Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
[Wer auch immer Lust hat kann Schreckgespest spielen.
*g*]
Er hatte sich nachdem der Untericht weitestgehend beendet war einfach verzogen. Und jetzt schlich er wie ein Raubtier im Käfig einfach so durch den Keller, voorbei an Heizungskeller, Fotolabor und was sich hier sonst noch alles verbarg. Verdammt noch mal, was hatte ihn überhaupt hier runter getrieben, außer vielleicht die Todessehnsüchte? Grübelnt warf Mark mal wieder einen bitterbösen Blick in die Richtung, wo sich das Labor befinden müßte. Naja, auch gut. Immerhin war er außer Sichtweite.
Und nun? Über sich selbst Kopfschüttelnd lehnte sich Mark gegen eine Wand, pustete eine Strähne aus dem Gesicht und rutschte langsam gegenn boden. Die Arme vor den Knien verschrenkend schaute er in diesem Augenblick einfach nur ins leere (oder sollte man sagen dunkle?).
Schlimmer Tag, schlechte Laune. Ach eigendlcih sprach doch alles dafür, dass es nur schlimmer kommen könnte.
Marinja hatte auch nach dem Unterricht die Einsamkeit gesucht, normalerweise geht sie dann immer hinaus, aber das Wochenede hatte ihr gereicht, sie schien genug frische Luft bekommen zu haben. Auch auf Bücher konnte sie sich momentan nicht konzentrieren. Also ging sie hinunter in den Keller.
Sie stand lautlos am Fuße der Kellertreppe und lauschte. Waren das Schritte? Sie fragte sich, warum sie sich gerade im Keller verstecken wollte. Wollte sie das überhaupt? Ja, momentan wollte sie lieber alleine sein. War da jemand? Sie rief nicht Hallo oder so was, sondern ging langsam den Gang entlang, auf der Suche nach dem Ursprung des Geräusches, falls es überhaupt eins gab.
Sie ging am Heizungskeller, Fotolabor und was sich hier sonst noch alles verbarg vorbei, blieb dann aber plötzlich wie angewurzelt stehen, als sie eine Gestalt auf dem Boden kauern sah. Sie riss sich zusammen und sprach die Gestalt an: "Oh, hi ... ich dachte, ich wäre alleine hier, ich wollte dich nicht stören." Sie zögerte, ob sie wieder umkehren sollte, schließlich wollte sie ja eigentlich auch alleine bleiben. Sie zögerte so lange, bis sich die Mark zu erkennen gab.
Tja,und da saß er nun in den schattigen eingenarten der Kellerbeleuchtung. Und was machte er hier? Grübeln, was sonst. Und das noch nicht mal sonderlich zielgerichtet. Und so entging es ihn natürlich auch das sich jemand von hinten an ihn anschlich.. das hieß, bis Marinja ihn ansprach und Mark erschrocken zusammenzuckte. *rums* Wo kam die Wand her?
Was sich vor Marinjas Augen in diesen Sekundenbruchteilen abgespielt hatte war wohl ungefähr so zu beschreiben gewesen: Mark wurde urplötzlich dunkler und löste sich im gleich Moment auf... nur um dann stolpernden Schrittes wieder aufzutauchen und gegen die gegenüberliegende Wand im selben Schattenabschnitt zu knallen.
Zuerst sah Mark ziemlich perplex die Wand an und danach wechselte sein iriterter Ausdruck zu Marinja und er hob einen ziemlich zittirig wirkenden Finger in die höhe. Eigendlich sollte die Geste wohl wie eine Strenge Drohgebärde wirken... aber im Moment machte er einfach einen lachhaften Eindruck: "Mach das nie wieder. Äh ich meine... ich..."
Kopfschüttelnd sah er wieder die Wand an, als könnte er da Antworten auf die Fragen finden, die gerade in seinem Kopf rumspukten.
Da Marinja Mark kaum kannte, einer dieser Außenseiter, wusste sie auch nicht viel über seine Fähigkeit, daher war sie etwas mehr als überrascht, als er plötzlich im Schatten verschwand und genaus wieder auftauchte, nur eben auf der gegenüberliegenden Seite.
"Sorry, wollte dich nicht erschrecken," sagte sie, als sie ihre Stimme wieder gefunden hatte. "Ich hab ja noch nicht mal geahnt, dass hier jemand ist." Sie war schon neugierig, wie er das gemacht hat, aber sie traute sich nicht, ihn direkt zu fragen und nach seinem Gesichtsausdruck schien er es wohl selbst nicht ganz zu verstehen.
