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Dieses Thema hat 23 Antworten
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 Inverness-Area
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Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

04.06.2006 00:14
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
[18.12 Mittag - 19.12. späte Nacht] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Gebäude.

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

04.06.2006 00:23
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
Blut- und tränenüberströmt war der Junge aus dem Gebäude geflohen. Seine Flügel hatten sich ausgebreitet und mit einem gewaltigen Kraftaufwand hatte er sich in die Lüfte erhoben, das merkte er auch jetzt noch. Aber es war ihm egal. Seine Hände schmerzten, obwohl er nichts sah, doch auch das war nebensächlich. Er war verstoßen worden von denen, die ihm am ähnlichsten waren. Er würde nicht wieder zurückgehen, davon war Ragnar fest entschlossen. Blindlings war er drauf los geflogen, ohne auf die Richrung zu achten. Er flog gegen den Wind, was ihm einerseits eine Menge Auftrieb verschaffte, ihm aber andererseits das Fliegen in diese Richtung erschwerte. Nach einiger Zeit gab er es auf und ließ sich auf einer verschneiten Lichtung nieder, die er um ein Haar verfehlt hätte, wäre da nicht eine Böe gewesen, die ihn davor bewahrte. Er rannte noch ein Stück in den Wald, lehnte sich dann erschöpft und außer Atem an einen Baum. Müde sank er auf den Boden, schloß mit den Schwingen den kalten Körper ein. Endlich war es ruhig, doch in seinem Kopf tobten die Gedanken, Vorwürfe weiter und verursachten ein starkes dumpfes Pochen in seinen Schläfen ...

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

04.06.2006 00:33
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
Sie war gelaufen, gelaufen, gelaufen... die dumpfe Betäubung wollte nicht weichen und sie hatte keine Tränen um diese dumpfe Betäubung wegzuspülen. Irgenwie war sie auch noch mal in der Schule gewesen und wollte eigentlich... ja was wollte sie dort eigentlich? Im Nachhinein war sie sich ihrer Erinnerung gar nicht mehr sooo sicher. Sie hatte den Kuchen, der übrig geblieben war in den Kühlschrank stellen wollen... aber da war die Kleine gekommen.. und dann war der Schulleiter aufgetaucht... und dann war sie gegangen...

Keinen Hunger, keinen Durst, keine Müdigkeit und kein Gefühl... so war sie durch die Stadt gelaufen und dann raus, in Richtung Wald und Einsamkeit und Ruhe.

Sie stolperte mehrmals, ihre Stiefel waren nicht für einen Waldspatziergang geschaffen, aber sie ging einfach weiter..., Schnee rieselte von den Bäumen, wenn sie die Äste streifte und abgestorbene Äste knackten unter ihren Füßen.

In der Stille des Waldes musste es ich anhören wie ein Sturm, als sie da so durchmarschierte.

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

04.06.2006 00:41
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
Langsam hob er den blutverschmierten Kopf. Schritte. Doch bewegte er sich nicht. Seine Flügel, die Körper umschloßen, hatten ein Kleid aus Schnee und Eis angelegt, sodass er wie ein zugeschneiter Fels mitten im Wald aussehen musste. Der Flug hatte ihn unglaublich angestrengt. Seine Augen schloßen sich langsam, und er döste in einem unruhigen Schlaf, der wohl alles andere als erholsam war.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

04.06.2006 00:45
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
Und so stolperte Eleanora Fraser mitten in der Nacht über einen leblosen Engel, der da Felsen spielte.

Mit einem spitzen Schrei flog sie der Länge nach in den Schnee und blieb erstmal liegen.

Dann kam ein deftiger Fluch aus ihrem Mund und sie rappelte sich auf um sich dieses Hinderniss mal anzuschauen, dem sie die Schneelandung verdankte.

"Eleanora, du spinnst.. mitten in der Nacht im Wald."murmelte sie leise zu sich selbst.
Und dann saß sie einfach nur da, ihr fehlte der Antrieb aufzustehen und weiter zu laufen. Sie war einfach nur in ihrer Betäubung gefangen und starrte auf ihr Stolperhindernis.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

04.06.2006 00:56
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
Als sich der Felsen bewegte, erschrak sie und musste erstmal den Kopf schütteln um klar zu sehen.

