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auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Fast hätte Cait den Termin verpennt, an dem sie für Dr.Grey zeitweise einspringen sollte.
Es war so schön ruhig am See gewesen.
Sie hatte sich mit Tyler unterhalten und irgendwie ging die Zeit viel zu schnell herum, da war es auch schon fünf.
In Windeseile hatte sie sich wieder Top und Hose über den bikini gezogen und war den Weg zurück gespurtet.
Sie erreichte das ihr bekannte Krankenzimmer ca. sieben Minuten zu spät.
Dabei wa es noch nicht einmal sicher, ob sie Hilfsschwester werden sollte, da heute morgen und heute Nachmittag niemand im Büro der Schulleitung anzutreffen war. Diese Mrs. Munroe war schwerer zu erwischen als sie sich vorgestellt hatte.
Sie trat in die Krankenstation.
"Sorry, ich...hab mich festgeplappert am See...ich ..."
Mit wem redete sie da eigentlich, niemand war im Zimmer. Vielleicht im Büro?
"Jemand da? Dr. Grey?"
Vielleicht war Dr. Grey auch längst bei dieser Einsatz- Besprechung mit den anderen...ihr wurde mulmig, als sie wieder daran dachte.
Wie beim Militär.
Um sich die Zeit etwas zu vertreiben, öffnete sie ihren LapTop und ließ ihn hochfahren.
Sie hatte ihn bereits hier am Schreibtisch des Büros platziert, als sie in die Besprechung von Jean und diesem schmächtigen Jungen herein geplatzt war.
Klaus? Kurt...Karl? ihr Namensgedächtnis war nicht das beste.
Sie beschlos sich ihre eigenen kleinen Akten anzulegen und ihren Freak-League Ordner zu erweitern...nebenbei dudelte Musik aus den Speakern.
Nach einer Weile überlegte sie, einen Blick in die Akten zu werfen...besonders ihre interessierte sie, sofern schon eine existierte.
Aber Cait verwarf die Idee wieder...
Vielleicht sollte sie mal ausprobiere, sich zu verwandeln...sie hatte es noch nie von sich aus versucht...warum auch, sie mochte ihre Echsengestalt ja nicht wirklich.
Aber hier...alleine und ungestört.
Ihr Blick gng zur Tür. Abschließen konnte sie nicht, wenn ein Notfall kam, mussten alle Türen offen sein.
Nervös drehte sich der Kugelschreiber in ihrer Hand...
David Bowie sang gerade aus den Lautsprechern von "Changes"...
Sie schloss die Augen und versuchte sich zu konzentrieren...nur auf was?
Aggression? Angst?
Oder einfach der Wille die Haut zu ändern...
Sie rollte mit dem Drehstuhl etwas vom Schreibtisch weg...
Sollte sie ihre Kleidung schonen?
Vielleicht war das alle eine dumme Idee...
Ein leichtes Kribbeln kroch ihrem linken Oberarm hoch...
ein unangenehmes, aber bekanntes Kribbeln...hunderte kleiner, feingliedriger Schuppen ersetzten die bronzene Haut der Hawaiianerin...
Instinktiv griff sie mit der rechten Hand diort hin...nur um es zu fühlen...
Wenn die Transformation ungewollt passierte, dann ging alles viel schneller...in wenigen Sekunden hatte sie dann ihre zweite Haut angelegt.
Nun stoppte es sogar. Cait versuchte sich erneut zu konzentrieren...klickte ihren LapTop auf stumm... suchte das Gefühl von eben...tastete den linken Unterarm ab...bewegte die Finger...
Nichts
Sie erhob sich aus dem Bürostuhl und schaute sich um, hier war kein Spiegel, aber draußen in der Krankenstation, über dem kleinen Waschbecken.
Cait verließ das Büro und stellte sich demonstrativ vor den Spiegel..Teile ihres Oberarms waren von den Schuppen bedeckt. Sofort kam ihr wieder die Assoziation von einer wuchernden Krankheit in den Kopf.
Aber diesmal wollte sie, dass sie ausbrach.
