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Nervosität war schon immer ein schlechter Ratgeber. Sie sorgt dafür, dass Dinge verfehlen und nicht zum Tragen kommen, deren sich der Betroffene bisher immer sicher sein konnte. Sie kann sich als Schleier vor die Wahrnehmung deren legen, die sonst eine Maus in zehn Yards Entfernung piepsen hören können. Sie kann dem falschen Gedanken an Sicherheit Vorschub leisten, mit dem sich die Betroffene zu beruhigen versucht. Schließlich waren die Schüsse eine gute Strecke weit weg, nicht? Sie müßten schon hingehen, um in Gefahr zu geraten. Was eigentlich so gut wie unmöglich ist, geschieht... Chui hört und sieht nichts von den Angreifern. Das Gefühl der Bedrohung, das ihre Nackenhaare sich sträuben läßt, kommt zu spät. Zwar hört sie dann noch das Knacken, das dem Schuß vorausgeht, aber das kann sie nicht einordnen, es fiel ihr nur auf, weil es nicht in den Wald gehört...
Jetzt wo es zu spät ist, lauscht sie... und entkommt daher dem Stoß aus nächster Nähe nicht, dem sie sonst fast mit Leichtigkeit hätte ausweichen können. Es ist schon eine erbärmlich schlechte Nacht für die Katzenmutantin... sie wird sich später noch oft fragen, wie es so schlimm kommen konnte. Klappt sie beim ersten Anzeichen von Gefahr zusammen und macht dicht? Es wäre zu wünschen, wenn es anders wäre. Wenigstens kann sie ihren Sturz abfangen, sich abrollen und schon wieder auf den Beinen, aber geduckt sein, kaum dass die zwei Schüsse verhallt sind. Ein wenig benommen schaut sie in die Richtung, wo sie herkamen. Sie haben auf sie geschossen. Auf sie! Auf die andren Schüler! Und auf Sarah... auf Sarah, die sie umgestoßen hat, damit sie nicht getroffen wird. Die Lehrerin, von der sie überzeugt war, dass sie sie auf den Tod nicht ausstehen kann.
Rasch verschwindet sie hinter einem Baum, bei dem auch zwei Büsche wachsen, gar nicht weit weg von dem Felsen, hinter den Sarah die übrigen Schüler geschickt hat. Unwillkürlich bleibt sie in der Nähe der Lehrerin. Ihr Herz veranstaltet einen Trommelwirbel. Oh, sie kennt Angst. Es ist nicht das erstemal, dass sie befürchtet, die Menschen könnten ihr etwas antun wollen, aber noch nie war es so intensiv, so akut. Sie haben auf sie geschossen. Wenn sie getroffen hätten, wäre sie verloschen wie eine Kerze im Wind, ihr Blut im Waldboden versickert. Padraig...! Er muß diesen beiden begegnet sein... der Wind weht ungünstig, sie bekommt keinen Geruch. Was ist mit Padraig? Sie muß nach ihm sehen, so schnell wie möglich... was? Sie schaut Sarah an und nickt automatisch, ehe sie tatsächlich durch die Büsche späht und versucht, zu lauschen. Da... jetzt sieht sie sie sogar. Metall reflektiert Sternenlicht. "Ich sehe sie." wispert sie der Lehrerin zu. "So zehn oder elf yards... da drüben." Sie deutet die Richtung mit der Hand, wobei sie Sarah sehr nahe kommt, damit diese die Geste auch erkennt. Beinahe schon auf Tuchfühlung mit einer Person, die sie nicht mag... aber das ist erstmal vergessen. Am besten gleich los mit der nächsten verrückten Idee: "Ich könnt mich von hinten anschleichen." flüstert sie, denn dass Sarah Steine aufnimmt deutet sie so, dass sie nicht aufstehen und sich ergeben will.
