Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Nun ja, er hatte es doch noch erübrigen können, vorbei zu schauen, obwohl er eigentlich überhaupt keine Zeit hatte, aber irgendwie musste man die Leute ja begrüßen und da Logan nicht da gewesen war, als Megan angekommen war, hatte er sich eben erst um die Schülerin kümmern müssen. Die Tür zum Büro ging eben ein weiteres Mal auf und Scott stolperte schon wieder über den kleinen Absatz, der den Türrahmen beschrieb.
Schon hatte er dieses nette Wörtchen "Fu..." auf den Lippen, als er bemerkte, dass jemand in seinem Büro saß, so dass er es auf ein weniger uncharmantes "...Hi" umwandelte. Kurz strich er sich durchs dunkelbraune Haar, ehe er die Tür zudrückte und auf Eleanora zuging.
"Ich bin Scott Summers. Wahrscheinlich sind sie Eleanora Fraser, richtig? Ich hoffe, Mr. MacNara war so nett, ihnen ihr Tätigkeitsfeld schon ein wenig zu erklären."
Er verschwendete auch keine Zeit, denn gleich der nächste Satz handelte schon von den Ordnern und er ließ den PC hochfahren, um ihr einen passwortgeschützten und eigenen Account einzurichten. So kam sie nicht an alle Daten, aber an die für sie wichtigen. Die Archivierung und Aktualisierung der Schülerlisten oder Krankenblätter bis hin zu Abwicklungen mit Zulieferfirmen oder Informationen über den Fuhrpark. Sie hatte alles in dieser Datenbank... nun ja, fast alles. Dinge, die in den Subs vor sich gingen, darauf hatte sie keinen Einblick.
"Das hier sind die Stundenpläne, die aber auch noch im Laufe des Jahres für das kommende Schuljahr modifiziert werden müssen. Dies hier ist das Schulleiterbüro und sie haben das Zimmer nebenan. Man wird ihnen den Aktenschrank, der jetzt noch hier steht, dann aber hinüber tragen. Haben sie noch irgendwelche Fragen? Im Übrigen: Willkommen im Institut."
Sie musste lachen und holte dann erstmal tief Luft.
"Hi, und ja ich bin Eleanora Fraser oder Ele oder Leo oder Lea oder Leanora.. frei nach Wahl und Laune."
sie hatte sich in der Zeit, ehe Scott so elegant ins Büro gestolpert war, gründlich mit den Akten vertraut gemacht. Einiges an der Ablage war verbesserungswürdig aber sonst war alles sehr gut und übersichtlich geordnet gewesen. Die Verträge die sie gefunden hatte bedurften der Überarbeitung. Und so kam sie auch gleich aufs Wesentliche.
"Ihre Verträge für Heizung und Energie sollten nochmal mit dem Anbieter durchgesprochen werden. Da sind sicher Rabatte möglich, ebenso wie die versicherungen. Die Unterschriftsberechtigten haben ich schon erfahren. Wie möchten Sie das tägliche Prozedere? Ich würde vorschlagen, eine Unterschriftsmappe in der die tägliche Post liegt und Bankanweisungen ebenso wie Zettel von mir mit Fragen oder Hinweisen. Vllt. eine feste Zeit, zu der die Mappe auf ihrem Tisch liegt und dann zu mir mit den dazugehörigen Anmerkungen zurück kommt? "
So war es eigentlich üblich in den Büros, da es sonst ein ständiges Rennen nach Unterschriften geben würde.
Sie war da aber flexibel und würde sich nach Scotts Wünschen richten zumal er sehr effizient zu arbeiten schien wie ihr die Ordnereinrichtung gezeigt hatte.
Hmm... ja, Scott hörte sich an, was Eleanora zu sagen hatte und nickte schließlich. Die Amerikaner waren nicht gerade ein Volk von Feilschern, wahrscheinlich hatte sie da mehr Glück, wenn sie irgendwelche Rabatte herausholen wollte.
"Gut, versuchen sie es. Versuchen sie es aber so, dass wir den Strom letztlich nicht abgestellt bekommen, Miss Fraser."
Er schmunzelte kurz. Für den Anfang würde sie von Scott stets mit Miss Fraser angesprochen werden. Vielleicht war er da ein wenig... distanziert, aber so wirkte er oft auf Fremde. Vor allen Dingen nahm er seine Arbeit sehr ernst, was auch die Ordnung hier im Büro zeigte (die Logan regelmäßig durcheinander brachte).
"Das mit der Mappe ist eine gute Idee. Ich werde jeden Morgen um 8 Uhr im Büro sein, aber wenn sie mir die Mappe um 9 Uhr auf den Tisch legen, kann ich damit leben. Sie werden sie zumeist innerhalb der kommenden Stunde dann wieder auf ihrem Schreibtisch haben. Unsere Zimmer sind ja nicht allzu weit voneinander entfernt."
