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Dieses Thema hat 21 Antworten
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Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

15.05.2005 22:59
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Caitlynn folgte Ty von ihrem Jogging-Rundpfad in den Wintergarten des Instituts.
Das Gewächshaus teuilte sic in die Bereiche Tropenhaus, Nutzpflanzen und Zierpflanzen auf, und Cait steuerte zielsicher den tropischen bereich an.

Hier war es deutlich wärmer, als draußen in der morgendlichen Frische.
Die Luftfeuchtigkeit und die Heizstäbe, sowie mehrere Wärmelampen sorgten fast durchgängig für ein tropisch,angenehmes Klima, um all die exotischen Pflanzen, die hier beherbergt wurden optimal zu versorgen.
Von Zeit zu Zeit wurde im Tropenhaus, sogar künstlicher Regen aus der Bewässerungsanlage gelassen.

"Mmmmh..." summte Cait..." hieran könnte ich mich tatsächlich gewöhnen...."
Obwohl sie hier fast noch mehr ins Schwitzen geriet als vom Joggen...sie ging zwischen hohen Bambusreben vorbei, strich sich eine klebrige Haarsträhne aus dem Gesicht und drehte sich dann zu Ty um.
Keckes Lächeln.

"Welcome to the jungle..."

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

16.05.2005 02:34
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Ty folgte Cait, die zielsicher den wärmsten Bereich des Gewächshauses ansteuerte, und wurde von dem plötzlichen Temperaturwechsel erwischt, wie von einer Keule. Fast sofort bildeten sich winzige Schweißtröpfchen auf seiner Stirn und das T-Shirt begann an der Haut zu kleben.

Aber der Klimawechsel bewirkte auch eine Gemütswechsel bei Tyler. Er fühlte sich plötzlich viel weniger bedrückt als noch vor wenigen Minuten. In der Tat machte sich in ihm ein Gefühl der Hoffnung breit; etwas schien ihm zu sagen, dass es eigentlich nur aufwärts gehen konnte. Etwas Schlimmeres, als der
Unfall? Ausrutscher?
als der "Fehltritt" von vorhin, konnte ihm wohl kaum noch passieren.

Er bemerkte auch, wie wohl Caitlynn sich hier fühlte. Ihre Bewegungen waren merklich weicher gewesen, als wäre sie im wahrsten Sinne des Wortes aufgetaut - und wenn er bedachte, was sie ihm über wechselwarme Wesen erzählt hatte, war das wahrscheinlich sogar die Wahrheit.

Als sie ihn dann noch anlächelte, blieb ihm fast das Herz stehen.

"Welcome to the jungle..." hörte er sie sagen und ihr Unterton übermittelte hörbar ihr Wohlbefinden in diesem Raum.

Ty lächelte zurück, nicht das übliche, breite Lächeln, das er sonst immer auf dem Gesicht hatte, sondern eine kleinere, ehrlichere Version davon, die aber wirklich nur Caitlynn ganz allein galt.

"Ich hörte, im Dschungel soll es wilde Tiere geben, Miss Lydecker," begann er scherzhaft und fühlte sich wieder fast so gut, wie bei ihrem Gespräch am See gestern. Fast...
Er fragte sie dann ein winziges bisschen ernster, „Sie werden mich doch hoffentlich beschützen, oder?“

Das wilde Tier war keine Anspielung auf ihre zweite Haut gewesen und er bemerkte erst im Nachhinein, wie schnell man das missverstehen konnte. Hoffentlich hatte sie es als den Scherz aufgefasst, der es hatte sein sollen.

Zeig mir dein anderes Ich, ich bin bereit dafür...

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

16.05.2005 10:46
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Cait hob kurz die rehcte AUgenbraue an und biss sich dann sichtbar auf die Unterlippe, ihr lächeln blieb immernoch erhalten.
Sie hatte Tys Bemerkung sowohl als Anspielung, als auch als Aufforderung verstanden.