Marinja wusste anfangs nicht, wie ihr geschah, eben erst überlegten sie ob sie den Schüssen nachforschen oder besser der Lehrerin Richtung Auto folgen sollte und im nächsten Augenblick wird sie unsanft von Sarah nach unten gezogen. Den Befehl "Runter" hatte sie zwar gehört, aber irgendwie ging dann alles viel zu schnell.
Sie robbte mit den anderen rüber zum Stein und versuchte sich so klein wie möglich zu machen. Die Temperatur um sie herum wurde langsam unangenehm heiß - nicht für Marinja, die spürte kaum einen Unterschied.
Marinja versuchte einen klaren Kopf zu bekommen, wer waren diese Leute, die mitten in der Nacht auf unschuldige Kinder schossen. Sie versuchte krampfhaft zu überlegen, ob ihre Gabe oder die der anderen hier vielleicht nützlich sein konnten. Mika und sieh schieden aus, sie wollte keinen Waldbrand verursachen. Nico´s Blitze könnten vielleicht hilfreich sein. Was für eine Mutation hatte noch mal Stan? Könnte Davin helfen? Und Chui? Sie sah ihre Mitschüler der Reihe nach an.
Ihre Gedanken rasten, dann merkte sie, wie Sarah nach Steinen griff und fand diese Idee äußerst interessant, ob auch jetzt das Verbot noch galt, dass sie ihre Gaben nicht einsetzen durften? Sie wartete ab, mal sehen, wen oder was diese Steine trafen.
Nico war irgendwie noch in Gedanken als die nächsten Schüsse die Stille der Nacht zerrissen er warf sich nach dem "Runter" auf den Boden und versuchte in deckung zu gelangen.
Er sah dann zu der Lehrerin die Getroffen wurde irgendwie war dies nun doch langsam zu viel für ihn eine Exkursion mit Schusswaffen, nein das war bestimmt nicht Pads Idee aber warum schiessen Leute auf andere und dann auch noch jetzt.
Er wurde sich bewusst das es bestimmt welche waren die uns nicht mögen und deswegen einfach durch die Gegend schossen aber woher wissen die das wir solche sind ... naja seine Gaben durfte er ja nicht einsetzten also wartete er wohl wieder erst etwas ab und sah zu den anderen hin was sie machten jedoch konnte er seine Gabe nicht so richtig unter kontrolle halten und man hörte es leise knistern aus seiner Richtung und die Luftfeuchtigkeit hier gab noch ein wenig mehr dazu das sich fast schon eine leichte Corona Bildung um Nico sichtbar wurde .oO( mist ich muss hier weg sonst hilft die Ganze deckung nicht)
Langsam versuchte sich Nico immer noch in Deckung bleibend von den anderen zu entfernen aber ab und zu kann man etwas bläuliches erkennen das kurz zeitig über den Felsen hinaus ragte was aber eigentlich keine Ziel möglich keit darstellen sollte denn es war eben immer nur sehr kurz wenn er sich bewegte
Auch Christabel nickte, als Chui ihr die Schatten anzeigte. Nein, noch war es keine gute Idee, die Mutationen einzusetzen – vor allen Dingen, wenn die Schüler sie nicht unter Kontrolle hatten. Und ein Waldbrand konnte auch schnell zur eigenen Falle werden. Allerdings sah Christabel einen Moment zu den Schülern zurück.
"Sollte ich getroffen werden, dann sprengt auseinander, sie können euch nicht alle zu zweit verfolgen. Aber nur, wenn es unbedingt nötig ist. Und im äußersten Notfall; setzt alles ein, um euch zu wehren. Sucht ein paar handliche Steine auf dem Waldboden."
