Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Die Unruhe, die während der Biologiestunde in Sek II zu beobachten war, hing wahrscheinlich mit dem gestrigen Vorfall zusammen un auch Kids, die die Überlebens-AG nicht begleitet hatten, wussten bereits Bescheid.
Cait war nach dem Mittagessen auf ihr Zimmer un hatte sich umgezogen - das ehrerinnengewand gegen den Sportdress getauscht, die dicke Winterjacke darüber und, da sie nach wie vor auf Schuhe verzichtete, zwei paar dicke Socken übereinander.
Bewaffnet mit brasilianischer Musik erreichte sie die Turnhalle, wobei der kurze Weg vom Institut bis zum nebengebäude von Phantasien begleitet wurde.
Sie sah sich selbst im Visier irgendeines Scharfschützen...ja, der Anschlag auf die Survival-AG hatte Spuren von Paranoia hinterlassen.
Um kurz nach 15 Uhr hallten rhythmische Klänge
durch Halle 1, während sich Cait auf zwei ausgelegten Matten dazu bewegte.
Abreagieren - Luft rauslassen...alles was über die letzten drei Tage angestaut war, musste raus in Form von Tritten, Drehungen, FlikFlaks und Rotationen am Boden.
Trainiren...bis man nicht mehr kann und schwitzend auf der Matte lag - dann eine Dusche im Wintergarten-Tropenteil
Das war das Programm für den Nachmittag.
Die Lala klingt ansprechend und er ist eh auf nem Rundgang, mal nachschauen, was man wo eventuell irgendwann mal wird arbeiten müssen...so gelangt er auf Umwegen auch zur Sporthalle...die Biologiepaukerkrankenschwesterbraut...
Er flikflakt auf seinen Skates auch ab und an vor sich hin, allerdings nicht so...reizt zum Nachmachen.
Von irgendwelchen Anschlägen hat er nichts mitbekommen, ob er also mitgenommen wäre - nach aussen hin wohl eher nicht.
Schweigend lehnt er sich in den Rahmen der breiten Eingangstür zur 1. Halle. Learning by watching verfolgt er die Bewegungsabläufe der Frau - jep, da könnte man ein paar nette Moves draus machen...
Was für Laien wie die Bewegungen eines Brreakdancers aussieht, ist auch ein Move der brasilianischen Kampfsportart mit dem Cait zum Abschluss ihres dreiviertel-stündigen Rumgehüpfe kommt und etwas unsauber auf dem Hosenboden aufsetzt.
Schwer atmend wischt sie sich die Strähnen aus dem gesicht. Aber ja! Das hat verdammt gut getan...an die körperlichen Grenzen gehen....muss manchmal sein.
Darum braucht es jetzt erstmal auch seine Zeit, bis man auf die wackeligen Beine kommt.
Also bleibt sie erstmal auf der Matte sitzen.
Auch die zweite CD an Rhytmusklängen neigt sich dem Ende zu....Wasser in Griffreichweite...der erste Schluck in den Mund, dann über den Kopf.
Und erst jetzt bemerkt sie den Zuschauer...Sallinger...Max...wie auch immer.
Der Glühbirnenwechsler von heut morgen.
"Hey..." schnauft sie sichtlich außer Puste.
"Wie lange...stehen sie ....schon hier...Max?"
"Ne Weile", antwortet er - präzise wie immer...
"Capoeira...interessanter Sport...hab's nur nicht so mit Diszi..." Wenigstens ehrlich. Und so n bissel angefeuchtet schaut die sonst eher wuschige Haarpracht der Dame zunächst mal gezähmter und zudem dunkler aus...mjam...hat sie wohl einen...ey, Kollege, du bist 2 Tage hier, Jas ist auch noch nicht so wirklich Geschichte...
