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nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Der Zug hielt mit quitschenden Rädern und wäre es eine Dampflok gewesen, dann würde der Zug bestimmt vom Rauch umhüllt. Aber dies ist kein kitschiger Film und auch keine antike Dampflok.
Marinja stieg an ihrem Ziel aus und sah sich auf dem Bahnsteig um. Sie war scheinbar doch nicht die Einzigste, die hier her wollte, da sich der Bahnsteig füllte und alles dem Ausgang zu strömte. Marinja reihte sich einfach ein, sie war etwas nervös, denn sie mochte einfach nicht so viele Menschen auf einmal. In ihrer Nähe könnte man bemerken, dass es etwas wärmer geworden ist, aber niemanden schien es aufzufallen.
Im Bahnhof selbst suchte Marinja die Schließfächer auf, verstaute ihren schweren Rucksack und verließ den Bahnhof. Auf dem Vorplatz sah sie sich erst mal um. In der Nähe entdeckte sie einen Stadtplan, den sie sich etwas genauer ansah und überlegte dann, was sie als erstes in der Stadt ansehen wollte. Am Abend wollte sie dann zurückkommen und ihren Rucksack abholen. In der Zwischenzeit hatte sie also genug Zeit, sich einen geeigneten Schlafplatz zu suchen und diese Stadt zu erkunden.
Ihr Magen knurrte und sie beschloss erst mal zu Frühstücken. Marinja kaufte sich an einem Kiosk einen eigenen Stadtplan und ging dann in die nächste Bäckerei um sich etwas zu essen zu kaufen. Wieder draußen schlenderte sie scheinbar ziellos durch die Straßen.
Gelöschtes Mitglied
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22.04.2005 15:25
#2[4.8.] Inverness - Bahnhof und Umgebung - vormittags
Patrick war ebenfalls frisch angekommen. Auch er verstaute als erstes seine Sachen im Schliessfach, dann tastete er seine Taschen nach dem Brief seiner Mutter ab. ~Mal wieder eine neue Schule, was solls... Auch die haben mich irgendwann satt... aber wo zum Geier ist dieser....~
Wieder und wieder kramte und suchte er, aber der Brief wollt einfach nicht zum Vorschein kommen.
"Super... jetzt darf ich meien Erzeuger auch noch anrufen.Scheisse, das fängt ja toll an....!"
Grummelnd sah er sich nach dem nächsten Münztelefon um, denn sein Handy hatten sie ihm weggenommen. Natürlich waren die am Bahnhof alle besetzt oder kaputt, wie immer.
Er steckte die Hände in die Hosentaschen und sah die Strassen entlang.
Marinja verließ die belebten Straßen von Inverness und spazierte langsam in Richtung Ruine. Diese Idee hatte sie scheinbar nicht alleine gehabt, denn einige Touristen liefen vor ihr her und unterhielten sich lautstark in einer Sprache, die Marinja nicht verstand. Deswegen verließ sie schnell die befestigte Straße und lief querfeldein.
Etwas abseits der Ruine kam sie wieder aus dem Wald heraus und hatte einen tollen Blick auf diese. Sie sah wie die Touristen über die umgefallenen Mauern kletterten und wünschte sich insgeheim, dass sie sich das Genick brechen würden. Aber ihre Wünsche gingen selten in Erfüllung.
Marinja wollte sich ins Gras setzen, leider war dieses noch zu nass, also suchte sie eine trockene Sitzgelegenheit und fand einen kleinen Felsen, wo sie bequem drauf klettern und sich dann hinsetzen konnte, außerdem war der Blick auf die Ruine immer noch gegeben. Sie holte aus ihrer Umhängetasche, die sie immer dabei hat und auch selten aus der Hand gibt (man kann ja nie wissen ...), einen Zeichenblock und einen Kohlestift und fing an die Ruine zu malen.
