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Dieses Thema hat 34 Antworten
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 Institut-Area
Seiten 1 | 2 | 3
Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

10.12.2005 08:51
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Auch Cait ließ ihren Blick durch das Labor gleiten, jedenfalls in so weit der Blickwinkel durch den vergitterten Schacht zuließ und nickte nachdenklich.

"Eine Perssson..." zischte sie leise. " Du hebsss das Gitter an, ich schalte den Mann ausss..."
Es war nur ein Wissenschaftler, Halbglatie, buscige Augenbrauen, er hatte eine kleine Kiste in der Hand und las einige Papiere, die vor ihm auf dem Tisch lagen.
Keine große Sache.

Mit kurzer brachialer Gewalt konnte Charleen die Abdeckung aus der Öffnung heben und keine Sekunde später hatte sich Cait schon durchgeschlängelt und landete hinter dem mann, der nicht einmal Zeit für ein überraschtes Gesicht hatte.

Eine Klaue legte sich über en Mund des Mannes, die andere entriss ihm die kleine Schachtel, ein Würfel aus irgendeinem Metall, den Cait ihm über den Kopf zog.
Der Wissenschaftler fiel mit einer Platzwunde am Kopf vorneüber auf den Tisch.
"Gotya" triumphierte das Reptilmischwesen und sah zum Lüftungsschacht hoch.
Gerne hätte sie 'Sssector clear...' nach oben gegeben, doch die vertikal geschlitzten Pupillen weiteten sich, als sie ihren Fehler erkannte.
Wahrscheinlich war es einfach zu früh, oder sie wollte Charley zeigen, wie gut sie schon war. Tja, nach hinten losgegangen.
Da blinkte selenruhig und gleichmäßig das stetige rote Lämpchen einer Überwachungskamera.
Noch war kein Alarm losgegangen, aber wie sie die Infiltrationsszenarios kannte, würde es keine Minute dauern, bis sich der Fehler rächen würde.

"Ne Kamera...ich habsss versiebt. Bleib noch einen Moment oben, Ja? Bisher wissssen die nur was von mir....halt dich alsss Überraschung bereit. " ließ sie ihre Partnerin wissen, als bereits zwei Uniformierte den Raum stürmten, zwei weitere dahinter. Alle vier waren mit Faustfeuerwaffen eines großen Kalibers bewaffnet und sahen wie ein gut geshcultes Sicherheitspersonal aus. Schon fast militärisch.

"Freeze!" forderte der erste und legte auf die Echsenkreatur an, ein zweiter tat es ihm gleich, die anderen beiden sicherten den Raum.

Tears Offline

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Beiträge: 199

10.12.2005 11:12
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Die Sache mit dem Teamwork war nicht einfach nur so ein Gerede. Charleen war positiv überrascht darüber wie gut es mit Cait zusammen eigentlich funktionierte.

Besonders kräftig war Charleen nie gewesen, dafür war sie flink und ausdauernd und es brauchte auch nicht mehr als einen groben Ruck um das Gitter zu lösen, anzuheben und Cait hindurch krabbeln zu lassen. Wieder einmal war sie vollkommen überrascht, sie hatte Cait bis dato nicht wirklich gekannt. Sie war ungeheuer beweglich, Charleen war von ihrer Biolehrerin vollkommen begeistert.

Sie wäre schon beinahe gefolgt aber da hatte sie ihr zugerufen, dass sie lieber warten solle und nun hatten sie den Schlamassel. Charleen hatte nicht die geringste Ahnung was sie nun tun sollte und zudem waren es gleich 4 Männer mit Handfeuerwaffen. Die Gefahr das Cait verletzt wurde war einfach zu groß, doch wieder einmal kam ihr in den Sinn das man schon ab und an ein Risiko eingehen musste und so war die Situation doch recht aussichtslos.

