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Dieses Thema hat 62 Antworten
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 Am Loch
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Storm Offline

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Beiträge: 1.584

17.04.2005 18:58
Traurige Klänge Antworten
Das Ro wieder Herr ihrer Gaben wurde, konnte man nicht zwingend behaupten. Sehr wohl wurde sie sich aber ihrer Situation und der um sie herum bewusst.
Hektisch rappelte sie sich auf und ihre weiss schimmernden Augen vermochten nun sogar deutlich im Abend gesehen zu werden.
"Ins Haus. Logan, bring sie weg." Die Hand vor den Mund gepresst, die Augen geschlossen blieb Ro hingegen zurück.
In den Nachthimmel, der zeitweise taghell von Blitzen erleuchtet ist, scheint vorerst noch keine Ruhe einzukehren.

Colum Offline

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Beiträge: 201

18.04.2005 12:43
Traurige Klänge Antworten
Colums Blick ist weit..weit entrückt als er Chui weiter an sich gepresst hielt und mit großen und festen Schritten auf das Haus zu eilte.

So hätte das hier alles nicht ablaufen sollen, niemals. Das Institut sollte Zuflucht sein und keine Angst machen. Colum war traurig und genauso verzweifelt.

Er musste inne halten, Chui absetzen und tief durchatmen. Verlegen drehte er sich zur Seite, schlug die Hände vors Gesicht.

Er gehörte nicht zu den Männern die sagten: "Männer weinen nicht." Er weinte oft und viel, aber vor Chui nun so offensichtlich zu weinen war ihm unangenehm aber aus Gründen die er sich nicht erklären konnte, konnte er sich nicht zusammen reissen.

Leise und verzweifelt schluchzte er mit bebenden Schultern.

Chui Offline

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Beiträge: 936

18.04.2005 18:01
Traurige Klänge Antworten
Es ist ein mehr als merkwürdiges Gefühl... sie kann sich nicht erinnern, wann sie das letztemal getragen wurde, muß gewesen sein als sie noch ein Kleinkind war, nur noch dunkel erahnen, dass es den Menschen nie so recht leicht gefallen ist und sie auch so bald wie möglich damit aufgehört haben. Ganz anders als hier und jetzt. Colum scheint zwar etwas abwesend, aber ihm macht es nichts aus, sie so nahe bei sich zu haben. Er wärmt sie und bringt sie in Sicherheit. Erst vor zwei Tagen hat sie das erstemal richtig mit ihm einige Worte gewechselt, aber sie mag ihn immer mehr.. wäre das verwunderlich?

Sie ist immer noch keine Empathin, aber sie spürt dennoch, wie furchtbar er sich fühlt. Sie kennt Depressionen, immer wieder sind sie wie eine schwarze Flut über ihr zusammengeschlagen, haben sie tief unter sich begraben, hinter einem unerreichbar scheinenden Ereignishorizont. Am schlimmsten war es nach der Sache mit Charly... es schmerzt sie immer noch, daran zu denken. Darum ist ihr Mitgefühl umso stärker, als sie jetzt die Anzeichen in Colums Gesicht deutet. Sie stellt sich hin als er sie absetzt und ist kaum überrascht, als er die Hände vor's Gesicht schlägt.

Kurz steht sie da, schaut zu ihm auf und hüllt sich enger in den Plaid... sie spürt die Kälte wieder mehr, aber das spielt keine Rolle, ist unwichtig. Sie vergißt alles was sie sonst so sehr hemmt, vergißt Schülerin und Lehrer, angemessen oder nicht, er ist so traurig und er darf nicht darin versinken... sie will es nicht. Er hat sich abgewandt aber sie geht mit leisen Schritten um ihn herum, um sich vorne an ihn zu schmiegen und ihre schlanken Arme um ihn zu legen. "Es wird bestimmt alles gut... Logan bringt Norman zu Dr. Grey und Liam Rohey... sie werden alle wieder gesund. Und du... bist nicht allein. Bitte sei nicht traurig..." Sie spricht wieder leise, aber diesmal nicht aus Verlegenheit.

Colum Offline

Besucher


Beiträge: 201

18.04.2005 18:31
Traurige Klänge Antworten
Es ist nicht richtig, dass er als Lehrer sich bei einer Schülerin ausweint, es entbehrt jeder Logik und alles was er über Pädagogik weiss, aber so sehr er sich auch zusammen nehmen will (was ihn in dem Bruchteil einer Sekunde auch gelingt) schlägt die Trauer mitten ins Gesicht.

Es kommt soviel zusammen und sein normaler Menschenverstand sagt ihm auch, dass hier sowieso irgendwas nicht stimmt. Rohey...Norman..nein, er konnte nicht mehr weiter darüber nachdenken.

