Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  








Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.

Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.

Auf bald, eure SL
Datum:
~*~

Wochentag:
~*~

Wetter:
~*~
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 24 Antworten
und wurde 336 mal aufgerufen
 Institut-Area
Seiten 1 | 2
Tears Offline

Besucher


Beiträge: 199

06.11.2005 19:12
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
Nur um es an dieser Stelle mal zu sagen. Charleen hatte schon mitbekommen, dass hier irgendwas von statten ging. Das Foto, Raguels Verletzungen…aber gerade weil sie Raguel, Sariel und ganz besonders auch Norman kannte war sie sich vollkommen sicher, dass sie nicht wissen wollte um was es hier ging. Es war also nicht Blödheit die sie darüber hinweg sehen ließ sondern Cleverness. Ganz sicher würde ihr die Geschichte und die Informationen aus und um New York nicht gefallen

„Dann laufe ich schnell….“ Hatte sie eigentlich vor, aber da fasst Raguel sie am Handgelenk und drückt ihr den Brief in die Hand. Einen Moment ist sie so verdutzt wie der Ochse vor dem Berg, aber dieser Brief konnte ja nur eins bedeuten und da Charleen in ihren Gefühlsregungen ja immer ein bisschen übertrieb stierte sie Raguel mit seinen sonderbaren Augen und der wundervollen Stimme einfach nur an, bevor sich ganz dramatisch eine Träne aus ihren Augenwinkeln löst und ihr über die Wange läuft.

Augenscheinlich war er ja nur der Überbringer des Briefes aber sie kannte doch Raguel einfach zu gut um zu wissen, dass er eben nicht nur der Überbringer sondern vermutlich auch der Initiator des Briefes war. Sie biss sich auf die Unterlippe um Raguel –für Charleen vollkommen untypisch aber nur Beweis dafür wie viel ihr dieses Stück Papier bedeutete- einen schmatzenden Kuss auf die Lippen drückt. „Danke….“ Und wenn das nun so weiter ging dann avancierte Charleen zur Dramaqueen. „Danke…“ flüsterte sie noch mal und küsste ihn einfach wieder, weil doppelt ja bekanntlich besser hielt.

Damit machte sie sich auf und davon um den Tee zu kochen und die benötigten Dinge zu holen und ganz nebenbei waren die Männer sie auch wieder los und könnten über die Dinge sprechen über die sie reden mussten.

Dorian Hayward Offline

Besucher


Beiträge: 162

07.11.2005 00:07
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
Ähh... ja, irgendwie hatten sie da so eine Besprechung. Also, Dorian ging ja nicht wirklich davon aus, dass Raguel da jetzt so unbedingt etwas darüber wusste, denn er hatte keinen blassen Schimmer von irgendwelchen Comlinks. Aber scheinbar hatte man auch Raguel darüber aufgeklärt, so dass er lediglich nickte. Was das für ein Brief war, der bei Charleen solche Begeisterungsstürme auslöste, wusste er jetzt nicht, aber er konnte es sich denken.

Als das Mädchen wieder aus dem Zimmer war, gab er Raguel das Foto zurück und hörte ihm zu. Der Leiter in New York? Hm... was für ein L... ah, DER Leiter in New York. Dorian zog die Brauen leicht zusammen, aber in seinen Augen waren nur leichten Wellenbewegungen auszumachen, während er nachdachte. Ja, er glaubte schon einmal ein Foto von diesem Mann gesehen zu haben, aber er erinnerte sich nicht mehr wann oder wo das gewesen war.

"Ich glaube, ich habe ihn schon einmal gesehen... wahrscheinlich auch auf einem Foto, aber ich kann dir wirklich nicht mehr sagen, weil ich ihm nie begegnet bin. Warum fragst du mich nach ihm?"

Und da Raguel gesagt hatte, dass dies der Leiter gewesen WAR, wäre es wohl auch nicht mehr sonderlich wahrscheinlich, dass Raguel noch einmal die Gelegenheit haben würde, jenen kennen zu lernen. Er verschränkte die Arme und betrachtete Raguel eine Weile, ehe er langsam schmunzelte.