Fieberhaft überlegte sie nach einer Lösung, etwas wirklich Pfiffiges und Gewitztes und verschwendete dabei nur Zeit. Ihr Herz raste bis zum Hals und sie glaubte zu erkennen, dass es hier keine allgemeingültige Auflösung gab. Also schlüpfte sie auf recht eigenwillige Art ebenfalls unter dem Gitter hindurch und krallte sich an die Kante um den Schwung ihres Falls zu nutzen und den Mann rechts neben Cait beide Füße auf den Brustkorb zu rammen und sich gedanklich bei ihm für die zugefügten Schmerzen zu entschuldigen. Nun musste es schnell gehen, vielleicht könnten sie den Überraschungsmoment ausnutzen, allerdings hieß das ja nicht das den Vieren keine weiteren Männer folgten.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

10.12.2005 11:35
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Der Überraschungsmoment hatte ausgereicht und Charley hatte einen guten Moment abgepasst um dem ersten Sicherheitsmann mit einem schwungvollen Tritt gegen ein Regal zustoßen. Keuchend sank er in sich zusammen, doch seine drei Kameraden reagierten prompt darauf.
Der erste Schuss löste sich ungezielt, pfiff knapp an Charleens Schulter vorbei und bohrte sich in ein Hartplastikröhre hinter ihr.

Cait hatte die kurze Ablenkung, die ihr Charley verschafft hattegenutzt. "Sssuch dir Deckung!"zischte sie knapp und stieß sich vom oden ab, dort wo sich eine Sekunde später ebenfalls großkalibrige Kugeln in die Bodenplatten hämmerten.

Mit einer raschen Bewegung war sie an der Wand, lief fast daran entlang und zog die Luft tief ein, dann sprang sie ab, gefolgt von zwei Pistolenläufen (der dritte war noch auf Charley gerichtet).
Es zischte un die erste Ladung saure Spucke traf den Wachmann ins Gesicht.Der Verätzte schlug die Hände vor das Gesicht und krümmte sich am Boden.
Cait kam neben dem Zweiten auf und kickte aus einer Drehung seine Waffenarm zur Seite.

Der Mann hatte blitzshcnell ein Messer gezogen und die Echsenrau konnte nur knapp mit einer Körperdrehung dem ersten Schnitt entkommen.

Wachmann drei zielte derweil wieder auf Charley.

Tears Offline

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Beiträge: 199

11.12.2005 00:41
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Die schossen ja wirklich. Charleen kam sich vor als sei sie in einem Actionstreifen gefangen. Ihr Herz raste und sie war so aufgeregt als habe sie gerade Adrenalin geschnupft…oder so. Den ersten Schuss war sie eher durch Zufall ausgewichen und für einen Bruchteil einer Sekunde blieb sie stehen und funkelte den Wachmann an als wollte sie ihm gleich mal ordentlich die Leviten lesen.

Da rief Cait auch schon sie sollte sich Deckung suchen und Charleen hechtete hinter dem Labortresen auf dessen Fläche die vielen kleinen Reagenzgläser zersplitterten. Einen Moment tat sie gar nichts als dort zu kauern und sich den Kopf zu zermatern was sie als nächstes tun sollte. Sie brauchte irgendetwas…eine Waffe, oder zumindest etwas was sie als solches benutzen konnte.

Derweil hechtete Cait, Matrixmässig an der Wand entlang hangelte und spuckte dem Wachmann ihre ganze Verachtung ins Gesicht. Ganz hatte Charleen das nicht realisiert, aber genau da hatte sie in der Ecke des Tresens an dem ein Schrank angrenzte ihre Waffe gefunden. Einen ausrangierten Besenstiel.! Immerhin war Reinlichkeit im Institut eine große Sache. Mit dem würde sie die Bösewichte einfach hinfort fegen. Es kam ihr vor wie Stunden und doch waren es Abläufe die nicht länger als drei Sekunden dauerten. Sie hatte sich lang gestreckt, den Besenstiel ergriffen und weil ihr schlichtweg nichts anderes einfiel ging sie zum Angriff über.

Noch ehe sie selbst begriffen hatte was sie da tat, war sie auf den Tresen gesprungen und von ihm wieder hinunter um den gigantischen Besenstiel über ihren Kopf zu schwingen als wollte sie damit eher im Zirkus auftreten. Charleens Gedanke war es, dass sie die Männer irritierte auf das sie abermals einen Überraschungsmoment hatten in dem Cait ihren Wachmann erledigten konnte.

Sie selbst hatte natürlich nicht soviel Glück, weil „ihr“ Gegenpart das Feuer eröffnete und Charleen aus purem Glück einer weiteren Kugel auswich. Abermals schwang und drehte sie den Besenstiel in der Hand als müsste sie irgendwelche Kunststückchen zeigen, dass dem nicht so war wurde klar, als Charleen das Ende des Stockes hielt wie einen Baseballschläger und ihrem Wachmann den Stab auf die Knie trümmerte, als sie sich in die Hocke beugte.