Cait starrte sich selbst im Spiegel an...befahl sich selbst im Kopf die Haut zu wechseln...formte die linke Hand verkrampft zu einer Klaue.
Sie versuchte sich vorzustellen, wie das türkis-grün, den ganzen Arm einnahm und weiter..über die Schulter den restlichen Körper infizierte.
Sie sah sich schon im Spiegel...die Hand wurde zu einer krallenbesetzten Klaue...wieder das Kribbeln...ihr würde ein Schwanz wachsen und ein Stachelkamm auf dem Kopf..
Ihre Klamotten???
Wieder war die Konzentration dahin...
Ihr kompletter linker Arm war transformiert..sie hatte es sich also nicht nur eingebildet.
Cait schnaufte aus...sie brauchte dringend etwas anderes zum Anziehen, sonst wäre die frisch genähte Sporthose und ihr Lieblingstop dahin.
Hier musste es doch Krankenhaus-Nachthemden geben?
Und dann ist es ihr doch noch aufgefallen. Genauer gesagt, sie hat ihr Fehlen bemerkt. Barfuß läuft sie sowieso lieber, vor allem draussen im Wald, darum hat sie erst gestutzt, als sie in ihrem Zimmer auf die Stelle neben der Tür geschaut hat, wo normalerweise ihre Schuhe stehen und nicht vorhanden waren. Wo mag sie die gelassen haben? Schließlich erinnert sie sich, dass sie beim Messen in der Krankenstation mal die Schuhe ausgezogen hat... kann sich aber nicht ins Gedächtnis rufen, ob sie sie danach auch wieder angezogen hat, oder ob die immer noch im Büro stehen, mitsamt den Socken. Na, das läßt sich ja nachprüfen.
Also steht sie nach kurzer Zeit wieder vor der Tür, mindestens so verlegen wie beim erstenmal heute, atmet tief durch und klopft an, ehe sie gleich darauf die Tür öffnet und den Kopf durchsteckt. "Dr. Grey?"
Caitlynn schreckte natürlich zusammen, als das Katzenmädchen den Kopf durch die Tür schob.
Ihren transformierten Arm zu verstecken, machte nun wenig Sinn...zumal die Shcuppen langsam über die Schulter, den Hals und die linke Brust krochen...sehr langsam.
Es hätte shclimmer sein können... Jemand Wildfrrmdes, oder jemand, der sie noch nicht in dieser Gestalt gesehen hatte, hätte hereinkommen können. Aber es war Chui.
"Hey..." brachte Cait heißer hervor..."Chui.." ein unsicheres Lächeln...
"Sorry...ähm...Dr. Grey ist nicht hier..sie hat ne Konferenz und ...ich bin...sozusagen Krankenschwester im Notdienst..." Und sicher denklst du...ich bräuchte ne Therapeutin, Kleines
Gut, dass sie noch nicht damit begonnen hatte, sich auszuziehen...wobei..andererseits bemerkte sie bereits, wie sich langsam die hornartigen Fortsätze an ihrem Rückgrat bildeten...ihre Verwandlung war im vollen Gange...langsam aber stetig.
Und nicht zu übersehen....
Auch Chui zuckt ein wenig zusammen, als sie Caitlynn sieht, die sie hier nicht erwartet hätte... vor allem nicht mit einem grünschuppigen Arm. "Hallo Caitlynn.." erwidert sie ein wenig erstaunt den Gruß... nur 'ein wenig' erstaunt, die Hawaiianerin überhaupt hier anzutreffen, im Gegensatz zu 'ziemlich perplex' über deren Verwandlung auf Raten. Dass die Veränderung nicht beim Arm stillsteht kann sie an leichten Bewegungen und merkwürdigen Geräuschen feststellen, wobei letztere für menschliche Ohren wohl meist nicht u hören sind.