"Tut mir Leid, ich bin irgendwie unmöglich heute. Ich glaube, ich habe heute wohl wirklich nicht besonders viel geschlafen... ich konnte eben einfach nicht, obwohl ich am frühen Morgen wohl doch kurz eingenickt sein muss."

Genau.
Und das Wetter war auch schön.

Raguel Offline

Besucher


Beiträge: 263

14.11.2005 22:32
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
Raguel war mal wieder der stille Geniesser und grinste lediglich in sich hinein. Erst als Charly das Zimmer letenendes verliess, hob er den Blick an und liess ihn in Richtung Tuer gleiten.
Manchmal konnte man Dinge einfach wesentlich komplizierter machen, als sie eigentlich waren. Alle hier im Raum Anwesenden hatten scheinbar auch noch ein ausgesprochenes Talent dafuer. (Und wenn Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Besserung war, konnte doch eigentlich nicht mehr viel schief gehen.)

Mit einer wesentlich ernsteren Miene, bedachte er das Gespraech mit Dorian, so lange es sich um das Foto drehte. Er war ungern der Ueberbringer von schlechten Nachrichten (nein, ungerne war vielleicht gelogen, privat war er das ungern, beruflich...) und das es eine gewisse Erleichterung darstellte, dass Dorian den Mann nicht gekannt hatte, liess das kurze Zucken der Mundwinkel ausmachen. Oder war das schon die Reaktion auf Dorians Gestaendnis?
Ueber das "heute" unmoeglich, haette sich vielleicht die ein oder andere Diksussion fuehren lassen koennen. In Hinblick auf eine nahende Besprechung in den Subs, rechnete Raguel aber schon mit Diskussionen genug - und weniger scherzhaften dazu -, so dass er sich einfach ein Sarielhaftes Kommentar verkniff.
"Du siehst ziemlich erledigt aus. Wahrscheinlich bist du auch in letzter Zeit nicht haeufig rausgekommen." Ein 'Stimmt's oder hab ich Recht?'-Blick ereilte Dorian aus dem Augenwinkel, ehe der andere sich ein Stueck aufrichtete.
"Eingenickt? - Du atmest ganz schoen laut." Ja, die Waende hatten nicht nur Ohren, sie waren auch duenn, junger Freund! Und Raguel konnte am heutigen Tage einfach nicht Ernst bleiben, dafuer hatte er viel zu erstaunlich gute Laune.

Dorian Hayward Offline

Besucher


Beiträge: 162

16.11.2005 18:55
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
Ja, Dorian fragte sich einen Moment tatsächlich, was dieses Zucken des Mundwinkels zu bedeuten hatte. Schließlich gab er Raguel das Foto wieder in die Hand und grinste. Dennoch sagte er nicht gleich etwas, er räumte seine Sachen einfach wieder auf und verstaute sie im Schrank. Sobald Charleen das Verbandszeug gebracht hatte, würde er Raguel mal einen ordentlichen Verband anlegen. Schließlich drehte er sich dem anderen wieder zu und neigte den Kopf leicht zur Seite.

„Ich schnarche nicht“, antwortete er trocken.

Laut atmen, so ein Unsinn. Das tat er nicht. Und was das ‚Du siehst ziemlich erledigt aus’ anbelangte, da konnte Raguel selbst ja mal ganz still sein. Wer von ihnen sah aus, als wäre er geradewegs durch den Fleischwolf gedreht worden, hm? Aye, ER ja wohl nicht. Gut, er musste zugeben, dass er wirklich schon lange nicht mehr am See gewesen war – geschweige denn an der Küste, aber das hatte ja auch einen guten Grund gehabt; Dorian hatte sich versteckt… äh, gearbeitet. Gearbeitet!

„Liam und Colum haben mir bei einer Angelegenheit geholfen“, lenkte er mal gekonnt vom Thema ab, das hatte er nämlich genauso gut drauf wie Raguel selbst.