Um genau zu sein; gleich durch diese Zwischentür. Schließlich half Scott Eleanora, den Aktenschrank rüber zu tragen (sie mussten die Akten erst einmal aus dem Hängeschrank nehmen), wobei er noch auf Kassanders Hilfe zurück griff. Sie konnte sich also nebenan ein wenig einrichten.
Sie nickte nur, nachdem er mit ihrem Vorschlag einverstanden war. Während sie die Akten wieder einordnete arbeitete ihr Verstand unablässig mit dem Ablauf und ob vllt. noch Fragen auftauchen würden.
Die Tür war offen und so rief sie eine Frage hinüber, die ihr gerade durch den Kopf geschossen war.
"Haben Sie ein Handy Mr Summers? für den Fall eines dringenden Problems. Ich glaube, dass ich eigentlich für fast jedes Problem eine Lösung finden kann, aber eben nur für fast jedes Problem. Oh, und gibt es Klassenbücher die geführt werden müssen von wegen Notenstatistik und Meldung an das staatliche Lehr - und Ausbildungsamt?"
Der nächste Schwung Akten wanderte in den Schrank zurück.
Es dauerte einen Moment, in dem einfach nur Papier raschelte und eine Schublade aufgezogen wurde, bis Scott letztlich herüber kam und ihr seine Nummer auf den Schreibtisch legte.
"Wir sind eine private Schule; lediglich die Abschlußnoten müssen staatlich anerkannt werden, aber soweit sind wir noch nicht und es ist auch nur ein formaler Akt. Alles andere regeln wir intern und das machen die Lehrer unter sich."
Schließlich ging er an seinen Schreibtisch zurück und arbeitete dort den Vormittag über, bis er sich aufmachte, um die erste Mutations-AG zu leiten.
Ele dankte ihm mit einem Nicken und pinnte sich die Nummer auf ein kleines Brett, damit sie diese immer in Reichweite hatte.
Dann räumte sie die letzten Akten weg und griff sich die Verträge um sie nochmal durchzulesen. Dann rief sie an und war überrascht, dass der Versicherer sofort nachgab und einen akzeptablen Preis anbot. Sie hatte den dummen Verdacht, dass die Versicherung auf Dummfang gegangen war und nun das Pech hatte, erwischt worden zu sein mit ihrem überhöhten Preis. Eleanora stellte einen Termin für die Unterlagenübersendung und legte dann auf.
Der Energielieferant war da schon ein härterer Brocken aber es kam ihr zu Gute, dass der Wettbewerb sehr hart war unter den Energielieferanten und der zarte Hinweis auf Kündigung und Wechsel brachten die Wende und letztendlich hatte sie nach 30min hartem Feilschen den besseren Vertrag und auch für den Energielieferanten gab es eine Terminsetztung für die Zusendung.
Bei dem Lieferanten für die Fernwärme hatte sie Pech. Der zuständige Mitarbeiter war im Außendienst und so vermerkte sie den Anruf für den nächsten Tag im Kalender.
Sie hatte gar nicht mitbekommen, dass ihr Boss das Büro verlassen hatte und als sie ihm das Ergebnis ihrer Bemühungen mitteilen wollte, sah sie das leere Büro.
Ein Punkt auf dem Zettel:-bitte Bescheid sagen, wenn das Büro verlassen wird
- Ergebnis der Verhandlungen
- Büromaterial?
- welche festen Termine? (Lieferanten,
Ämter usw.)
Den Zettel legte sie erstmal zur Seite und machte sich auf die Suche nach der Vorlagemappe und der Post. Vllt. hatte Colum sie schon mitgebracht?
Die Post hatte sie nicht gefunden aber eine Vorlagemappe. Auch einen Briefkastenschlüssel sah sie nicht rumliegen also musste das warten bis Mr Summers zurück war.
Noch eine Notiz auf dem Zettel.
Dann streckte sie sich erstmal und erhob sich. Ihr Magen machte ihr klar, dass es Zeit wäre für etwas feste Nahrung. Außerdem konnte sie die Nahrungssuche mit einem Erkundungsgang des Gebäudes verbinden.
sie blickte zur Tür und sah den Schlüssel von innen stecken. Sehr gut, es widerstrebte ihr, das Büro offen zu lassen. Nicht das sie jemandem etwas unterstellen würde, aber wehret den Anfängen war einer ihrer Leitsätze und so schloss sie die Türen ab, nachdem sie sich vergewissert hatte, dass auch die Tür zu Mr Summers Büro zu war.
Tja, wohin jetzt? Rechts oder links? Ein bischen unschlüssig stand sie auf dem Gang und schaute in beide Richtungen. Colum hatte es so eilig gehabt zu verschwinden, einen Gebäudeplan hätte sie verlangen sollen.