"Seien sie versichert...Mr. Tyler," betonte sie die Förmlichkeit, die Ty begonnen hatte " dass ich auf unserer Tour durch den tropischen Regenwald von Nord-Schottland...das einzige wilde Tier sein werde."

Kurz breitete sich tatsächlich der Gedanke aus, den jungen Mann zu verführen.
Es war früh morgens...niemand war hier und wer sollte auch um diese Zeit in das Gewächshaus gehen.Sie selbst war bisher nur einmal bei ihrem ersten Rundgang hier gewesen.
Cait vermutete sogar, das wenigstens die Hälfte der Schüler nicht mal wusste, dass es hier ein Gewächshaus gab.

Hinzu kam die Temperatur. Das Klima bewirkte in ihr einen regelrechten Auftauungsprozess...gleichzeitig bewirkten Feuchtigkeit und Wärme ein elektrisierendes Gefühl.

Sie atmete einmal tief durch...der berauschende Duft einer exotischen grellroten Blume, die hier neben dem Bambus gezüchtet wurde, tat ihr Übriges Zur Ablenkung bei.

Fokus! Schalt sie sich selbst...sie war hier um die Echsengestalt anzulegen....und darauf sollte sie sich nun auch konzentrieren.

"Es...könnte einen Moment dauern...gestern hab ich fast zwanzig Minuten dafür gebraucht..." warnte sie Ty vor..."Ich versuch mich zu beeilen..."
Sie streckte sich noch einmal...locker werden...Haare zurück...nicht an die Klamotten denken...nicht an ihn denken...

"Ready?"

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

16.05.2005 13:21
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
"Ich bin bereit."

Und das war Ty auch. Er wusste selbst nicht, wofür er bereit war. Ihrem Blick zufolge, hätte es alles mögliche sein können. Und er hatte sich eine Millisekunde lang zur Zurückhaltung ermahnen müssen, sonst wäre er glatt die wenigen Schritte zu Caitlynn hinüber gegangen, hätte ihr Gesicht von der Blume weggezogen und sie lange und zärtlich geküsst -

Reiß dich mal zusammen! Deswegen bist du nicht hier.

Obwohl eine Stimme in ihm rebellierte und darauf beharrte, dass er genau deswegen hier war, sah er einfach Caitlynn zu. Wie sie so zwischen den Pflanzen stand, sich streckte und die Haare zurückwarf...

Wasserfall bitte hier einfügen, dachte Ty innerlich lächelnd und konnte nicht umhin, sich ihre Schönheit und Faszination einmal mehr einzugestehen. Und in diesem Moment wurde ihm erst richtig bewusst, wie sehr er sie wirklich mochte. Es war nicht nur ihr Aussehen, nicht nur die Haare oder diese faszinierenden Augen, es war die ganze Person, die ihn so verzauberte. Ihre Art des Sarkasmus, ihre fürsorgliche Ader, ihr Humor...

Ty war sich sicher, egal, wozu Caitlynn sich gleich verwandeln würde, es würde für ihn immer noch Caitlynn sein. Es würde immer Caitlynn sein, egal in welcher Form.

Er lehnte sich zurück.

"Lass dir Zeit. Ich gehe nicht weg."

Die Stimme klang etwas weicher, als beabsichtigt und Ty räusperte sich leicht, als es ihm bewusst wurde.

"Ready." antwortete er, und liess seine Augen auf ihr verweilen, während der ganze Dschungel für ihn plötzlich nur noch Hintergrund zu sein schien.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

16.05.2005 13:45
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Cait fuhr sich mit beiden Händen noch einmal über das gesicht udn konzentrierte sich...stellte sich vor wie sie vor einem Spiegel stand...und ihre Echsengestalt anstarrte...versuchte das Kribbeln unter der Haut zu spüren..schmeckte ihren Mundraum ab... ihre Zunge berührte sanft die Zahnreihen....
sie versuchte alle anderen Gedanken beiseite zu schieben...
Sie war ein reptil...das hier...war ihr zu Hause...sie war in einem tropischen Regenwald...

