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Dieses Thema hat 44 Antworten
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 Institut-Area
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Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

04.09.2005 18:47
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Scott wartete noch auf Jean, denn sie war damals in Paris gewesen und hatte die Eltern des Mädchens Liel über das Inverness Institut aufgeklärt, so dass es nicht schlecht war, wenn sie nun auch bei der kleinen Führung durch die Schule anwesend war. Er hatte sie noch gar nicht gefragt, was für einen Eindruck die Eltern gemacht hatten, aber vielleicht hatten sie jetzt noch schnell die Zeit dazu, bevor jene eintrafen.

Er ging ein paar Schritte durch die Halle und war froh, dass die Besucher einige Schüler - und vor allem sehr auffällige Mutationen - nicht gleich zu Gesicht bekommen würden, denn jene waren mit Padraig auf der Survival-Tour. So war der Zeitpunkt gut gewählt, Liels Eltern ein wenig herum zu führen und sie davon zu überzeugen, dass Inverness ein guter Entschluss war.

Scott Summers Offline

Besucher

Beiträge: 1.652

05.09.2005 16:09
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Ehm...wow? Was war denn in Jean gefahren? Diese kleinen Spielchen erinnerten ihn an früher und so war es ein leichtes Schmunzeln, das auf seinen Lippen lag, als sie sich ihm näherte. Ja, tatsächlich war sie gut dabei, aber dennoch spürte er die kurze Schwingung in der Luft, den ihre Bewegung verursachte, als sie die Arme zu seinem Hals hob. Genau so etwas trainierte er ja schon seit geraumer Zeit in Einzelsequenzen im Dangerroom.

Natürlich drehte er sich mit diesem Schmunzeln auch zu ihr um, welches aber nachließ, als er den Blick über sie schweifen ließ. Und da fragte sich noch jemand, warum er eigentlich immer nur Jean gesehen hatte? Sie war verdammt schön. Aber nicht nur ihre äußerliche Schönheit strahlte ihn an. Da war noch etwas anderes und es stand ihr ziemlich gut, auch wenn sie es selbst vielleicht noch gar nicht wahr genommen hatte.

"Wow...", murmelte er auf ihr 'Hey' und es ging in ihrem Kuss unter. Na, wenn das keinen Eindruck auf die Eltern machte? Da fiel ihm ein, auch Cathrinas Eltern wollten sich dem Rundgang anschließen, aber er hatte es just in dem Moment vergessen zu erwähnen, als sie ihn ansah. Er legte seine Arme kurz um sie, während er einen Blick auf die Eingangstür warf. Tatsächlich müssten sie gleich da sein, so dass auch er ihr einen verstohlenen Kuss auf die Lippen drückte und sich von ihr löste.

"Du siehst toll aus. Es wird schon alles gut gehen, Jean."

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

05.09.2005 16:21
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Scott hatte sie also doch bemerkt. Zumindest lag etwas in seinem Schmunzeln, dass es ihr verriet, oder aber, es war doch in ihren Geist gedrungen, weil er kurz daran dachte. Aber egal, irgendwann würde sie dieses Spiel auch wieder gewinnen. Ihre Arme sanken kurz, bevor sie sich wieder hoben und verschränkten. „Vielleicht warten wir draußen“, schlug sie vor und warf einen Blick auf das schwarze Brett. Einer der Zettel sah ziemlich mitgenommen aus und dabei handelte es sich auch noch um Tylers Fahrgemeinschaft. Vielleicht sollte man ihn neu aufsetzen, denn wie sah das denn aus, wenn auf dem Blatt fette Fußabdrücke waren.

„Hast du etwas geplant oder zeigen wir ihnen nur die strategisch wichtigen Plätze?“ Strategisch, Himmel Jean. „Ich könnte dem Mädchen nachher noch die nähere Umgebung zeigen, während du mit den Eltern das Formelle besprichst.“ Es war ratsam den Eltern etwas Zeit allein mit einem Verantwortlichen zu lassen, um auf ihre Sorgen und Nöte eingehen zu können. Mit der rechten Hand und den rot lackierten Nägeln strich sie sich das Haar nach hinten und kurz funkelte ein kleiner Ring an ihrem Ringfinger auf.