"Oh.. du bist Krankenschwester?" fragt sie dann erstmal mit einem scheuen Lächeln, und um bereitwillig Caitlynns Absicht zu folgen, die Verwandlung erstmal nicht zu erwähnen. Sie kommt vollends herein und macht die Tür zu. Dann bleibt sie da erstmal stehen und kann nicht anders, als den Kopf schiefzulegen und den verwandelten Arm anzusehen... sowie den zu erspähenden Bewegungen unter der Kleidung zu folgen. "Mhm, ja..." antwortet sie abwesend, bevor sie die Frage richtig versteht und blinzelnd den Blick hebt. "Ich meine, nein! Also, ich bin nicht krank... ich hab nur... meine Schuhe vergessen, vorhin, da." Dabei deutet sie auf Jeans Büro.
Gleich darauf läßt sie die Hand wieder sinken. Sie erinnert sich an die eingerissener Kleidung, als sie Caitlynn erstmals in ihrer Echsengestalt gesehen hat. Jetzt bekommt sie das vielleicht live mit. "Ähm... du... verwandelst dich." konfrontiert sie die Krankenschwester mit einer unglaublichen Neuigkeit, die sie selbst sicherlich noch gar nicht bemerkt hat. "Deine Sachen... gehn kaputt..."
Tja...es hätte schlimmer kommen können.
Ein leichter Kopfschmerz macht sich breit...die Augen Tränen...so zähfließend, wie die Verwandlung von Statten geht.
Früher, als durch Schock, Stress Aggression, die Echsengestalt sich wie ein neues Kleid über sie gelegt hatte, bekam sie diese nebensächlichen Erscheinungen gar nicht mit. Kopfschmerzen...Muskelzittern, Augentränen.
"Ja...ich bin Krankenschwester...seit heute.." erstmal das harmlose bestätigen "Und war gerade dabei mir diesen verdammten Arm zu amputieren." dann eine Portion Sarkasmus nach streuen. Mit einem bitteren Lächeln klar machen, dass sie nicht wirklich zur Knochensäge greift.
"Sportschuhe..mh?" ein paar Schritte auf Chui zu gehen, damit sie ins Büro schauen kann...sie hatte sich eh gefragt wem die Klamotten gehören. " Wenigstens hast du überhaupt noch Schuhe..." Vorsicht, nicht mit Sarkasmus überwürzen...
"Wie kommst du überhaupt in die Schuhe...du hast doch auch Krallen..nimmst du immerein paar Nummern größer?" Klar...Chui war dauernd in dieser Gestalt, da gab es soclhe Verwandlungs-Kleider-Eskapaden nicht.
Das Dekolteé so wie ein Teil des Halses sind nun von feinen irisierenden Schuppen bedeckt... das Top wird strapaziert... am Rückgrat reibt es hart am Stoff.
Der zweite Arm wird in Angriff genommen...
Nun werden die Schmerzen langsam aufdringlich...
Zeit drauf einzugehen "Und...ja...ich verwandel mich gerade Chui." Bestätigung...keine Sinnestäuschung "Ich...hab versucht...es von mir aus zu schaffen...durch Konzentration, hat wohl geklappt...so wie es aussieht...ich hab nur gedacht, es würde schneller gehen.
Ein ungesundes Reissen am Rücken...Lieblingstop ade..
"Ach Scheisssssse..." ein hektischer Blick nach Notkleidung... ein Arztkittel! Das Lispeln welches von der blauen, dünnen Zunge resultiert wird erstmal ignoriert.
"Störtsss dich, wenn ich mich umziehe, Kleinesss ?"
Schon an der Stimme hört das 'Katzenmädchen', dass es der in Umwandlung begriffenen Frau irgendwie nicht gut geht. Körperliche Begleiterscheinungen der Verwandlung oder ihre mentale Ablehnung? Sie weiß ja, dass Caitlynn ihre zweite Gestalt nicht mag... milde ausgedrückt. Sie versteht gar nicht, warum, aber sie kennt ja auch nicht die Vorgeschichte... nur etwas von einem Jungen, der ins Krankenhaus oder so eingeliefert wurde, und das irgendwas mit der Echsengestalt zu tun hatte. Nun, das wird sie bestimmt nicht von sich aus ansprechen.