Sie spürte wie ihre Knie anfingen zu zittern...tastete nach einer Möglichkeit sich zu setzen...ließ die Augen dabei geschlossen. Sie lehnte sich an den Rand des schweren Planzen-Kübels, in dem eine Palme wuchs, versuchte ihren Atem zu regulieren...spürte wie der Schweiß an ihrem Hals herabperlte und vom T-Shirt aufgesaugt wurde.

Echse! Reptil....Echsengestalt..Schuppen...Schwanz..Klauen...ich bin ES

Die Prozedur zog sich hin...5 Minuten vergingen...
vielleicht weil jemand zu schaute? Da war wieder Ty in ihren gedanken...sie musste ihn verbannen...wenigstens solange bis...
Oder vielleicht...wenn sie an ihn dachte... und...ein starkes Gefühl damit hervor rief?

Cait öffnete die Augen...die bronzene Haut färbte sich an den Wangen in ein leichtes kupferrot, ob dieses Gedankens...

"Ich...spür es nicht.." meinte sie entschuldigend..." wohl die erste Hemmschwelle.." sie grinste..." ich versuchs nochmal..."

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

16.05.2005 14:16
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Ty nickte nur verständnisvoll, während er alle Gedanken, die nicht mit Caitlynns Verwandlung zu tun hatten beiseite schob - zumindest versuchte er es. Und es fiel ihm wirklich nicht leicht, da sie ihm direkt gegenüber stand.

"Lass dir einfach Zeit. Und wenn es nicht geht, ist das auch okay, wirklich. Ich verstehe das."

Er wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn. Es war wirklich verdammt heiß und feucht hier und so langsam hielt er es nicht mehr aus. Er zog sich langsam die Jacke aus, wobei das feuchte T-Shirt an der Haut klebte und sich über seinen Oberkörper spannte. Dann legte er sie neben sich auf den Rand des künstlich angelegten Beetes. Noch während er wartend die Unterlippe vorschob und sich selbst Luft über das Gesicht pustete, nahm er die Unterkante des T-Shirts und wedelte damit vor und zurück, um frische Luft darunter zu fächern. Er sah Caitlynn dabei an, sah ihr in die Augen, soweit es ging.

Hoffentlich liegt es nicht an mir, dass es nicht klappt.

Der plötzliche Zweifel ließ ihn leicht die Stirn runzeln.

"Wenn du willst, kann ich mich auch umdrehen," bot er an, als ihm ein anderer Gedanke kam.

Oder vielleicht ist es wirklich nur ein Verteidigungsmechanismus? Ich hoffe nicht, dass sie von mir verlangt, dass ich sie angreife.

Und da waren sie wieder, die Gedanken, die er eigentlich hatte unterdrücken wollen. Sein Angriff wäre sicher nicht von der Art gewesen, die Caitlynn erwarten würde.

Konzentrier dich bloß, Mann. Nicht, dass du jetzt noch was Falsches sagst.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

16.05.2005 15:12
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Nein, es lag nicht an ihm!

"Nein...das..hat nichts mit dir zu tun, Tyler... ich muss mich nur auf mein andere Ich konzentrieren. Ich brauch nur etwas mehr Zeit..."

Sie atmete noch einmmal durch und spannte ihren gesamten Körper an. Die Hände waren zu Fäusten geballt.
Jeder Muskel war angespannt.

Wieder versuchte sie sich zu konzentrieren...wieder hatte sie nur die Gestalt der menschengroßen Reptilmutantin vor Augen...und wieder zogen sich die Minuten dahin.

Dann...endlich spürte sie das bekannte Kribbeln an ihrem Handrücken. Sie presste die vollen Lippen aufeinander...lächelte... öffnete die AUgen...spürte ein Ziehen in ihrem Körper...auf ihrer Haut...an ihrem Rückgrat... auf der Kopfhaut...
Es begann...es hatte funktioniert.
Das Shirt spannte sich unter dem Druck, des anwachsenden Körpers....sie hob die Hand an...die ersten feinen Schuppen erschienen auf dem Handrücken.