Er kommt dennoch nicht umhin, sich selbst zuzugeben, dass das Weibchen - trotz Strohsträhnen - zur attraktiven Kategorie gehört...gut, Jas war und ist - wenigstens im Moment - der Inbegriff einer schönen, wirklich schönen Frau, denn sie besitzt nicht nur die optische Präsenz sondern vor allem den Charakter, um für ihn als perfekt zu gelten. Und trotzdem sagt ihm nicht nur sein inzwischen im Gegensatz zu vorher erhöhter Testosteronwert nebst visuellem Eindruck, dass diese Frau interessant ist...oder vielleicht sein könnte...zumindest, wenn sie nicht zur Spießerriege im Lehrerzimmer gehört, was er nach der ersten Einschätzung ob ihrer Kleidung eher ausschließt.
"Und ich bevorzuge das 'Du'...'Sie' macht alt..."
Ob sie nun auf 'Sie' besteht?
"Kay..." ein Grinsen, ein Nicken " Dann eben 'Du'...man muss hier aufpassen...das man die 'Sies' und die...'Dus' nicht verwechselt..."
besonders bei den Kids.
Fie CD wechselt mit einem klacken und geht in den Leerlauf, denn es befanden sich nur zwei Tonträger im Dreifach-Wechsler.
Die Atmung reguliert sich wieder...der Schweiß und das Wasser beginnen ihre kühlende Wirkung. Nur zu kalt darf es nicht werden...Cait blickt sich nach ihrem Handtuch um.
Greift es neben der Matte auf und tupft sich den Nacken.
"Viel Diszi..." um seinen Jargon aufzunehmen...hey, so zu reden macht wirklich jünger im Geist
"spielt bei mir auch nicht die Rolle...ich hab es von Freunden auf Maui gelernt, da war ich vierzehn...das meiste durch abschauen....und selbst beigebracht..."
Ein letztes Ausschnaufen.... Pfuuuuh dann kann wieder normal geatmet und geredet werden.
"Was treibst du denn so für Sport? Gibt sicher auch was ohne viel Diszi..."
Sie steht auf und geht zu den Zuschauerrängen.
Und ja, sie ist sich einer gewissen Attraktivität bewusst, pflegt sie doch ihre menschliche Erscheinung, um das reptilische zu unterdrücken nach wie vor und gerade in den letzten Tagen. Dennoch sind die aufälligen Augen nicht zu kaschieren. Diese Art Augen hatte eine gewisse Jas sicher nicht.
Und Cait ist nicht besonders stolz darauf.
Noch einen Schluck aus der Flasche, das Handtuch um den Nacken gelegt.
"Schon eingewöhnt in Freaknation?" Was er wohl für ein Mutant ist?
Wenn man irgendwann zur Tanzelite der Welt (konnte man das so sagen? Charleen betitelte es in ihren Gedanken so) gehören wollte, dann musste man verdammt noch mal viel trainieren und dass das nicht immer ganz einfach war, hatte sie schon vor längerem mal mitbekommen. Schwester sein, Tante sein, Schwägerin sein, Tänzerin sein, Schülerin sein und auch noch Teammitglied (irgendwann mal zu) sein war ein Fulltimejob und trotzdem war sie nicht mehr ganz ausgelastet weil das Freundin von jemanden sein komplett ausgefallen war.
Aber es stimmte, die Zeit heilte alle Wunden und etwas gutes hatte es trotzdem: Sie war noch ehrgeiziger als vorher. So aus Trotz könnte man sagen.
Ihr Sportdress war wie immer der Gleiche, Bauchfreies Shirt und bequeme Jogginghose.
Ihr lächeln ist wie immer strahlend, ihre dunklen Augen funkelten, es wird schwer Charleen einmal bei schlechter Laune zu erwischen. Einer musste hier ja optimistisch sein und das war Charleen aus Überzeugung.
Ihr Handtuch über die Schulter geworfen, ihre Wasserflasche und diverse Cds in der Hand, tapste sie leise und auf nackten Füßen in die Sporthalle.
„Hallo zusammen. Ich störe doch wohl nicht etwa?“ Ihr Blick bleibt an der sympathischen Biolehrerin hängen als sie näher kommt.
"Hey Charleen..." grüßt sie knapp zurück und tupft sich mit dem Handtuch nochmal die Stirn.
