Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Der Junge tritt durch den Haupteingang des Gebäudes ein. Er wirkt etwas unsicher, wie er so daher taumelt. Wie war das gleich, ich bin eine Treppe hinaufgegangen. Da vorne ist eine Treppe. Er überlegt einen Moment, klettert sie schließlich auch hoch.
Aber die Tür ihm gegenüber wirkt so anders. Er schaut den Gang rechts und den Gang links hinunter. Links musste er gehen. Aber vor der Treppe war eine schräge Wand , soweit er sich erinnerte. Irgendwie fand er sich überhaupt nicht mehr in dem fremden Gebäude zurecht.
Er atmet tief durch, kneift die Lippen zusammen. Er folgt seiner linken Hand, läuft um die Linkskurve, die in seiner Erinnerung anders hätte sein müssen, herum und schaut sich immer wieder verzweifelt um. Gegenüber des abzweigenden Ganges nach links findet sich dann wieder eine Treppe. Vielleicht war es die
Vorsichtig, als hätte er angst, etwas kaputt zu machen und immernoch etwas wacklig auf den Beinen, steigt er hinauf.
Wieder nicht. Vielleicht hätte er auch die andere Treppe noch weiter hochlaufen sollen. Er überlegt kurz, ob er wieder hinabsteigen sollte. Aber vielleicht findet die sich auch hier, wenn er jetzt wieder nach links sich wenden würde. Oder war doch sein Zimmer hier.
Er steht eine Weile etwas unentschlossen vor der Tür des Abstellraumes und überlegt, ob er einfach mal hineinschauen sollte. Er wagt es natürlich nicht...
Unsicher. Oder vorsichtig, als wolle er nicht gesehen werden. Eines davon ist die Person, die gerade da hochgestiegen ist, den Geräuschen nach. Chui fragt sich, wer sie wohl sein mag. Den Geruch kennt sie nicht, also könnte es einer der Befreiten aus dem Labor sein, aber was sucht er dann da oben? Bestimmt hat er sich verlaufen. Ihr wäre das auch fast passiert, als sie das erstemal hier war. Also huscht sie die Treppe nach oben, barfuß und fast lautlos, wie es ihre Art ist. Erst als sie oben ist, räuspert sie sich leise... sie will schließlich niemandem einen Schrecken einjagen durch ihr plötzliches Auftauchen. Das ist ihr schon viel zu oft passiert.
"Hallo." sagt sie halblaut, als sie Pings Aufmerksamkeit hat und ihn auch selbst betrachtet, aus den Schlitzpupillen in ihren gelben Katzenaugen. Der ist bestimmt der jüngste von uns allen... abgesehn von Roheys Kindern. "Suchst du jemanden?" fragt sie, nicht lauter als vorhin, aber mit einem vorsichtig-freundlichen Unterton in der Stimme.
Und dennoch schreckt Ping auf, als er immernoch auf die Tür zur Abstellkammer schaute. Er dreht sich schuldbewusst um. Mit großen Augen starrt er Chui an. Er scheint einen Augenblick Angst zu haben. Dann kneift er die Lippen etwas zusammen und schüttelt, wohl als Antwort auf gestellte Frage, zaghaft den Kopf, atmet dann tief durch. Er blickt etwas fragend, während er auf seiner Unterlippe kaut.
Chuis Mundwinkel bewegen sich zu einem etwas schiefen, geschlossenen Lächeln bei seiner Reaktion. Dass Kinder vor ihr Angst haben, kam ziemlich oft vor, nachdem sie das Heim verlassen hatte. Unwillkürlich geht sie in die Hocke, damit er zumindest nicht mehr aufschauen muß. "Hm... warum bist du dann hier? Hier oben wohnen nur ein paar Lehrer..." klärt sie ihn auf und legt leicht den Kopf schief. "Ähm, ich bin übrigens Chui... auch eine Schülerin hier im Institut." Sie lächelt leicht und flüchtig, aber einen Blick auf ihre Raubtierzähne könnte er trotzdem erhaschen.
Er schluckt unwillkürlich. Dann atmet er wieder tief ein. Er weiß nicht so recht, ob er angst haben sollte oder eher neugierig ist. Sein Blick wirkt auf jeden Fall misstrauisch, wie er sie mit krauser Stirn mustert. Es dauert etwas, bis er sich wohl gegen Furcht entschließt, erst seinen Kopf etwas tiefer neigt, ohne Chui aus den Augen zu lassen, dann ihm wohl etwas einfällt, einen Schritt nach vorne macht und seine Hand nach vorne streckt, denn das hatte er im Labor gesehen, so scheinen die Leute in diesem Land sich zu begrüßen.