Patrick war schon immer der Ansicht dass der Mensch ein herdentier ist, also ging er grummelnd der grössten gruppe hinterher die er finden konnte. Immerhin liefen die auf eine uralte Ruine zu, ohne die lauten quackenden Touris wäre die bestimmt noch schöner gewesen. Er sah Marinja die sich etwas absonderte und zögerte nicht lange. Auch sie sah angenervt von den Touris aus und vielleicht kannte sie sich sogar aus , na und wenn nicht kam immerhin vielleicht ein nettes Gespräch zustande.
Als er in ihre Nähe kam, räusperte er sich um sie nicht zu erschrecken. Nebenbei versuchte er einen Blick auf ihren Block zu werfen.
Marinja erschrak trotzdem, denn wer denkt denn schon, dass plötzlich hier oben jemand auftaucht.
Sie blickt auf und sieht den Fremden etwas überrascht aber noch freundlich und fragend an, findet dann doch noch ihre Stimme wieder und grüßt: "Hi!" mehr hält sie für den Anfang nicht für nötig.
Ihren Zeichenblock hat sie offen auf ihren Knien liegen, sie denkt, sie zeichnet ganz gut und bräuchte das auch nicht zu verstecken.
Gelöschtes Mitglied
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28.04.2005 13:13
#7[4.8.] Inverness - Bahnhof und Umgebung - vormittags
Patrick lächelte Marinja entschuldigend an, er wollte sie wirklich nicht erschrecken.
"Hi,.." Er linste auf Ihr Bild "Wow... du bist gut. Ähm, sag mal kennst du dich hier aus?"
Was sollte es, besser mit der Tür ins Haus fallen und irgendwie aus dem Dilemma kommen.
Mit einer hand strich er sich die Haare zurück, diesmal keine kokette Geste , wie sonst bei ihm manchmal üblich, sonderne eine sehr einfache die wirklich nur dazu diente die Haare hinters Ohr zu schieben.
Marinja wirft schnell einen flüchtigen Blick auf ihre Zeichnung: "Ach das, das sind nur Skizzen", lässt dann den Blick umherschweifen.
"Nein, tut mir leid, ich bin erst heute mit dem Zug hier angekommen und war auf der Suche nach einem geeigneten Platz zum übernachten, als ich diese Ruine entdeckte". Sie sah dabei wieder zu Patrick "Aber, ich hab einen Stadtplan und einen Reiseführer, vielleicht kann der ja weiterhelfen?" Und schon kramte sie in ihrer Tasche. "Suchst du was bestimmtes?"
Gelöschtes Mitglied
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28.04.2005 13:48
#9[4.8.] Inverness - Bahnhof und Umgebung - vormittags
Patrick ging neben Marinja in die Hocke.
"Ja, einen Münztelefon und eine Schule. Ich wurde von Irland hierher versetzt. Aber ich habe den zettel verlegt auf dem der Name der Schule steht."
Er sah das Mädchen von der Seite an und lächelte wieder etwas
"Entschuldige und meine Manieren hab ich daheim gelassen. Patrick Mc Aleese!" Damit reichte er ihr die Hand
Marinja sah von ihrer Tasche auf und unterbrach die Suche, sah Patrick an, und die dargebotene Hand, ergriff diese und drückte sie leicht, lächelte Patrick an: "Freut mich, mein Name ist Marinja, Marinja Tomej" Ließ dann die Hand wieder los und suchte weiter in der Tasche.
"Münztelefone? Gibts die noch? Am Bahnhof müssten doch welche sein, wenn überhaupt. Hier gibt es bestimmt viele Schulen, aber der Unterricht hat doch noch gar nicht angefangen, oder?" Dieser Urlaub hat ihr Zeitgefühl völlig durcheinander gebracht.
Sie schlug dann den Reiseführer auf, den sie mittlerweile aus den unendlichen Tiefen ihrer Tasche gezogen hatte und blättert darin rum.