"Es geht ...los..." hauchte sie...

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

16.05.2005 18:39
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Er wartete ruhig ab. Sie brauchte nur etwas mehr Zeit, das verstand Ty. Er hatte selbst lange gebraucht, um seine Mutation zu verstehen und zu kontrollieren. Cait hatte ihre immer nur im Notfall zu spüren bekommen; dies war ein erster
Oder zweiter?
bewusster Versuch, die andere Gestalt hervor zu rufen. Er würde von ihr kein Wunder zu erwarten, allein der Versuch war für sie ein großer Schritt vorwärts, das erkannte er nun.

"Es geht ...los..."

"Okay," flüsterte Ty atemlos, ohne wirklich zu wissen, warum er so leise sprach.

Ty nickte und voller Erwartung beobachtete er jede ihrer Bewegungen, während er unwillkürlich den Atem anhielt. Sie hatte so konzentriert ausgesehen und dann plötzlich dieser befreiende Satz. Ty konnte nicht anders, als sie anzustarren und der Dinge zu harren, die da kommen würden. Er vergass sogar die Bewegung seiner Hand, sodass das feuchte T-Shirt sich wieder sofort an seine Brust klebte.

Seine Augen wanderten zu ihrer Hand, zu ihren Augen und wieder zu ihrer Hand, wo sein Blick verharrte.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

16.05.2005 19:13
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Die Schuppen wanderten vom Handrücken den Unterarm hinauf udn verschwanden im T-Shirt...sie drückten sich durch den Stoff des enganliegenden Oberteiles ab...lösten Fasern...während sich die Krallen an der Hand bildeten...

Es ging schneller als gestern Abend...vielleicht, wegen der Temperatur? Vielleicht weil sie geübt hatte...oder wegen Ty?
Die Aufregung?

Dennoch ging es langsamer...als es normalerweise der Fall war...immernoch konnte man bequem beobachten, wie die Verwandlung Schritt für Schritt von statten ging.

Nun hatten die Schuppen bereits ihren Hals erreicht und trennten nun den Weg, zurück ins Shirt über Brust zur anderen Schulter...und hoch...um ihr Gesicht zu verändern...die nassgeschwitzten Haare wuchsen zusammen, wurden zum ledrigen Stachelkamm...die blaue gespaltene Zunge veriet den bekannten Geschmack...sie züngelte kurz zwischen den Lippen hindurch..nahm Geruch auf...lächelte imme rnoch.

Auch wenn sie diese Gestalt hasste...sie fühlte sich gerade ziemlich gut...denn sie beherrschte die Echse...jedenfalls für den Moment.

"Normalerweisssse geht dasss schneller... ihr kompletter Oberkörper war nun transformiert innerhalb von 5 Minuten...das Shirt spannte sich...riss bereits an den Ärmeln.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

16.05.2005 22:39
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Ty stand nur da und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auf ihre Erklärung konnte er nur ein selten dummes "Ja, das glaube ich gern" erwidern, ohne wirklich zu wissen, was er da von sich gab.

Er versuchte jedes Detail ihrer Verwandlung zu erfassen. Sein Blick glitt wieder und wieder über ihren Körper, um festzustellen, wie weit sie schon transformiert war. Ab und zu blieb er an markanten Punkten hängen, zum Beispiel ihrer Zunge, von der sie bereits erzählt hatte - und wie sie damit ungewollt einen Jungen geküsst hatte.

Immer wieder sprang sein Blick zu ihren Augen zurück, um zu ergründen, was Caitlynn wohl bei der Verwandlung empfinden mochte.

Sie lächelt. Sie hasst diese Gestalt, aber dennoch lächelt sie.

Ty versuchte vergeblich einen Grund dafür zu erraten. Als er den reissenden Stoff hörte, kehrte er mit seinem Blick zu ihrem Shirt zurück.