Mit dem Erkennen kam auch die Erinnerung an die Küche und sie zischte erbost zurück "das gleiche kann ich dich fragen oder?" aber sie blieb einfach im Schnee sitzen.

Trotzdem sie gab ihm dann doch eine Antwort.
"Ich bin gelaufen und hier gelandet.. und was machst du hier, außer Felsen spielen?"

Dann drehte sie die Haare zum Zopf und steckte sie wieder unter ihre Pelzmütze, die bei der Schneelandung vom Kopf gerutscht war.
Und trotzdem allem gab sie sich Mühe, deutlich zu sprechen und langsam, was ihr irgendwie nicht sonderlich schwer fiel im Moment.

Alles kam ihr so unwirklich vor, wie in einem Traum. Ihr Bruder war tot und sie saß mitten in der Nacht im Wald und sprach mit einem Schüler, der eigentlich im Bett sein sollte.

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

04.06.2006 11:59
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
"Ich habe einen Grund, hier zu sein. Geh weiter."

Der weiße Mutant drehte sich um und stapfte durch den Schnee. Weg von der Menschenfrau, die so tat, als sei nichts gewesen. Der Schmerz in seinen Händen raubte ihm fast das Bewusstsein. Blutrote Adern zogen sich seinen Unterarm entlang, die Infektion breitete sich aus.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

04.06.2006 14:39
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
"gut, dann lass mal hören. Soviel Höflichkeit solltest du zumindest aufbringen, auch wenn wir beide scheinbar nicht den besten Start hatten. Was ist geschehen?"

Abwartend betrachtete sie ihn, er schien zornig zu sein und ein leicht aufbrausendes Wesen hatte er scheinbar auch.

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

04.06.2006 20:11
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
"Du ... du bist ja verrückt." murmelte er. Irgendetwas geschah mit seinen Händen, sie waren zu Epizentren des Schmerz mutiert.
Er starrte sie an, konnte aber nichts erkennen - er sah weder Rot noch irgendeine andere warme Farbe sehen.

"Du ... warst doch ... dabei ... mich ... angesehen ..."

Seine Flügel breiteten sich wieder aus, er schlug müde mit ihnen und versuchte irgendwie, in die Luft aufzusteigen. Er wollte nicht hier bleiben, nicht bei ihr, dumme Fragen beantworten, auf die sie die Antwort doch wusste. Er schaffte nicht mehr als ein Paar Zentimeter, dann sackte er zu Boden und auf die Knie. Die roten Adern zogen sich nun seinen Oberarm wie im Zeitraffertempo entlang. Irgendwie schien sich die Entzündung schneller auszubreiten als es bei einem normalen Menschen der Fall gewesen wäre.

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

04.06.2006 20:28
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
Sie fluchte Gotteslästerlich und erkannte erst jetzt, was sich da abspielte. In Windeseile war sie auf den Füßen und rannte zu ihm rüber um sich seine Arme anszuschauen.

"Das sieht schlimm aus Junge. Wir müssen sofort zurück in die Schule. Ich bin kein Arzt aber das sieht nach ner Infektion aus, und sie wandert sehr schnell. Himmel, wo sind wir nur?"

Ein wenig ratlos schaut sie sich um, sie hatte völlig die Orientierung verloren als sie losgelaufen war.

"Du weißt nicht zufällig, in welcher richtung die Schule liegt?"

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

04.06.2006 20:42
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
"Weg ... geh ... weg ..."

Seine Augenlider schloßen und öffneten sich in schnellem Wechsel, und in den offenen Phasen sah er auf seine Hände. Was tat da so weh? Da war doch nichts, nur kleine Risse ... kleine Risse ... er blutete doch nicht etwa? Nein nein, das ging nicht ... er hatte noch nie geblutet ...

"Hau ... ab ..."

