Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Noch während sich Pad in den ersten Zügen wand, hatte Cait ihr gewinnendes Lächeln aufgesetzt - natürlich wie immer zu früh.
Bald erkannte sie das Befreiungsmanöver als ein solches und strauchelte, ein erstickter Schrei udn dann spürte sie auch schon den kalten Bodenbelag der Turnhalle an ihrer Wange.
Schnell versuchte sie wieder hochzukommen...wo war Pad? Hinter ihr...sie spürte seine Händ ein ihrer Taille...EIn Wurf?
Nein..Schlimmer!
"Das ...ist unfair..." prustete sie raus..."Gilt nichT Hör...auf.." Cait strampelte mit den Beinen von ihm weg...
"das ist...kein Kampf...stil...das..." ein Lachflash...unregelmäßiges Atmen...ihr Kopf hämmerte, sie wand sich hilflos in der Kitzelattacke und Tränen rollten über ihre Wangen.
Dann kam kurz die Übelkeit und die Reaktion, die sie gar nicht mehr verhindern konnte.
Der schuppige Schwanz, der aus dem Hosenboden der Trainingshose brach, peitschte um Haaresbreite an Padraigs Gesicht vorbei, so nah, dass er den knallenden Wind geradezu spürte.
Gespannter Stoff zeriss.
Krallen kratzten über den Schutzbelag der Sporthalle, aus dem Rücken der Hawaiianerin stachen kleine Hornplatten durch das Shirt.
Das Gummiband, welches die Haare zum Pferdeschwanz zusammenhielt wurde gesprengt, als sich die Mähne der Capoeiristi in ledrige Kammfortsätze verwandelten, die Ähnlichkeiten mit den Haarknoten des Kino-Monsters Predator hatten.
Ein heiseres Zischen...keine Kitzelattacke drang mehr durch die feine Schuppenhaut.
Cait blieb auf dem Bauch liegen und seufzte zischend.
"Ich hasssse esss wenn das passssiert..."
Pad war erschrocken über die Verwandlung. Nicht über das was er danach vor sich sah, sondern eher über den Prozess. Das musste doch Weh tun, oder? Er ließ von ihr ab, denn durch die Schuppen würde sowieso kein Kitzeln durchkommen. „Das hatte ich jetzt nicht erwartet, Tut mir leid. Aber Kitzeln ist eine durchaus legitime Kampftechnik. Wenn der andere Kitzelig ist, dann sollte man diesen Vorteil ausnutzen.“ Er grinste sie frech an, dann reichte er ihr die Hand und half ihr vom Boden hoch.
„Hast Du vielleicht Lust eine Runde mit unseren Mutationen zu wagen? Könnte interessant werden.“
Er würde seine zwar nicht wirklich einsetzen, aber es konnte für sie vielleicht nicht schlecht sein, wenn sie auch solche Kampfsituationen in ihrer Echsengestalt kennen lernte.
Cait rieb sich den linken Arm...wohl eher aus Verlegenheit, als aus Schmerz und schaute Pad an.
"Musss dir nicht leid tun..." zischte sie schnaufend aus und sortierte die Reste ihrer Trainingskleidung am Körper.
"Kannsssst ja nicht wissen, dass ich wegen so einem bissschen Kitzzzeln zum Hulk werde..."ihren Humor verlor sie durch die Verwandlung wenigstens nicht.
Zudem war es nicht nur das Kitzeln...es war nur der Auslöser gewesen...sie hatte sich einfach zu viel zugemutet.
"Mit Mutation? mh...kay, aber da mussss ich mich etwasss zurückhalten. Wenn ich dich jetzzzzt kitzzzeln würde, ergebe das unscöne Kratzer..." sie klimperte demonstrierend mit ihren Krallen " Und die Säure lassse ich wohl bessser auch weg..." also nur 50% Mutation - denn ihre Säure war wohl mit hin die Beste Waffe.