"Nein, störst nicht...die Halle gehört dir, bin fertig..." im wahrsten Sinne des Wortes. " Musst nur die zwei CDs aus der Anlage nehmen..." informiert sie noch.
Dann die kurzen Vorstellungsriten.
"Max ...das ist Charleen, Charleen das ist Max Sallinger unser neuer Facility Mangemer..." nachdem sie sich am Anfang echt schwer getan hatte, all die Namen zu lernen, die neu um sie herum aufgetaucht waren, klappt das mittlerweile ganz gut.
"Hausmeister und Mann fürs Grobe..." erklärt sie rasch den von Max eingeführten Begriff.
Caitlynn trinkt noch einen Schluck...Flasche leer... jetzt ruft die Dusche. Aer erstmal wird sich wieder Max zugewand, immerhin ist sie noch im Gespräch mit ihm.
Mann für's Grobe...tzäs...Mädel, du kennst mich nichtmal...
"Surfen, skaten...genau genommen braucht es auch dafür n gewisses Maß an Selbstkontrolle und konzentrieren sollte man sich auch, wenn man sich nicht die Gräten verbiegen will...Hey, Kleine", mit kurzem Blick auf Charleen, die er ja bereits in Kass' Beisein kennen gelernt hat.
"Naja, ich hab mich mal an Karate versucht, und was soll ich sagen...dieses Meditationsgedöhns und der Esoterror, den der Trainer nebenher in unsere Köpfe hämmern wollte, der kam nicht so wirklich an...ich bin echt ein friedliebender Typ, aber diese 'erst auf den ersten Schlag des Gegners warten'-Nummer ist nicht so meins. Versteh mich nicht falsch, Caitlyn, ich hab noch keinem die Kauleiste umdekoriert. Ich versuche, Konflikte mit Worten zu lösen...", erklärt er, die Hände begleiten seine Worte mit Gesten, die man gebrauchen würde, um andere zu beschwichtigen. "Ausserdem", fügt er grinsend hinzu,"...kann ich glücklicherweise ziemlich zügig n Spurt hinlegen."
Zwinkernd bietet er ihr den Arm - wiederum eine für die Zeit ungewöhnliche Geste, gerade im Hinblick auf sein sonstiges Erscheinen.
"Und was das Eingewöhnen angeht...ich bin sicher, der eine oder andere soziale Kontakt in Form von gepflegter Konversation bei einem heißen Tee wirkt Wunder."
Flirtet er? Wer weiß...obwohl...ihm entspräche eher die Frage: Wann flirtet er mal nicht?
Dabei tut er es gar nicht bewußt...er ist so...und er hat auch schon das eine oder andere Mal deswegen beweisen müssen, dass er handgreiflichen Konflikten ausweichen kann...irgendwie.
Wow, da ist doch tatsächlich jemand, der ihr in Punkto Redeschwall das Wasser reichen kann.
Cait muss unweigerlich grinsen und dann auch den dargebotenen Arm ablehnen. "Moment, ich muss erst meine CDs und mein Sportzeug holen..."
Auf dem Weg zur Anlage, die sich im offenen Gerätelager befindet erklärt sie dann " Ich habe auch noch keinem die 'Kauleiste umdekoriert'...Capoeira ist weniger Kampf udn Meditationssportart, als eine Fun- und Traditionssportart. In Wettkämpfen geht es mehr um Figuren und Punkte...Koordination und Rhythmus, als dass man den anderen auf die Matte schickt."
CD raus, Sporttasche über die Schulter
" Deine Halle, Charleen..." slächelt sie der Tänzerin zu.
Cait kommt zurück zum Eingang "Sie haben gesurft? Australien, mh.." Ja, er hat einen Akzent.
" Ich hab früher auch gesurft, auf Maui...Mann, den Strand vermisst man hier ziemlich schnell..."
Langsam wird es kalt...die feuchten Klamotten ziehen die äußere Kälte an, obwohl der Körper noch aufgeheizt ist.
Zeit für eine Dusche im Dschungel.
Nickend bestätigt er ihre Annahme.
"Brisbane...Goldküste...there's no better place on earth..."