Inzwischen hofft Chui, dass der Kleine überhaupt ihre Sprache spricht, immerhin hat er bisher noch kein Wort gesagt oder sonstwie kundgegeben, dass er verstanden hat was sie sagt. Über Blicke wie die seinen hat sie inzwischen gelernt, hinwegzusehen... die sind manchmal nicht mal böse gemeint, Menschen sind einfach so. Davon unbenommen bedrückt es sie innerlich immer noch ein wenig, wenn es passiert...
Sie hebt die Brauen, als er näherkommt und ihr die Hand hinstreckt. Ein gutes Zeichen! Sie lächelt wieder (auch nicht allzu lange) und nimmt seine Hand vorsichtig und schüttelt sie sacht. "Hallo... nochmal. Ähm... wie ist dein Name?" Sie legt den Kopf schief. "Verstehst du mich überhaupt?"
Der kleine Asiat atmet noch einmal tief durch. Er weiß nicht, ob er sich durchringen sollte etwas zu sagen. Auf die letzte Frage nickt er allerdings sofort. Dann atmet er wieder tief durch. Irgend etwas scheint ihn dennoch zu beunruhigen. Irgendwo tief in seinem Inneren hört er eine monotone Stimme - doch dieses nur unterbewusst.
Während er anderweitig mit sich zu ringen scheint, versucht er sich mit einem Lächeln. Er schließt die Augen, als er zu sprechen versucht: "Huānyíng, jiào Yongai, abel hiel auch Ping." er scheint sich sehr schwer damit zu tun, überhaupt etwas zu sagen ...
"Oh, gut." entkommt es Chui erleichtert, immerhin scheint damit die größte potentielle Hürde, die Sprachbarriere, schonmal verschwunden zu sein. Sie hat noch nie versucht, sich mit jemandem zu verständigen der sie nicht versteht... das hätte ja heiter werden können.
Dass sich auch bei ihm soetwas wie ein Lächeln zeigt, trägt weiter zu ihrer Erleichterung bei. Er hätte auch weglaufen können. Ohje. ist allerdings ihr erster Gedanke, als er zu sprechen beginnt. "Ping?" ihr erstes Wort, als er damit aufhört. Hier auch? Heißt das, er hat noch einen anderen Namen? Womöglich eines der drei oder vielleicht vier Wörter Chinesisch, die er da geredet hat? Wobei sie sogar nur vermutet, dass es Chinesisch sein könnte. "Und... wie hast du lieber, dass ich dich nennen soll?" fragt sie harmlos. Vielleicht sagt er ja den Namen nochmal.
Er schaut mit großen Augen - wirkt fast verzweifelt. Was er lieber hat. Wieder ein tiefes einatmen. Er sucht nach den Wörtern. So lange hat er diese Sprache gehört. Aber er hat nie auch nur darüber nachgedacht, sie zu nutzen: "Sie mich nennen, wie Sie möchten wollen" Er schaut dabei sehr ernst. Obwohl ein gewisser Teil in ihm sich widerstrebt, fast kreischt, als er die andere innere Stimme vernimmt, die ihm sichtlich einen Schauer über den Rücken treibt ...
Ohje... hat sie jetzt irgendetwas Falsches gesagt? Er sieht irgendwie verzweifelt aus. Überhaupt wirkt er, als wenn er sich hier ganz und gar nicht wohlfühlt, der Arme. Ob das damit zu tun hat, was die im Labor mit ihm gemacht haben? Was auch immer das war, es war bestimmt nicht schön. Umso wichtiger, dass sie ihm zeigen kann, dass er hier in Sicherheit ist.
Aber erstmal ist sie selbst wieder ratlos. Wie sie es möchten will. Damit hat sie wohl keine andere Wahl mehr. Immerhin, er hat mal einen ganzen (für sie verständlichen) Satz gesprochen. "Ähm... dann nenn ich dich Ping, ja? Und was wolltest du jetzt hier oben?" Irgendetwas stimmt nicht... er hat immer noch soviel Angst, aber doch nicht vor ihr, oder?
Er schaut immernoch mit großen Augen und wieder atmet er vor dem Sprechen tief durch. Irgendwie wirkt es, als bereite das Sprechen ihm viel Mühe: "Zimmer gesuchen", er überlegt noch einmal und übersetzt seine Gedanken nach einem weiteren Seufzen: "Ichzimmer suchen." nein, das sagen die anders. Er versteht es ja auch. So schwer ist es nicht: "Meinen Zimmer, ich meinten". Er kneift wieder seine Lippen zusammen und kommt sich so dumm vor. Er seufzt wieder, als ihm auffällt, dass er gar nicht erst zu sprechen hätte beginnen sollen.
