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  • Thema von Temperance im Forum Institut-Area
    Das der Einzug nun wirklich langsam von statten gegangn war, konnte man in der Tat nicht sagen. Sah man mal den Fakten ins Gesicht, hatten die fleissigen Arbeiter(Ameisen) immerhin schon in wenigen Wochen aus einem grün überwuchertem Shack ein wieder ansehnliches Häuschen gezaubert. So ansehnlich, dass es bereits beyogen war. Wie die Arbeiten am Haus, war auch der Einzug mit sovielen Helfern und Helfeshelfern in einer wahren Rekordzeit über die Bühne gegangen.

    Ja, das Institut hatte einen neuen Nachbar - allerdings wusste die Nachbarin noch nichts von ihrem Glück lärmende Kinder gleich um die Ecke wohnen zu haben und dass, wo sie eigentlich nur eines hier suchte: Ruhe, ach ja, und Erholung!
    Eine Weinflasche für Liam in der einen Hand, Blumen für die unbekannte Mutter und Mützchen für die beiden Kinder (je weniger Nachbarn man hatte, desto besser wolte man sich doch mit ihnen verstehen) stand Tempe vor dem Tor und blickte die Einfahrt hinab.

    Ein kleines Haus mit meiner Familie. So oder ähnlich hatte Liam es doch formuliert, bevor er sie eingelade hatte. War das bitte seine Auffassung von KLEINEM Haus? Wo war der Junge aufgewachsen, wenn er das als klein bezeichnete? In was für eine verschobene Welt?

    Noch immer mehr dem pariser Winter, als dem schottischen angepasst, war ihr Klingeln am Tor ein wenig übereifrig ausgefallen. Aber man sollte es ihr nachsehen, sie fror sich hier gerade wer weiss was ab.
  • 15.10.05 Neue Nachbarn?Datum12.05.1970 07:00
    Thema von Temperance im Forum Inverness-Area
    Schottland, besonders in den Highlands, war zweifellos für seine grünen Hügel bekannt. Vielleicht sollte man den ein oder anderen aus dem Boden geschossenen Hügel aber einmal genauer unter die Lupe nehmen und erkunden, ob man unter der ganzen Faune nicht noch etwas anderes entdeckte. Hügel schossen ja nun mal schliesslich nicht wie Pilze aus dem Boden.
    Das alte Landhaus war schon vor Ewigkeiten in Vergessenheit geraten, als die letzten Besitzer es verlassen hatten. Und da niemand den Pflanzen Einhalt geboten hatte, hatten sie sich eben einfach den Platz genommen sich um das Gemäuer zu ranken, wie die alten Geschichten über das Haus, die längst verklungen waren.

    Es war irgendwann im frühen September, dass der Dornröschenschlaf des zugewucherten Shacks das erste Mal unbemerkt unterbrochen worden war. Nicht mehr, als ein 15 minütiger Besuch, von zwei in grauen Anzügen gekleideten Herren. Nicht halb so besonderes, wie die gelben Warnjacken, die Anfang Oktober vereinzelt in der Nähe der Landstrasse gesichtet wurden Und schliesslich war die zum Leben erwachte Baustelle, einen guten Steinwurf vom Institut entfernt, nicht mehr zu leugnen. Bauarbeiter und Landschaftsarchitekten arbeiteten scheinbar nur so um die Wette, um das Gebäude noch vor Einbruch des Winters wohnlich zu machen.

    Was konnte man nach ein paar Tagen Arbeit schon besonderes erwarten? Nach der ersten Sichtung der Fotos hatte man noch nicht sagen können, ob nun eine Bruchbude oder aber ein Goldstück unter dem Grün versteckt war. Die Fotos hatten keinen Schluss zugelassen und die Neugierde war einfach zu gross gewesen. Der Anruf war über so viele Leute gelaufen, dass Temperance sich nicht sicher sein konnte, wie genau ihr Vorarbeiter hier die Sache beschrieben hatte. Neugierde und Unsicherheit darüber waren die Hauptauslöser gewesen einen langverdienten Wochenendtrip zu bestreiten. Bruchbude, das waren die Worte des Arbeiters gewesen. Ein gutes Stück arbeit, bis es wohnlich, aber eben noch echtes Handwerk; so in der Art hatte ihr Makler es ausrichten lassen.
    Nun, da sie vor dem endlich vom Grün befreiten Haus stand, war eines für sie klar: Es war ein ungehobener Schatz. Sie kannte dieses Haus. Aus ihren Träumen.
    Willkommen zu Hause, Temperance!
  • Temperance de ColignyDatum12.05.1970 05:04
    Thema von Temperance im Forum Sonstige
    Vollständiger Name: Temperance Octavia de Coligny
    Spitzname: Tempe
    Codename: -

    Mutation: Hypnose, Mimikry (ausschliesslich auf die Augen beschränkt)

    Alter: 26
    Geburtstag: 3.8.1979
    Geburtsort: Glasgow
    Beruf: Psychologin (Ph.D.)