Sie war mit ihrer Mutation groß geworden, was man zu den meisten hier anwesenden Schülern nicht sagen konnte, daher war ihre Mutation schon so natürlich für sie geworden, aber sie wusste, das die meisten ihre Fähigkeiten als Fluch und als was sonst noch ansahen und sie daher auch nicht gerne darüber sprachen, das akzeptierte Marinja und stellte deswegen keine unerwünschten Fragen. Wenn jemand darüber sprechen möchte, dann wird er es schon aus freien Stücken tun und sie würde zuhören.
Ihr Blick wanderte trotzdem zur Wand, vor der Mark stand, sie machte langsam ein paar Schritte auf ihn zu, blieb aber wieder stehen, als sie merkte, was sie da tat. Der Abstand betrug noch ein paar Meter - Sicherheitsabstand?
Ich wollte dich nicht erschrecken., hämmerte es in Marks Kopf... und begrub damit die erste, letzte und einzige Hoffnung, dass dieser kleine Zwischenfall auf einen Telekineten, bzw. Telekinetin zurückzuführen war, die ihn einfach aus Spass gegen eine Wand gedonnert hatte.
Immer noch irritiert sah er das Stück Mauerwerk an und dann wieder Marinja. Und sein Gesicht sah in diesem Moment wirklich wie das Äquivalent eines Fragezeichens aus. "Was ist da gerade passiert?", es war ihm schon klar, dass sie ihm wohl kaum sagen könnte, was er da gerade genau "erlebt" hatte, aber vielleicht bekam er wenigstens ein paar hinweise, wenn er später innerhalb der MutationsAGs einen der Lehrer auf seinen kleinen Crash mit der Wand ansprach.
Zumindest war es ziemlich sicher, das Marinja wohl auch kaum etwas genaueres wissen würde, so neugierig wie sie ihn in dem Moment anstarrte... Den Rücken gegen die Wand lehnend und sich am Kopf kratzend wurd eihm jetzt erst bewußt das er in den wenigen, bislang vergangenen Minuten wohl kaum sonderlich freundlich gewesen war.
"Sorry, ich meine... Ich .....", kopfschüttelnd brach er ab. Dieses ganze Ereigniss war für den Augenblick nun wirklich verrückt. Zumindest aus seiner Sicht. Schließlich schluckte Mark den Kloß in seinem Hals herunter und blickte einfach nur noch dümmlich aus der Wäsche als er einfach laut denkend vor sich hinmurmelte: "Ich dachte die Geschichte mit dem Hund wär alles gewesen."
Erst dann viel ihm auf, dass sich Marinja offenbar scheute ganz auf ihn zu zu gehen. "Keine Sorge, kleine Mädchen freß ich nur zum Frühstück.", versuchte er schließlich die scheinbar gespannte Lage mit einem Augenzwinkern zu entspannen.
Marinja brachte ein zaghaftes Lächeln zustande. "Ich weiß nicht, was genau da passiert ist, aber ich kann dir sagen, was ich gesehen habe oder glaube gesehen zu haben." Sie erzählte ihm was sie sah und fügte dann noch hinzu: "Ich hoffe das hilft dir etwas." Sie hob leicht die Schultern. Diese Geschichte lenkte sie wenigstens etwas davon ab, über das vergangene Wochenende zu grübeln.
Sie ging noch etwas näher, so dass sie die Wand berühren konnte. "Scheint solide zu sein." Dann ließ sie eine kleine Flamme auf ihrer Fingerspitze erscheinen, um damit besser den Gang auszu leuchten. Viel brachte es nichts, also vergrößerte Marinja die Flamme ein wenig. "Risse kann ich auch keine erkennen." Das Feuer erlosch genauso schnell, wie es erschaffen wurde, Marinjas Hand wies auch wie üblich keine Brandspuren auf.
"Bist du heute bei der Mutations-AG? Dann würde ich mal da nachfragen." Sie lächelte erneut Mark an.
Mark höhrte irritiert zu. Das alle sergab doch keinen Sinn. Überhaupt keinen Sinn. Zumindest nicht für ihn, aber naja, was sollte man schon sonst dazu sagen. Für den Augenblick verdrängte Mark diese ganze Geschichte erst einmal. Später wäre immer noch Zeit.
Und andererseits war es gar nicht mal so uninteressant Marinja dabei zuzusehen, wie sie mit ihren Flammen rumspielte.
"Tja, so müssen wir wenigstens nichts hier renovieren... solange du nichts anzündest.", brummelte Mark leicht in sich hinein. O.k. das war jetzt leicht provokant an sich. Aber irgendwie würde sich schon zeigen ob und wie sie darauf reagierte.
Doch dann blickte er wieder zu Marinja rüber, als sie mit der Frage nach der MutationsAG kam. "Hmm.", ein leises brummeln war alles. Doch dann brachte er noch etwas dazu: "Naja, danach wär ich wohl heute so oder so dort erschienen."