LielDenir Offline

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Beiträge: 393

05.09.2005 16:25
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Es war gleich soweit.
Dieser Satz kreiste durch Liels Kopf als sie mit ihren Eltern ins Taxi stieg und Caroline, Liels Mutter, das gewüsnchte Ziel angab. Der Fahrer des Autos müsste wohl wissen wo sich das Institut befand.
Es waren gemischte Gefühle die bei den dreien mitschwangen.
Aufgeregt und Gespannt darauf wie es dort sein wird und aussah. Es könnte auch eine Falle sein, was aber auf einer Seite ziemlich unwarscheinlich sein würde.
Das Grauen würdens ie dort wohl nicht antreffen, vor allem wenn man an den zusammengestellten Ordner dachten, den Jean ihnen mitgegeben hatte, in dem ja alles beschrieben war.
Liel konnte sich noch genau erinnern wie begeistert ihre Mutter davon war, auch wenn immer mal wieder ein leichtes Misstrauen im Unterton lag. Dochd as konnte man ihrer Mutter auch nicht vorwerfen. Schließlich ist das unerforschtes Land in dem sie ihre Tochter zurück lassen wird.

Auch Nervosität konnte man spüren, am meisten bei ihrem Vater,d em man es auch sichtlich ansehen konnte. Hoffentlich ist er nicht wieder so durch den Wind wie beim letzten Treffen in Paris. Dieser Satz ging Liel und ihrer Mutter öffters durch den Kopf, doch genau das war es auch was die beiden so an ihm liebten. Doch nicht nur das. Er war nicht oft so aufgewirbelt und wenn wurde es nicht oft von ihnen als negativ betrachtet. Ihre Mutter wird schon alles übernehmen, äwhrend der vater einfach nur still beobachtet oder vielleicht ab und zu mal etwas von sich gibt. Chaotisch irgendwie, dass der Vater einen manchmal wirklich blamieren kann. oder konnte er das?

Wurden sie dort empfangen oder sollten sie einfach in die Schule hinein gehen? Man wird sehen.
Es war nciht sonderlich weit vom Flughafen bis dorthin.
So trafen sie auch eine kurze zeit später am Institut ein.

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

05.09.2005 19:03
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Cathrina kam wie ein Wirbelwind die Treppe runter gefegt und konnte gerade noch so vor Scott und Jean anhalten.
"sind sie schon da? sind sie schon da?"
sie war nervös und voller Aufregung. Endlich hatte es geklappt und die Eltern wollten sie besuchen, ob sie die Zwillinge mitbringen würden, hatten sie nicht gesagt und so wartete sie angespannt und wäre am liebsten von einem Bein auf das andere gehopst.
Endlich, eine verdammt lange Zeit und hart dazu. Nur Stan´s Hilfe und Zuneigung hatten ihr über diese Tage hinweg geholfen.
Es war ihr sehr schwer gefallen, damals auf Mr Logan zu hören und nicht gleich nach Hause zu fahren aber auch ihre Eltern hatten ihr nach ihrem Gespräch mit Mr Logan gesagt, dass sie hier am sichersten wäre.
Aber jetzt war es vorbei, das Warten.
Unruhig tappte sie zur Tür und wieder zurück.

Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

06.09.2005 17:12
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Strategisch wichtige Plätze? Scott musste grinsen und tippte ihr ans Kinn. Vielleicht färbte auch ein klein wenig von seinen Macken auf sie ab, nur bei ihr hörte es sich so seltsam an, beinahe so, als würde man ein Spiegel vorgesetzt bekommen.

"Ja, wir zeigen ihnen ein paar Klassenzimmer und im oberen Stockwerk das Musikzimmer und die Computerräume. Ausserdem ein leeres Mädchenzimmer, dann können sich Liels Eltern wohl ein gutes Bild vom Leben der Schüler machen. Vielleicht gehen wir noch rüber zur Sporthalle, aber das werde ich je nach Zeit entscheiden."

Als Cathrina hinunter stürmte wandte er sich der Foyertreppe zu und schmunzelte. Er konnte es sich einfach nicht verkneifen, ihr kurz über den Kopf zu streichen.

"Noch nicht, aber sie könnten schon im Hof sein, darum werden wir jetzt nach draußen gehen. Wenn du willst, kannst du uns begleiten."

Aber das war wohl keine Frage, die eine Antwort erforderte, oder? Er warf Jean noch einen Blick zu, ehe er mit den beiden nach draußen trat und die Familie Denir bei den Parkplätzen aussteigen sah. Er nickte Ty, der sie vom Bahnhof abgeholt hatte, dankend zu und ging den Ankommenden entgegen, um sie zu begrüßen.