Seine Herkunft erklärt auch einen Teil seiner Persönlichkeit, Australier gelten allgemein als eher locker und umgänglich.
"Wie sind die Strände so auf Mauii? Feinsandig, weiß, kristallklares Wasser..." - aha, das meint sie mit 'den Strand vermisst man hier ziemlich schnell' - "...und wie kompensiert du die Sehnsucht nach dem Wind in den Haaren und dem Brett unter den Füßen, während das Wasser euch trägt und doch versucht, euch abzuschütteln? Oder bist du eher nicht so der Typ leidenschafltlicher Surfer...entschuldige, Surferin."
Beiläufig hält er eine Hand offen hin - 'soll ich dir was abnehmen'-Geste.
"Wir kennen uns schon." Erklärt Charleen und macht sich daran ihre Trainingseinheit vorzubereiten. Gut, viel gab es da nicht vorzubereiten, vielleicht schindete sie ja auch einfach Zeit um zu hören was Max und Cait so von sich gaben.
Sie war neugierig, schon immer gewesen, dabei war sie keine Tratschtante oder sowas, sie musste einfach nur alles wissen behielt dieses Wissen allerdings peinlich genau für sich.
Sie legt die Cd ein -heute dürfte es Rock sein- und begann sich zu dehnen, was sie da an Figuren so auf den Hallenboden zaubert, sind Verrenkungen Güte Klasse A.
"Danke." Charleen lächelt als Cait ihr erklärt sie könnte die Halle jetzt benutzen, dabei war Cait doch klar, dass sie sie in keinem Fall aus der Halle bugsieren wollte, oder?
Sie bleibt auch während ihres aufwärmens und die Zeit die Max und Cait noch in der Halle sind, stille Beobachterin.
Allerdings fragt sie sich wirklich seitwann genau Caits Geisteszustand so stark abgebaut hat, dass sie Max kleine Tricks nicht gleich durchschaute.
Man kann ja auch kleine 'Tricks' durchschauen und dennoch darauf eingehen. Jedenfalls hält Cait es momentan so und sieht auch keinen Grund dafür Max abzuwürgen.
...Nicht...nach gestern Abend...
Die Gedanken an das Problem werden auf später verschoben.
Richtig, aufgeschoben nicht aufgehoben. Sie nimmt sich gerade jetzt im Moment vor, noch vor dem Abendessen Tyler in der Garage aufzusuchen.
Aber jetzt drückt sie erstmal Max die Sporttasche in die Hände und schlüpft in ihre zwei paar Socken.
Ja, die hawaiianischen Sträne waren genau so, wie Max sie beschrieben hat.
"Ich kompensiere die Sehnsucht nicht...ich verdränge sie. Die Pfütze im Norden des Instituts eignet sich werder zum Schwimmen, noch zum Surfen und der Strand, sofern man das so nennen kann ist eben..schottisch...steinig."
Sie zuckt mit den Shcultern
"Man muss Opfer bringen. Und es gibt in inverness ein tolles Hallenbad" da war resignierender Sarkasmus, aber egal.
"Ich war nicht die beste Surferin...hab über zwei Jahre gebraucht um mich einigermaßen auf dem Brett zu halten..." gesteht sie, während sie sich in ihrer Jacke kleidet
"Und das auf Hawaii. Peinlich. Aber wahrscheinlich war ich einfach nicht risikobereit genug..."
Sie schaut nochmal zu Charley... "Leg ruhig los...wir sind gleich weg."
Ein paar Trainingseindrücke will sie noch mitnehmen, hat sie doch das Balett verpasst.
Verdängen...klingt nicht wirklich effektiv.
"Vom Verdrängen kriegt man schlechte Laune und Pickel", merkt er trocken an, grinst dann flüchtig. "Und man wird griesgrämig...was wiederum den Spaß am Leben trübt, und das...will ich mir nicht antun...hast du Skates? Ein unzulänglicher Ersatz fürs Surfen aber immerhin mit Wind im Haar..." - als wenn man den hier nicht eh schon hätte - "...nur so ne Idee. Brems mich aus, wenn ich aufdringlich werd - mein Ego leidet dann zwar darunter, aber angeblich sollen Rückschläge ja den Charakter bilden, womit du meinem Vater einen riesigen Gefallen tätest, denn seiner Ansicht nach ist meiner völlig daneben geraten..."