    Haarfarbe: blond, blond-braun
    Augenfarbe: sehr helles blau

    Geschichte:

    Monday, Monday, …



    Meine Mutter pflegte zu sagen, das sei einfach mein Tag. An einem Montag hatten sich meine Eltern kennengelernt, an einem Montag geheiratet. Mien Vater erfuhr montagsmorgens dem ins Haus stehendem Nachwuchs.
    Überrascht hat es wohl niemanden mehr, dass ich an einem Montag geboren wurde. Mein erster Schritt, erster Schultag, erster Urlaub, erstes Geschwisterchen, …

    Monday, Monday,
    So good to me…



    30.12.1987, 8 Uhr: Olivier ist jetzt da. Das hat ja auch lange genug gedauert. Meine Freundin Vanessa hat schon behauptet er kommt gar nicht mehr aus Mamans Bauch. Papa sagt, er hat nur so lange gewartet, bis er auch ein Montagskind ist, so wie ich.
    Ich darf heute mit Papa auf die Arbeit, weil Granny erst morgen zu uns kommen kann, wegen dem Schnee. Und Mama ist ja noch im Krankenhaus und zur Schule muss ich auch nicht.
    Ich wollte schon lange mal mit Papan auf die Arbeit - er ist nämlich Geheimagent, sagt Vanessa. Allerdings glaube ich das nicht. Nur weil mein Papa nicht so viel über die Arbeit erzählt, wie ihrer (Mama sagt Monsieur Simon is das grösste Klatschweib der Stadt), muss er ja nicht was Besonderes sein. Papa sagt jedenfalls immer, dass er nichts besonderes macht.
    Nach der Arbeit fahren wir noch im Krankenhaus vorbei und bringen Mama und Olivier Blumen und vielleicht Schokolade. Wenn ich in Papas Büro einen Stift finde, kann ich vielleicht noch ein Bild

    Monday, Monday,
    Sometimes it just turns out that way…



    30.12.1987, 19 Uhr: Meinen Tagebucheintrag habe ich vorhin nicht mehr fertig bekommen und dann war dort dieser Junge mit seinen seltsamen Augen, der mich vom malen abgehalten hat. Nicht, dass er mir die Stifte weggenommen hätte, eigentlich hat er eher… garnichts gemacht.
    Er war auch mit seinem Vater zur Arbeit gekommen. Ich hab ihn gefragt, ob er vielleicht auch ein Geschwisterchen bekommen hat… Aber man muss ihm wohl erstmal das Reden beibringen. Oder vielleicht ist er ja taub gewesen?
    Während Papan sich mit seinem Vater (oder war es doch sein Opa?) unterhalten hat, hab ich wirklich versucht mich mit ihm anzufreunden, aber er war einfach zu komisch. (Nicht, dass Jungen nicht sowieso immer komisch sind!) Und seine blauen Augen haben mich ganz seekrank gemacht, ehrlich. Papan hat nur gelacht, als ich ihm das zugeflüstert habe. Der Vater des anderen Jungen hat zwar auch gelacht, aber gesagt, dass ich wohl ziemlich viel Phantasie hätte, das sollte mein Vater im Auge behalten…

    Monday, Monday,
    Can’t trust that day...



    Ein weiterer Montag, einige Jahre später sollte diese Liedstrophen Wahrheit werden lassen. In letzter Zeit waren so viele Dinge passiert, die Tempe mit ihren jungen Jahren nicht vollständig nachvollziehen konnte, aber am wenigsten war ihr die plötzliche Distanz ihres Vaters schlüssig. Bisher waren sie eigentlich, neben Vater und Tochter, auch immer die besten Freunde gewesen (Fussballspielen mit Dad, Karatestunden, Wochenendklettertouren. Tempe musste eben - mit Freude - den Jungen ersetzen, da Olivier nur einmal krank war und das war IMMER!), aber nun war alles anders. Zuerst waren seine Blicke einfach nur besorgt gewesen, dann wurden sie kühler und mit jedem kommenden Tag verlor Tempe an Kontakt zu ihm, obwohl noch immer unter einem Dach lebend, zusammen spielend, essend, lachend. Es war nicht mehr das Gleiche.
    Warum? Hatte sie etwas falsch gemacht? Sie konnten doch sonst über alles Reden, warum schwieg er diesmal?

    Der silberne Mercedes fuhr um 13 Uhr vor dem Haus der Familie vor, wenige Minuten nachdem ihre Mutter mit Olivier spazieren gegangen war. Fast so, als hätte der Fahrer eben jenen Moment abgewartet.
    Falsch, er hatte tatsächlich jeden Moment abgepasst und auch Tempes Vater hatte nicht ohne Grund am Fenster gestanden, die Hände ineinander gefaltet und die Stirn voller Falten.
    Er hatte nie so alt ausgesehen, wie an diesem Tag.
    “Temperance”, und er nannte sie nie bei ihrem vollen Namen, “komm. Hier ist deine Jacke.” Sie frage nicht nach dem Warum, denn tief in ihrem Magen hatte sich bereits alles eiskalt in einer dunklen Vorahnung zusammen gezogen.
    Ein hupen, riss Vater und Tochter auseinander. Noch nie war sie auf Reise ohne ihre Eltern gegangen, aber der Umstand, dass ihr Vater vor Schluchzen am ganzen Körper zitterte, machte Tempe klar, dass dies keine einfache Reise sein würde.
    “Erinnerst du dich noch an meinen Chef? Mit dem Sohn in deinem Alter?” Auch nach Jahren, in denen darüber nie ein Wort verloren wurde, sprang Tempe die Szene im Büro ihres Vaters wieder sehr lebendig ins Gedächtnis. Das Ziehen im Magen wurde schlimmer, als sie auf den Wagen zutrat. Als die Hand ihres Vaters sich von ihrer löste, wurde es gar zu einem stechenden Schmerz, der sie taumeln liess. “Er hat Geburtstag und wollte ein paar Kinder über das Wochenende einladen mit ihm zu feiern.” Das Leder der Sitze war genauso eiskalt, wie sich Tempes Inneres anfühlte. “Pass auf dich auf, mein Engel. Ich komme dich Montag abholen.”

    Er sagte nicht, welchen Montag…
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