Während all der Zeit war Ty nicht einen Schritt näher gekommen, obwohl die Versuchung groß war. Die Hitze schien ihn plötzlich nicht länger zu stören, auch nicht der auf der Haut klebende Stoff von T-Shirt und Hosen. Fasziniert starrte er auf das Schauspiel vor sich.

Leise fragte er dann, "Wie fühlst du dich?"

Caitlynn Lydecker Offline

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16.05.2005 23:08
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Tja...wie fühl ich mich eigentlich...?
Natürlich genoss Cait die Blicke von Ty...wie er sie gerade zu abscannte...auch wenn sie sich momentan auf etwas anderes konzentrieren musste.

Das unangenehme Gefühl, welches sie bei jeder Verwandlung hatte, war natürlich da...aber Cait versuchte es so gut es ging zu verdrängen.

"Für ein Alien...Eigentlich ganzzzz gut..." antwortete sie mit gewohnter Prise Sarkasmus " ich glaube...das Klima wirkt sich positiv auf meinen Zustand aus...und es ist nicht ganzzz so unangenehm...wie ich esss in Erinnerung habe..."

Sie spürte, wie nun die Hornfortsätze aus ihrem Rücken wuchsen...das Shirt durchbrachen...
Nachher kauf ich mir fünf neue!

Aber die Hose musste nicht unbedingt drauf gehen...Cait spürte, wie sich die Schuppenflut ihren Weg zum Rücken hinab bahnten...sie zog ihre Sporthose hinten etwas runter...
Nur eine Sekunde später erschien die Schwanzspitz und verlängerte sich aus ihrem Rückgrat heraus zu vollen anderthalb Metern Echsenschwanz.

Ihre Füße namen die Form von Klauen an...Krallen wuchsen...die letzten Schuppen komplettierten an der Ferse das Gesamtbild...die Verwandlung war abgeschlossen...
Die Hose war gerettet, das Shirt aufgerissen an Rücken, bei den Ärmeln Ärmel waren die Nähte geplatzt...und ein tiefes Einatmen würde genügen um den hauchdünnen Stoff vorne senkrecht zum reissen zu bringen...
Nicht mal Chui würde das noch retten können.

Aber es war gelungen.

Cait versuchte die Atmung zu regulieren...wieder einmal... zischelte leise... und blickte ihr Gegenüber an.
Nun war er dran....was würde jetzt kommen?


Ty Offline

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16.05.2005 23:26
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Ty kam nun doch näher. Die Gestalt vor ihm war nicht ganz das, was er erwartet hatte, aber weit von dem entfernt, was er sich nach Caitlynns eigener Schilderung vorgestellt hatte.

Die Hitze war mit einem mal wieder spürbar, aber vielleicht war es auch die innere Hitze, seine Aufregung, ihr in diesem persönlichen Moment beobachten zu dürfen. Der Stoff begann leicht zu kitzeln, als ihm der Schweiss nur so herunterrann und Hose und T-Shirt sich vollgesogen hatten wie Schwämme. Sein Herz schlug schneller, als er näher trat und sich leicht vorbeugte, um sich ihre Haut näher anzusehen.

"Wow," sagte er atemlos, ging vorsichtig nach rechts und links, um sie von allen Seiten zu sehen, wobei er auch natürlich den Echsenschwanz bemerkte.

Was sie wohl damit alles anstellen kann?

"Was du wohl damit alles anstellen kannst," überlegte er laut und schon im nächsten Moment kam er sich wie ein Idiot vor. Sie wollte ihm die Echsenseite zeigen und nichts sonst. Er wurde rot, sah einen Moment auf ihren Arm und richtete sich dann auf.

Er stand nun wieder in voller Größe vor ihr, sah leicht abwärts in ihre Augen und hatte eine Hand gehoben, wohl um sie am Unterarm zu berühren.

