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Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Suki blickte von einem zum anderen, wobei sie Noah mehr oder minder nach seiner Einmischung ignorierte: "Marinja, ich denke, wir reden darüber ein anderes Mal weiter und ich habe durchaus noch nicht eine feste Meinung von allen. Aber der erste Eindruck ist für mich oft schon ein grobes Bild der Person." Dann blickte sie zu Noah und wieder zu Marinja und grinste. Schließlich wandte sie sich zu Caleb: "Du störst keineswegs." Das "im Gegensatz zu anderen" verkniff sie sich.
Noah viel es ohnehin schon schwer genug Anschluss zu finden und das Suki sich so äußerte machte ihn nicht nur wütend, sondern verletzte ihn auch. "Das geht dich überhaupt gar nichts an." Giftete er zu Marinja und nahm seine Kamera so, als müsste er sie vor Marinja und Suki beschützen. Mädchen waren doof, hier war der Beweis.
Dann sah er wieder zu Caleb und neigte den Kopf auf die Seite, wobei er vorsichtig grinste. Es war nicht wie er sich verhielt, es war eher was in Noahs Augen zu sehen war, denn dort stand: Ich kenne euch, ich sehe euch. Ich weiß genaustens über euch und eure kleinen Geheimnisse bescheid
Suki blickte wütend zu Noah: "Hey. Lass Marinja in Ruhe.." Dann gab sie ein wütendes Geräusch von sich und blickte zu Marinja. "Und Doktor Grey wundert sich, das ich mir Sorgen mache? Ich meine...Hallo? Schau dich mal um Marinja, was hier rumläuft." Dabei deutet sie in Noahs Richtung: "Der hat sie doch nicht mehr alle." Sukis Aufgebrachtheit und Wut hatten sich so ziemlich auf den Höhenpunkt gesteigert.
Das war nun nicht die richtige Reaktion gewesen, wenn Suki ihn einfach ignoriert hätte, dann wäre es mit Sicherheit anders gelaufen.
Ja, Noah war ein kranker Geist und genau deswegen durfte man ihn so nicht gegenüber treten. Dabei war Noah in erster Linie ein Junge der einfach nur Anschluss suchte und gemocht werden wollte. Er...als sonstiger Außenseiter und Schwächling hatte schon so manche Hähme einstecken müssen und genau das hatte seinen Charakter geformt.
Es gab eine andere Seite an ihm, eine dunkle, eine böse, eine brutale und genau diese sprach Suki mit ihrem Verhalten an. Würde sie Öl ins Feuer gießen?
Noah war Boxer, seit vielen Jahren schon und es gab ein Schlüsselerlebniss in seinem Leben, dass ihn hatte schwören lassen niemals mehr der Schwächling zu sein, der er vorher gewesen war. Mark, der Junge aus dem Labor hatte es bereits am eigenen Leib erfahren müssen.
Schnell, dass es so so wirken konnte als bediente sich der Junge noch ganz anderen Mutationen als seiner bloßen Lichtbeherrschung preschte er vor und spukte Suki ins Gesicht.
Er schlug keine Mädchen, aber das konnte er ihr nicht durchgehen lassen.
Suki wusste einen Moment nicht, wie sie reagieren sollte. Hatte Jean gesagt sie dürfe ihre Kräfte nicht einsetzen? Nur im Notfall. Das war ein Notfall. Das ging gegen Sukis Ehre. In aller Ruhe wischt sie sich mit dem Ärmel die Spucke vom Gesicht. <Das hättest du nicht tun sollen, mein Junge. Nun werde ich dich nie mehr in Ruhe lassen.> hallt es in Noahs Kopf wieder. <Ich werde in deine dunkelsten Geheimnis vordringen und alles offenbaren, was ich finde.> Ein dumpfer Schmerz machte sich in Sukis Kopf bemerkbar, doch sie war wütend. <Schau mal hinter dich>.....Dabei tat sie einen Schritt zu sich und ein eiskaltes paar Augen starrte ihm genau ins Gesicht.
Noah zeigte sich recht unbeteiligt von ihrer Aktion, dass mochte daran liegen, dass er Stimmen in seinem Kopf gewohnt war, sofern man sich an sie gewöhnen konnte. Er war ganz andere Bilder, Szenarien und Schlachtfelder in seinem Kopf gewohnt. Er würde sich niemals damit abfinden können, aber gewissen eindrücken gegenüber war er einfach immun. So das die Stimme und auch der Blick aus den eiskalten Augen nur bewirkte, dass sich sein Wahnsinn in seinen Augen wiederspiegelte und wie eine gierige Flamme empor leckte.
Daraufhin versuchte Suki die Gunst der Stunde zu nutzen und trat nach Noah. Das Ziel waren seine "Kronjuwelen". Sollte er versuchen ausweichen wird sie den Angriff abbrechen.