Man konnte mit so einem Stein, wie Christabel sie in der Hand hatte, einen Menschen töten, wenn man ihn an empfindlichster Stelle der Schläfe traf. Bei Mutanten war so etwas immer ein wenig schwierig, weil sie oftmals Fähigkeiten hatten, sich dagegen zu wehren, aber Christabel vermutete, dass die Angreifer keine Mutanten waren. Auch wenn sie eine präzise Wurfhand hatte, so waren ihre Talente in der Nacht ein wenig dürftiger. Auf der anderen Seite würden die Schützen auch nicht sehen, wenn etwas angeflogen kam. Doch wie traf man die Schläfe eines Menschen, wenn dieser frontal auf einen zuging? Unmöglich. Aber Christabel wollte auch nicht unbedingt töten, als vielmehr für einige Zeit handlungsunfähig machen. Erst jetzt dachte sie an Padraig. Ob man ihn erwischt hatte? Christabel selbst hatte keine Angst – vielmehr waren alle Empfindungen dem Adrenalinschub gewichen, der sie in solchen Situationen nur noch den Verstand einsetzen ließ. Verteidigungs- oder Angriffstaktiken, das war es doch, das sie stets geübt hatte. Allerdings hatte sie noch nie Zivilpersonen retten müssen, es war immer nur um die eigene Haut oder die eines Kollegen gegangen. Wenn überhaupt…
"Bleib in der Nähe, Nicolas. Tritt nicht aus dem Schutz des Felsens. Du darfst dich anschleichen, Chui… wenn du dir sicher bist, dass sie dich nicht hören. Und wenn du dir sicher bist, dass du weißt, was du tun wirst, wenn du dich angeschlichen hast."
Ja, das war die große Frage, oder? Einer der Schützen war jedenfalls recht gut, denn er hätte Chui schlichtweg getroffen. Wahrscheinlich sogar in die Brust. Nun… wenn es Menschen waren, dann mussten sie mit Nachtsichtgeräten arbeiten, denn ein Brustschuss in der Nacht war ein Meisterschuss und der andere Schütz war – mit Verlaub – kein guter Jäger. Er hätte Christabel nicht einmal getroffen, wenn sie ruhig stehen geblieben wäre. Nico sollte mal aufhören, ständig wie ein Glühwürmchen zu flackern. Das war nicht sonderlich hilfreich, wenn sie einen Angreifer treffen wollte. Aber immerhin konnte sie die Schatten nun auch erkennen, Chui hatte recht – sie standen noch neben einander.
"Bleib am besten hinter dem Baum, Chui."
Allmählich verging der Schock und sie spürte den Blutverlust langsam. Sie musste sich jetzt konzentrieren, bevor es zu spät war. Sie bräuchte ein Ablenkungsmanöver, damit sie einen der Schützen treffen konnte. Mit dem anderen wurde sie dann gewiss auch so fertig. Die Schüler mussten ihr einfach dabei helfen.
"Na schön, was habt ihr denn so in petto? Lichtkugeln? Blitze? Erdbeben? Ihr müsst mir ein Ablenkungsszenario erschaffen, damit ich einen der beiden treffen kann."
Wer weiß, vielleicht schlugen sie den anderen Schützen auch gleich in die Flucht, wenn einer von ihnen nieder gestreckt war.
Jetzt, wo sie sie mal entdeckt hat und genauer hinschaut, erkennt sie auch recht gut ihre Jäger... zwei Frauen mit klobigen Geräten vor den Augen und natürlich Schußwaffen. Blutgeruch irritiert sie. Sie schaut zu Christabel, gerade als diese den anderen Schülern sagt, was sie tun sollten, wenn.. "Aber.. du bist schon getroffen. Wir müssen dich verbinden." flüstert sie ihr zu. Und in letzter Konsequenz müssen sie schnell hier weg, in ein Krankenhaus. Bleibt noch die Frage, ob es Padraig nicht schlimmer erwischt hat. "Wir müssen Mr. O'Diarmuid suchen. Vielleicht ist er auch verletzt." meint sie besorgt. Allerdings gibt es dafür noch zwei bewaffnete Hindernisse.