"Willkommen im Institut. Ich hoffe, sie hatten eine gute Reise ohne Zwischenfälle. Mein Name ist Scott Summers und das ist meine Verlobte Miss Jean Grey, aber sie kennen sie ja bereits. Cathrina hier erwartet heute ebenfalls ihre Familie, so dass wir noch einen Moment warten."

Sein Blick fiel einen Moment auf Liel und er lächelte leicht, auch wenn es unhöflich erscheinen könnte, dass er eine Sonnenbrille trug.

LielDenir Offline

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Beiträge: 393

06.09.2005 17:52
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Während die Autotüren geschlossen wurden und nun alle eingetroffen sind schweiften die interessierten Blicke der Denirs flüchtig über das im Blickfeld liegende Gelände.
Sie bedankten sich ebenfalls bei Ty und dem Taxifahrer, der das Gepäck aus dem Kofferraum holte und anschließend wegfuhr.

Liels Eltern versuchten schon immer überall einen guten Eidnruck zu hinterlassen, was man an vor allem an der Kleidung erkennen konnte. Sie waren dezent, aber nicht zu aufgemotzt gekleidet. Irgendwie ein unverwechselbarer Stil. Caroline hatte sich bei Pierre, ihrem Mann, eingehakt und kamen so den Dreien entgegen. Liel lief wiedermal neben ihrer Mutter. Man konnte sehen, dass Caroline wohl eher der Ansprechpartner war, was die Familie anging und auch andere organisatorische Dinge.

Wie die Eltern mussterte auch Liel Scott, Jean und Cathrina.
Das Mädchen machte einen zierlichen Eindruck, auf eine Art zerbrechlich. Das sachte Lächeln zeigte eine leichte Zurückhaltung und doch Aufgeschlossenheit. Das Lächeln zeigte sich selbst in ihren Augen. Sie trug eine helle, lockere Jeans,die mit einem braunen Gürtel fest an ihrer Hüfte saß. Ihren Oberkörper bedeckte ein schwarzes Poloshirt, von dem die ersten zwei Knöpfe geöffnet waren. Die Schuhe, eigentlich total dagegensprechend, waren schwarze Ballerinas. Die Kleidung zeigte Sie.

Die Begrüßung kam von allen drei Familienmitgliedern.
Darauf, dass sie noch warten mussten wurde mit einem freundlichen und gutmütigen Lächeln, auf das ein Nicken der Mutter folgte bestätigt, dass es kein Problem sei.

" Also, wenn es im Gebäude genau so aussieht wie hier draußen .. " darauf noch ein hmmendes Nicken des Vaters.
Bei dem Vater kann man den leichten französischen Akzent hören, auch wenn er perfektes Englisch spricht.
In seinen Gedanken sieht er wohl schon das große Gebäude, als ein gemalenes Gemälde in seinem Atellier hängen.
"Wirklich schön hier..." Kommt dann noch von der Mutter..

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

06.09.2005 18:10
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Jeans Mundwinkel zuckte kurz, als sie von Scott vorgestellt wurde. Wie er Cathrina über den Kopf gestrichen hatte und überhaupt, wie er mit den jungen Jugendlichen umging, gab ihr die Idee, dass er ein guter Vater sein würde. Er war ein guter Teamleiter und durchaus ein fähiger Institutsleiter, aber als Vater sah sie ihn gerade mit zum ersten Mal. Dieses Bild, dass sich wie eine schummerige Folie über die Realität legte und einen Einblick in die mögliche Zukunft gab, war Herzerweichend.

Jean schluckte...

Der Wind blies ihr sacht über das Gesicht und strich ihr Haar zurück. Nicht, dass sie Haarspray bräuchte oder dergleichen, denn ihr Halt kam mittlerweile aus einer Gewohnheit heraus und ließ kaum ein Wetter näher heran, als Jean es wollte.

Den Absatz an der letzten Stufe abklopfend, trat sie auf den knirschenden Kiesweg und kam Liel und ihren Eltern entgegen um sie zu begrüßen. Scott hatte das Reden übernommen und über die Schulter des Besuches hinweg, warf sie Tyler einen Blick zu. Alles schien glatt gelaufen zu sein. Keine Schramme, keine Beule, alles paletti.

