Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Sie und Ashley waren mit dem Bus gefahren und standen nun in der Eingangshalle des hiesigen Schwimmbades. Gerade bezahlte Mae mit ihrer Dauerkarte den Eintritt für sie beide und lotste Ashley dann zu den Umkleiden. Belle hatte den schwarzen Badeanzug schon unter. Wohl keiner den es in jedem Laden zu kaufen gab.
Schnell flocht sie ihr Haar an den Kopf und band den Zopf in ihrem Nacken zu einem strengen Knoten. Erst dann nahm sie die breiten Lederarmbänder ab. Ersetzte aber eines direkt durch ein etwas fünf cm breites Armband aus Neopren. Höchsten flüchtig konnte Ashley einen Blick auf die Zeichnung an der Innenseite von Belles Handgelenk sehen. Offensichtlich wollte sie nicht, dass jemand das Tattoo? sah.
Waährenddessen unterhielt sie sich mit Ashley über dies und das.
Ashley war Belle etwas unsicher gefolgt. Es war das erste Mal, dass sie Inverness wirklich sah und vor allem, dass sie unter so vielen Menschen war.
Die ersten Tage im Institut hatten sie im Umgang mit anderen offener werden lassen, aber nichts desto trotz war sie Menschenmengen immer aus dem Weg gegangen.
Sie fühlte sie unwohl, als sie in die Eingangshalle des Schwimmbades gingen und spürte, wie sie nervös wurde.
So war es eher Belle, die sprach. Ashley hörte ihr zu und sah sich währenddessen neugierig und angespannt um.
Sie hatte das Gefühl, jeder würde sie beobachten.
In der Umkleide zog sie sich rasch um. Der schwarze Bikini passte perfekt. Sie war fast selbst ein wenig erstaunt, dass sie es war, die im Spiegel zu sehen war.
Ihre Haare flocht sie ebenfalls zu einem Zopf ein. Sie hasste es, wenn das Wasser die Haare verknotete und so konnte sie wenigstens davon ausgehen, dass sie hinterher nicht allzu viele Knoten lösen musste.
"Was kann man hier eigentlich alles machen?", fragte sie leise, während sie in Richtung Wasserbecken gingen.
"Im Schwimmbad? Schwimmen, springen, toben, in die Sauna gehen. Nen Cocktail trinken, was essen. Wie in fast jedem anderen Schwimmbad auch."
Suchen schweifte ihr Blick über die Leute hier. Sie wollte sehen ob ihre Trainerin da war, aber sie konnte sie nicht entdecken. Trotzdem steuerte sie zielstrebig die Sprungtürme an. Dort legte sie ihr Handtuch auf eine Bank und beobachtete ein paar Kids, die mit mehr Spaß als Können sich ins Wasser beförderten. Sacht schüttelte sie den Kopf und wandte den Blick zu Ashley.
"Willst du auch springen oder lieber schwimmen gehen?"
Ashley rettete sich in einem flüchtigen Lächeln. Da war das Problem, sie war noch nie in einem anderen Schwimmbad gewesen.
"Ach...ja..natürlich...", sagte sie hastig und sah sich neugierig um.
Der Sprungturm sah interessant aus, aber ob sie sich wirklich trauen würde dort hinunter zu springen?
"Ich weiß noch nicht. Springst du von den Türmen dort?", ihre rechte Hand wies auf den höheren der beiden.
Ihren Verband hatte sie angelassen. Aber das Handtuch verdeckte ihre Oberarme, so dass es Belle noch gar nicht aufgefallen war. Wahrscheinlich würde sie gar nicht schwimmen gehen, sondern nur am Wasser sitzen und zusehen.
"Wenn du möchtest kannst du ruhig zusehen. Allerdings ist das Einspringen meist wenig spektakulär."
Sie hatte oft gesehen, wie Zuschauer das Einspringen als langweilig empfanden und bald gingen. Sie dachte es wäre nett Ashley vorzuwarnen. Immerhin konnte man sich hier besser die Zeit vertreiben.
Ashley nickte und sah sich um.
Sie zog das Handtuch noch etwas enger um die Schultern und setzte sich auf den Beckenrand am Wasser. Einer der Liegestühle zeigte genau zu den Sprungtürmen.
Neugierig beobachtete sie Belle und die anderen Badegäste.
Belle legte ihre Sachen ab und ging dann zu den Türmen. Sie hielt sich gar nicht erst mit den niedrigen voll besetzten auf sondern nahm gleich den höchsten Turm. Eine Weile lang sprang sie nur gestreckt oder im einfachen Kopfsprung hinunter. Schließlich jedoch blieb sie einen Moment konzentriert genau an der Kante des Sprungbrettes stehen und sprang dann einen wunderschönen mehrfachen Salto.
Nun wurden die Figuren langsam komplizierter und brachten auch mehr Zuschauer ein.
Müde schien sie nicht wirklich zu werden und das was sie da tat machte sie ganz offensichtlich schon seid ziemlich langer Zeit.