Kurz blickt sie zurück zu den Schülern, wo Nicolas vor Aufregung zu leuchten und zu knistern beginnt... und bei Marinja scheint es ziemlich warm zu sein. Und Sarah redet wieder mit ihr. Ja, das ist keine leichte Frage... was wird sie tun, wenn sie dort ist? Sie dachte sich irgendwas, wie eine anzuspringen wenn sie wieder schießen will... aber das ist noch nichtmal eine Idee, höchstens ein Ansatz. 'Ich lass mir was einfallen.' wär jetzt auch die falsche Antwort. Aber sie hat keine Erfahrungen in sowas. Oder doch? Sie blinzelt. "Ich.. könnte ihre Arme mit den Krallen verletzen, damit sie nicht mehr schießen können... oder die Nachtsichtgeräte wegnehmen." schlägt sie vor, wobei ihr Letzteres gerade eingefallen ist. Das wär doch schonmal sehr hilfreich, wenn sie es hinbekommt.
Aber dann überlegt es sich die Lehrerin anders. Chui sagt nichts, während sie die anderen Schüler befragt. Eine Ablenkung für die Schützen wäre es sicherlich auch, wenn sie ihnen von hinten in die Kniekehlen tritt... oder in die Nieren... hat sie eigentlich zuviele brutale Filme gesehen, oder wo kommen diese Ideen aufeinmal her? Fest steht, dass sie nicht mehr allzuviel Zeit für Diskussionen und Maßnahmensammlungen haben, denn Sarah ist getroffen und Padraig liegt vielleicht irgendwo und verblutet schon. Rasch zieht Chui ihre Schuhe und Socken aus und mißachtet die Anweisung, hinter ihrem Baum zu bleiben... als Sarah zu den anderen Schülern schaut, ist die richtige Gelegenheit. Lautlos schleicht sie in Deckung der Gebüsche zum nächsten Baum, einer mit größerem Durchmesser... den sie erklimmen kann, ohne dass ihre Bewegungen den Schützen offenbar wären. Der Herbst ist zwar schon fleissig dabei, blättrige Sichtdeckung zu entfernen, aber sie kann hoffen dass die Jäger nicht nach oben schauen... und wenn sie es doch tun, würde sie es wohl bemerken. Sie sucht sich den nächsten Baum und schleicht über die Äste auf ihn hinüber... so sollte es nicht mehr lange dauern, bis sie sich hinter den Jägern befindet, die sich bisher recht still verhalten haben und wohl auf das nächste Ziel lauern.
((sorry guys, fürs lange stillschweigen, das PC ding war im aarsch...))
Nun war auch Stanley wieder hellwach, beim schuss und überhaupt.
Er warf sich nicht sofort zu boden, ging dann aber in eine hockende Position, bevor er dem Rest lauschte was nun passieren sollte, Chui fing an die Schüler zu befragen was sie tun könnte...
Da erhob stanley das wort, auch dabei zu den anderen sehend, noch bevor Chui ihren weg machte...
"Ich kann sie ablenken und aufhalten, auf unbestimmte Zeit.... auch mit garantie das ich auch wiederfinden werde.. oder zumindestens zurückkomme.... Ich würde sagen.. ich kümmere mich um diese, bastarde.... und ihr sucht Pad und verkrümmelt euch dann.... "
Er blickte den rest ernst an, er war voller überzeugung dessen was er tun würde, jetzt fehlte nur noch eines - vertrauen...
Würden sie ihm glauben und ihn machen lassen?
Genau wie um Marinja herum wurde es in Mikas Nähe unangenehm warm. Im Stillen verfluchte sie die beiden Leuten vor sich aufs übelste. Einfach so aus Leute im Wald schießen, das war mehr als krank, und dann konnte sie sich anhören, das Mutanten nicht normal waren?
Tief Luft holend, versucht das rothaarige Mädchen, die Temperatur um sich herum wieder zu regulieren.Sie hört Christabels Fragen nach den Mutationen und auch Stanleys folgende Frage, und flüsterte ernst:
"sorry, aber ich finde, wir sollten zusammen bleiben. Chui entfernt sich nciht allzuweit, aber dich allein im Wald zurücklassen, Stan,ist nic ht gerade die beste Idee, auch wenn ich dich nicht unterschätzen möchte.Ich denke nal, das beste wären, wenn all jene, die die Fähigkeit dazu besitzen, diese Leute ablenken, und dann werden sie sehen, was sie davon haben, auf unschuldige zu schießen...."