Cait schnaufte noch zweimal durch und ging dann in Ausgangsstellung. Die Kammfortsätze am Kopf hoben sich leicht an...ihre Zunge zischte einmal kurz zwischen den Lippen hindurch...eine funkelnde Kaltblütigkeit in ihren Augen, mehr als sonst. Sie würde sich wirklich beherrschen müssen, nicht zu dick aufzutragen. Der Schwanz schlug rhythmisch auf den Boden.
„Die Säure wäre wirklich unschön, da hast Du Recht, aber Deine Krallen kannst Du ruhig einsetzen, ich heile schnell. Natürlich nur vorausgesetzt, Du triffst mich überhaupt.“ Wieder war ein schelmisches Grinsen auf seinen Lippen. Vielleicht sollte er ihr kurz zeigen, was er mit seinen Gaben anstellen konnte. Und er nutzte die vorhin angesammelte Energie um ihr einen leichten kinetischen Schub zu verpassen. Nichts wirklich festes, aber halt doch, dass sie merkte, dass er nicht wirklich hilflos war.
„Vielleicht sollte ich einfach ein bisschen Zielschießen mit Dir machen?“ Er schien kurz zu überlegen, aber dann lachte er. „Nein, werde ich natürlich nicht tun. Aber ich werde mich wohl jetzt wirklich nicht mehr zurückhalten.“ Und schon begann er anzugreifen. Er musste jetzt vorsichtiger sein, noch konnte er nicht abschätzen, ob der Echsenschwanz auch von ihr eingesetzt werden würde und wenn ja, auf welche Art.
Zielschießen... ? als Gegenprovokation hätte sie ihm gerne ein wenig ihrer Flüssigkeit vor die Füße gespuckt...aber die Kratzer im Parkett die sie hinterlassen hatte, reichten als Zerstörung Instituts-eigenem-Eigentum völlig aus.
Die Schubkraft des kinetischen Stosses ließ sie zurückweichen...gut er konnte sie also auf Abstandhalten, wenn er wollte, aber in seinem ersten ANgriff zog er wohl doch die Nähe vor.
Cait wich geschmeidig nach hinten aus, indem sie wieder in Capoeira-Moves verfiel und Pad konnte gleich erkennen, dass die Echsenfrau mit ihrer zusätzlichen Extremität umzugehen wusste. Anstelle des Beines, welches ihm beim Ausweichen sonst immer entgegenschlug, war es nun der Schwanz, der peitschenartig konterte.
Damit schaffte sie ein wenig Platz, nahm die letzten beiden Schritte zur Wand und lief an dieser hoch, ein-zwei Schritte dann sprang sie mit gestrecktem Bein von der Wand ab, auf ihn zu.
Gut, wenn sie es so wollte, dann würde sie einen Luftkampf bekommen. In der Luft kam er ihr entgegen und griff sogleich nach ihr, um mit dieser Aktion eine Drehbewegung einzuleiten, die sie in Richtung Boden schleuderte. Wahrscheinlich würde sie sich abrollen oder gar abfangen können, doch das war kein Problem. Ihr Angriff war erst einmal vereitelt und er hatte jetzt etwas Zeit um sich zu sammeln. Ihr Echsenschwanz stellte eine nicht zu verachtende Erschwernis dar. Irgendwie musste er an ihm vorbeikommen und nebenbei auch noch ihre Hände und Füße kontrollieren. So leicht würde das gar nicht werden, wenn er es denn überhaupt schaffte. Mit seinen Kräften hätte er sie wohl auf Abstand halten können und dann aus der Distanz zermürben, aber so was fand er unfair. Zumindest in einem Trainingskampf.
„Nun, komm, lieg nicht so faul da herum. Greif an, zeig was Du drauf hast.“
Wieder blitzen die geshclitzten Pupillen eiskalt auf udn sie gab ein wütendes Zischen zurück.