"Scheinbar scheint es, dass es hier keine sehenswürdigen Schulen gibt, sie werden nicht aufgeführt, aber über Telefone steht was drin ... ja, am Bahnhof sind welche ... und wohl am Einkaufscenter, und bei der Post. Die Adressen stehen zwar dabei, aber wie du da hinkommst, weiß ich nicht ... Aber wozu gibt es den Stadtpläne?"
Gelöschtes Mitglied
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28.04.2005 14:32
#11[4.8.] Inverness - Bahnhof und Umgebung - vormittags
Patrick lächelte Marinja wieder an."Marinja , ein schöner Name"
Er sah kurz über ihre Schulter mit in den Reiseführer
"Die Telefone am Bahnhof waren entweder kaputt oder besetzt und mit ellenlangen Schlangen davor und das Schuljahr beginnt grade wiedermal...leider. Du gehst nicht mehr zur Schule?"
"Eigentlich schon ... aber ich bin von der Schule geflogen", warum sie es ihm erzählt, weiß sie selber nicht, aber sie war noch nie gut im Lügen, bei ihrer Mutter hatte es ja auch nie geklappt und sie hat gelernt, dass sie mit der Wahrheit weiterkommt, auch wenn ein dummer, sturer Schuldirektor ihre Wahrheit für eine Lüge gehalten hatte, man kann es eben nicht jedem recht machen.
"Da du ja offensichtlich nicht von hier kommst ... woher kommst du?" Auch wenn sie selten bis nie lügt, das Thema ist ihr unangenehm und deswegen versucht sie schnell es zu wechseln.
Gelöschtes Mitglied
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28.04.2005 14:57
#13[4.8.] Inverness - Bahnhof und Umgebung - vormittags
Patrick ist und bleibt ein feinfühliger Mensch und da er merkt dass marinja dass Thema unangenehm ist, geht er sofort auf ihren Themawechsel ein.
"Ich bin geborener Ire.. und du?Woher kommst du?Marinja ist nicht schottisch und dann bräuchtest du den Reiseführer wohlauch kaum..!"
Er schmunzelte sie an. ~Boah, Paddy du labberst einen Stuss, was ist nur mit dir los..?~
"Hört man gar nicht, dass du Ire bist. Ich komm aus Kanada, aus der Provins Alberta, um genauer zu sein, ein paar Kilometer nördlich von Calgary. Der Ort ist so klein, dass man ihn auf keiner Karte finden wird. Ich wollte die Welt sehen, bevor ich in diesem Kaff versauere, vielleicht find ich ja irgendwas, wo ich bleiben möchte. Bis jetzt hat es mir aber noch nicht wirklich so gefallen, dass ich sagte: 'Mensch, hier will ich nie mehr weg' ... Leider, denn ich will nicht mehr zurück, aber ich hab kaum noch Geld und wie es ausschaut, muss ich mir hier wohl einen Job suchen, damit ich noch heimfliegen kann."
Normalerweise ist sie nicht so gesprächig, aber sie ist jetzt schon Wochen unterwegs und traf selten auf andere Menschen. Auch wenn sie die Einsamkeit gesucht hat, es war schön sich wieder mit jemanden zu unterhalten, sogar mit jemanden, der scheinbar das selbe Alter hatte.
Gelöschtes Mitglied
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28.04.2005 15:28
#15[4.8.] Inverness - Bahnhof und Umgebung - vormittags
"Ich musste auch hart dran arbeiten.... meiner Mutter war der irische Akzent immer peinlich.Weiß der geier warum!"
Patrick sah sich marinja grübelnd an.
"Was hälst du davon wenn ich dich zum essen einlade? Ich habe noch Geld und ehrlich gesagt knurrt mir der magen und ddabei überlegen wir dann was wir machen... wegen deiner und whl auch meiner etwas merkwürdigen Lage!"
Ja, er war junge aber er war auch guterzogen und konnte sogar charmant sein. Ausserdem war marinja ja nun wirklich eine echte Augenweide.