Mika wusste, dass plötzlich brennende Kleidung und der Geruch das Rauches die Leute in Panik versetzen würde, jedoch würde Mika nicht zugeben, dass es im Moment nicht gerade gut um ihre Selöbstbeherrschung stand, immerhin war dies ja eine Extremsituation, und das war auch der Grund, warum sie Stanley nicht allein lassen wollte. Was, wenn hier nochmehr dieser Irren rumrannten?
Er blieb unberührt, irgendwie hatte er so etwas geahnt...
"Ich kann sie nicht ablenken, solange Chui da dann rumgurkt, oder rumgurken will...Wenn, dann muss ich es alleine machen, und das ist dann die Chance...für euch zu verschwinden. es bringt nichts wenn jemand sie ablenkt und ihr alle sitzenbleibt, nicht wahr? Und wenn ich nunmal das tun kann, warum solltre ich es dann nicht tun?"
Die haare nahmen eine etwas andere form an, ohne zu offenbaren was eigentlich seine kraft war...
"Die zeit tickt.. also seht zu das ihr land gewinnt, und überlasst das mir....."
sagte Mika nur schlicht und berührte dann mit den Fingerspitzen Marinjas Schulter, um sie zu beruhigen. Sie wollte hier weg, und wenn Stanley einen auf einsamer Held machen musste, sein Sache. Sie wusste den Jungen nicht einzuschätzen und seine Mutation kannte sie genausowenig, also sollte er handeln, wenn er es für richtig hielt.
"Wir treffen uns am Wagen oder bei Padraig, sollten wir uns verlieren, Marinja und ich kennen Mittel und Wege, auf uns aufmerksam zu machen...bis dann.."
Sie blickte Marinja an und zwinkerte aufmunternd, und auch wenn ihre Ruhe nur aufgesetzt war und ihre erregung an der Temperatur zu bemerken, hoffte sie, es würde ihrer Mitbewohnerin helfen nicht aus Versehen den halben Wald anzuzünden. Auch Mika kostete es Beherrschung, die Temperatur in ihrer Nähe nicht allzusehr steigen zu lassen, reiner Schutzinstinkt.
"Lass uns los, Marinja, weg von den verdammten Irren und Padraig finden, denn so wie die drauf sind glaube ich, dass die ersten schüsse, die wir hörten, ihm galten..."
Ihre stimme war nur ein Flüstern, doch schon als sie den letzten Satz beendet hatte, verschwand sie fast lautlos in den Büschen, hoffend, dass jemand ihr folgen würde.
Ja, er hoffte auch das sie Mika folgen würden, denn erst dann, würde er die beiden Schießwütigen irren ablenken, noch bevor sie ihren nächsten schuss abfeuern könnten...
Er würde auf sie zurasen, schon nicht mehr als Mensch, sondern als eine Wand aus Rauch, Rauch wie man ihn von teer kennt, Schmerzend in den Augen, beissend in der Lunge - weswegen er Chui nicht in ihrer nähe haben will/wollte - bevor er sie in einer wolke aus eben diesem Rauch einwickeln würde, um seine fäuste aus allen erdenklichen richtungen auf sie niederprasseln zu lassen, und er würde dafür sorgen, das sie seine fäuste auch ordentlich genug spüren würden, denn sie waren hart, sehr hart... erst wenn sie windelweich und ohne bewusstsein am boden liegen würden, würde er kurz stoppen....
Zadernd mit sich...
Sie wollten sie abschießen...
Er drückte die kehlen der beiden fest zu....
Knirschte mit den zähnen und ließ los..
Tote, würden zuviele fremde hier her locken... doch total zerprügelte, nicht...
