Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Man hatte viel in der Welt gehört über Mutanten, man hatte viel über deren verfolgung gehört, man hatte zuviel über deren vernichtung gehört.
Aber hatte er auch etwas positives gehört - das es dieses Institut gibt.
Mit schweren schritten klangen die Boots auf der Strasse, ewig durch diese Pfützen und kein Auto weit und breit - wer würde denn auch schon bei strömenden regen durch die nacht auf einer strasse fahren die mehr gräben an den seiten zu bieten hat, als ein begrenzungspfahl.
Egal. Er wollte das Institut noch diese Nacht erreichen. Als Schüler wohl kaum, aber mal sehen ob er sich nützlich machen könnte, oder wenigstens das er zuhause hätte wo er unter gleichgesinnten ist.
Er zog die Kutte wieder mehr an dem Schwarzen ledergürtel zusammen, die Kaputze mehr über den Kopf - die schatten verbargen das gesicht, nur die weißen augen stachen aus der dunkelheit hervor, die hände waren in enge lederhandschuhe gesteckt aufdass nichts hinweisen würde aufdass was er ist - nicht auf den ersten blick.
Vielleicht würde doch noch ein Auto in dieser Nacht den weg über diese strasse finden, vielleicht könnte man ihn einige meter mitnehmen - es wäre eine erleichterung des weges. Wenn auch nicht umbedingt lang.
Leise Singend machte er seinen weg weiter, die Melodie drang wenigstens etwas durch den dicken regen an seine ohren, das lied von Breaking Point - one of a kind.
Zwischendurch zündete er sich eine Zigarette an und verdeckte diese sogut es ging mit der hand beim Rauchen.
Regentropfen klatschten an die Fensterscheiben und es war bereits dunkel draußen, so dunkel das sich Rahel Gedanken darüber machte, wie der Fahrer des Taxis überhaupt noch etwas erkennen konnte.
Ein Blick nach draußen, doch sie konnte gar nichts sehen, nur dunkle Schatten. Sie saß auf dem Rücksitz, in der rechten Hand, hielt sie noch immer die Kette, die Samuel ihr zum Abschied gegeben hatte, es schien ihr eine Ewigkeit her zu sein, doch nach einem Blick auf die Uhr merkte sie, das es erst wenige Stunden waren. Eigentlich hätte sie wohl traurig sein müssen, doch zu diesem Gefühl mischte sich die Erleichterung, von allem, was sie kannte fort zu sein, Samuel ausgeschlossen. Geistesabwesend hängte sie sich die Kette um den Hals, immer noch in den Regen schauend dabei.
"HALT STOPP !" Auf ihr Rufen hin trat der Taxifahrer auf die Bremse, das Taxi schlingerte leicht und kam dann zum stehen.
Rahel war sich sicher, jemanden gesehen zu haben und beruhigte damit auch den vor sich hin meckernden Fahrer.
Sie spähte durch die Scheiben und versuchte etwas zu erkennnen.
Er war weiterhin auf der strasse unterwegs bis der Lichtschein sich wie ein messer durch den Regen schnitt, er wand den Kopf langsam und legte den blick auf das Taxi, ein lächeln glitt über die züge - hatte meine gebete erhört? Und da bremste es auch schon, nur gute 15 meter weg - Welch segen.
Er näherte sich dem Taxi und klopte an die Scheibe des taxifahrers, bevor er den blick auf die kleine auf der Rückbank wendete - hatte er gehalten weil er ihn sah, oder hatte er gehalten weil sie ihn gesehen hatte?
Er achtete darauf das die Kaputze die Augen nun ebenfalls verdeckte und er vollends in die schatten gehüllt war.
Er sah den taxifahrer an als dieser die scheibe runterkurbelte.
"Inverness Institut. Das ist mein Ziel. Zahlen kann ich, keine frage. Wie siehts aus? nehmen sie mich mit?"
und sabei glitt sein blick wieder zu der kleinen.
Wohl eher von ihr die antwort erwartend - vielleicht wollte sie auch dahin? Das wäre ja glattweg zu schön um wahrzusein.
Nun hieß es auf die Antwort warten. Er war ohne umschweife zum Punkt gekommen, ein guter Abend war es schließlich nicht, und Hallo sagen kann man besser wenn man nicht vollends im Regen steht.
Man ist der groß.
Rahel merkte wie sie leicht rot wurde. Du bist nur so klein.Sie konnte die lachende Stimme ihres Bruders förmlich hören und stellte sich sein Gesicht dazu vor.