Woher kam nur ihre Sorge?
Das komische Gefühl aus der Magengegend, waren doch nicht etwa erste Anzeichen von Schwangerschaftsneurose?

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

06.09.2005 19:25
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Ob sie wollte? und wie sie wollte.. sie stürmte als erste durch die Tür und kam nach einem Sprung die Treppe runter rutschend im Kies zum Stehen. Scott´s Berührung hatte sie mit einem stahlenden Lächeln quittiert. Heute konnte ihr nichts, aber auch gar nichts die gute Laune vermiesen.
Dann siegte ihre gute Erziehung und sie begrüßte die Familie freundlich.
Sie betrachtete die neue Schülerin und nickte ihr lächelnd zu. Das Haus wurde langsam voll und so langsam konnte sie sich die neuen Gesichter einprägen.
Aber warum waren ihre Eltern nicht mit im Bus gewesen? Sie war der Meinung, Mr Tyler hätte sie vom Bahnhof abgeholt. Oder etwa nicht?
Sie schaute zu Tyler, dann zu Jean und zu Scott. sollte etwa doch alles daneben gelaufen sein, und sie würden nicht kommen?
Der Blick offenbarte eine Qual, die einem 16jährigen Mädchen eigentlich fremd sein sollte.

Dann tönte es von der Seite "Cathrina"
Sie fuhr herum, diese Stimme.. "DAD" sie rannte auf ihre Eltern zu und flog ihrem Vater um den Hals um nach einigen Sekunden ihre Mutter ebenso zu umarmen.
Der Vater nahm sie dann samt Mutter in die Arme und es schimmerte verdächtig feucht in seinen Augen. Ihre Mutter dagegen ließ die Tränen laufen, als sie ihre Tochter wieder im Arm hatte.
Hatten sie doch schon jede Hoffnung aufgegeben, das Mädchen je wieder zu sehen.
Auch Cath schluchzte unter Tränen.
Nach einigen Minuten ließen sie voneinander ab und Cath musste sich räuspern um Scott und Jean vorzugstellen.
" Mr Summers, Doktor Gray... mein Vater und meine Mutter... Mum, Dad... das sind Mr Summers und Doktor Gray...beides Lehrer an der Schule hier."
Sie schnüffelte kurz und bekam sofort von ihrer Mutter ein Tempo in die Hand gedrückt, was ihr ein strahlendes Lächeln entlockte.

Jean Grey Offline

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Beiträge: 997

06.09.2005 20:29
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Auch Cathrinas Eltern bekamen Jeans Hand als Begrüßung und ein Lächeln, dass sie hier Willkommen heißen sollte. Und dann trat sie einen Schritt beiseite um Scott die Möglichkeit zu geben, das Heft in die Hand zu nehmen. Sie hatte zwar Liel und ihre Eltern bereits damals in Paris getroffen, aber hier gehörte die Führung Scott und das nicht nur, weil er ihr Teamchef war, egal in welchem Team sie steckten.

Eine Haarsträhne zwischen den Fingern, die sie hinter ihr Ohr strich, trat sie einige Schritte auf den Haupteingang zu und wartete dort ab. Sicherlich hatte Scott einige Worte vorbereitet und wollte sie der kleinen Touristentruppe jetzt vortragen. OK, das klang nüchtern und vielleicht nicht gerade nett, aber im Endeffekt war es genau das. Eine nette, kleine Einleitung um sich hier richtig wohl fühlen zu können.

Es war schade, dass viele der Kids heute auf dem Off road-Trip waren und auf der anderen Seite ersparten sie sich so, den ersten Kulturschock. Schließlich fühlten sich die Gäste noch nicht so sicher, dass sie die Eigenarten der Natur ertragen würden, ohne Angst zu bekommen.

Zumindest wagte sie diese Einschätzung, wenn sie die Szene so von etwas weiter weg betrachtete. Ihr Blick ruhte dabei auf Scotts breitem Rücken und streifte ab und zu Liels Gestalt.

LielDenir Offline

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Beiträge: 393

06.09.2005 20:34
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Das 17jährige Mädchen erwiederte das Lächeln von ihrer wohl neuen Mitschülerin sachte. Sie war auf die anderen Schüler gespannt und mit wem sie sich wohl ein Zimmer teilen wird. Naja, vielleicht bekommt sie ja auch ein Zimmer in dem noch kein anderes Mädchen wohnt.