Caitlynn Lydecker Offline

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Beiträge: 1.259

11.12.2005 09:06
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Warum rechnete Cait jetzt in diesem Moment die Punkte aus?
Jedenfalls sah sie ihren Bewertungsbogen der Übung schon vor sich - Charley bekam Bonuspunkte für Improvisation, während sie selbst Malus für Übereifrigkeit einstreichen musste.
Egal, es standen noch zwei Wachen, dass heißt, der eine sank gerade ein, als das Holz des Besenstiels am Knie splitterte. Das andere Ende der Waffe fand bald seinen Treffer im schmerzverzerrtem Gesicht des Sicherheitsmannes und schickte ihn in die Bewusstlosigkeit.

Cait hatte indess, Capoeira sei Dank, den Messerkämpfer mit schnellen Tritten bearbeitet. Es brennte wie ein Elektroschock als sie am Oberarm geshcnitten wurde.
Vielleicht war die Schwierigkeit doch zu hoch eingestellt?
Der Echsenschwanz peitschte an die Beine des Wachmanns und holten ihn von den selbigen, wodurch ait noch, während er sich der Mann in der Luftbefand dem unverletzten Ellenbogen in seinen Nacken hämmern konnte.

Mit ebenso einem Schlag warf sie den angespuckten zu Boden.
Wie kaltblütig man in soclhen Situationen werden konnte, wenn es hieß, du oder ich.
Verschnaufspause - Blick zu Charley- kein Alarm - vier bewusstlose Wachleute und ein Wissenschaftler.

"Wir haben unsssser Zzziel noch nicht erreicht..." zischte Cait und regulierte Puls und Atmung. Zwei Türen führten aus dem kleinen Laborraum. Aus der einen waren die Wachleute gekommen, die andere führte tiefer in die Labore.

Die Wunde am Arm schmerzte nicht mehr...nur eine Illusion. Ein Elektroschock gab an, das man getroffen war - mehr nicht. Gott ei Dank.

"Wasss dagegen, wenn ich mich frei mache?" wollte die Reptilfrau wissen. Ihr durchnässtes Sportoutfit behinderte mehr, als dass es nutzte, zumal sie ihre Camouflage-Fähigkeit nicht anwenden konnte, wenn sie normale Klamotten trug.
Ihr Einsatz-Outfit sollte sich nach Logans Erklärung, ihrer Fähigkeit anpassen. Wie auch immer das funktionieren würde, Cait hatte aufgegeben gewisse Dinge nachzufragen. Jedenfalls die Trainingshose und das Top, konnten das nicht.

Rasch entledigte ich Cait der Klamotte und warf sie in den Lüftungsschacht hoch. Ihre Schuppen glänzten und sie brauchte einen Augenblick, um die Farbgebungn und Details der Wände darin einzufangen.

"Welche Tür jetzzzzt? Und snell...ich denke wir stehen etwasss unter Zeitdruck."

Tears Offline

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11.12.2005 13:32
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Eigentlich war das ja nichts anderes als das was sie mit Jean-Baptiste, ihren persönlichen Kampfkunstlehrer, beinahe täglich trainierte auch wenn sie sich ziemlich sicher war, dass Jean-Baptiste sie schrecklich ausschimpfen würde. Sie brauchte wie immer einfach zu lang bis sie endlich handelte und den armen Mann mit dem Besenstiel zu verprügeln wo er doch nur seinen Job tat war auch nicht das wahre.

Trotzdem grinste sie ziemlich erledigt zu Cait. Dürfte sie mal was anmerken? Irgendwie machte es Spass. Es hatte zwar rein gar nichts mit dem Tanzen zutun, aber irgendwie machte es ehrlich Spaß. Charleen allerdings beugte sich abermals in die Knie um den Puls des Mannes zu fühlen, den sie einfach so ausgeknockt hatte. Irgendwie tat es ihr ja Leid, dass sie ihn hatte verletzen müssen.

„Mach nur…“ murmelt sie und kann es trotzdem nicht lassen dezent zur Seite zu blicken. Das hatte wohl was mit Anstand zutun. Sie war nur heilfroh, dass sie das Chaos im Labor nicht würden aufräumen müssen.

„Die linke“ meinte Charleen intuitiv. Schließlich kam die linke immer vom Herzen.