Nun war es an ihm den rest der leute wiederzufinden, und so wurde aus dem Rauc wieder Stanley welcher sich langsam wieder zusammen setze und seine Haare zurückstrich und nun anfing dem weg der anderen zu folgen....hoffentlich war der rest in sicherheit...
Dave hatte sich versehentlich etwas von der Gruppe entfernt, war jedoch noch in Hörweite. Er war nach dem ersten Schuss wie angewurzelt stehen geblieben. Schockstarre sozusagen. Erst einige Augenblicke später war er aus seiner Trance erwacht, und warf sich sofort auf den Boden, in eine Mulde unter den dicken Wurzeln eines Baumes. Zum ersten Mal war er froh um seine grüne Haut, und um die dunkle Kleidung, die er trug. Er hörte, wie zwei Frauen nicht unweit von ihm vorbeigingen. Dave bleib nur reglos liegen, machte die Augen zu und hielt den Atem an. Er schämte sich, ein solcher Feigling zu sein. Jeder andere wäre wahrscheinlich los und hätte nach den anderen gesucht. Womöglich war jemand getroffen worden. Oder jemand hätte versucht, die durchgeknallten Weiber abzulenken. Doch nicht er. Er versteckte sich nur - bis er auf einmal Schreie hörte. Sie gehörten zu den Frauen, und es klang, als wurden sie brutal verprügelt. Gleichzeitig stieg ihm ein beißender Geruch in die Nase. Was war denn nun auf einmal los? Dave lugte vorsichtig aus seinem Versteck, und was er im Dunklen von seiner Mulde aus sah, verschlug ihm dann doch die Sprache: Die beiden Frauen waren in eine Rauchwolke gehüllt, die sie zu verdreschen schien. Dave rieb sich kurz die Augen. Doch, es war tatsächlich so. Als sich der Rauch dann plötzlich in Stanley verwandelte, guckte Dave nicht schlecht.
Dave blieb noch einen Moment in seinem Versteck, völlig baff. Dann krabbelte er hervor. Er machte einen großen Bogen um die Stelle, wo die Körper der beiden Frauen lagen. Selbst aus der Entfernung konnte er erkennen, dass sie übel aussahen. Was hatte Stan da angerichtet?
"Stan! Hey, warte!" Er huschte durch den Wald hinter Stanley her und holte ihn schließlich ein. Was in drei Teufels Namen hast du da gemacht? wollte er fragen. Doch er traute sich nicht. der Schock saß noch zu tief. "Wo sind die anderen?" fragte er also.
Pochende Schmerzen drangen als erstes wieder bis zu seinem Bewusstsein durch. Irritiert versuchte er sich zu bewegen, aber in diesem Moment veränderte sich die Qualität der Schmerzen und das Stechen hätte ihn fast wieder ohnmächtig werden lassen. Doch irgendein Gedanke hielt ihn bei Bewusstsein….die Kinder… Und dann erinnerte er sich wieder. Erinnerte sich an die Schüsse. Mühsam versuchte er aufzustehen, doch nur mit Hilfe eines Baumes gelang ihm dieses. Sein Körper versuchte die Wunden zu schließen, doch kostete ihn das fast alle Kraft, die er besaß. Der Blutverlust schwächte ihn noch weiter.
Nach einer kurzen Verschnaufpause wankte er orientierungslos in den Wald hinein. Verdammt, in welcher Richtung sind die Kinder? Und hoffentlich laufen sie diesen Verrückten nicht in die Arme. Noch mit diesen quälenden Gedanken beschäftigt hörte er erneut einen Schuss - oder waren es sogar zwei fast zeitgleiche Schüsse? – hinter sich. Konnte es sein, dass die Kinder in der Richtung waren? Er wusste es nicht, aber für alle Fälle sollte er dort hin. Sich immer wieder an Bäumen abstützend wankte er in die Richtung. Müdigkeit und Schwäche drohten ihm wieder das Bewusstsein zu rauben, und nur der Gedanke an seine Schüler ließ ihn weitertorkeln.
