Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Eleanora erhob sich und holte vom Schreibtisch das Fax von Jean um es Deon zu geben.
Interner Telefonleitungen sei Dank, hatte die gute Eleanora nach ihrer Rückkehr eine kurze Erklärung auf dem Stapel des Eingangsbereiches ihres Faxgerätes liegen. Jean hatte eine kurze Einschätzung über den Zustand des Jungen Ragnar zusammengestellt und den Vermerk gemacht, dass er einige Tage außer Gefecht sein würde.
"Leider weiß ich noch nihct viel mehr, da ich die Frau Doktor noch nicht erwischt habe."
"Ohje, klingt ja nicht gerade prickelnd. Hoffentlich kommt er bald wieder auf die Beine, er scheint irgendwie ein typischer Einzelgänger zusein. Harte Schale, weicher Kern - eben noch jung, naiv und leichtsinnig und bloß keine Hilfe angenehmen."
Er zuckte etwas mit den Schultern. Ja der Knabe war wirklich irgendwie komisch, aber vielleicht wird es ja in der Schule noch, wenn er mehr Kontakt zu den Schülern und Lehrern hat.
"Und es war alles etwas durcheinander, der Junge hatte nicht den besten Einstieg. Schon die Umstände, unter denen er bei uns eintraf, dann die Geschwister, die weiter gezogen sind. Das er misstrauisch ist, ist sicher normal. Ich hoffe, er kommt bald wieder auf die Füße."
Wehe, wenn nicht. Der Junge war schwer genug gewesen, also sollte er sich gefälligst wieder auf die Füße stellen, damit die Schlepperei nicht umsonst war. Aber sie wollte ihn noch besuchen und sich selbst überzeugen, dass alles in Ordnung war.
"Ja er hatte durchaus keinen einfachen Start aber hey, er ist hier gut aufgehoben, schließlich bist du da und die anderen. Ich glaube schon das er eine soziale Ader besitzt, er muss nur aus sich heraus kommen."
Und er fand die Mutation des Engels schon sehr interessant. So etwas gab es nur sehr sehr selten, besonders weil er wirklich vollkommen - weiß war. Er lehnte sich zurück, nahm einen Schluck vom Kaffee und lächelte.
"naja ganz so einfach scheint das nicht zu sein. Zusätzlich zu seinem Aussehen hab ich den Eindruck, er senkt die Temperatur um sich herum und da ist es mit sozialen Kontakten schwer. Und wenn ich mir die Zustände in Schweden so anschaue plus dem Brief, den uns seine Geschwister geschickt haben, dürfte der Junge jede Menge Probleme haben, sich zu öffnen. Aber ich werd ihn mal besuchen. Schon um ihm zu sagen, dass alles ein Missverständnis war."
Sie trank den Tee aus und lehnte sich zurück. Fast wie wohlfühlen und entspannen, aber eigentlich war sie ja zum arbeiten hier und welch Wunder, bislang weder Telefon noch Schulleitung noch Schüler, die Hilfe brauchten. Auch mal schön.
"Du besuchst ihn, das klingt sehr schön. Die Idee find ich gut, bestell ihm einmal Grüße von mir.."
Er grinste etwas spitzbübig und jugendlich, als er sich regte und sacht in die Tasse mit dem Kaffee schaute, sinnierend das dunkle Gesöff betrachtend, dann blickte er wieder schmunzelnd zu ihr. Dann klopfte er mit den Fingerknochen auf den Tisch.
"Oh... eigentlich nehmen wir hier unseren Kopf dazu und klopfen drauf. Von wegen Holzkopf..aber ich glaube, dass hat sich aus dem ursprünglichen entwickelt. Also, du musst auf deinen Kopf klopfen, dass bringt dann wirklich Glück."
Sie räumte ihr Geschirr zusammen und naschte noch fix eine Scheibe Käse.
Nun blinzelte er irgendwie wirklich fragend und schaute sie wahnsinnig unglaubig an, auch eine Braue hob sich dann spitz, die Gesichtskonturen des Mannes hatten wirklich den Irrglauben gefressen. Dann erhob er sich langsam, streckte sich und meinte schmunzelnd.
"Ich muss mich ja nochmal für das schöne Frühstück bedanken, aber ich denke es wird Zeit für mich, will dich ja nicht von der Arbeit abhalten."
"Geholfen. Hm, klingt auf jedenfall so gut. Hoffentlich geht es nur Berg auf."
Grinsend, als er sich streckte, zu ihr schauend und die blauen Augen funkelten einen Moment ein wenig amüsiert, allerdings war nicht erkennbar, wieso oder weswegen.
"Ich werde mich einmal auf die Spur machen, mal schauen was ich so erledigen lässt heute. Hoffe du hast nicht soviel Stress."