Die Transformation war nicht nur rein körperlicher Natur...auch ansonsten schien Cait tierischer geworden zu sein. Und ihre Gedanken waren zielgesteuerter...kein Gedanke mehr an die Zuschauerin im Halbdunkel, die all das mitbekam, kein Gedanke mehr aneventuelle Zurückhaltung- bis auf die eingeschränkte Mutation.
Sie hatte sich wirklich abgerollt und verharrte in einer Lauerstellung - dann schoss sie regelrecht vor...einer Kobra gleich und peitschte in einer Mischung aus ihrem Capoeira-Schritt und einer Angriffsbewegung mit ihren Klauen auf Pad ein. Wieder drehte sie sich, ein hoher Tritt, ein Schlag mit dem Ellenbogen, halbe Drhung... Cait stand einen moment mit dem Rücken zu Pad udn drehte nur den Oberkörper zu ihm.gleichzeitig schwang der Schwanz tief und umschlang Padraig rechtes Bein.
In einer Bewegung riss sie den Handballen der rehcten Klaue in Richtung Padraigs Kinn und zog kurz danach mit einem Ruck des Schwanzes das Bein weg.
Kurz hatte das rohtaarige Mädchen das Gefühl gehabt, das Cait sie angesehen hat, aber da von der Krankenschwester keine Reaktion kam, drückte sie sich nur tiefer in den Schatten udn blickte weiterhin gespannt auf die beiden anderen. Als diese jedoch begannen, ihre Mutationen beim Kämpfen einzusetzen, war sich Mika voll und ganz darüber im Klanre, dass sie dies nicht sehen sollte. Ein unfreiwilliger Schaukampf, okay, aber ein Kampf mit Mutationseinsatz, bei dem man beobachtet wurde...das war einfach nicht richtig, selbst für Mika nicht. Außerdem hatte sie mehr als genug gesehen, und damit ihre nächsten Trainingseinheiten anzureichern.
So leise wie es mit ihren Tunrschuhen möglich war, schlich sie sich zur Tür und schlüpfte nach draussen, um die Turnhalle zu verlassen.
Gegen Cait in ihrer Echsengestalt würde er ohne seine Kräfte kaum ankommen, dass war ihm nach den ersten paar Angriffen mehr als bewusst, aber er musste es ja auch gar nicht. Ihr Handballen traf auf Widerstand, allerdings war es nicht Padraigs Kinn, welches getroffen wurde. Irgendetwas in der Luft drückte gegen ihre Hand, allerdings hörte das auf, als sie ihm das Bein wegzog. Er befand sich jetzt in einer etwas prekären Lage. Aber das bedeutete nur, dass er jetzt handeln musste. Ein kinetischer Schlag traf Caitan ihren Oberschenkeln und gleichzeitig sprang Pad mit seinem Standbein ab und nutzte den Zugimpuls ihres Schwanzes aus um ihr gegen den Rücken zu treten. Er hätte auch den Kopf als Ziel wählen können, doch war er sich nicht sicher, wie viel sie verkraften konnte. Und in dieser Position konnte er die Wucht seiner Tritte nur schwer kontrollieren.
Was so sicher anfing war wieder zum scheitern verurteilt. Cait spürte den Druck am Oberschenkel Und dann der Schmerz im Rücken, dem sie zu spät hatte kommen sehen.
Sie schlug zu Boden, rutschte noch ein kleines Stück und blieb leise fluchend liegen.
Das Spiel schrie nach neuen Regeln. Sie unterdrückte den Schmerz im Rücken, drehte sich auf den Selbigen udn wirbelte mit den Beinen in zwei lockeren Drehung sich wieder hoch, den Schwanz als Stütze benutzend.
Die Wand, welche immer noch in ihrer Nähe war, käme ihr gleich zu Gute.
