Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Das der Einzug nun wirklich langsam von statten gegangn war, konnte man in der Tat nicht sagen. Sah man mal den Fakten ins Gesicht, hatten die fleissigen Arbeiter(Ameisen) immerhin schon in wenigen Wochen aus einem grün überwuchertem Shack ein wieder ansehnliches Häuschen gezaubert. So ansehnlich, dass es bereits beyogen war. Wie die Arbeiten am Haus, war auch der Einzug mit sovielen Helfern und Helfeshelfern in einer wahren Rekordzeit über die Bühne gegangen.
Ja, das Institut hatte einen neuen Nachbar - allerdings wusste die Nachbarin noch nichts von ihrem Glück lärmende Kinder gleich um die Ecke wohnen zu haben und dass, wo sie eigentlich nur eines hier suchte: Ruhe, ach ja, und Erholung!
Eine Weinflasche für Liam in der einen Hand, Blumen für die unbekannte Mutter und Mützchen für die beiden Kinder (je weniger Nachbarn man hatte, desto besser wolte man sich doch mit ihnen verstehen) stand Tempe vor dem Tor und blickte die Einfahrt hinab.
Ein kleines Haus mit meiner Familie. So oder ähnlich hatte Liam es doch formuliert, bevor er sie eingelade hatte. War das bitte seine Auffassung von KLEINEM Haus? Wo war der Junge aufgewachsen, wenn er das als klein bezeichnete? In was für eine verschobene Welt?
Noch immer mehr dem pariser Winter, als dem schottischen angepasst, war ihr Klingeln am Tor ein wenig übereifrig ausgefallen. Aber man sollte es ihr nachsehen, sie fror sich hier gerade wer weiss was ab.
Welcher bescheuerte Vollhonk von einem Depp klingelte sich hier einen ab, während hier Unterricht gehalten wurde? Ein Glück, dass er diesen nicht hielt, aber das änderte nichts an der Tatsache, dass er sich nun wirklich und wahrhaftig hatte erheben müssen und bei seinem Morgenswhiskey eh….Kaffee gestört wurde.
Irgendwas murmelte er vor sich hin als er die Treppe hinunter stürmte. WO war eigentlich ELE wenn man sie mal brauchte? Jetzt musste er auch wirklich die Tür aufmachen und wenn das der Postbote war der nur wegen einer bescheuerten Unterschrift hier anschellte, dann wurde er aber mal so richtig sauer. Sauer im Quadrat. Er hatte heute noch nicht gefrühstückt und er mochte die Postboten gern schön blutig.
„WAS?“ bollerte er der Person entgegen und riss die Tür so fest auf, dass man Angst haben musste er zog sie aus den Angeln. Dann hielt er inne als sei er gegen eine unsichtbare Scheibe gelaufen und grinste sie so an, wie nur Logan grinsen konnte. „Hi!“ Und innerlich jubelte er: “Endlich was zu ficken!“
Vielleicht wären andere Menschen in der Tat ein Stück zurück gewichn, insbesondere sagte man dies wohl auch Frauen nach. Tempe war in dieem Verhaltensmuster ihren Geschlechtsgenossinnen um einiges voraus.
Sie war Psychologin.
Sie hatte schon mit so vielen psychisch Kranken zu tun gehabt (und sie würde nicht zwingend behaupten der Grossteil davon sei ihrer/seiner freien Wildbahn beraubt gewesen, da draussen gab es mehr Psychopathen, als einem lieb war), dass sie sich abtrainiert hatte zurückzuwechen.
Nicht, dass man emotionale Reaktionen verlernen konnte, aber Körperbeherrschung half einem Reflexe zu unterbinden.
Logan war, was Tempe nich wissen konnte, allerdings ein Mensch )oder vielmehr Mutant), der trotz ihres äusserlich unbeeindruckten Auftretens wahrlich ihre emotional Reaktion auf sein Auftreten riechen konnte.
Ein weiteres Verhaltensmuster, was wohl einfach ihrem Genre entsprach, war die entstehnde Stille nach seiner Begrüssung. Temperance nahm sich vorerst die nötige Zeit, um Logan von den Haarspitzen bis zu dne Zehen zu mustern. Ihre ungewöhnlich hellblauen Augen, schienen dabei an dem ein oder anderem perönlichem Blickfang hängen zu bleiben.
"Hi." Eine ungewöhnliche Aussprache des 'H' sagte man Franzosen wirklich nicht umsonst nach. "Ich suche Mister McNamara."