Es war nicht so, dass Liel ihre Eltern endlich los haben wollte. Nein, sie würde am liebsten mit ihnen in Frankreich sein. Bei ihrer geliebten Großmutter und Schwester Nora. Doch das hier war etwas Neues. Ein Internat in England. Sie hätte niemals gedacht, dass sie jemals so weit weg von zu Hause leben wird. Es war eine Erfahrung wert und besuchen konnte sie ihre Familie. Warscheinlich verdrängte sie ihre Gefühle um nicht gleich los heulen zu müssen, aber sie wollte es so unbedingt. Sie blieb ruhig, so schien es zumindest, bei ihrer Mutter.

Als der Name des fremden Mädchens von der Seite ertönte drehten sich auch Liel und ihre Eltern etwas in die Richtung der Erwachsenen, die die Eltern zu sein scheinen. Das war bestätigend für Caroline und Pierre. Es war ein 'normales' Internat bzw. ein Internat für Hochbegabte. Eltern die sich freuten ihre Tochter wieder zu sehen. Wohlmöglich hatten sie diese schon eine Weile nicht mehr gesehn. Wird es bei ihnen und Liel auch so sein, dass sie sich so lange nicht mehr sehen und gar nicht mehr anders können als einfach nur zu Weinen? Ein unwohles Gefühl machte sich in der Mutter breit. Doch sie sollten Liel den Wunsch erfüllen diese Schule besuchen zu können. Sie wollte es so sehr und sie hatten ihre Zeit nach zudenken. Jetzt war es eigentlich nur noch die Stelle an der man sich vergewissern kann, dass man das Kind wirklich in guten Händen zurück lässt.

Caroline schaute zu ihrer Tochter, mit der sie in gleicher Augenhöhe stand. Sie war die Jüngere von ihren beiden Mädchen. es war schwer los zu lassen doch irgendwann mussten das alle Eltern mal durchmachen.
Liel drehte ihren Kopf leicht zu ihrer Mutter um ergriff für einen kurzen Moment ihre Hand und drückte sie sanft.
Es ist alles in bester Ordnung
Mit diesem Gedanken löste sie ihre Hand von der ihrer Mutter und wendete sich zu Scott und Jean. Wenn das beides Lehrer sind und alle dort angestellten Lehrer so jung aussehen oder es sind, kann man von Glück sprechen. Sie war ältere Lehrer, die bald in Richtung Rente trotten werden, gewöhnt.

Ty Offline

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Beiträge: 1.098

06.09.2005 20:56
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Ty seinerseits nickte nur kurz rüber und stieg dann wieder in den Minivan. Er hatte in der Tat Cathrinas Eltern vom Bahnhof abgeholt und sie mit zur Schule gebracht. Erst in letzter Minute hatte er erfahren, dass er sich nicht um die französische Familie zu kümmern brauchte. Sie würden mit einem Taxi kommen, hatte man ihm gesagt. Nur war er da schon auf halbem Weg zum Flughafen gewesen.

Er hatte gewendet und sich beeilt zum Institut zu kommen. Und stumm gebetet, dass Cathrinas Eltern nicht seinetwegen Angst um ihre Tochter haben mussten.

"Ich fahre nicht immer so!" hatte er ihnen mehrfach versichert, als er zügig zum Institut zurückfuhr. Und gerade rechtzeitig, wie es schien. Als er vor dem Haupttor eintraf stand das Taxi mit laufendem Motor davor. Der Fahrer war ausgestiegen, um nach einer Klingel zu suchen. Dank dem Transponder im Minivan schwangen die Tore aber von allein auf und so kam es, dass dann sowohl das Taxi als auch der Minivan gleichzeitig aufs Gelände fuhren.

Wohl fühlte Ty sich deswegen nicht. Für andere mochte es so aussehen, als wäre das alles abgesprochen, aber er wusste, dass er eine Menge Glück gehabt hatte, dass es nicht aufgefallen war. Deswegen schienen die zufriedenen Blicke von Scott und Jean ihm zu höhnen, obwohl sie keineswegs so gemeint waren.

Er sah dem Taxi nach, als es wieder zum Haupttor zurückfuhr. Doch erst als er den Minivan in die Garage zurückfuhr, bemerkte er, dass er bei Jeremias die Einkaufsliste hatte holen wollen. Naja, dann würde er das eben jetzt machen. Er wollte ohnehin den Wagen wechseln.

