Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Er erhob sich langsam, begab sich zu ihr und legte die Arme um die schlanke Frau, zog sie ruhig an sich. Die eine Hand lag warm an ihrem Rücken, die andere glitt beruhigend ins Haar und er raunte nur leise...ein warmes und sanftes...[i]Scccch...[/i].
"Ich habe schon viel in meinem Leben gesehen und auch schon einen Verlust hinnehmen müssen. Das Leben zeichnete mich, es zeigt mir Alles, was ich wissen muss."
Sprach er ruhig, sehr leise, ohne Trauer, ohne Wut, Hass, Angst - er war sehr ruhig, mitfühlend und sanft drückte er ihre bestimmt warme Stirn an seine Brust.
Beruhigend strich er mit seiner warmen Hand über ihren Rücken, sanfte Kreise, sanfte Formen. Auch die Hand im Nacken führte geschmeidide weiche warme Formen aus. Seine Finger glitten durch das Haar, so als wäre es Butter, so komisch es klang.
Nachdem sie endlich los gelassen hatte, schaute er sanft zu ihr herab, mit einem warmen Lächeln. "Das ist absolut nicht schlimm, trocknet ja wieder oder man kann es waschen." Es war schon gut gewesen, dass sie sich etwas ausgweint hat, dadurch fiel ihr doch einiges von der Seele. Vielleicht wird es einige Tage weiter gehen und an einigen Tagen denkt man zurück, aber das Leben geht weiter.
Das hatte er auch schmerzhaft lernen müssen, nur bei ihm war die Belastung noch zugroß, ach was solls - Es sind die Starken im Leben, die unter Tränen lachen, ihr eigenes Leid verbergen, um andere glücklich zumachen. Und wahrscheinlich, dachte er an diesen Leitsatz.
Sie räusperte sich und lächelte, auch wenn das Lächeln noch nicht ihre früheren Qualitäten hatte, es war ein Anfang.
"Danke." wofür sie sich nun bedankte sagte sie nicht.
Und sie wollte sich eigentlich auch noch nicht aus dieser tröstlichen Umarmung lösen aber sie musste wohl.
Doch sie genoss es einfach weiter, Stärke und Trost zu bekommen von diesem ihr eigentlich noch fremden und doch irgendwie vertrauten Mann.
Sacht runzelte Deon seine Nase, als er auf sie herab blickte. Doch, er war recht groß, aber absolut nicht dumm im Kopf. War ja manchmal so ein Vorurteil. Er blickte sie einfach nachdenklich an, lächelte und nickte sehr sacht.
"Nichts zudanken Eleanora."
Er versuchte es einfach mal mit dem "Du", warum wusste er allerdings nicht, vielleicht einfach mal versuchen ihr ein Gefühl von Vertrauen zugeben. Er löste sich sanft von ihr, strich mit einer Fingerkuppel kurz über ihre kühle nasse Wange und lächelte. Dann begab er sich zur Sitzecke, ließ sich nieder und schnappte sich seine Tasse Kaffe.
Sie folgte ihm und und setzte sich ebenfalls wieder.
Er hatte Recht, es musste weiter gehen und nun würde sie sich auch mit ihrer Familie besser unterhalten können. Bislang war sie allem ausgewichen, was Brian betraf.
Und siehe da, nun stellte sich auch der Hunger wieder ein. Ihr angebissenes Brötchen wurde seiner ursprünglichen Verwendung wieder zugeführt und auch das Ei ging den Weg alles Irdischen.
"Morgen wollte ich schwimmen fahren, möchtest du mitkommen?" sie übernahm das Du und wagte sich gleich mal noch einen Schritt in die Persönliche Sphäre vor.
Ja das war zu mindestens ein Anfang. Deon musste diese schmerzliche Erfahrung auch machen, nur - war er eben anders, er versuchte es leider wirklich zulösen. Zwar hatte er mal nach Seattle telefoniert und sich erkundigt, dennoch bekam er nur schlechte Nachrichten mit geteilt.
"Und wann möchtest du schwimmen fahren?" Also so gesehen, würde er gerne mitkommen, er war schon lange nicht mehr schwimmen, besonders dieser harte Winter machte ihm etwas zuschaffen. Er schnitt sich ebenfalls noch ein Brötchen auf, belegte es mit Käse und bis herzhaft herein.
"Richtig gut eingerichtet? Nicht nur ein großes Becken?"
Fragte er ruhig, dennoch mit einem Lächeln, als er sich umblickte. Die andere Brötchenhälfte belegte er noch mit Salami, nahm dann auch einen Schluck von seinem Kaffee und schaute sie aufmerksam an.
"Klingt auf jedenfall sehr viel versprechend. Doch ich komme gerne mit, bin zu mindestens gespannt wie die Atmosphäre ist, also das Umfeld.."
Er grinste, als er einen Schluck von seinem Kaffee nahm und kurz über das große Frühstück schaute, ja sie haben durchaus sehr gut gefrühstückt. Er lehnte sich etwas zurück, schaute sie dabei blinzelnd an - ob es ihr jetzt besser gingen, nachdem er die Wahrheit so hart sagte, bzw.. welcher Wahrheit, einfach nur die Tatsachen präsentierte?
Und ja, sie fühlte sich besser, ein bischen zumindest. Der Anfang war gemacht, obwohl sicher noch einige Zeit vergehen würde, aber sie war auf dem Weg.
"mal sehen ob Mr Knight etwas wegen dem Kratzer auf meinem Auto unternehmen konnte. Hoffentlich ist das Tor nicht schlimm beschädigt."
So richtig konnte sie sich an die Fahrt an sich gar nicht erinnern, nur das Geräusch des Zusammenstoßes mit dem Tor, dass hatte sie noch gut in Erinnerung.
"Ich bin um 20.00 Uhr sicherlich hier, keine Panik, mir liegt Pünktlichkeit im Blut."
Zwinkerte er, nahm noch einmal die Kanne mit dem Kaffee und füllte seine Tasse auf. Dazu noch einen Schuss Milch und er fühlte sich richtig wohl. Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, es gab nichts Besseres!
"Ja, einen sehr tiefen und langen Kratzer, der sich über die gesamte Fahrerseite zieht. Als ich aus dem Krankenhaus raus bin, wußte ich eigentlich nicht wohin, und bin einfach nur gelaufen und gelaufen und gelaufen.."
Sie erzählte die Geschichte mit Ragnar und wie sie ihn gefunden hatte, wie krank er war und das sie ihn zurück geschleppt hatte um dann zur Schule zu fahren.
"Nun, leider hab ich die Kurve nicht mehr richtig genommen und nun ziert dieser Kratzer mein Auto."