Marinja lachte leicht bei seiner Bemerkung: "Ich habs ganz gut unter Kontrolle." Die Anspannung wich langsam von ihr, auch kehrte langsam wieder ihre gute Laune zurück, auch wenn man meinen könnte Marks Gegrummel, würde sie ärgern, aber sie fand ihn nicht so provozierend, wie er wohl gerne gehabt hätte.
Ich werde heute nicht hingehen, 2 AG´s an einem Tag sind mir zuviel des Guten, auch hab ich heute mal die Survival-AG ausfallen lassen, das Wochenende hat mir gereicht." Sie verzog leicht das Gesicht, sie wollte eigentlich nicht gerne über das Wochenende reden, auch wenn es ganz gut angefangen hatte. "Vielleicht geh ich morgen zur Mutations-AG."
Sie stand anschließend noch etwas unschlüssig da, sollte sie Mark wieder alleine lassen? Schließlich hatte er ja auch die Einsamkeit gesucht, und sie wusste selbst nicht, warum sie in den Keller gegangen war, außer, dass sie ebenfalls alleine sein wollte.
"Das Wichenende?", und schon war eine Augenbraue Marks in Richtung Decke geschlichen. Er hatte zwar heute Morgen von Stanley eine Andeutung mtibelauschen können, dass irgendwas nicht ganz nach Plan verlaufen wäre, aber genaueres hatte Cath nicht aus ihm herausbekommen... noch nicht. Oder vielleicht auch nie, wenn sie es nicht schaffte Stan zu wort kommen zu lassen.
"Ist denn irgendwas spezielles passiert bei euch Survival-Leuten?", fragte er dann einfach und deutete mit einem fragenden Nicken in richtung Treppenhaus. Eine Geste die vielleicht mißverständlich war, aber im Moment hatte er zumindest nicht mehr wirklich große Lust weiterhin hier im Schatten rumzulungern und als nächstes vielleicht in der Wand aufzutauchen.
Sie wollte eigentlich nicht übers Wochenende reden, verstand aber Marks Geste und ging langsam mit ihm den Gang zurück zur Treppe, dabei versuchte sie das, was am Wochenende geschehen war in Worte zu fassen.
"Anfangs wars ja ganz gut und lustig, aber ... " sie stockte leicht, sollte sie es ihm sagen, sie hatten in den Wochen in denen sie schon auf dem Institut waren, noch nie viel miteinander gesprochen, aber besser mit einem der Schüler reden, als mit den Lehrern. "... naja, am letzten Abend haben wir noch eine Art Schnitzeljagd gemacht und dort ist alles schief gelaufen, was schieflaufen konnte." Sie warf Mark einen Seitenblick zu. "Du bist doch mit Stan auf einem Zimmer, oder? Hat er noch nichts vom Wochenende erzählt?"
Marinja hatte zwar nicht gesehen, was Stan genau gemacht hat, aber sie hat das Ergebnis gesehen, und da Stan irgendwas von Ablenkung sagte, musste es da einen Zusammenhang geben, auch wenn sie den noch nicht erkannt hatte.
Mark begann laut aufzulachen, zwar nicht aus Amüsement sondern aus zynismus, aber immerhin laut. Nachdem dieser kurze Lachanfall ausgeklungen war, schüttelte er lediglich den Kopf. "Scheint ja wirklich ziemlich unangenehm zu sein. Stan meinte heute morgen nur, dass etwas passiert sei, aber das es zuviel wäre um es in ein paar Sätze zu pressen. Und danach hat er sich wohl wieder schlafen gelegt. Zumindest sah es danach aus, als ich aus dem Zimmer gezerrt wurde.", milde zuckte Mark mit den Schultern.
"Naja, scheint wohl jeder im Moment erstmal darüber lieber schweigen zu wollen. Tja, fragt sich was der Nebelkopf wohl noch dazu sagen wird.", schulterzucken und das Thema war beendet. Wenn Marinja nicht über ihre erfahrungen berichten wollte, dann sollte er das ganze nach möglichkeit auch nicht weiter austreten. Wie das Leben so spielt.
"Naja, hier habt ihr jedenfalls auch nichts verpast.", lenkte er von dem Wochende schließlich ab.
Mark lenkte so schnell vom Thema ab, dass Marinja fast vermutete, dass sein Interesse wohl doch nicht so groß war, aber trotzdem sagte sie: "Es wurde auf uns geschossen." Dieser Satz schwebte so im Raum. Da Mark so tat, als ob er nicht sonderlich interessiert war, erzählte Marinja da wohl erst recht, Pschykologie, oder so (*g*).