"Das solltest du nicht. Der wird doch wieder..." sagt sie auf den ersten sarkastischen Anflug, und ob das eine augenzwinkernd humorige Antwort ist oder noch von einer gewissen Perplexität gezeichnet, muß die Krankenschwester wohl selbst herausfinden. Zweiteres würde ja besser zu Chui passen. "Ja genau, Sportschuhe." bestätigt sie mit einem weiteren Lächeln aus ihrem nie endenden Repertoire der Kategorie 'kurz und verlegen'. "Wieso... hast du denn keine Schuhe mehr?" fragt sie leicht verwundert. Sicher, Caitlynn ist viel barfuß gelaufen wenn sie sie mal gesehen hat, aber vielleicht war das ja Vorliebe, wie bei ihr. Ansonsten würde sie ja gern welche von ihr herleihen (wo sie selbst nicht viel besitzt) aber vermutlich wird das mit den Größen nicht hinkommen.
"Och..." macht sie erstmal auf die Frage und schaut kurz zu ihren Zehen hinunter. "Meine Krallen sind ja meistens eingezogen, ich kann ganz normale Schuhe anziehen... muß nur aufpassen, dass ich sie nicht mal aus Versehen ausfahre..." Sie wirft einen Blick ins Büro, wo tatsächlich ihre Treter noch stehen. Die haben schon bessere Zeiten gesehen, tun es aber noch.
Dann schaut sie wieder auf und verfolgt den sichtbaren Fortgang der Verwandlung. Umso interessierter, als Caitlynn ihr erzählt wie es dazu kommt. "Du meinst, damit du es kontrollieren kannst? Das ist doch schonmal gut." ist sie überzeugt und lächelt sogar wieder. Bis dieses reißende Geräusch ertönt, und der Fluch. Und die darauffolgende Frage. "Äh, neinnein, tu das ruhig... schnell, bevor noch mehr zerreißt." sagt sie und macht noch ein paar Schritte mehr in den Raum hinein. Aber allzu hilfreich kann sie hier und jetzt wohl nicht werden.
Jetzt wird es doch hektisch...Lieblingtop über den Kopf ausziehen...gerade noch, bevor sich die ersten aare zu Bündeln werden, die sich innerhalb weniger Augenblicke zu ledrigen, steifen Stacheln des Kammes aufrichten... ein absurder Anblick... am Kopfansatz ragen sie im dunklen grünbraun aus der Kopfhaut...mittlerweile auch von Schuppen umgeben, während sie in die Höhe hin immer heller werden, ein sanftes grasgrün mit leichten türkisen Akzenten.
Jeder Reptiliensammler wäre begeistert von einem solchen Exemplar.
Cait ist es nicht.
Der Oberkörper ist nun bis zum Bauchnabel von der geschuppten Flut eingenommen, sie bewegt sich schneller vorran.
Klar, jetzt ist sie ja auch in einer Stresssituation.
Das Top segelt zu Boden...ein hastiger Griff zum Arztkittel...ihr etwas zu groß, aber umso besser.
Kleine knochige Hornfortsätze sprießen aus dem Ellenbogen und dem Unterarm. Auch das Rückgrat hat nun einen gleichmäßigen Kamm gebildet.
Sie schlüpft in den Arztkittel, lässt ihn allerdings lieber erstmal offen, bevor sie irgendwas zerreisst.
Der rechte Arm ist nun auch eingenommen, Krallen bilden sich, die nicht nicht ein und ausfahren lassen können.
Dasselbe geschieht an den Füßen...und krabbelt langsam die Beine hoch.
Hektisch löst sie die Kordel, die ihrer Capoeira-Hose als Gürtel dient und lässt die Hose zu Boden gleiten, exakt eine halbe Sekunde später, bricht der Schwanzfortsatz aus ihren Steiß ein geschuppter Schweif, der sich nahtlos an ihre Wirbelsäule anpasst. Dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, keine angenehme Prozedur.
Sie schnickt die Hose mit einem Fuß noch quer durch das Krankenzimmer.
Die blaue Zunge schnellt ungewollt kurz zwischen den Lippen hervor und wieder zurück. Die Schuppen ändern ihre Farbe, wie auf Kommanod in ein sattes grün.
Dann hat dieser 'Strip der dritten Art' ein Ende gefunden.