Man braucht schon Schmirgelpapier, um das Grinsen aus seinem Gesicht zu bekommen - nimmt er die Welt wirklich als Spiel, das Leben als Herausforderung, die man nur mit Humor und einem nicht geringen Anteil Gleichgültigkeit und Gelassenheit bewältigen kann?
War sie auch so...als sie hier angekommen war.
Wenn Enthusiasmus ansteckend ist, hat Cait AntiKörper dagegen entwickelt.
Ist ja auch nicht schwer, nach allem was in den letzten Tagen auf sie und das Institut eingestürmt ist. Aber Mund halten, weiterlächeln.
Verdrängen ist keine befriedigende Lösung und irgendwann kommt alles mal zurück. Aber für den Moment hilft es.
"Ja, ich habe tatsächlich Skates. Die Sache mit dem Fahrdienst klappt nicht immer 100%, nicht genug Autos für jeden...naja, und auf Inlinern ist Inverness in knapp 40 Minuten erreichbar." Allerdings hat sie es bisher nur einmal gemacht, seitdem stehen die Skates im Schrank und warten.
In Boston, als sie noch kurier gefahren ist, waren sie im Dauereinsatz.
"Und keine Angst...ich drück schon auf die Bremse, wenn dein Ego zu sehr durchstartet." aber wer bremst sie?
"Du bist wohl mit allem was du anfängst und was dich so umgibt ziemlich optimistisch, mh?" Das ist bestimmt was schönes...aber spätestens am Institut wird er erfahren, dass es auch noch die andere Seite gibt...und irgendwann reicht ein Lächeln dann nicht mehr aus.
Oder Verdrängen...
"Was für eine Mutation hast du eigentlich abbekommen, als die Freaks ausgestattet wurden, max?" fragt sie schlielich doch und blinzelt mit ihren ungewöhnlichen Augen.
"Ich hätt n Fisch werden sollen...", antwortet er prompt,"...kann im Wasser atmen...oder so, kein Plan, wie das funktioniert, jedenfalls sauf ich nicht ab. Äußerst praktisch bei dem Hobby."
Die Kehrseite der Medaille hat er bereits mehrfach kennengelernt, aber... "Sich Sorgen zu machen ist so wie beten...man ist beschäftigt, aber es bringt nichts. Was hab ich davon, wenn ich mirn Kopf mache...wenn man ein Problem als solches betrachtet, verliert man, sieht man es aber als Herausforderung, kann man nur gewinnen und dran wachsen."
Seine innere Einstellung äußert sich in seiner Körperhaltung, er steht immer gerade aber nicht verkrampft, bewegt sich zielstrebig aber nicht steif, er redet offen und direkt, manchmal ohne Rücksicht auf diplomatische Formulierungen wenn es um heiklere Themen geht, und obwohl er mit seiner grundehrlichen Art nicht selten aneckt, verbiegt er sich nicht, um zu gefallen. Offenbar ist dieser Mensch rundum zufrieden mit sich selbst, womit er vielen anderen sowieso schon unsympathisch ist, denn wer glaubt schon daran, dass ein anderer zufrieden mit sich sein kann, wenn man das doch gar nicht sein kann.
"Eine Weisheit meines Großvaters. War ein kluger Mann." Kaum zu glauben, dass sein überkorrekter Vater dessen Sohn ist...
"Optimismus ist gut, und absolut notwendig. Ich meine, wenn man nicht an das glaubt, was man sagt und tut, wie soll es einem dann gelingen. Schief laufen wird es oft genug, aber von vorn herein davon auszugehen, dass es nicht klappt verurteilt doch alles zum Scheitern noch bevor man es wirklich versucht hat."
Beiläufig beobachtet er Charleen ein wenig aus dem Augenwinkel - sieht geschmeidig aus, was sie da veranstaltet.