"Hey!" rief Marinja, als Noah Suki anspukte und als Suki dann nach Noah treten wollte stellte sie sich einfach dazwischen. "Beruhigt euch, wir sollten zusammenhalten und uns nicht noch gegenseitig anfeinden." Sie drehte sich zu Noah um, versuchte freundlich zu lächeln. "Entschuldige, wenn ich mit meiner Bemerkung einen Nerv getroffen hab. Ich hab mich nur gewundert, warum du für Brooke Partei ergreifst, ich fand es eben überraschend und wie ich schon sagte, dass du ja im Grunde Recht damit hast, dass man nicht über andere redet, die nicht da sind ... und Suki, ja der erste Eindruck kann schon entscheidend sein, und du machst momentan echt keinen guten."
Sie wurde doch nun etwas sauer, das war nicht leicht, sie versuchte ständig immer freundlich zu sein, sollte sie gereizt werden, könnte das sehr heiß enden.
"Dann bleib doch hier bei dem Lama." Suki rauschte mit den Worten an Marinja und Noah vorbei und verließ den Raum. Wütend ging sie in Richtung ihres Zimmers.
Marinja sah Suki verdattert hinterher, war sie denn hier nur von Kleinkindern umgeben? Sie sah dann zu Noah und zu Caleb und zuckte leicht mit den Schultern.
Noah fragte sie dann ganz einfach: "Spielst du auch ein Instrument?" Sie wollte wohl nur das Thema wechseln, aber trotzdem war sie an der Antwort interessiert, sonst hätte sie ja einfach vom Wetter anfangen können.
Auch Caleb war dazwischen gegangen, als die Situation irgendwie zu eskalieren drohte. Sicher war, Noah war nicht ganz koscher und man musste wirklich aufpassen, was man ihn sagte. Ob er in psychologischer Betreuung war? Aber auch Suki war für ihren Teil sehr merkwürdig, da er immer angenommen hatte, dass sich Asiaten oftmals sehr gut unter Kontrolle hatten und nicht gleich aus der Haut fuhren... es entsprach einfach nicht ihrer Mentalität, so wie er das auf den Geschäftsreisen, auf die er seinen Vater begleitet hatte, erfahren durfte. Vor allem asiatische Frauen waren sehr zurückhaltend - was man von Suki ja nicht gerade behaupten konnte.
Ausnahmen bestätigten wohl die Regel.
Marinja hingegen lächelte er an, als diese genauso zu schlichten versuchte, aber als Suki das Musikzimmer verließ, war auch der aufkommende Streit beigelegt - jedenfalls für den Moment. Wahrscheinlich würde das irgendwann oder in anderer Weise fortgesetzt, was nun auch nicht sonderlich gut war. Aber da Suki fort war, war nunmal nichts mehr zu machen. Er hielt sich jetzt wieder im Hintergrund und überlegte, ob er sich nicht noch einmal ans Klavier setzen sollte.
Als würde sich Noah wirklich von Suki treten lassen, selbst bei ihrem bloßen Versuch, hätte er mit seiner angelernten Schnelligkeit nach Sukis Fuss gegriffen und ihn einfach festgehalten. Sie hätte also auf ihrem Standbein balancieren müssen, oder wäre gefallen.
Noah war niemanden außer sich selbst Rechenschaft schuldig, doch das es so gelaufen war, wie es gelaufen war, drückte ihm aufs Gemüt. Er hätte ernsthaft gedacht Kontakte knüpfen zu können und dieser junge Klavierspieler hätte ihn neugierig gemacht.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, drehte er den Mädchen und dem Jungen den Rücken zu und verließ das Zimmer.
Also wenn Marinja jetzt auch einfach verschwinden wollte, dann würde er sich eben noch einmal ans Klavier setzen. Sein Blick streifte sie, aber er schmunzelte leicht und kommentierte Noahs Abgang mit einem leichten Schulterzucken.
"Seit wann bist du auf dieser Schule?"
Nun war er es, der versuchte, das alles nicht in Schweigsamkeit untergehen zu lassen.
Marinja starrte diesmal Noah an. Ist sie etwa unsichtbar, bewegt sie nur den Mund, ohne dass ein Ton rauskommt oder ist dieser Noah einfach nur blind und taub, sie hat ihn doch direkt angesprochen. Es ist nun schon das zweite Mal, dass Noah einfach so ohne ein Wort ging, na ja ihr kanns egal sein, dass nächste Mal wird sie die Erste sein, die Noah den Rücken kehren wird.
Sie drehte sich dann wieder Caleb zu, erwiederte das Schulterzucken und lächelte leicht. "Ich bin schon fast 2 Monate hier, oder vielleicht auch erst, kommt drauf an, wie man es sieht. In welche Sek. kommst du?" Das scheint ihre Standardfrage zu werden.