"Darf ich?" beeilte er sich noch zu fragen, obwohl er schon fast diese Grenze überschritten hatte.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

16.05.2005 23:39
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Genau wie Chui...was finden die denn alle an meiner Haut toll? Wenn man jemanden ne Schlange hinhält heißt es erstmal 'Igitt'...mh

"Sicher, darfst du,..." sie streckte ihm den Amr entgegen...im gleichen Moment änderte sich die Pigmentierung der Haut.
Aus dem zarten Türkis wurde ein sattes Grün, wie das der Bambus-Bäume...

Ihr Kamm stellte sich etwas auf...in Erwartung, wie Tyler nun weiter reagieren würde. Der Echsenschwanz schlug nervös hin und her...
Sie hoffte sehr, das Ty ehrlich mit ihr war.
"Wow?...du findesssst das ...wow?" fragte sie und legte den Kopf schief " Ich meine...ich entspreche doch jetzzzzt wohl nicht mehr den geltenden Schönheitssssidealen, oder?"

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

17.05.2005 02:52
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
"Nach normalen Maßstäben, vielleicht nicht, nein. Aber wir sind beide nicht normal, oder? Wir sind Mutanten."

Ty ließ diesen Satz einfach mal so in der Luft hängen. Er hatte nicht vor, etwas zu beschönigen, er brachte es geradewegs auf den Punkt. So wie er es eigentlich immer tat – fast immer.

Die Finger seiner rechten Hand glitten unter ihr linkes Handgelenk, als er sie dort berührte und den Unterarm leicht anhob. Sacht strich er mit dem Daumen auf der Oberseite ihres Armes hin und her, und es war schwer zu sagen, ob er damit die Oberfläche ihrer Schuppen fühlen wollte oder ob es eine beruhigende oder gar zärtliche Geste sein sollte.

Sein Blick strich über sie, als er ihr dabei zusah, wie sie die Farben der Umgebung imitierte. Es war ein überwältigendes Schauspiel für ihn und er hätte am liebsten nachgefragt, wie sie das genau machte.

Sind das subkutane Pigmentzellen? Ist es molekulare Mimikry und funktioniert vielleicht so auch ihre Transformation? Wenn ja, welche ist dann die echte und welche die vorgetäuschte Erscheinung? Oder ist es genetische Neuanordnung? Irgendwas dazwischen? Oder doch etwas ganz anderes?

Ty vergaß all diese Fragen in dem Moment, als er sich bewusst wurde, wie nah er eigentlich vor ihr stand. Er sah in ihre Augen, sah ihren erwartungsvollen Blick. Er wusste, er würde etwas sagen müssen. Aber was? Sie wollte wohl seine Meinung zu ihrer Reptilform hören.

Er wusste ihre Offenheit zu schätzen, denn nichts anderes war wichtig zwischen Mutanten, das hatte er selbst erfahren. Dass sich das auch auf Personen bezog, die man als Freunde bezeichnen konnte, war Ty irgendwie schon bewusst, nur mangelte es ihm an echten Freunden. Freundschaft etwas erforderte Vertrauen und genau damit hatte er ja Probleme.

Urplötzlich realisierte er, dass Caitlynn ihm wohl wirklich vertrauen musste. Dass sie jetzt so vor ihm stand, war wohl der größte Vertrauensbeweis, den sie ihm machen konnte. Und obwohl er sich noch nicht sicher war, ob und wie er ihr vertrauen können würde, war ihm bewusst geworden, was sie von ihm erwartete. Er würde ihren Erwartungen gerecht werden, und er würde ihr Vertrauen nicht dadurch entehren, dass er sie nun belog.

Ein letztes Mal wanderte sein Blick über ihre Gestalt, über den Schwanz, die Füße, die Beine, ihre Hände und Arme, ihre Schultern, ihre – über das, was eben noch ihr Haar gewesen war, und blieb schließlich bei ihrem Gesicht hängen, ihrem Mund und ihren leuchtend gelben Augen.