Cait schnauft aus... zitternde Krallen versuchen die Knöpfe des Kittels zu schließen, die ersten beiden reissen dabei ab...dann lässt sie es.
" Bitte gehen sie weiter...es gibt nichtssss mehr zu sehen..." imitiert ihr Sarkasmus einen Streifenpolizisten, einer ihrer Lieblingssätze, wenn es um Mutationen geht.
"Und darum...lauf ich immer...barfuss.." sie spreizt ihre Zehen voneinander ab...die passen in keine Schuhe rein.
"Eigentlich müsste ich die ganze Zzzzeit nackt durch die Gegend springen...aber dann würde ja die Textil-Indussssstrie eingehen..."
Sie schnauft zischen aus und lehnt sich an einen Spind.
Drei ...vier...Sekunden Pause...dann muss der jüngeren hier im Raum etwas zugestanden werden.
Es ist ein merkwürdiger, aber auch interessanter Anblick, der sich da bietet als Caitlynn sich verwandelt. Auch irgendwie komisch, aber das ist deutlich im Hintergrund, schon deswegen weil Chui weiß dass die Betroffene es alles andere als lustig findet, was gerade passiert. Natürlich folgt sie auch weiterhin, als Caitlynn weiterhastet und fängt nach einem raschen Sprung das beiseitegeworfene Top auf, ehe es den Boden berührt. Sowas wie eine Reflexhandlung. Dabei schaut sie weiter dem Kampf um die Kleidung und gegen den Zeitdruck zu.
Sie lächelt ein wenig erleichtert, als die Verwandlung vollständig ist und nachdem der Arztkittel auch was abbekommen hat aber wenigstens nicht in Fetzen herumhängt. Dann blinzelt sie, nach dem Sprüchlein. Will Caitlynn, dass sie geht? Oder zumindest nicht starrt? Sie tut es, sie gibt es ja zu. Verlegen schaut sie zur Seite und gleich weiter zur Tür, nimmt es aber gern als Zeichen dass sie vorerst mal dableiben darf, als die Echse weiterspricht.
Sie folgt deren Hinweis und sieht die Füße an, die sich wie der restliche Körper signifikant verändert haben. Tja, das ist ein Grund... und Chui hat auch nicht vergessen, dass die Schuhe bei der letzten Verwandlung kaputtgingen. "Die Männer würd's freuen." kann sie sich nicht verkneifen beim verbalen Anschlag auf die Textil-Industrie. "Naja... du brauchst halt Sachen die sich schnell ausziehen lassen." versucht sie hilfreich zu sein.
Dann schaut sie auf zu Caitlynns grünem Gesicht und starrt ihr in die Augen. Beneiden? Sie senkt den Blick wieder. Es dauert ein wenig, ehe sie wieder etwas sagt, und dann ist es wieder der leisere Tonfall, den sie meistens hat: "Weißt du... wenn du so mit mir eine Straße entlanggehen würdest... ich wär nicht sicher, wen die Leute... abstoßender finden würden." Sie scheint bedrückt zu sein, wohl durch einschlägige Erfahrungen in ihrem bisherigen Leben. "Du kannst wenigstens... normal aussehen, die meiste Zeit..."
Kay...dass war dumm. Die Kleine hat es auch nicht leicht, wenn nicht sogar schwerer als du...
"Wir machen mal einen Feldverssssuch... was die Sache mit dem, neben einander die Sssstraße entlang gehen, betrifft." muntert sie Chui auf...die Atmung reguliert sich etwas...die Zischlaute leider nicht.
"Und sssorry...ich weiß, du hassst es auch nicht leicht...aber du bissst nicht abstosssend, Kleines...im Gegenteil."
Sie schaut ihr ebenfalls direkt in die katzenhaften Augen...
"Du bist wirklich hübsch, Okay? Was besssonderes..."
Cait stößt sich vom Spind ab und geht auf Chui zu... der Echsenschwanz schlingert fast lässig hin und her...
"Gute Reflexe..." ist ihr Kommentar, als sie das aufgefangene Top wieder abnimmt "Wir sollten mal zusammen trainieren..."