Caitlynn Lydecker Offline

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11.12.2005 13:45
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Mhm..."Alssso linksss...das...wasss machst du da? Fühlssst du seinen Puls?" Cait musste grinsen...sie versuchte es zu unterdrücken, aber sie fand es irgenwie niedlich.
"Die sind doch nicht echt...alssso, ich meine, dasss sind nur Produkte vom Programm."
Das hätte sie vor drei Monaten auch nicht geglaubt, in matrix-Sprache zu reden. Und dann sah Charley auch noch weg, als sie die Klamotten ablegte, was ihr nochmal ein Grinsen entlockte. Früher hätte sie vielleicht gedacht, Charleen würde wegsehen, da Cait ein groteskes Mischmonster war, heute wusste sie, es war ihr wohl einfach nur unangenehm, dabei gab es nichts zu sehen außer Schuppen, tausende kleiner Schuppen, die sich wie eine zweite Haut über den Körper legten.

Sie gingen also zur linken Tür, diejenige die tiefer in den Laborkomplex zu führen schien. "Weißt du....wenn dass irgendwann mal echt werden sollte, alssso keine Sssimulation. Ich weiß noch nicht, ob ich gegen richtige Menschen auch ssso vorgehen kann. Alsoss, einfach meine Säure rumrotzzzen und so..." Cait lugte durch das Sichtfenster der Tür...es war keine Person im Nachbarraum anwesend, aber diesmal erkannte sie die Kamera vorher.
"Bei denen hier, weisss ich ja, dass ich ihnen nicht schade...irgendwie macht das kaltblütig..." Das erste Mal, dass sie so offen darüber redete.
War sie wirklich bereit für sowas?
War es nicht das, wovor sie geflohen war, damals...Projekt Camouflage. und nun nannte sie sich selbst so.
Ironie.

Eine Kamera also, wie in einem Video-Spiel galt es diese nun auch auszutricksen, oder es würden wieder Wachmannschaften zur Strafe erscheinen.
"Ok, Plan...du schnappsssst dir den Doktorkittel, öffnessst du Tür, alssss Professorin getarnt und ich schleich mich unsichtbar mit dir rein. Drinnen sssehen wir weiter.."

Tears Offline

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11.12.2005 18:03
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
„Oh…“ Charleen errötete, grinste aber über sich selbst. „Ich war so involviert.“ Das sie bei einer Illusion wirklich Puls fühlen wollte. Beinahe hätte Charleen gelacht und sich mit der Hand gegen die Stirn geschlagen, allerdings war ihr klar, dass die Konzentration jetzt nicht nachlassen dürfte.

Charleen folgte Cait dann und war vollkommen fasziniert von den Schuppen, beinahe hätte sie die Hand ausgestreckt um sie wenigstens einmal zu berühren. „Ja, ich glaube damit hätte ich auch Probleme“ Stimmte sie Cait zu und genau hier war auch des Pudels Kern…oder so, allerdings hatte sie eine vorgefertigte Erklärung auch schon bereit. „Aber ich glaube an die Sache. Das Team will ja gutes tun und auch wenn ich es gern glauben würde und es auch wirklich gern so hätte, die Welt ist kein freundlicher Ort an dem meine Nichten ohne Sorgen aufwachsen können. Vor allem nicht, wenn sich heraus stellt, dass sie ebenfalls Mutanten sind.“

Das hörte sich schon irgendwie selbstgerecht und vielleicht auch ein bisschen großspurig an, deswegen verstummte sie auch und konzentrierte sich eher auf die Aufgabe, aber vielleicht verstand Cait sie ja dennoch.

Über Caits Vorschlag musste sie grinsen. Die Szene bekam langsam was von einem Taschenroman, trotzdem hatte Charleen wirklich Freude daran so dass sie sich wirklich den Kittel schnappte und ihn sich überzog. „Hast du eine Brille?“ raunte sie ihr albern zu. „Dann sehe ich intellektueller aus.“

Aber genau dann öffnete sie auch schon die Tür.

Caitlynn Lydecker Offline

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11.12.2005 18:36
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
'Proffesorin' Charleen trat also ein und Caitlyn gelang es tatsächlich mit hinein zu schlüpfen. Sofort presst sie sich an die Wand, deren Farbe sie angenommen hatte.