Schreie vor ihm ließen ihn aufhorchen und er versuchte sein Tempo zu beschleunigen. Der Effekt war jedoch ein anderer. Die Kraft verließ ihn und er stürzte zu Boden. Zu schwach um sich wieder aufzurichten, kroch er am Boden weiter. Seine Umgebung nahm er nicht mehr wahr und so robbte er in einiger Entfernung von Stan und Dave vorbei, immer weiter in der Richtung aus der er die Schreie gehört hatte. Waren es die Stimmen der Schüler gewesen? Und wie viele Stimmen waren es gewesen? Er war so müde, dass er es nicht mehr hätte sagen können und doch durfte er nicht anhalten. Seine Schüler brauchten ihn.
Und dann hatte er sein Ziel erreicht. Eine tastende Hand spürte warmes, weiches Fleisch. Da lag jemand, der schwer zugerichtet zu sein schien. Er zog sich auf die Knie und betrachtete besorgt die vor ihm liegende Gestalt. Im Dunkeln konnte er das Gesicht nicht genau erkennen, und so zugerichtet wie die Frau war, und um eine solche handelte es sich, hätte er wahrscheinlich auch bei Licht Probleme mit dem Erkennen gehabt. Atmete sie noch? Ja, der Brustkorb bewegte sich. Eifrig durchsuchte er seine Westentaschen nach seiner Taschenlampe. Endlich fand er sie und stellte zu seiner Erleichterung fest, dass sie noch ging. Aber was er dann sah, ließ ihn erschrecken. Da lagen zwei Frauen, und von der Kleidung her, waren es nicht seine Schüler. Irgendwer hatte sie übel zugerichtet. Die Frau, die er als erstes gefunden hatte, hatte schaumig-rötliche Bläschen in den Mundwinkeln. Vermutlich war mindestens eine Rippe gebrochen und hatte sich ihr in die Lunge gebohrt. Wenn er nichts tat, dann würde sie sterben. Er musste den Heilprozess bei sich unterbrechen und seine Energien den beiden Frauen zur Verfügung stellen. Und dann sah er die Gewehre…. Hatten die beiden nach ihm und den Schülern geschossen? Einige Sekunden überlegte er, doch dann entschloss er sich ihnen doch zu helfen. Er konnte keinen Menschen einfach so sterben lassen, auch wenn er ohne Probleme einen Menschen hätte töten können.
[ooc: Die Schüler können Pads Spur finden und ihr zurück zu ihrem Ausgangspunkt folgen. Und dann werden sie folgendes vorfinden.]
Mehrere Minuten kniete er neben den beiden, während sein Körper immer mehr in sich zusammen sank. Seine gerade verheilten Wunden hatten sich wieder geöffnet.Dafür jedoch waren die oberflächlichen Spuren an den Körpern der beiden Frauen verschwunden. Es schien viel mehr, dass sie friedlich schliefen. Die Szene hätte fast etwas kitschiges an sich haben können.
Christabel hatte es nicht für unglaublich gut befunden, dass alle Schüler plötzlich auseinander gestoben waren und so hatte sie einfach reagieren müssen. Sie war selbst aus ihrer Deckung gerannt und Stans Nebelschwaden nach, wobei sie jedoch ziemlich abrupt hinter einem Baum stehen geblieben war, um sich Stanleys Aktion anzusehen. Sie kannte die Nebelmutation zwar, aber dass dieser nebulöse Zustand so hart zuschlagen konnte, war ihr dann doch noch nicht so bewusst gewesen. Jedes Mal, wenn Stan zugeschlagen hatte, müsste er eigentlich verletzbar gewesen sein. Sie prägte sich dies gut ein und bemerkte erst später, dass die Frauen – denn jetzt erkannte sie erst, dass es Frauen waren – am Boden lagen und sich nicht mehr rührten. Menschen… Menschen, die von einem Mutanten angegriffen worden waren. Einen Moment vermischten sich Gerechtigkeits- und Moralvorstellungen. Auf welcher Seite stand sie eigentlich?