Dann schaut sie selbst an sich runter...der Brustkorp hebt und senkt sich leicht...die Schuppen ändern wieder die Farbe in ein helleres grün...fast gelb...
"Naja, immerhin hab ich essss von mir aus geschafft..." stellt Cait fest...und es schwingt sogar etwas Zufriedenheit mit.
Sie dreht ihre Arme und gespreizten Krallen im Licht der Halogen-Decken-Leuchten...stellt den Kamm etwas auf...Seitenblick zum Spiegel, ein zischendes Seufzen, dann wieder ein Blick zum Katzenmädchen. Lächeln...die seltsamen Ohrflossen wackeln etwas...der Kamm legt sich wieder an.
Sie schaut wieder auf, als sie von Caitlynn weiter angezischt wird... unter den Worten ein wenig. Ein mattes Lächeln auf die Idee mit dem Feldversuch. Sie würden Caitlynn wohl zumindest als bedrohlicher empfinden und das wäre gar nicht gut. Sie blinzelt und ihr Blick gewinnt wieder an Verlegenheit bei der Entschuldigung... um sich ein wenig zu weiten, als es weitergeht. Hübsch, nicht abstoßend. Seit ich hier bin, höre ich das immer öfter. Ob es vielleicht wahr ist? Könnte das sein? Sie denkt an Colum und wünscht sich, dass es wahr ist... dass er sie auch so sieht.
Sie erwacht wieder aus ihrer stummen Träumerei, als Cait auf sie zukommt, hebt das Top und übergibt es ihr. "Naja... muß trotzdem ein bißchen genäht werden." sagt sie verlegener denn je. "Genau wie die Knöpfe." fügt sie hinzu und zeigt auf den Arztkittel. "Das, ähm, könnte ich machen... wenn du willst. Morgen sind sie wieder dran und Dr. Grey merkt nichts davon." bietet sie an und schaut neugierig zu, wie die Schuppen die Farbe wechseln. Für sie nur schwer wahrzunehmen. Caitlynn hätte es deutlich leichter, Chui über ihre Anwesenheit zu täuschen als einen Menschen mit normaler Sichtwahrnehmung - zumindest solange sie sich nicht bewegt, denn dann hat sie eher schlechte Karten.
Sie lächelt leicht, freut sich damit mit Caitlynn über ihren Erfolg. "Ja." bekräftigt sie (wenn auch leise) und schaut ihr zu, mustert sie genauso neugierig wie sie sich selbst. Als sie das Lächeln sieht, erwidert sie es und betrachtet die Bewegungen der... hmm, nennen wir es mal Ohren, und des Kamms. "Ähm... darf ich...?" fragt sie und streckt langsam die Hand aus, um wohl Caits schuppige Hand zu berühren.
Chui kann also nähen und Flicken...und damit hat sie sich gerade freiwillig zur Privatschneiderin bereitgeklärt.
"Ja, wäre nett, wenn du das wieder hinbekommst ...wie du siehst bekomme ich nicht mal einfache Knöpfe zu."
Sie scheint kurz abwesend...denkt an was anderes.
Dann wird sich etwas länger gemustert, bis Chui schließlich ihre Hand...Tatze..Pfote...HAND!
entgegen streckt und fragt...
Klar darf sie...
"Klar, darfsssst du. Kalt und glatt...und wenn man sie gegen den Strich fühlt...mh...irgendwie seltssssam. Hält ihr den linken Arm entgegen."
Mittlerweile scheinen die leichten Strapazen von der Verwandlung vorbei zu sein...der Kopf dröhnt noch etwas, aber nicht mehr, als leichte Schlecht-Wetter-Kopfschmerzen.
Cait starrt nun auch gebannt auf die Hände, die sich da berühren...wie in irgendeinem Hollyood-Alien-Streifen...Kontakt.
Die Schuppen wechseln wieder in ein dunkleres grün...leichte rötliche Akzente schimmern hier und da...nicht wirklich tarnend...aber das muss sie ja auch nicht.