Der Mann sprach mit dem Fahrer, verstehen konnte sie nur das Wort Inverness Institut, der Regen prasselte immer noch sehr laut auf das Wagendach. Also hatte er das gleiche Ziel wie sie. Ob das nun gut oder schlecht war, konnte sie nicht sagen, ihrem Urteilsvermögen traute sie in letzter Zeit kaum noch. Aber es regnete in Strömen und der Mann war sicher schon klitschnaß, das zählte für sie im Moment.
Sie nahm ihren Mut zusammen, sagte dem Fahrer, das es in Ordnung ginge und öffnete dann die hintere Tür.
"Steigen Sie doch ein."
Sie rutschte rüber auf die andere Seite und wartete.
Kleines du hast echt mut - spukte ihm durch den kopf - was wenn ich nun ein Irrer Psycho bin, auf der Suche nach Opfern?
Naivität ist manchmal etwas feines... doch glücklicherweise bin ich ja keiner der auf der suche nach Opfern ist...
er nickte und ließ sich erleichtert neben ihr auf der rückbank nieder und schloss die Tür - etwas lauter als nötig und rückte die Kutte erneut zurecht...
"Da ich nun nicht mehr im Regen stehe, wünsche ich einen angenehmen Abend, und danke, fürs mitnehmen"
Dabei war der blick auf die kleine gerichtet, wie alt mochte die sein? Das war heutzutage so schlecht zu sagen, die 13 jährigen sahen aus wie 20, die 20 jährigen manchmal wie 13.
Egal, er richtet den Blick wieder durch das Fenster hinaus in den Regen.
"Ein Mistwetter, ich bin da schon seid einigen stunden unterwegs..."
Dann sah er wieder zu ihr während der Fahrer wohl längst die Fahrt wieder aufgenommen hatte..
"Ich, darf mich vorstellen? Jeremias Francis"
Man könnte hören das ein lächeln in der stimme liegt
"Und was ist dein Fahrtziel?"
Konversation, vielleicht würde sie drauf eingehen, und auch wenn nicht - was solls, er saß nun trocken...
Rahel saß nun neben dem Mann und riskierte einige schnelle Seitenblicke. Sie schloß sogar einmal kurz die Augen und öffnete sie dann wieder, die unheimliche Gestalt in der Kutte blieb.
Ihr Gesichtsausdruck verdüsterte sich, also doch. Wenn er ebenfalls ins Institut wollte, dann war es wohl tatsächlich ein Ort für Irre, sie mußte schlucken bei dem Gedanken, aber vielleicht bestand noch Hoffnung, ein verirrter Modetrend war immerhin möglich.
Er schien jedenfalls nett zu sein, das war für sie im Moment schon mehr als genug.
"Guten Abend, ich bin Rahel Walker. Freut mich Sie kennenzulernen."
In ihrer Stimme lag ein Hauch von Neugierde, die sie selbst bemerkte und ließ ihr Grinsen, leicht verlegen wirken.
"Ich möchte zum Institut, ich habe schon gehört, wie Sie dem Fahrer sagten, das Sie dort auch hinmöchten. Sind Sie auch Schüler dort ?"
Bislang wußte sie über ihre Schule so gut wie nichts, ihre Eltern hatten ihr versichert, es wäre eine Art Internat, in dem sie es gut haben würde. Abgeschoben war wohl der bessere Ausdruck dafür.
Er lachte leise mit der Dunklen Stimme die er inne Hatte.
"Nein, kein Schüler. Um ehrlich zu sein, weiss ich selbst noch nicht so recht was ich dort tun kann, oder werde. Aber was ich so über die Schule gehört habe, ist sie einfach perfekt. Aber ich denke, das ist besser für weniger augen und ohren geeignet"
Das letzte sprach er leise, mehr zu ihr, hielt sich weiterhin bedeckt.
"Aber auch ich freue mich dich kennenzulernen. Und nochmals, Danke fürs mitnehmen"
wieder dieses lächeln in der Stimme.
Rahel, soso.
Der Fahrer kämpfte sich weiterhin durch den Regen und alsbald wurde auch schon das Institut sichtbar. Jeremias schaute durch die vordere scheibe und ließ dieses bild auf sich wirken und seufzte leise erleichtert.
"Wir scheinen bald da zu sein. Ich hoffe es klappt alles. Und das die anderen Schüler nett zu dir sind."
Er musste grinsen und die weißen zähne durchdrangen die Dunkelheit der Kaputze, sie fragte ja, ob er auch schüler wäre, kombiniert ergab das zusammen mit der tatsache das sie ja sonst wüsste ob er ein neuer war, das sie schülerin erst werden würde.
Wenn sie dann ankommen würden, könnte er ihr beizeit sicherlich auch zeigen, warum diese verdeckung des selbst.