„Jetzt ist es gut, Stan… sucht Padraig“, meinte sie endlich und trat hinter dem Baum vor. Sie wusste jetzt nicht mehr, wo die anderen Schüler hingerannt waren und einen Moment fragte sie sich, ob diese Frauen auch tatsächlich allein gewesen waren. Als Stanley fort war, ging sie in die Hocke und durchsuchte eine der Frauen. Kein Erkennungszeichen, also niemand von PEM. Und PSY? Nein, auch nicht… es waren einfache Gewehre. Christabel nahm zwar nicht an, dass die Frauen so bald wieder aufwachten, aber dennoch nahm sie die Munition an sich. Sie machte sich gerade selbst auf, um Padraig zu suchen, als sie erneut etwas rascheln hörte, so dass sie in Deckung ging. Allmählich wurde sie wirklich müde und einen Augenblick glaubte sie auch wirklich, dass sie schon an Wahnvorstellungen litt, denn es war Padraig, der zu den Frauen am Boden kroch. Sie blieb in ihrer Deckung und beobachtete ihn. Das, was er tat, wies ihn eindeutig als Mutant aus. Und so trat Christabel erst hervor, als er still neben den nunmehr schlafenden Frauen saß. Sie griff seine Schulter.
„Padraig, bist du verletzt?“
War er in Trance? Sie packte sein Kinn und riss es wenig sanft zu sich herum, damit er sie ansah. Noch einmal wiederholte sie ihre Frage.
Ihm blieb nichts anderes übrig als den Blick auf sie zu richten, jedoch schien er etwas gänzlich anderes zu sehen. "Hallo, Fiona, schön Dich zu sehen. Ich bin wohl zur Zeit ein wenig ausgepowert. ..." Und dann wurden seine Augen klar. "Ach Du bist es Sarah.... ob ich verletzt bin?" Unverständnis schwang in seiner Stimme mit. "Warte, ich ... tatsächlich, ich scheine irgendwie verletzt zu sein... ach ja, ich erinnere mich. Irgendwer hat auf mich geschossen.... " Sein Blick fiel auhren Arm, der ebenfalls blutete. Ein schwaches Lächeln erschien auf seinem Gesicht. "Du scheinst auch etwas abbekommen zu haben.... Wir sind ja zwei leuchtende Vorbilder für unsere Schüler...." Müde sank sein Kopf wieder herunter und er bemerkte die beiden Frauen. "Wir sollten etwas tun, damit die beiden morgen keine merkwürdigen Stories erzählen, Fiona... könntest Du vielleicht... Ach nein, Du bist ja gar nicht Fiona, natürlich kannst Du nicht.... wo habe ich denn nur meinen Kopf? ... Wo sind die Schüler, Sarah? Und geht es ihnen gut? Ich habe Schüsse gehört."
Er hatte auf Davin gewartet, aber vorerst nichts geantwortet, da war diese neue Lehrerin, und man konnte ihr ansehen, was sie gesehen hatte, er schickte Davin einige meter vorraus und blieb bei ihr stehen, funkelte sie düster an..
seine stimme war nur ein zischen..
"Das was sie gesehen haben, bleibt in ihrem Kopf, und dringt niemals von dort heraus....ansonsten...."
Er knurrte unwischt, bevor er mit einem grinsen zu Davin zurückging, und mit ihm den weg weiter schlenderte, diesen dabei an der Schulter gepackt, wie in einer Freundesumarmung, mitziehend...
"Wo sie sind? keine ahnung, ob wir sie finden? Unter garantie...Und nun sag mal.. wieso bist du nicht bei den anderen? Sondern hier? Wo kamst du eigentlich her? Na? ich bin neugierig..."
Er knuffe ihn auf den arm und schmunzelte...