"Ehrlich gesagt, ich hatte aufgrund deiner Worte etwas Schlimmeres erwartet. Das genaue Gegenteil von der Joggerin? Wohl kaum. Ja, deine Füße und Hände sind nicht normal und ja, die Krallen sehen gefährlich aus. Dein Haar ... dein Stachelkamm ... ist etwas gewöhnungsbedürftig, das gebe ich zu. Und ich kann mir nicht im Entferntesten vorstellen, wie es sein muss, mit einem Schwanz wie dem deinen zu leben."

Ty machte nur eine ganz winzige Pause um Luft zu holen, dann fuhr er in derselben halblauten und ernsten Stimme fort, ohne den Blick von ihren Augen zu nehmen.

"Aber ich hatte in einem Punkt recht: es passt alles perfekt zu deinen wunderschönen Augen. Ich weiß nicht, ob du erwartet hast, dass ich jetzt schreiend vor dir weglaufe, aber wie du vielleicht bemerkt hast, bin ich noch hier. Für mich bist du immer noch Caitlynn und kein Monster oder wofür auch immer du diesen Teil von dir hältst. Und ich kann allen Ernstes behaupten, dass du die wohl schönste menschengroße Echse bist, die ich je gesehen habe. Danke, dass du mir deine zweite Haut gezeigt hast."

Das war Ty. Im richtigen Moment nichts beschönigen oder weglassen, sondern geradewegs auf den Punkt kommen.

Und ja, das mit dem Daumen an ihrem Arm war wohl definitiv ein Streicheln, und wenn nicht schon von Anfang an, dann war es jetzt, während seiner Worte, zu einem geworden.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

17.05.2005 10:31
[05.08] Wintergarten des Instituts (morgens gegen 7 Uhr) Antworten
Cait legte den Kamm wieder an...auch wenn Ty diese Signale verschiedener Gefühlsregungen noch nicht deuten konnte. Si tat es instinktiv.

Sie schluckte...schluckte eine arkastische Antwort runter, welche die eben gewonnene Atmosphäre hätte zerstören können.

Du musst deine Statistik ändern, Kleines...
Nun waren es schon vier Personen, die sie in dieser Gestalt gesehen hatten, ohne das Gesicht zu verziehen.
Gut, alle vier waren selbst Mutanten...aber dieser Umstand setzte ja nicht zwingend einen höheren Toleranzgrad vorraus.
Dave...Dr. Grey, Chui und nun auch Tywaren auf sie zu gegangen...nicht von ihr weg.

Sie hatte seinen Blick lange erwidert...bis er mit seiner Antwort abgeschlossen hatte, dann sank ihr Blick auf den Arm, über den Ty's Daumen strich.
Von dort ausgehend ließ sie ihre Schuppen wieder die Farbewechseln...ein kurzer Augenblick Konzentration...und sie 'schaltete um' in ein dunkles Weinrot.

"Danke..." brachte Cait schließlich hervor..." das...bedeutet mir ssssehr viel, weissst du..." wieder zuckte ihre Zunge hervor...nahm Gerüche auf...sein Haar...seinen Schweiß...die Pflanzen um sie herum...

Das nervöse Schlingern des Schwanzes brach ab...er ruhte ruhig auf den Bodenplatten des Wintergartens.

Diese Situationen waren selten in Caits Leben geworden, vielleicht gerade desshalb musste sie den Zauber, der einige Augenblicke angehalten hatte auch wieder zerstören...
"Wahrscheinlich bin ich auch die einzzzige menschengroße Echssse, die du je gessssehen hast..."

Die seltsamen Ohren...ein Mischung aus Kiemen und kleinen Segeln legten sich an den Kopf, als sie merkte, wie sie gerade den Moment aufgehoben hatte.
Wieder schürzte sie die Unterlippe, diese Plumpheit war ihr ziemlich unangenehm.

Ein Surren über ihnen verriet die nötige Ablenkung.
Wenige Sekunden später, es war Punkt 8 Uhr, ergoss sich der künstliche Regen der Tropen aus den Bewässerungsanlagen über ihnen.
Cait hob ihr Gesicht an und schloss kurz die Augen, ehe sie wieder Ty anschaute.
"Welch Timing..."

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