„Es ging um das Laborkind Seana. Nun ja, es ist so, dass sie eines der Kinder aus dem Reagenzglas ist. Sie hat also keinerlei Papiere und wir nehmen an, dass dies eines Tages zu Problemen führt. Jedenfalls haben wir… ihr eine Geburtsurkunde ausstellen lassen, damit sie überhaupt einmal existiert. Und ich habe mich dort als ihr Vater eintragen lassen.“

Er musterte Raguel, während er sprach.

„Tja, und nun habe ich eine Tochter.“

Raguel Offline

Besucher


Beiträge: 263

17.11.2005 01:04
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
Nicht schnarchen? Musste er erst Beweismittel sammeln, um seinen Gegenueber davon zu ueberzeugen. Er hatte es laut und deutlich vernommen - ehrlich!

Oder war es vielleicht doch im Zimmer unter ihm gewesen? Logan? Einer der Schueler?

Das Grinsen verbreiterte sich zusehends - bis es ein jaehes Ende nahm.

Die Laborkinder.

Dieser ungluecklich gewaehlte Name reichte aus, um Raguel mit einem Mal wieder eine ernste Miene - zum guten Spiel - zu machen.

Man hatte Kinder in Reagenzglaesern gezuechtet. Nichts, was man als guter Katholik gerne hoerte - nichts, was ueberhaupt jemand mit genug Menschlichkeit jemals gerne hoeren sollte.

Aber ja, ein Problem wuerde es frueher oder spaeter damit geben. Warum genau brachte Dorian das Thema denn nun...

"Er - Was?" Erde an Raguel, Erde an Raguel, Hirn wieder einschalten!

"Wie?" Also, ja! Das WIE war ihm schon klar. Also, das WIE eines 'normalen' Weges zu dem Satz 'ich habe eine Tochter'. Diese Situation war doch ein wenig eine andere.

Seana. Kannte er das Maedchen? Sicher kannte er sie, aber derzeit konnte er sie keinem Namen zuordnen. Es dauerte gute 10 Sekunden, bis die Zahnraeder in seinem Hirn langsam wieder ineinander griffen. Seana, Dreamer, das schlafende Kind auf der Liege, Day X+ 1.

"Er -" und mit immer noch verwunderter Miene, versuchte er sich zu erheben. "Dann muss ich dir wohl gratulieren, hm? Hast du ganz schoen gut hinbekommen."

Hier regnete es Vaterschaften vom Himmel!
So, koennten sie jetzt das Kind begiessen gehen? Wo war der Whiskey?

Dorian Hayward Offline

Besucher


Beiträge: 162

18.11.2005 12:31
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
Es konnte überhaupt nicht sein, dass Raguel Dorian schnarchen hören können hatte. Selbst wenn Raguel direkt in diesem Zimmer gewesen war; er hatte ihn nicht schnarchen hören, denn Dorian schnarchte nicht! Und zudem war er ja nur höchstens ein Stündchen oder zwei eingeschlafen... und sogar eingeschlafen war hoch gegriffen - er hatte nur geschlummert. Oder so.

Kurz kratzte er sich hinter dem Ohr und runzelte leicht schmunzelnd die Stirn. Nein, nicht auf herkömmlichem Wege und zudem war Seana kein Baby mehr. Soweit hatte Raguel schon folgen können, oder? Der andere machte einen doch ziemlich erstaunten Eindruck auf ihn. War es denn so abwegig? Schön, er sah jetzt nicht wie der Vorzeigedaddy aus, aber er würde sich Mühe geben, ok? Er wusste ja, dass das nun einige Folgen nach sich zog, so dass er Raguel aufmerksam betrachtete.

Gratulieren war das Schlüsselwort. Gratulieren?

"Ich weiß noch nicht mal, ob ich dem Ganzen gewachsen bin", gab er Raguel zu, was er sonst niemandem anvertrauen würde. Warum sollte er auch? Ja, Whisky war eine fabelhafte Idee.

Raguel Offline

Besucher


Beiträge: 263

21.11.2005 14:19
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
Gewachsen. Wusste man das denn jemals, wenn die Vaterschaft auf einen zukam? Nicht, das Raguel jetzt gerade aus Erfahrung sprechen konnte und dennoch wirkte er ein weiteres Mal abgelenkt, als sein Blick auf Dorian ruhte und doch durch ihn hindurch glitt.