"Hast du hier noch mehr wie unssss kennengelernt...zzzzoologische Wunder?" fragt sie, bevor sich die Hände fasst berührt haben.
Ja, das sind die Talente die ein Institut für Begabte noch braucht... kaum macht sie den Fehler, ihre Fähigkeiten zu erwähnen, ist sie auch schon in Beschlag genommen. Zwar ist es mit dem 'Spalt' in den Fingerspitzen manchmal nicht allzu einfach, aber auf die Beherrschung solcher Hausarbeiten wurde im Heim wert gelegt; natürlich nur bei den Mädchen. Sie kann sogar stricken, wenn auch über den Übungsschal und -topflappen noch nichts dabei rauskam, da sie es seither nicht mehr getan hat. Im Gegensatz zum Nähen, das brauchte sie durchaus öfters, da sie nunmal nicht so reich ist, sich ständig etwas Neues zu kaufen. Sie nickt zufrieden, als ihre Hilfe angenommen wird und schaut sich schonmal um, wo die Knöpfe hingesprungen sein mögen, die sie später aufsammeln muß.
Dann bekommt sie die Erlaubnis zur sensorischen Erforschung einer Echsenmutantin. Schaut sie an, dann den Arm und berührt ihn mit den Fingerspitzen, streicht leicht entlang, dann gegen den 'Strich'. Seltsam, sie hätte nicht gedacht dass Schuppen sowas auch haben. Die neuerliche Farbveränderung entlockt ihr ein Lächeln und wird interessiert betrachtet. "Kannst du das auch kontrollieren? Ich meine, welche Farbe du hast." fragt sie.
Erst danach macht sie sich an die Beantwortung von Caitlynns Frage, über die sie erst nachdenken mußte. Ihr kam nämlich sofort Zoey in den Sinn... aber sie hat ihr versprochen, nichts zu verraten. Daran hält sie sich auch. Die zweite an die sie denkt, hat dafür bestimmt nichts dagegen. "Trisha... sie ist wie ich... nur nicht so offensichtlich..." Ist das ein Hauch von Neid in ihrer Stimme? Scheu und kurz blickt sie auf, sie weiß ja dass Caitlynn gerne hätte wenn sie sich selbst anders betrachten würde... aber auch wenn der Keim gelegt ist, wird es wohl noch eine Weile brauchen, bis er einsinkt. Mag sein dass sie sich darin ähnlicher sind als ihnen bewußt ist. "Und dann gibts noch einen Mann mit blauer Haut und einem Schwanz... ich glaub aber nicht, dass das was mit einem Tier zu tun hat."
Trisha kennt sie nicht, aber bei der Beschreibung des blauen Teufels nickt Cait.
"Ohja...Mr. Wagner...ich habe ihn heute morgen in der Kapelle hinter dem Inssstitut kennen gelernt."
Sie kaut grinsend auf der Innenseite ihrer Unterlippe...währed Chuis Hand die feinen Schuppen abtastet... es kribbelt ein wenig.
Dabei kommt sie nicht umher mit der linken Klaue ihrerseits über Chuis Arm zu streichen...
Gut, würden sie hier nicht alleine sein...sicher, würde sie sich bei diesem Bild ziemlich blöd vorkommen.
"Und ja...ich kann dasss kontrollieren" geht sie auf Chuis letzte Frage ein, während sie über eine anschauliche Demonstration nachdenkt.
"Die Verwandlung hab ich nie kontrolliert, aber alle Fähigkeiten, die damit einher gehen, sssind kein Problem. Ich produzier sogar Gift..." Moment mal..ist das eigentlich etwas auf das man stolz sein kann???
Themenwechsel.
Cait beginnt ihre Hautfarbe der Umgebung anzupassen...sie bleicht aus...nimmt ein fahles grün an...dann sogar gänzlich weiß...eine Albino-Echse. Weiß, wie der Azrtkittel, den sie trägt.
"Wenn ich mich jetzt an die Wand, oder sie Tür stelle...oder mich an die Decke hänge, verschmelze ich ziemlich mit meiner Umgebung...darum war das Militär in Amerika auch eine Weile interessiert an mir."