Der Raum war so steril weiß, wie der andere zuvor und außer einigen Tischen, auf denen geordnete Aktenmappen lagen, befand sich kein Mobiliar darin.
Eine breite Scheibe gewährte jedoch Einblick in den benachbarten Raum, indem einige Wissenschaftler an Experimenten zugange waren.

Auffällig war die Akte, die sich mit einem roten Farbumschlag von den blauen auf dem Tisch unterschied.

"Zzzielobjekt vorraussss..." zischte Cait.

Tears Offline

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11.12.2005 18:51
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Charleens erster Impuls war es natürlich sofort nach der Mappe zu greifen, allerdings war ja während des ganzen Programms nichts so einfach gewesen. Zugegeben sie als getarnte Professorin hatte eventuell Zugriff auf so eine Akte, aber irgendwie erwartete Charleen einfach noch eine Falle, einen doppelten Boden, einen Kniff den sie übersehen hatten.

Sie traute sich einfach nicht die Mappe einfach so zu ergreifen, stattdessen sah sie zu Cait die sie allerdings als Wand getarnt nicht wirklich ausmachen konnte.

Was nun?

Caitlynn Lydecker Offline

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11.12.2005 21:01
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Zumal Caitlynn längst wieder an der Wand klebte und zwar direkt über der fraglichen Akte, die wirklich einladend zwischen den anderen hervorlugte.

Vielleicht sollten sie es einfach riskieren? Den ersten Kampf hatten sie gut abgeschnitten, zudem waren sie unter Zeitdruck, denn wer sagte, dass da nicht noch mehr Wachmannschaften warteten.

"Charley?" kam es von einer undefinierbaren Stelle der Decke " Kay...hör zzzu...du nimmst dir jetzzzt die Akte, als wäre esss das normalste der Welt. Fallsss jemand aus dem Labor kommt, nehme ich ihn mir vor, ansonsssten spazzzieren wir hier einfach raus..."

Tears Offline

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12.12.2005 12:47
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Charleen war sichtlich zusammen gezuckt als Cait sie ansprach. Sie hatte sich schrecklich erschrocken und linste nun über ihr an die Decke, wo sie Cait immer noch nicht richtig ausmachen konnte. Irgendwie war das gruselig, aber auf der anderen Seite auch total beeindruckend.

Schließlich nickte sie, atmete tief durch und griff nach der Mappe. Sie schloss die Augen, sie erwartete einfach dass jeden Moment der Alarm losging.

Caitlynn Lydecker Offline

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12.12.2005 13:18
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Aber warum sollte eine Akte ans Alarmsystem gekoppelt sein.
Die Hälfte der Strecke war also geschafft und rauskommen erschien eigentlich recht einfach.

Cait spuckte zwei kleine Fäden Säure auf die Schrauben des Lüftungsausgangs, der sich in diesem Raum befand und die vergitterte Klappe schwang auf.

"Wir nehmen diesen Ausssgang, fallsss die drübenauf unsss warten." Jetzt konnte Charley die Schemen von Cait erkennen, anscheinend hatte sie sich schon in den Lüftungsschacht gehangelt, hing nun kopfüber, mit den Beinen eingehakt und streckte Charley die Arme entgegen um ihr hochzuhelfen.

Ein artistische Leistung später war auch Charley wieder im Schacht und Cait wieder sichtbar. "Ssssaubere Arbeit, Partnerin. Nichtsss wie rausss hier..."

Sie shcoben sich zurück, zum Schacht aus dem sie hereingekommen waren, Cait klaubte ihre Klamotten zusammen und dann ging es den senkrechten Schacht hoch, zurück in den feinen Regen.

Warum meldete der Computer nicht 'Mission erfolgtreich?' Hatte sie was übersehen, war es die falsche AKte? Cait stemmte sich aus dem Schacht ins freie und wollte Charley raushelfen, als ein leichter Elektroschock am Hinterkopf einen Treffer dort signalisierte.
Erschrocken und völlig überrumpelt drehte sie sich um, nur um den Gewehrschaft noch einmal aus der nähe zu sehen, ehe er in ihrem Gesicht landete.
Cait taumelte zurück und landete im weichen Schlamm.
Die Einstiegsluke war von sechs Wachleuten umstellt.

"keine Bewegung...Mutantenabschaum" hörte sie einen durch den Regen sagen.

Zwei andere richteten ihre Gewehrläufe in den Schacht.

Scheissse...