Ihr Nachbar hatte beim ersten Treffen zwar was von Frau und Kindern erwähnt, aber die Figur Logans in diesem Spiel wollte ihr noch nicht aufgehen.
Der Butler war er definitiv nicht.
Vielleicht der Gärtner?
Na das war aber mal ein Weibchen nach seinem Geschmack. Sofern er das auf den ersten Blick beurteilen konnte. Wirklich hübsche –tief dekolletierte- Augen und ihr Outfit war auch nicht schlecht, nur leider eindeutig zuviel. Für einen Mann deren letzte horizontale oder auch vertikale Beziehung schon einige Zeit zurück lag, war sie das Salz in der Wunde.
Von seiner Geilheit aber mal abgesehen brauchte er einen Moment bis er erkannte wen er da vor sich stehen hatte. Liam hatte ja gesagt, dass er der neuen Nachbarin einen Besuch abgestattet hatte und er hatte ebenfalls gesagt, dass er ihr nicht vertraute. Logan wusste zwar noch nicht ob er ihr vertraute aber sie bekam definitiv einen „Beine bis zum Himmel-Bonus“.
„Ich bin Logan. Schulleiter! Und Liam ist nicht da!“ Was allerdings nicht hieß, dass sie wieder gehen musste. Er hielt die Tür auf und deutete ihr mit einer Geste an, dass sie hinein kommen könnte. Er würde ihr jetzt zwar keinen Kaffee oder Tee anbieten, aber sie könnte ja trotzdem mit auf sein Zimmer kommen. Hm? Wie wärs?
"Oh" Wie man es schaffte in eine einzige Silbe so viel Akzent zu legen? Man musste eben Französin sein. Nein, so war es wirklich. Sollte sie ihm mal ihre Französischkenntnisse näher unter Beweis stellen? Er sah zumindest so aus, als wenn er das gebrauchen konnte und das sagte sie nicht als Psychologin, sondern als Frau, die merkte wo seine Augen gerade entlang wanderten.
"Schade. Kann ich denn die Sachen für ihn hier lassen?" Immerhin musste sie die ja nicht dauernd mit sich hin und herschleppen.
Schulleiter hatte er gesagt, ja? "Ist das hier ein Internat? Ich wusste gar nicht", dass lärmende Kinder meine Nachbarschaft verpesten würden!
„Ja“ Ja, diese Schule war ein Internat? Ja, er gab die Sachen weiter? Ja, warum hast du dich noch nicht ausgezogen? In dieses Ja konnte man viel hinein interpretieren. Er sah es allerdings nicht ein, dass weiter auszuführen.
„Komm rein. Ich führe dich rum.“ Nur Logan konnte so charmant unhöflich sein und sie gleich duzen. Auch die Sachen konnte sie hier lassen, wenn sie wollte konnte sie sie einfach in den Flur werfen, es würde sich schon einer darum kümmern. Es war ihm schlichtweg egal, so wie er nicht verstehen konnte, dass Liam dieses heiße Gerät wirklich nicht sofort angesprungen hatte. Aber gut, Liam und er waren ja echt unterschiedlicher Meinung und wenn er es recht bedachte, dann war er auch eigentlich noch sauer, dass er einfach so seine Rohey geheiratet hatte.
Andere Männer hätten ihr vermutlich den Arm geboten. Logan packte ihr Handgelenk und zerrte sie mit sich. Ja, so war er halt.
SEHR nett, der Herr. Was hatte er denn bitte für eine Kinderstube gehabt? Amerikaner, wenn es nicht so abwegig wäre würde sie sein schlechtes Benehmen auf die Erziehung in den Staaten zurückführen.
"Vielen Dank." Für dieses spontane Herumgezerre? Natürlich hatte sie Interesse an diesem Gebäude, aber ging die Führung nicht auch ein wenig anders?
"Das Gebäude sieht wirklich imposant aus. Haben sie viele Schüler hier? Es wirkt so riesig." Aber sie konnte sich andererseits nicht bewusst daran erinnern, dass sie Kinder oder Jugendliche hatte herumlaufen sehen.
Im übrigen blieb sie trotz seiner eher direkten (was einige Leute sicher auch als unhöflichen betiteln würden) Art beim Sie. Wenn er sie ungefragt duzen wollte, sollte er das tun.
Ihre Kinderstube war nun einmal anders gewesen.
Ganz anders.