Chui nickt verstehend, schon bei seinen ersten zwei Worten, wartet aber dann noch ab, als er sich dreimal verbessert. Sie lächelt ein wenig verlegen. "Ja, okay. Ist sicher nicht leicht... eine ganz fremde Sprache zu lernen." sagt sie mitfühlend. "Du kannst das aber schon recht gut." Sie blieb von derlei ja bisher verschont, abgesehen von ein wenig Gälisch, aber sie könnte sich jedenfalls nicht vorstellen, Chinesisch zu lernen.
Sie erhebt sich wieder und deutet die Treppe hinunter. "Die Zimmer für die Schüler sind eins drunter... im ersten Stock. Weißt du deine Zimmernummer?" Na, einen Versuch ist es ja wert... vielleicht haben sie ja Glück.
Als Chui erwähnt, er könne das schon ganz gut, schüttelt er gleich den Kopf. Er scheint mit sich selbst etwas härter ins Gericht zu gehen.
Als Antwort seufzt er und schüttelt den Kopf. Er war sich gerade nicht einmal sicher, was sie genau meinte. Nummern waren so etwas ähnliches wie Namen. Er wurde immer mit dieser Nummer angesprochen, die aus Lauten und aus unverständlichen Worten bestand. Und jenes Mädchen damals hatte auch eine Nummer bekommen. Er konnte sich aber längst nicht mehr daran erinnern. Ah! Seine Augen leuchten, als es ihm einfällt: "Sie sagten, Name von Zimme bist Davin?" Er schaut erwartungsvoll!
Nunja, es war einen Versuch wert. Chui sagt nichts mehr zu seiner Aussprache. Dafür geht sie ein paar Schritte voraus, die ersten Stufen hinunter, und schaut über die Schulter zurück zu ihrem 'Schützling'. Also keine Nummer... das wird dann doch noch kompliziert. Sie wird wohl jemanden fragen müssen, der es weiß, oder kann versuchen, der Geruchsspur zu folgen... aber im Gang, wo alle immer herumgehen, könnte sie sie verlieren. An jeder Tür zu schnuppern wäre etwas... seltsam.
Aber er hat ja einen Anhaltspunkt. Ihre Miene erhellt sich ein wenig. "Ah.. du meinst, du wohnst bei Davin im Zimmer?" fragt sie nach. Nicht, dass sie seine Nummer kennen würde, aber er ist schon länger da und die Geruchsspur unverwechselbar, so als halbe Pflanze (oder so ähnlich). Ihn wird sie leichter finden. "Dann komm mit." sagt sie und geht weiter die Treppe hinunter.
Sie war noch nie im Jungenflügel, bisher gab es keine Veranlassung dazu. Fremdes Gebiet eigentlich, in dem sie nichts zu suchen hat, vergleichbar vielleicht mit dem eines fremden, wilden Stammes von dem nicht bekannt ist was er mit Eindringlingen eigentlich so anstellt. Ihre Schritte werden auch kürzer und langsamer, als sie mal dorthin kommt. Na gut, dass Logan in dieser Ecke wohnt, weiß sie noch... aber dann um die Ecke wird jegliche Zivilisation hinter sich gelassen und es geht in den Dschungel. Oder so. Jetzt duckt sie sich doch etwas, geht hin und wieder auch in die Hocke und beugt sich vor... Ping kann vielleicht, wenn er will, ihr über die Schulter schauen und bemerken, dass sie schnuppert. Zum Glück findet sie überraschend sogleich, was sie sucht. Sie schaut zu der Tür links. "Das ist es..." murmelt sie und schaut ihren Begleiter an, der die Umgebung jetzt ja wiedererkennen könnte. "Ja?"
Nun, da er von der anderen Seite kommt, wirkt es vertrauter. Wirklich sicher ist er sich nicht, da er letztes mal geführt wurde. Er lächelt auf jeden Fall: "xièxie! Zhöngwén bist und meinen danke. Du bist sehr ..." Er wirkt wieder verzweifelt, als er wieder nach dem Wort sucht. Aber niemals hat man so etwas zu ihm gesagt, als er im Labor war. Somit beruft er sich seufzend auf: "yôuhâo" Er lächelt wieder dieses Lächeln mit dem traurigen Blick, verneigt sich und dreht sich überlegend zu der Tür zurück. Irgendwie scheint er ein wenig angst davor zu haben, bevor er sie tatsächlich öffnet und so benötigt er etwas Zeit dafür ...