"Wir waren auf der Suche nach Mr. O´Diarmud, er hatte für uns eine Art Schnitzeljagd bei Nacht vorbereitet, als plötzlich Schüsse durch den Wald hallten." Jetzt wo sie angefangen hatte, kamen die Worte von ganz allein. "Wir waren uns noch nicht ganz einig, ob wir abhauen sollten oder in Richtung der Schüsse gehen sollten, da dort den Spuren nach, Mr. O´Diarmud sein musste, als plötzlich wieder zwei Schüsse losgingen, diesmal waren wir das Ziel. Die neue Französischlehrerin wurde getroffen, das merkten wir aber erst hinterher," Marinja sah Marc kurz von der Seite an.
Sie hatte noch nie viel mit ihm gesprochen und jetzt erzählte sie einfach drauf los. Irgendwie war es auch leichter mit ihm zu reden, als mit jemanden, der dabei war oder einen der Erwachsenen.
"Wir gingen jedenfalls in Deckung. Zum Glück hinter einen Stein, ein Baum hätte bestimmt Feuer gefangen, hätte ich mich dahinter gestellt. Als es ruhig blieb, meinte Stan, er könne die Schützen ablenken und wir anderen sollten in Sicherheit gehen und nach Pad ... Mr. O´Diarmud suchen. Ich lief einfach hinter Mika, keine Ahnung, wie wir wieder zurück fanden, aber irgendwann standen wir in der Nähe der Schützen. Es waren zwei Frauen, sie lagen scheinbar bewusstlos auf dem Boden und Mr. O´Diarmud kniete neben ihnen. Den Rest hab ich kaum noch mitbekommen, ich war nur froh, endlich wieder im Auto zu sitzen und heim zu fahren."
Marinja war stehen geblieben, als sie angefangen hatte zu erzählen, sie lehnte sich an die Wand und strich sich das Haar aus dem Gesicht. Nun sah sie Mark an. Tja, nun hatte sie doch alles erzählt.
"Autsch.", peinlich berührt blieb Mark wie angewurzelt stehen und höhrte Marinja dabei zu, wie sie ihre sicht der Geschehnisse wiedergab.
Und ganz langsam kamen einzelne Details zusammen, die Mark nicken ließ: "Ja, das klingt tatsächlich ein wenig nach Stan. Zumindest kann ich mir vorstellen, was er angestellt hat.", dabei dachte Mark an die erfahrungen, die Cath und er bißlang mti Marks flexiblen Rauchform machen konnten.
Schließlich schloß er den Abstand zwischen sich und Marinja und legte ihr einfach eine Hand auf die Schulter: "Hey, ich bin bei sowas wirklich nicht gerade gut. Ich meine, die richtigen Worte finden und sowas. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, das ihr danach ziemlich fertig gewesen sein müßt."
Ach fuck. Und sagten die Leute "hier" wär man sicher. Tsst.
Marinja ließ die Berührung zu, auch wenn Mark vielleicht einen deutlichen Temperaturunterschied merken würde, aber seine Hand würde nicht verbrennen, so heiß ist sie nun auch wieder nicht.
"Es tat jedenfalls gut, mit jemanden darüber zu reden, der nicht dabei war. Ich weiß nicht, warum ich nicht mit den Anderen darüber reden kann. Ich weiß noch nicht mal, warum ich mich so fühle, wie ich mich fühle." Sie schluckte und wechselte nun ihrerseits das Thema: "Wirst du mit den Anderen in den Zirkus gehen?"
Marinja hatte zwar von ihrer Sicht das Geschehen vom Wochenende erzählt, aber über ihre Gefühle konnte und vielleicht wollte sie nicht sprechen. Sie stieß sich wieder von der Wand ab und bewegte sich wieder in Richtung Treppenaufgang.
MArk nickte nur, als Marinja ihre Erleichterung ausdrückte. Doch dann mußte er schmunzeln: "Das Thema polarisiert im Moment ganz schön stark?. Ganz erlich, ich habe keine Ahnung. Wirklich interessieren tun mich einige Mißhandelte und in fiel zu engen Käfigen eingefärchte Kreaturen eigendlich nicht. Aber wer weiß, was da noch Gruppenzwangstechisch bei rauskommt. Am Ende trägt mich noch jemand ungefragt auf die Liste ein und ich lande als Paket verschnürt auf dem Rücksitz des Schulbusses."
O.K., schlechter Scherz, aber vielleicht eine möglichkeit die trüben Gedanken, die hier auszukommen drohten verfliegen zu lassen. Nachdenkliche Seitenblicke auf Marinja werfend folgte Mark ihr in Richtung Treppe.