sagt es allen weiter und bringt heute abend ein paar CDs mit. Wir wollen, dass ihr heute Abend das hört, was euch gefällt.
Nochmals, toll gemacht Leute. Ihr könnt jetzt gern eine Kuchenpause machen, wenn ihr wollt ..."
Und danach? Den Kids jetzt eine zweite Runde anzubieten war vielleicht übertrieben. Eventuell würden sie von sich aus nach einer weiteren Runde fragen, oder sich auch einfach nur eine wilde Schneeballschlacht ohne Regeln liefern. Ty war beides recht. Sein Blick wanderte zu Belle. Wie es ihr wohl ging?
Während ein Teil der Gruppe bereits wieder auseinander strömte (wahrscheinlich zu Kuchen und Kakao), schnappte er sich Bobby.
"Drake, was war das eben? Es hiess 60 Sekunden, schon vergessen?"
Bobby hingegen nahm den Vorwurf mit Humor. Er reichte Ty lediglich einen Eisklumpen an einer Schnur. "Sorry, die ist irgendwie stehengeblieben." Er grinste breit und machte, dass er davon kam, bevor Ty noch irgendwas anderes sagen konnte.
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Endlich, endlich drangen die scharfen Pfiffe durch die Dunkelheit an ihr Ohr und sie biss die Zähne ein letztes Mal zusammen. Rasend schnell riss sie die Schatten an sich und an den beiden Jungen vorbei.
Es würde einige Zeit brauchen bis Belles Gestalt sich endgültig wieder aus der Dunkelheit löste. Sie war nach vorne gesackt und stützte sich mit beiden Händen im Schnee ab. Allerdings ging ihr Atem ruhig und tief und sie hatte die Augen geschlossen.
Dröhnend hörte sie das Blut in ihren Ohren rauschen, aber es wurde langsam besser. In drei Kopfschmerztabletten würde sogar ihr Kopf wieder auf ein erträgliches Maß zusammenschrumpfen. Es war schlicht und einfach unglaublich anstrengend gewesen.
Colin unterdrückte sein leises Knurren, als er sich bereits 70 Sekunden des Abzzählens näherte und immer noch nicht gepfiffen wurde. Die meiste Zeit ruhte sein Blick auf Belle und es fiel ihm doch um einiges schwerer, als er erwartet hätte, sie nicht darauf anzusprechen, ob es ihr gut ging. Aber er hatte es versprochen, also hielt er sich daran und überlegte, ob man sich einen schlechten Witz wegen der Zeit erlaubt hatte.
Als dann allerdings die Pfiffe ertönten und die Schatten von einem Moment auf den anderen verschwanden, kam ihm die Überlegung, dass sie gewonnen hatten, garnicht erst.
Er ging stattdessen langsam neben Belle und legte ihr den Handrücken an die Stirn, ehe er sich vorbeugte, um ihr auf zu helfen und sie zu stützen, wenn sie das wollte.Zwar wollte sie sich jetzt sicher ausruhen, aber der kalte Schnee war dafür denkbar ungünstig. "Gute Arbeit Belle. Das war...beeindruckend." - und damit war weniger die Schattensäule selbst als Belles Kontrolle über sie gemeint.
So bekam er auch erst dann mit, dass das Spiel ja vorbei war, als er bemerkte, wie sich einige der Mitspieler um Tyler sammelten. Stimmt - es war alles nur ein Spiel. Zwar sollten sie es ernst nehmen, aber es war im Endeffekt nichts anderes als ein Spiel. Und während er wieder zu Belle sah, fragte er sich insgeheim, ob es das wert gewesen war, denn immerhin schienen die Folgen der Erschöpfung nicht ungefährlich zu sein, obwohl es ihr gut zu gehen schien.
Belles Schatten reichten auch zu ihr und es war nicht schwer eins und eins zusammen zu zählen.
Belle hatte ihre Mutation angewandt.
Langsam hob Ashley den Kopf und sah über die Mauer. Belle war von der Dunkelheit völlig eingehüllt, so wie am Anfang, als Ashley sie nachts so gesehen hatte.
Nun gab es allerdings den Unterschied, dass sie sich nicht mehr vor ihrer Zimmernachbarin füchtete, eher machte sie sich Sorgen um ihre große Schwester, zu der Belle unwiderruflich geworden war.
Sie sah auch Colin Blicke zu ihr hinüberwerfen und fragte sich, ob da zwischen den Beiden vielleicht irgendetwas lief, von dem sie noch nichts mitbekommen hatte.
