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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 137 mal aufgerufen
 Institut-Area
Ping Offline

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Beiträge: 266

23.07.2005 19:27
[07.08.] Jungentrakt Zimmer 5: Antworten
OOC: Daher komme ich -> Schlafsaal

Der Weg aus den Subleveln war für Ping ein völlig panisches Ereignis. Er folgte den anderen einfach überlegte bei jeder Möglichkeit, ob er sie zur Flucht nutzen sollte. Dann sah er aber diese entschlossen / selbstsicheren Blicke der beiden ihm nicht bekannten Begleitpersonen. Irgend etwas sagte ihm, dass er sowieso chancenlos bliebe. Dazu kam, dass ihm der Schlafmangel einige Sinnesstreiche spielte, was nur sein ungutes Gefühl bestärkte.

Als sie allerdings dann das Institut über den Umweg erreichten, war er sich auch schon nicht mehr so sicher mit seinem Misstrauen. Er blickte zu diesem Mädchen, dass er in der Nacht ... kennengelernt hatte. Er hatte das Gefühl, dass sie ebenso verloren und fehl am Platz war, wie er sich fühlte. Sofort setzte er eine entschlossenere Miene auf und lauschte teils dem Geflüster der anderen Laborkinder ...

In der Eingangshalle mag man sie willkommen geheißen haben. Ping versuchte jedoch dabei die ganze Zeit sein Erstaunen nicht nach außen zu tragen. Er hatte immernoch angst, dass sich alles als einziger Traum herausstellte. Und der Traum der Nacht hing ihm vor Augen. Als den Kindern ihre Zimmer zugewiesen wurden und er sich schließlich hineintraute, sah er, dass es benutzt wurde. Drei Betten in einem Raum und eines gehörte eindeutig jemandem. Ping war das ganze gar nicht geheuer. Da er nichts zum auspacken hatte, rückte er sich gleich einen Stuhl vor das Fenster und blickte hinaus in den Sonnenaufgang...

Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

23.07.2005 23:45
[07.08.] Jungentrakt Zimmer 5: Antworten
Stundenlang schaut er nur hinaus. Er blickt in ein Bild hinein, dem er vor kurzem noch so viel näher war und doch wirkt es jetzt so viel realer. Das Draußen scheint so echt, dass es fast weh tut. Jede Bewegung eines Blattes, jedes Hüpfen eines Vogels, selbst das Kreuchen von Würmern oder das gegen die Fensterscheibe Fliegen der Fliegen nimmt er in sich auf.

Irgendwann fällt ihm auf, dass er den Kopf geschüttelt hatte. Aber er hat nur so kurz zurück geschaut, dass ihm gar nicht aufgefallen war, wer ihn da fragte, ob er sich nicht wenigstens den Unterricht anschauen wolle. Irgend eine Stimme hatte darauf geantwortet Lass ihn sich doch erst einmal daran gewöhnen, dass er nicht mehr im Labor ist.... Kannte er die Stimme? Er ist sich nicht mehr ganz sicher. Er zuckt die Achseln und konzentriert sich wieder auf das da draußen. Er hat das Bedürfnis dem Ganzen noch etwas näher zu kommen.

Es dauert etwas, bevor er es wagt, aber er ist sich sicher, dass solcher Art Fenster zu öffnen sind. Er fummelt etwas daran herum, beinah fällt im einmal sogar fast das ganze Fenster entgegen. Aber irgendwann hat er es geschafft, dass es vor ihm offen steht. Er atmet tief durch, klettert auf die Fensterbank und lässt seine Bein hinausbaumeln. Er lächelt glücklich, während er sich noch etwas vorlehnt, um auch dem Flug des Adlers folgen zu können, der gerade über ihn hinweg fliegt. So frei ... er seufzt. Einen Augenblick überlegt er wieder, ob er es nicht einfach versuchen sollte. In einem Satz, springt er auf die Zehenspitzen, breitet die Arme aus und schließt die Augen. Er lächelt, während er sich das nur vorstellt. Aber natürlich hatte er keine solchen Kräfte. Er hatte schließlich überhaupt keine Kräfte. Er wünschte, er hätte es ihnen schon viel früher beweisen können. Und sein Bruder hätte es beweisen können ... vor diesem ...

Seine Unterlippe zittert bei diesem Gedanken. Vor Was? Da war nichts!
Yongai, tu doch nicht so, als wüsstest du es nicht!

Ich bin nicht mehr Yongai! Ich heiße Ping. Und ich weiß überhaupt nichts - außer, dass ich zurück nach Hause möchte!

... Du hast kein Zuhause mehr
an dieser Stelle klingen seine Gedanken geradezu schadenfroh, dass er die Augen weit aufreißt.

Das STIMMT NICHT!, kreischen seine Gedanken, Nein, das Stimmt nicht! Das ist eine Lüge! Es stimmt einfach nicht., seine Unterlippe zittert nicht mehr nur, es wirkt eher nach einem Erdbeben und seine Augen glänzen so, als mögen sich Tränen gerade sammeln, Und nun sei still! Damit springt er von der Fensterbank hinunter.

Das Gebüsch unten peitscht ihm durchs Gesicht. Doch er merkt davon überhaupt nichts. Er läuft einfach los mit den Händen auf den Ohren. Er läuft einfach ziellos hinfort. Doch die Stimme in seinem Kopf hat er lange nicht zum Erliegen gebracht und die Stimmlage erinnert ihn an jenen Herrn, der früher auf ihn aufzupassen hatte: Du, bist völlig ALLEINE, kleiner Yongai!