"Ach das mit dem Mitnehmen ist kein Problem, meine Eltern haben das Taxi schon im vorraus bezahlt." Rahels Stimme hatte einen bitteren Unterton.
Sie schaute nach vorne und erblickte ein riesiges Gebäude, es aus wie ein Schloß oder sowas. Auf den ersten Blick ganz nett, nein das stimmte nicht, es sah beeindruckend aus, das mußte sie schon zugeben. Gitter schienen jedenfalls keine vor den Fenstern zu sein, sie schaute noch einmal hin, aber auf einmal konnte sie nicht mal die Fenster mehr richtig erkennen, obwohl sie eben noch hätte schwören können, das alte Mauerwerk genau gesehen zu haben mit seinen Rissen und Kanten und hinter einem Fenster waren Blumen gestanden. Sie schüttelte verwirrt den Kopf, wandte sich dann wieder an Jeremias und wechselte unbewußt zu einer vertraulicheren Anrede.
"Sag mal, du scheinst die Schule zu kennen, warum möchtest du freiwillig dort hin ? Das ist doch eine Schule für Irr.., ich meine psychisch Kranke oder nicht ?"
Sie sah Jeremias an, oder vielmehr sie blickte auf seine schwarze Kapuze.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, hatte sie mal irgendwo gelesen, warum ihr nun gerade dieser Satz einfiel, wußte sie nicht. Sie wußte nur, das sie auf Anraten ihres letzten Therapeuten hier war, der beste, den sie bislang gehabt hatte, sie hatte immer das Gefühl gehabt, er könne ihre Gedanken lesen, obwohl er ihr auch nicht hatte helfen können.
"So? haben sie das? Hm, ich denke, ich verstehe"
war da mitleid in der stimme? Scheint so.
Er lenkte den blick von dem Schloß wieder auf sie.
"Kennen, ist zuviel gesagt, viel gehört, das trifft es eher. Und"
ein leises lachen drang unter der kaputze hervor
"Psychisch kranke, nunja. Ich denke, über all das, unterhalten wir uns besser, wenn wir aus dem Taxi raus sind,hm?"
wieder dieses strahlend weiße lächeln aus dem Dunkeln der Kaputze und der Fahrer würde dann so langsam vor dem Tor anhalten.
"*Wir sind da. Inverness Institut*"
Er nickte und zog unter der Kutte eine Geldbörse hervor und zahlte dem Taxifahrer den angemessen Preis mit sattem trinkgeld bevor er aussteigen würde. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen. .oO(Na, spitze. Jetzt hätte ich auch laufen können)
Er ließ sich nichts anmerken und würde der kleien die Tür öffnen, und ihr sogar beim gepäck helfen. Das Fahrtziel, war erreicht - und, was nun?
((Zu schnell? Kein problem - setz es, wie du magst *zwinker*))
Rahel lächelte zurück, zum ersten Mal seit längerer Zeit erreichte ihr Lächeln auch ihre Augen. Nebenbei registrierte sie, das Jeremias wirklich ein sehr strahlendes Lächeln hatte, aber so langsam wunderte sie bald gar nichts mehr, nicht ahnend, das sich das ändern würde.
Sie stieg aus dem Auto, sagte ein "Dankeschön" zu Jeremias, der ihr die Tür aufhielt und stand nun neben ihm auf dem Vorplatz. Sie war sich nicht sicher, wo sie jetzt hinsollte, wahrscheinlich zum Direktor oder so, aber es war mitten in der Nacht. So stand sie einfach da und blickte dann Jeremias an, er mußte sich ja auch irgendwo anmelden.
((Er war ja schon über den halben weg zum Institut hin - *zwinker*))
Er sah sie an und wartet bis das Taxi sich gedreht hatte, und wieder davon fuhr, dann Atmete er tief durch.
"Also, soweit ich das einschätzen kann, bist du nicht hier weil du 'Irre' bist, sondern wohl eher, weil du was kannst, was, besonderes, nicht wahr?"
Er sah sie schweigend an, er ahnte es einfach nur, denn nach dem was er über dieses Institut gehört hatte, konnte das eigentlich nur der Fall sein, zumindestens hoffte er es.
"Ich bin hier, um unter, gleiche zu kommen, oder eher, ähnliche."
mit diesen worten streifte er die Kaputze vom Kopf und gab den blick auf die Weißen augen, die Weiße haut und die Weißen Haare frei.
Er lächelte und zog die Kaputze wieder auf, und wartet auf ihre Antwort, um dann mit ihr den Weg über den Campus einzuschlagen, und jemand zum Ansprechen zu suchen, zusammen mit ihr, falls sie nicht einfach flüchtete - vor schock.