Er wollte nicht zurück, er hatte doch gesehen, wie sie ihn angesehen hatten, wie Formulierungen benutzten, um ihn klar zu machen, wie sehr er sich von den anderen unterschied ...

EleanoraFraser Offline

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Beiträge: 554

04.06.2006 20:49
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
"Weißt du was Kleiner, du gehst mir tierisch auf den Zeiger. Ich will dir helfen, sonst würde ich dich hier im Schnee krepieren lassen und mich überhaupt nicht drum kümmern, was mit dir ist. Und wenn du mal von deinem Trip runter kommst, dass dir jeder was schlechtes will und überlegst, dann kommst du vllt. selbst drauf."

Ihr war der Geduldsfaden gerissen und sie sprach die Fakten aus, wie sie waren. Ihr eigenes Leid trat in den Hintergrund. Ob das gut oder schlecht war, das würde sich zeigen müssen.

"ich weiß nicht, ob das normal ist, dass eine Infektion so schnell steigt, aber es sieht schlimm aus, und wenn ich dich ansehe dann hast du Schmerzen. Also hör auf zu meckern und lass uns schnell überlegen, wie wir zurück in die Schule kommen."

Sie schaute über die Bäume ob sie irgendwo den Wiederschein von Inverness sah, da hätten sie einen Anhaltspunkt, auf den sie zulaufen konnten. Ihr Auto stand noch in der Stadt und so waren sie dann im Handumdrehen in der Schule.

Ragnar Kohonnen Offline

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04.06.2006 21:03
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
"Ihr ... seht mich an ... wie ein Tier ... vorhin ... Küche ... Falkenmädchen ... weinen ..."

Seine Worte wurden immer unzusammenhängender, er hatte kaum die Hälfte von dem verstanden, was sie gesagt hatte. Ihm ging es schlecht, wirklich schlecht, und er konnte sich nicht einmal ansatzweise an den Weg erinnern, da er in einem dichten Schneesturm geflogen war.

"Gegenwind ... geflogen ... weiß nicht ... wo ..."

Er nickte in die Richtung, in der er Lichter sah. Er konnte zwar die Hälfte des Farbsprektrums nicht erkennen, aber die andere Hälfte umso besser, und selbst in geschwächtem Zustand konnte er die unterschiedlichen Schneeschichten auf mehrere hundert Meter genau erkennen.

EleanoraFraser Offline

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04.06.2006 21:10
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
"Du spinnst, du hast ne Meise, du bist nicht dicht im Kopf..." Ele fluchte aus vollem Hals.
Du bist kein Tier, du bist wunderschön, wenn du fliegst, wußtest du das? Nein? ich bin mit dir geflogen, schon vergessen?"

Sie hatte die Richtung gesehen, wo die Lichter lagen und wo er hingesehen hatte. Gut, das würde ne Plackerei werden, aber sie konnte den Jungen hier nicht liegen lassen.

"Also los Kleiner, marschieren wir los, in der Stadt steht mein Auto, bis dahin müssen wir kommen und ich verspreche dir, wir kommen bis dahin"

Sie stand auf und legte sich vorsichtig seinen Arm über ihre Schultern und umfasste ihn in der Taille um ihn hochzuziehen.

"beiß die Zähne zusammen Ragnar, wir müssen los, sonst erfrierst du mir hier und das werd ich zum Teufel nicht zulassen"

Ragnar Kohonnen Offline

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Beiträge: 161

04.06.2006 21:19
[18.12 - 19.12.] Wildnis, mehrere Kilometer entfernt vom Institute Antworten
Gewiss würde Ragnar nicht erfrieren, aber woher sollte sie das wissen? Seine Arme waren unbrauchbar, vollkommen. Deswegen stemmte er sich mit den Flügeln hoch, die ihm die Möglichkeit gaben, sich auszubalancieren. Sie hatten wahrscheinlich mehr Kraft als der ganze Körper zusammen. Er torkelte neben Eleanora her, schaffte es aber nicht aus eigener Kraft. Ständig murmelte er belanglose Wörter, alle auf Schwedisch.

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