Als hätte er Angst Chui einfach zu zerbrechen, lehnt er seinen Kopf gegen ihre Schulter und ergibt sich einen weiteren Moment seiner Trauer und weint sich hemmungslos an ihrer Schulter aus und alles woran er denken kann ist an seine Mutter.

Chui Offline

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Beiträge: 936

18.04.2005 19:35
Traurige Klänge Antworten
Mit Logik hat Chui sowieso gerade nicht viel am Hut, und wer weiß ob das nicht pädagogisch oder auf andere Weise für sie ein wertvoller Moment ist... sie denkt nicht darüber nach. Sie weiß nur dass jemand den sie mag Hilfe braucht. Und die will sie ihm geben, wenn sie kann. Darum kuschelt sie sich, schmal wie sie ist, an ihn, hält ihn in den Armen als wäre er das Kind und nicht umgekehrt, streichelt ihm mit einer Hand beruhigend über den Kopf und läßt ihn sich ausweinen. "Es wird wieder gut... alles wird wieder gut... du bist nicht allein..." flüstert sie ihm dabei zu, wobei es weniger auf die Worte als auf die sanfte Stimme ankommen mag.

Colum Offline

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Beiträge: 201

19.04.2005 16:05
Traurige Klänge Antworten
Und wie er ihre Hilfe gebraucht hatte, das Gesicht an ihrer Schulter vergraben hatte er sich nach allen Regeln der Kunst ausgeweint. Es dauerte eine Weile bis er glaubte sich wieder soweit unter Kontrolle zu haben, dass er es mit ihr wagen könnte ins Haus zu gehen. Nach und nach waren die markerschütternden Schluchzer einfach verebbt.

Als er sie einen handbreit von sich schob um sie ansehen zu können wirkte sein Gesicht hager und eingefallen und durch die Tränen wirkte sein Blick noch verschwommener als sonst.

Er wusste nicht recht was er sagen sollte, schlang ihr jedoch erneut das Plaid um die Schultern und deutete stumm auf das Haus. Sie sollten nun wirklich reingehen.

Auf der Schwelle der Tür, drückte er ihr einen dankbaren aber ungeschickten Kuss auf die Wange. Es war ja noch lang nicht alles vorbei.


tbc: na dann mal endlich ab ins Haus

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

19.04.2005 16:18
Traurige Klänge Antworten
Er sagte nichts. Nicht, weil er nicht irgendetwas hätte sagen können, sondern weil er glaubte, dass es nichts zu sagen gab, das die Situation angemessen beschrieben hätte. Aber darüber hinaus wusste er auch überhaupt nicht, was genau vorgefallen war. Er wusste nur: Raguel war tot und irgendetwas war an diesem See passiert, dessen Ausmaß sich noch niemand vorstellen konnte.

Also trat er einfach nur zu Ororo und folgte ihrem Blick in den nächtlichen Himmel. Kein schöner Nachthimmel, vielmehr noch immer bedrohlich.

Chui Offline

Besucher


Beiträge: 936

19.04.2005 19:27
Traurige Klänge Antworten
Chui bleibt stehen solange es dauert, streicht ihm über den Kopf und flüstert beruhigende Belanglosigkeiten. Kälte ist unwichtig geworden, sie versucht sie zu verdrängen, was relativ gut klappt. Sie spürt seinen bebenden Körper, die Tränen an ihrer Halsbeuge und die Wärme. Erst als er sich beruhigt hat und sich von ihr löst, verstummt sie auch und und zieht ihre Hände zurück, um seinem Blick zu begegnen.

Es mag immer noch schwer zu erkennen sein, aber sie versucht, eine aufmunternde Art von Mitgefühl auszudrücken, gemischt mit der Sorge die sie überhaupt erst veranlaßt hat, sich als Schulter zum Ausweinen anzubieten. Sie kommt ja auf den Gedanken, ihm jetzt noch die Tränen wegzuwischen... aber alles traut sie sich dann doch noch nicht. Stattdessen senkt sie ein wenig verlegen den Blick, als er das Plaid zurechtrückt und nickt, als er auf ihr Ziel deutet, um mitzugehen. Unwillkürlich tastet ihre Hand nach der seinen, und wer hier wem Halt gibt, ist auch ihr nicht ganz klar.

Der Kuß bringt sie beinahe dazu, noch vor der Türschwelle zu stolpern. Damit hat sie wirklich nicht gerechnet, und sie starrt ihn an, während ihre Wangen im Licht irgendwie zu glänzen anfangen. Ihre Art des Rotwerdens, diesmal besser erkennbar. Dann folgt sie ihm ins Innere, plötzlich in einer merkwürdigen Hochstimmung, die sehr viel mit Colum und seiner Nähe zu tun hat... wer weiß, was daraus noch wird.