Nun ja, vielleicht waren sie einfach auch nur Freunde und Ashleys Phantasie ging wieder einmal mit ihr durch.
Die drei schrillen Pfiffe waren auch für sie nicht zu überhören. Verwirrt wandte sie den Blick von Belles Schattengestalt ab und sah in die Richtung, aus der die Pfiffe erklungen waren.
Warum hatte Tyler gepfiffen?
Sie sah die Anderen in seine Richtung gehen und richtete sich auf.
War die Schneeballschlacht etwa schon vorbei?
Sie sah fragend zu Colin, der jedoch bereits neben Belle kniete.
Auch sie bewegte sich in ihre Richtung und sank neben den Beiden in den Schnee.
Ihre Wangen waren von der Kälte und der Aufregung gerötet.
Sie nahm Colins Hilfe dankbar an und shcaffte es sogar ein kleines Lächeln auf ihre Lippen zu zaubern. Allerdings zitterten ihre Hände ein wenig und sie strich sich mit einer Hand fahrig durch das Gesicht. Ihre Augen waren immernoch tiefschwarz und wirkten wohl bedrohlich, wenn man nicht daran gewöhnt war.
Sie wand den Kopf zu Ashley und nickte mit einem kleinen beruhigenden Lächeln.
"Klar, Kleines. Ich geh gleich heiß duschen und dann bin ich wieder ganz die Alte."
Nachdem ich die Schmerztabletten genommen hab.
Sie strich sich die losen Strähnen aus dem Gesicht und hielt sich immernoch an Colin fest, wobei nur er bemerken dürfte wie wenig Kraft in dem Griff steckte und wie dringend sie den Halt brauchte. Aber es ging nicht an, dass alle mitbekamen wie anstrengend es wirklich für sie gewesen war, derlei große Massen an Schatten so gezielt zusammenzuhalten.
Ashley warf Colin einen zweideutigen Blick zu, der soviel heißen mochte, wie: naja, ich weiß ja nicht oder vielleicht geht es ihr ja wirklich besser.
Auf der anderen Seite kannte sie Belle nun langsam gut genug, dass sie wusste, dass ihre Zimmernachbarin immer alles herunterspielte.
Keine Schwäche zeigen...
"Soll ich dir Kuchen und heiße Schokolade ins Zimmer bringen? Oder kommst du nach der Dusche dann runter zur Party?"
"Schon okay. Ich werd runter kommen, sobald das heiße Wasser die Eisklumpen in meinem Blut wieder geschmolzen hat."
Sie lächelte ein wenig schief und trat ein bisschen von einem Fuß auf den anderen um die Blutzirkulation in den Beinen anzukurbeln, in denen sich ein unangenehmes Prickeln breitgemacht hatte. Es war eben net ganz einfach in einer unbequemen Haltung zu knien.
mit einem lächeln beobachtet er das geschehen und hat ein auge darauf... als die pfiffe tönen nickt er nur langsam und überlegt für einen moment ob er zu belle geht oder sich zu chui und ihrem kombatanten gesellt. da belle aber schon umlagert wird wandert er zu den beiden andren rüber und sieht so zu ihnen hinab.
Chui kann ihr Glück zuerst gar nicht fassen, dann gibt sie sich nur umso mehr Mühe, ihn am Boden zu halten und sich zugleich seinen Händen zu entwinden, wenn er sie wegschieben will. Kein leichtes Unterfangen, beileibe nicht, aber sie ist sehr beweglich und konzentriert sich nur auf ihr Ziel.
Wie lange sie das nun schafft, weiß sie nicht zu sagen, aber dann ertönen plötzlich Pfiffe und sie schaut auf. Während des ersten Teils von Tys Rede bleibt sie, wo sie ist (denn vermutlich hört auch Kurt auf zu kämpfen), dann schaut sie zu ihrem Gegner hinunter und erinnert sich, dass sie doch mal von ihm runtergehen könnte. "Eh.. Entschuldigung." sagt sie und steht auf, um ihm eine Hand entgegenzustrecken falls er ihre Hilfe in Anspruch nehmen will.
Na immerhin... sie haben gewonnen, und sie kann von sich behaupten, dass sie einen der Lehrer lange genug beschäftigt hat, dass die anderen die Festung stürmen konnten. Karls Annäherung bemerkt sie schon am knirschenden Schnee, bei seiner Frage dreht sie sich zu ihm um. "Ich glaub schon... oder?" antwortet sie (halb) und sieht Kurt fragend an. Das wär ein Wermutstropfen, wenn Mr. Wagner sich verletzt haben sollte oder sowas Ähnliches.