[tbc]~ Die Garage (wo Karl schon wartet)
---

Stanley Offline

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Beiträge: 207

06.09.2005 21:00
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Tja, Stan war ja Pads hilfe, also konnte er nicht gleich bei der ankunft von Caths eltern dabei sein, aber es würde sich noch gelegenheit genug ergeben sie kennenzulernen, er hatte sie ja die letzten tage schon vollkommen hibbelig erlebt....

Er würde sich freuen sie kennenzulernen, und konnte sich den Holzhammer schon bildlich vorstellen den Caths erltern abbekommen sollten bei den neuigkeiten...

Scott Summers Offline

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Beiträge: 1.652

07.09.2005 12:32
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
[ooc. Ich werde bei einer Führung durchs Institut nicht im Thread wechseln, weil das unnötig kompliziert wäre.]

Tatsächlich hatte er von diesem ganzen Ankunftsdrama nichts mitbekommen, obwohl auch er einen Moment geglaubt hatte, dass Cathrinas Eltern nicht gekommen waren oder es ein paar Verzögerungen gab, was sich aber letztlich nicht bestätigt hatte. Auch ihre Eltern begrüßte er freundlich und stellte Jean und sich vor. Schließlich führte er die Gäste erst einmal ins Institut, blieb allerdings im Foyer schon wieder stehen und erklärte:

"Das hier ist der Eingangsbereich. Hier im linken Flur befinden sich die Klassenräume und unsere Bibliothek, allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Anreise - vor allem für sie aus Paris - anstrengend genug war und somit würde ich vorschlagen, dass wir erst einmal den Speisesaal besichtigen und wir ihnen etwas zu trinken anbieten."

Scott sprach durchweg englisch, aber er versuchte ziemlich deutlich zu reden und wenn die Denirs etwas nicht verstanden, dann würden sie gewiss nachfragen. Cathrinas Eltern hatten es da wohl ein wenig einfacher. Er warf dem Mädchen kurz einen Blick zu und schmunzelte. Scott freute sich für sie, dass ihre Familie da war. Und so führte er sie erst einmal ins Esszimmer, wo die Ankommenden etwas trinken und vielleicht auch eine Kleinigkeit essen konnten.

Er selbst erzählte ein bisschen etwas über das Gebäude, aber letztlich unterhielt man sich mehr über Schottland allgemein und im Smalltalk auch über private Dinge. Da einer der Gäste (wahrscheinlich einer der Zwillinge von Cathrinas Familie) auf den Wintergarten aufmerksam wurde, führte Scott sie auch dort einen Moment hinein.

Nach dieser kleinen Pause begann die eigentliche Besichtigung des Gebäudes und Scott klärte währenddessen noch einmal über den Unterricht, das Angebot an AGs (wobei er die Mutations-AGs nicht unbedingt erwähnte) und über die Lehrer auf, die an dieser Schule unterrichteten. So hatten sie zwei Klassenzimmer, das Wohnzimmer und die Bibliothek durchlaufen, ehe sie Scott nach oben führte.

Cathrina Offline

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Beiträge: 561

07.09.2005 18:56
[24.09.] - Eingangshalle Antworten
Cath war im siebenten Himmel, da auch die Zwillinge mitgekommen waren. Sie strahlte mit der Sonne um die Wette und bedachte Scott bei dem kurzen Blickwechsel mit einem Lächeln.
Die Zwillinge waren neugierig ebenso wie die Eltern von Cathrina. Was sie sahen gefiel ihnen sehr und immer mehr kamen sie zu dem Ergebnis, dass ihre Tochter hier gut aufgehoben war. Cath Mutter wollte einen günstigen Moment abwarten und sich dann bei Scott und Jean persönlich für die Befreiung ihrer Tochter bedanken. In der Tasche hatte sie einige Meeresspezialitäten, die sie den Lehrern als kleines Dankeschön geben wollte. So richtig würden sie wohl nie ihre Schuld begleichen können.
Donald McKillian, ein ruhiger und besonnener Mann, hatte bis jetzt nur zugehört und genickt, als Scott einiges von der Schule erzählte. Obwohl er sonst nicht zu Gefühlsausbrüchen neigte, suchte sein Blick doch immer wieder Cath und auch seine Hand strich ihr öfter über den Kopf.
Die Zwillinge verhielten sich mustergültig, aber wohl eher aus Neugier als aus Pflichtgefühl. Und auch sie waren glücklich, dass die große Schwester wieder aufgetaucht war.

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