~tbc: ab ins Haus

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

20.04.2005 07:47
Traurige Klänge Antworten
Ro strich sich hastig die Haare hinters Ohr, als sie die Bewegung unmittelbar hinter sich wahrnahm - jedoch nur, um sie gleich darauf wieder vor ihr Gesicht zu streichen. Genau genommen hatte im Institut niemand das Recht ihre Tränen zu sehen. Nicht einmal mehr Jean und Logan. Sie konnte selbst nicht erklären, woher ihre so düsteren Gedanken stammten, aber vielleicht war es einfach einmal an der Zeit Gott und die Welt zu verfluchen?
Ein kurzes Blick zurück, auf Kassanders Schuhspitzen, reichte aus, um ihn zu erkennen - aber vielleicht hatte sie unlängst vorher schon gewusst, dass er es ist.
"Geh ins Haus, Kassander." Weil es hier zu gefährlich war - und weil es nichts zu sagen gab, absolut nichts, was ihr Verhalten entschuldigen würde.

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

20.04.2005 19:33
Traurige Klänge Antworten
Geh ins Haus, Kassander? Das hatte sie nicht wirklich gesagt, oder? Er verschränkte die Arme und nickte langsam.

"Ja, das werde ich... und du wirst mitgehen."

Noch immer sah er geradeaus, während er neben ihr stand, wobei sein Blick geradewegs dem See galt, dessen Wasser an schäumendes Meer erinnerte und nicht an ein ruhiges Loch. Sie glaubte doch nicht ernsthaft, dass er sie hier allein ließ. So gut musste sie ihn mittlerweile kennen.

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

20.04.2005 21:16
Traurige Klänge Antworten
Dann hol dir ein Zelt! Denn sie dachte gar nicht daran herein zu gehen. Hier draussen konnte wenigstens niemandem bei ihrer seltsamen Laune was wiederfahren - wie falsch sie mit der Vermutung doch lag, war ihr glücklicherweise noch nicht bewusst.
"Ich kann nicht, Kassander." Sie fror erbärmlich und sie hätte, um ehrlich zu sein, nichts lieber getan, als sich jetzt mit einer Decke ins Bett zu kuschelnd. Aber ihr Inneres bestand grade aus einem Wechselbad an Gefühlen und so lange sie die nicht unter Kontrolle hatte... Wie zur Bestätigung zuckte über dem Loch ein gleissender Blitz auf und tauchte die düstere Umgebung in ein schauriges Licht.
"Kassander, es ist wirklich besser, wenn du jetzt reingehst."

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

20.04.2005 21:23
Traurige Klänge Antworten
Kassander war leider genauso stur wie Ororo und so zogen sich lediglich seine Brauen zusammen.

"Wir könnten in den Dangerroom." Das war ohnehin die beste Idee, die er im Moment hatte. Dort konnte sie sich noch viel besser abreagieren. Letztlich zog er seine Jacke aus und legte sie ihr um.

"Komm jetzt endlich, Ro. Bevor nochmal et..." Wusste sie es überhaupt schon? Möglicherweise nicht.

"Es ist wirklich wichtig, dass du jetzt mitkommst", weiterhin beharrlich.

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

20.04.2005 21:27
Traurige Klänge Antworten
Glaubte er denn etwa, dass sie nicht alle beisammen hatte?
Natürlich wäre der Dangerroom eine gute Idee, aber momentan konnte sie von aussen noch nicht herein, da die Startrampe noch immer im Umbau war.
Seine Worte liessen sie allerdings deutlich die Nase kraus ziehen. "Was ist los?" Und ihre Stimme klang beinahe zu alamiert und sorgenvoll, als dass sie nicht etwas ahnen würde - oder lag es nur an ihren Gefühlsschwankungen?

Kassander Offline

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Beiträge: 1.650

20.04.2005 21:42
Traurige Klänge Antworten
Er antwortete ihr nicht, sondern überlegte, wie er sie an allen anderen vorbeischleusen konnte, ohne dass sie deren trübe Gesichter sah. Scheinbar hatte er ihre Gedanken erraten, denn er sagte: "Wir könnten über die Veranda ins Haus und dann zu einer der Speedröhren. Du könntest Logan Bescheid sagen, dass er uns öffnet. Ro, bitte... du kannst nicht hierbleiben." Und in den letzten Worten schwang seine Sorge mit.

Storm Offline

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Beiträge: 1.584

20.04.2005 21:50
Traurige Klänge Antworten
"Sind alle drinnen? An der Veranda ist eine Speedröhre." Allerdings musste er nicht erwarten, dass er nun einem verdammt giftigen Blick von ihr entging, der durch ihre weissen Augen wahrlich unheimlich wirkte. Wenn sie eins hasste, dann wenn man ihr etwas verschwieg - sie mochte ja manchmal in mancherlei Beziehung wirklich mehr als naiv sein, aber was ihren Job anging - und hier auf diesem Gelände war überall 'Job' - konnte sie wirklich mehr als sensibel sein. Manchmal grenzte es tatsächlich an Empathie oder Telepathie bei ihr.

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