Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
"Wir haben viele Ausflüge unternommen. Es war sehr nett. Die Kinder waren am See...tauchen." Paolo sah ihn eindringlich an ohne eine Miene zu verziehen, kurz ruckte sein Kopf zu Trish, dann zuckten seine Mundwinkel, es hätte ein lächeln sein können.
"Und wann lerne ich deine Freundin endlich kennen?" Paolo angelte wieder nach der Sonnenbrille und setzte sie sich auf die Nase, schob sie mit dem Zeigefinger auf dem Nasenrücken zurecht.
"Charleen?" Autsch, es wirkte ja fast so, als hätte Paolo entweder einen wunden Punkt getroffen oder Michel genau das vor Trish geheim halten wollen.
"Ich denke sie ist bei ihrer Schwester, wie immer." Und nun zuckte das Lächeln kurz in Michels Mundwinkeln. Die Finger ineinander verschränkt bettete er die Hände auf dem Bistrotisch und sah dem jungen Mädchen nun endlich wieder direkt entgegen.
"Von mir aus können wir los."
"Richtig." meinte er schlicht und erhob sich, da sein Blut verpflichtete, bot er Trish den Arm. Dabei hatte er Mühe und Not sein grinsen zu verbergen: Zwei Frauen in einem Bett war der Traum aller Männer und mit Trish hätte er gleich 3 Frauen in seinem Bett.
Ja, er freute sich Charleen und diese Schwester kennenzulernen.
Aufschneider. Michel senkte den Kopf und konnte gar nicht anders, als sein Schmunzeln so vor seinen beiden Gegenüber zu verbergen. Eben seine aufschneiderische Art war es ja schliesslich, die Paolo und Michel zu ihrer jahrelangen Freundschaft verholfen hatten. Gut, Paolo und Michel hatten sich bei diesem ersten Zusammentreffen Michels Freundin wegen ziemlich blau und grün geschlagen - aber das war längst vergangen, alle Blessuren verheilt und vor allem schon wieder viele Freundinnen her.
Sollte Paolo allerdings allen ernstes Pläne hegen Charleen anzufassen, wüsste Michel noch nicht, was er ihm zuerst brechen würde.
Seinen eigenen Gedanken einige Moment nachhängend, klemmte Michel einen losen Geldschein unter die Kaffeetasse und rundete das seltsame Dreiergespann endgültig ab, als er sich ebenfalls eine Sonnenbrille auf die Nase schob.
"Der Bentley wartet draussen." Paolo kannte ihn ja und das Michel gerne sponsored bei Dad - Gott hab ihn seelig oder sowas in der Art - herum lief, verheimlichte er selten.
Paolo würde Michel nun einfach folgen. Viel zu sagen hatte er ohnehin nicht und was Michel und er zu bereden hatten waren nicht für die Ohren einer Frau bestimmt.
Apropos Frauen...sollte er mit Michel eine Wette abschließen wie lang er brauchte um Trish zu knacken? Ganz wie in alten Zeiten.
Michel nahm sich wieder Trishas Gepäck an und hielt zielstrebig, ohne noch unnötig Zeit zu verschwenden auf den Ausgang des Flughafengebäudes zu.
Wie nicht anders von ihm prophezeit, wartete unweit des Ausgangs, in einer Parkbucht bereits der schwarze Bentley auf die Ankömmlinge.
Der Mann, der am Wagen lehtne erweckte eher den Eindruck eines unrasierten Morgenmuffels, als wirklich wie ein Chauffeur, aber Michel schien ihn bereits zu kennen.
Kurz klopfte er ihm auf die Schulter, als er bei ihm angelangt war und wechselte einige Worte auf japanisch mit ihm, zu aller Sicherheit - wofür auch immer er sie brauchte - in Japanisch.
Nachdem die Koffer im Kofferraum verstaut waren und er es Paolo überlassen hatte, Trisha in den Wagen zu helfen, nahm er die Wagenschlüssel an sich und verabschiedete seinen Chauffeur kurzerhand. Sein Baby und es war wirklich schon ein Vertrauensbeweis, dass jemand hatte seinen geliebten Bentley fahren dürfen.