Tears Offline

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12.12.2005 13:52
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Charleen hatte zugegeben vielleicht ein bisschen viel Fantasie, aber sie wollte nun mal nicht, dass Schlussendlich das Objekt der Begierde –natürlich nur die Akte- daran schuld war, dass sie übereifrig die Übung vergeigte. Die erwartete Inversion blieb allerdings aus, so dass Charleen nicht anders konnte als zu grinsen und Caitlynn hektisch mit der Akte zu winken.

Nun nichts wie raus.

Viel Hilfe brauchte Charleen zum empor hangeln nicht. Nur ein Schwung und sie hatte Caits Unterarme gepackt und zog sich langsam hoch. Sie konnte verstehen warum Ororo eine Phobie gegen enge Räume hatte. Sie fand es auch nicht gerade prickelnd hier herum zu rutschen.

Sie machte sich auch nicht wirklich Gedanken darüber ob die Mission nun geglückt war oder nicht, sie krabbelte einfach nur auf allen Vieren weiter und konzentrierte sich auf den näher kommenden Ausgang.

Aber dann war Cait einfach so in die Falle getappt und das auch nur weil sie vorgegangen war, andernfalls wäre es bestimmt Charleen gewesen die, die Übung doch noch zum Scheitern gebracht hatte.

Dieser Gedanke reichte aus um Charleen rot sehen zu lassen. Schließlich war sie ehrgeizig in allem was sie tat und eine verpatzte Übung war alles andere als wünschenswert. Einen Moment wurde gar nicht ersichtlich was sie dort eigentlich tun wollte um die Situation doch noch herum zu reißen, aber dann hatten nicht nur Cait sondern auch die Wachmänner das ungute Gefühl in einem verwunschenen Wald zu stehen.
Verwunschen deshalb, weil man es doch eigentlich nur aus Märchen kannte, dass wie aus dem Nichts Äste zu wahren Dschungeln verwuchsen und Zweige wie Peitschen durch die Luft knallten. Heute hatte Charleen gelernt, dass der Überraschungsmoment entweder ein großer Verbündeter oder ein großer Feind war. Weil sie nicht sah wohin sie das Gestrüpp hatte wachsen lassen, wickelte sich dem einen Wachmann der Farn um die Beine wie eine Fessel. Einem Anderen umschlang ein biegsamer Zweig die Hüften, dem dritten im Bunde wurde das Gewehr aus den Händen mit einem Ast gerissen.

Nun wagte auch Charleen aus der Luke zu krabbeln und sich gemeinsam mit Cait den letzten drei Wachmännern zu stellen.

Caitlynn Lydecker Offline

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12.12.2005 14:10
(09.10.2005, morgens) Girl-Power Antworten
Die Wachmänner hatten wohl erkannt, dass da Mutanten in ihren Luftschacht herum gekrochen waren, aber nieman konnte von ihnen verlangen, dass sie auch wussten, mit was für Mutanten sie zu tun hatten.

Charley riss das ergebnis der Übung, im wahrsten Sinne des Wortes, noch mal herum. Genauergesgat wurden drei Wachen umgerissen und außer Gefecht gesetzt.

Cait hatte sich von ihrer Überraschung erholt und schickte dem Soldaten der sie bedrohte eine Ladung Giftspuck entgegen, bevor sie sich mit gelenkigem Capoeira-Manöver wieder auf die Beine und dann auf die Bäume rettete.
Riskant, denn der Getroffene schoss blind um sich.

Charley hatte es aus der Luke geschafft und hatte nun einen Überblick über Feinde und Verbündete, letztere waren die Pflanzen, mit denen es auch kein problem zu geben shcien.
Innerhalb kurzer Augenblicke waren auch die letzten beiden Soldaten gefesselt, während Cait sich auf den Erblindeten fallen ließ, sein Gewehr beiseite hieb und zweimal mit geballten Knöcheln in das gesicht de Überwältigten schlug.

Der Regen prasselte leise... Cait schnaufte aus. Das Szenario verschwamm. Kuzes Aufblitzen von neonlicht.

"Mission erfolgreich abgeschlossen...Wertungsbögen werden erstellt." meldete sich die Stimme von Jean, die im Computer gespeichert war.

"Gute Arbeit, Partnerin..." zischte Cait und ließ sich auf den Boden des Dangerrooms plumsen, während das künstliche Regenwasser langsam durch die Gitter ablief.

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