Ping Offline

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Beiträge: 266

25.07.2005 15:04
[07.08.] Jungentrakt Zimmer 5: Antworten
OOC: Dahin gehe ich -> Irgendwo unter den Bäumen

Ping Offline

Besucher


Beiträge: 266

30.07.2005 22:42
[07.08.] Jungentrakt Zimmer 5: Antworten
Hierher komme ich Irrgänge und eine nette Dame

Als schließlich immernoch niemand antwortet, beschließt er doch einfach in das Zimmer einzutreten. Immerhin sollte auch er hier nun wohnen. Es war ein merkwürdiges Gefühl, so etwas zu denken. Bisher hat er irgendwo gelebt - auf die Frage, wie lebenswert das tatsächlich gewesen sein mag, kommt er natürlich weniger. Gewohnt hatte er nur kurze Zeit bei jener netten Familie. Und nun sollte das ein Zimmer sein, dass er mit jemandem teilen konnte. Das bedeutet fast, dass es ihm ein wenig ... er wagt es nicht wirklich auszudenken. Es kommt ihm so - falsch vor.

Er konzentriert sich darauf, den Türknauf hinunterzudrücken. Und dann schleicht er doch in das Zimmer hinein, als sei er ein Verbrecher. Niemand hier! Aber das Fenster ist inzwischen geschlossen.

Ping ist totmüde! Er hat kaum die halbe Nacht geschlafen. Und diese nicht richtig. Er überlegt, welches der Betten nun ihm zugewiesen worden war. In dem dort schlief der andere. Und von den anderen beiden sollte er sich eines aussuchen. Noch so ein merkwürdiger Gedanke. Er atmete tief durch, während er von einem Bett zum anderen schaute. Er wusste überhaupt nicht, wie man so etwas macht - sich etwas aussuchen. Dass er bei seiner Familie lebte, war nun so lange her - und bei der anderen ... sie waren nett - aber er hatte immer gemerkt, dass er nicht dazu gehörte. Und er hatte lieber keine Wünsche gehabt, bevor sie ihn noch vielleicht nicht mehr haben wollten. Und dann wollten sie ihn doch nicht mehr haben ...

Er kniete sich zwischen die beiden Betten und blickte gen Boden. Er merkte, dass sich wieder Tränen ansammelten. Da hatte er es einmal zugelassen - nun rangen sie wieder mit ihm, gestärkt von dem Gefühl, dass sie gaben.

Es seuftzte etwas zittrig, versuchte sich darauf zu konzentrieren, dass er müde war. Aber er war insgesamt viel zu aufgewühlt, als dass er wirklich schlafen könnte. Dazu kam der Schmerz in der Magengegend. Immerhin hatte er heute nicht eine Mahlzeit mitgenommen. Ihm wurde klar, dass er nicht nur zittrig war, weil jenes Gefühl mit ihm um die Vorherschaft kämpfte - und da war er wieder. Der Gedanke an seine Eltern, seinen Bruder, seinen Vater, seine Mutter. Eine einzelne Träne kullerte seine Wange hinab. Er sah sie fast in Zeitlupe gen Boden fallen. Ihm war schumrig zumute. Sollte er schauen, ob er etwas zu essen finden könnte? Aber wo! Und wen könnte er fragen, ohne dass er ärger dafür bekommt? Irgendwie hatte er angst, diesen Traum wieder zu verlieren. Der Tag glitt an seinem Inneren Auge vorbei. Seine Hände auf seinem Schoß zitterten immernoch, er atmete schwer. Der Tag schlug ihm immernoch aufs Gemüt. Er hatte heute gesprochen - mit jemandem - mit Chui. Er lächelte, als er ihr den Spitznamen Wirbelwind gab, obwohl er sie überhaupt nicht kannte. Aber vielleicht passt ihr Name ja doch? Er dachte weiter zurück - die Freiheit im Wald. Es ist die Zeit von mù für ihn. Er hatte es gespürt, als er da zwischen den Bäumen saß und trainierte. Der Weg aus dem dunklen Gewölben - der war nicht so schön. Er war sich so unsicher gewesen. Er dachte an die Nacht - seinen Albtraum vergaß er dabei, wie diese Dame mitten in der Nacht extra für eines der Laborkinder etwas zu essen gemacht hatte. Er fragte sich kurz bei dem Gedanken, ob all diese Kinder dann vielleicht Mutanten seien? Ihm wurde wieder unwohl. Ob dieses Mädchen auch einer gewesen sein mag? Er hielt den Kopf leicht schief. Wer sie gewesen sein mag? Hätte er schon da gesprochen, dann wüsste er es jetzt vielleicht. Er lächelt, als er, während er an die Ärztin denkt, noch etwas weiter zurück schaut. Sie hatte sich um ihn gekümmert. Und er wollte ihr nicht trauen. Er presst die Lippen etwas zusammen, bei dem Gedanken. Aber an diesem Tag ... noch früher ... da wurde noch etwas über Mutanten erwähnt ... noch etwas ... es war ihm bisher noch gar nicht so recht aufgefallen. Ihm wird noch flauer im Magen, als er daran denkt. Der Tag spielt sich wieder in der richtigen Richtung ab und er sieht all diese Personen. Ob sie alle ... ob sie alle? Ob ... ... Er schluckt ... Chui war nett - aber sie war doch eindeutig ...

Er kommt schwer auf die Beine, .. taumelt in den hinteren Teil des Raumes ... da war eine Toilette ... Er hängt mit dem glühenden Kopf fast darin, während er sich lauthals die Seele aus dem Leib spuckt, denn etwas anderes könnte sich sowieso in den Leeren seines Magens nicht befinden ...

<<Tag beendet>>



zumindest denke ich, dass ich meinen Tag hier schließen kann und mich an die Arbeit des Tagebuches machen kann ^^

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