"Ich denke du hast einige gute Charakterzuege, fuer einen Vater. Warum denn auch nicht? Seana wird vermutlich genauso von Beginn an lernen muessen eine Tochter zu sein, wie du ihr Vater." Geuscht und gefunden koennte man dazu wohl auch sagen. Raguels Schmunzeln war wieder hergestellt, als er den Blick erst auf seine verarztete Wunde und dann wieder zu Dorian schweifen liess. "Du hast einen Beruf gewaehlt, der alleine schon fuer viel Fuersorge spricht - warum solltest du im Privaten daran scheitern?" Meine Guete, fuer heute war aber auch genug philosophiert, oder? Er hatte schliesslich auch nicht wirklich viel geschlafen und diese bevorstehende Besprechung wuerde vermutlich auch noch genug Konzentration kosten.
"Ich bin zuversichtlich, dass du das auch packst, Dorian." Na, sowas hoerte man doch auch mal gerne, oder?

Dorian Hayward Offline

Besucher


Beiträge: 162

26.11.2005 22:24
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
Gut, man wusste wohl nicht, ob man als Vater taugte, wenn man das erste Mal mit einem Kind zutun hatte, aber im Normalfall hatte man 9 Monate, sich darauf vorzubereiten. Diese Zeit hatte Dorian nicht gehabt und er hatte auch keinen Säugling mehr (na ja, Gott sei Dank), mit dem er "wachsen" würde.

Dennoch schmunzelte er bei Raguels Worten. Natürlich hatte er Recht. Seana war genauso wenig Tochter gewesen, wie er je Vater gewesen war.

"Beruf und Privatleben ist etwas vollkommen anderes, Raguel."

Also...jedenfalls für Dorian. Denn privat war er viel weniger kommunikativ als man das vielleicht annehmen könnte. Obwohl Dorian auch kein Einzelgänger war, selbst wenn man das bei seinen vielen Stunden in den Subs hätte denken mögen. Aber es fiel ihm schwer engere Bindungen zu knüpfen, die länger dauerten als eine Behandlungsphase.

"Dann ist ja wenigstens einer zuversichtlich...", wieder ein Grinsen, aber so ernst wie sich das vielleicht anhörte, war es nicht. Auch Dorian war optimistisch. Er nahm einen der ....Kekse [jetzt hat sogar der User vergessen, wie die Dinger hießen [15] ] und gab ihn Raguel in die Hand.

"Ich könnte wetten, du hast nur für alle anderen gebacken. Aber jetzt ruhst du dich erstmal aus, klar?"

Und damit hatte er ihn auch schon auf den Stuhl delegiert.

Dorian Hayward Offline

Besucher


Beiträge: 162

19.12.2005 19:10
Dorians (Gäste-)Zimmer Antworten
[15.10] ABENDS

Er zog sich die Jacke aus und legte sie über den Stuhl, ehe er die Schuhe von den Füßen kickte und sich auf das Bett legte. Eine Weile sah er an die Decke, ehe er die Arme hinter dem Kopf verschränkte und die Augen schloss. So friedlich wie das aussah, war es jedoch nicht. Seit er aus der Stadt zurück war, zermarterte er sich den Kopf, was er nun tun sollte. Es war ganz klar, dass er Seana nicht ausliefern würde. Er hatte dem X-odus Team lediglich erklärt, dass Lewis Frieden wollte - so wie jener es ihm auch gesagt hatte. Natürlich war das nicht alles und er hatte die anderen wissen lassen, dass er für seinen Teil glaubte, dass Lewis genau das Gegenteil vorhatte. Er wusste es.

Aber er hatte keine Ahnung, was er jetzt tun sollte. Wenn er dem Team etwas sagte, dann war Seana in Gefahr und das konnte er einfach nicht riskieren. Dorians Augen öffneten sich wieder und seine Iris kam in leichte Bewegung.

Seiten 1 | 2
 Sprung