Rahel sah ebenfalls dem Taxi hinterher, nun saß sie hier fest.
Bei seinen Worten drehte sie sich ein wenig erstaunt zu ihm um.
"Ich kann gar nichts." sagte sie, "Ich..ich höre nur ständig Stimmen, die sonst niemand hört und ich.."
Weiter kam sie nicht, denn sie sah wie er die Kapuze abnahm. Ihre Augen wurden eine Spur größer, stumm blickte sie auf sein fremdartiges Gesicht. Dann schloß sie einfach die Augen. Jetzt war es tatsächlich geschehen, sie hatte auch noch Halluzinationen und wurde komplett verrückt. Oder ob das Nebenwirkungen von ihren letzten Tabletten waren, die sie allerdings seit einer Woche schon nicht mehr nahm.
Einen Schritt ging sie rückwärts und machte dann die Augen wieder auf, doch Jeremias hatte die Kapuze bereits wieder über den Kopf gezogen.
Sie bewegte sich innerlich hart an einer Grenze, das wußte sie, irgendwie schaffte sie es zu sagen:
"Kann ich dich noch mal sehen ?"
Eine blöde Frage, das wußte sie, wahrscheinlich würde er sie jetzt auslachen oder... Ihre Stimme hatte einen leicht flehenden Tonfall. "Bitte."
Er sah sie an, stumm und ein nicken wurde sichtbar.
Doch jetzt machte er eine spur mehr und zog die ganze Kutte über den Körper und hänge diese über seinen Arm.
Er trug ein Schwarzes Tank Top - Ärmellos
Eine Schwarze Jeans
Schwarze Boots
Und er sah sie an, der starke Kontrast.
Die vollends weiße haut, die Hüftlangen weißen Haare, die komplett weißen Augen, und er sah sie wieder an und beim sprechen wurde auch Sichtbar das die Mundhöhle weiß war, die Zunge ebenso.
"So sehe ich nunmal aus, und das du Stimmen hörst, die niemand sonst hört, nunja, du wärst nicht hier, wenn es keine Gabe wäre, oder werden könnte."
Er ließ sich betrachten bevor er die Kutte wieder anlegte um das weiß aus der Nacht zu verbannen - selbst wenn sie keine Mutantin wäre, es war ja nicht so das die anderen Mutanten ihn dafür töten würden, wenn er sich zur schau zeigt vor einem nicht mutanten.
Rahel wußte, sie hätte eigentlich erschrocken sein müssen oder wie sollte man in so einer Situation schon reagieren, doch alles was sie empfand war eine bodenlose Erleichterung. Sie war nicht verrückt. Sie war nicht verrückt.
Eine ganze Weile schaute sie Jeremias an, sah den Unterschied zwischen seinem Körper und seiner Kleidung, fragte sich flüchtig, warum er dies tat.
Dann merkte sie, was sie da eigentlich machte, doch so war es nicht gemeint gewesen und in ihren Augen stand noch immer Erleichterung. Einen Moment lang schaute sie dann auf den Boden, mal wieder zu schüchtern, das zu tun, was sie wollte, doch dann überwand sie sich.
Langsam ging sie auf Jeremias zu, umarmte ihn kurz, legte für einen winzigen Moment ihren Kopf an seinen Umhang und flüsterte ein leises "Danke."
Dann trat sie wieder zurück und schaute an dem Gebäude empor.
"Wo sollen wir denn jetzt hin? "
Die weißen Augen wurden umso größer als er die Arme des Kleinen Dingens um sich spürte und löste sich leicht von ihr.
"schon gut"
brachte er hervor bevor der die Kleidung wieder vollends richtet und ebenfalls an dem gebäude empor sah.
"Hm. Ich schätze, wir werden erstmal zum Haupteingang müssen, und hoffen das die Tür offen ist, oder halt solange Klopfen bis uns jemand aufmacht, und darauf hoffen jemanden zu erwischen, der Hier was zu sagen hat, falls wir nicht schon unlängst bemerkt worden sind. Was vielleicht garnicht so übel wäre."
Ja, es würde ihn töten irgendwann, ja, es war eine schlechte angewohnheit, und dennoch entzündete er die Zigarette - selbtgedreht, starker tabak - und achtet darauf keinen Rauch zu dem Mädchen zu pusten bevor er dann langsam den Weg richtung haupteingang einschlagen würde.
Nochmal wartend, ob sie vielleicht eine andere Idee haben würde, oder ob schon jemand auf dem weg zu ihnen war......