"Kay...ich hab noch andere Überraschungen..." knurrte sie gepresst und riss das ohnehin schon zerstörte Shirt, sowie die Reste der Sporthose von sich. Der Rücken tat immer noch weh und sie schnaufte schwer, aber diesmal...
"Mal sssehen...was es zzzu sehen gibt, wenn es nichtsss mehr zzzu sehen gibt..."
grinste sie, aber es lag nicht mehr diese Siegessicherheit im Grinsen, es war fast schon bösartig.
Und dann sprang sie aus dem stand einige Meter hoch an die Hallenwand, blitzte ihn noch einmal aus den gelben Augen an und verschmolz mit der Wandfarbe ins Nichts.
Kletternd an der Wand haftend bewegte sie sich so unsichtbar und schemenhaft vorwärts...den richtigen Moment abpassend.
Verblüfft starrte Pad auf die Stelle an der sie eben noch gewesen war. Verdammt, das macht das Ganze jetzt nicht wirklich leichter. Ok, dann greife ich mal zu drastischeren Mitteln. Es würde ihn zwar ziemlich auspowern, aber solange er es kontrolliert abgab und nicht wie damals auf dem Fest, konnte nicht viel passieren. Allerdings würde er aus dieser Position nicht unbedingt das beste Ergebnis erzielen. Nun ja, dann adieu mit seinem Geheimnis, aber verlieren wollte er nun wirklich nicht. Oder warum eigentlich nicht? Es war ein Test und ebenso wie Cait nicht vollen Einsatz gab, so musste er das doch auch nicht tun.
Er blieb so wie er war und nutzte seine Gabe doch nicht. Sollte sie doch nur kommen, sobald sie sich von der Wand löste, würde er sie doch wohl wieder sehen können. Und dann konnte er immer noch agieren. Und so stand er nur in einer abwartenden Stellung in der Mitte der Halle und versuchte seinen Blick nicht zu fokussieren. Vielleicht konnte er ja eine Bewegung erkennen und darauf reagieren.
Und dann glaubte er etwas gesehen zu haben, ein Huschen nur, aber es war eine Möglichkeit. Sie bewegte sich an der Wand entlang, und manchmal wohl ein wenig schneller. Jetzt war er vorbereitet und erwartete ihren Angriff.
Der Angriff kam...aber nicht von der Wand, sondern von der Decke. Cait stürzte sich einge Meter freier all auf Padraig hinunter, die verdrängte Luft, war das einzige Geräusch dass sie mache, ehe sie kurz hinter ihm aufkam, wieder absprg und ihn damit attackierte.
Viel Zeit zum handeln würde nicht bleiben, schon im Sprung hatte sie ihren Körper halb gedreht und der Schwanz peitschte gefährlich in Richtung Pads Hinterkopf.
Pads Reaktion dürfte sie durchaus überraschen, denn es kam eine. Kaum hatte sie den Boden berührt und sich abgestoßen, hatte er eine Rückwärtsrolle begonnen die in einem Handstand endete. Das wäre nicht einmal das verwunderliche gewesen, wenn er dabei nicht direkt unter ihr in die Höhe gekommen wäre…. Na ja, fast direkt unter ihr. Ein wenig hatte er sich verschätzt und so kam er ein wenig vor ihrer Flugbahn in die Höhe, was zu einer Kollision führte, die wohl für beide unerwartet war. Pad wurde von dem Impuls förmlich zu Boden geworfen, zog dabei aber Cait mit sich und sie kamen hoffnungslos verwurschtelt auf dem Boden auf. Keiner von beiden hätte noch etwas weiteres tun können, außer sich gegenseitig bei der Befreiung zu helfen.
Pad tat allerdings erst einmal nichts, doch dann begann sein Körper zu beben. Gleichzeitig konnte man sein lautes Lachen hören. „Ok, was hältst Du davon, wenn wir es ein Patt nennen? Dann kann ich nämlich erst einmal meine blauen Flecken versorgen gehen.“ Wahrscheinlich würde es Cait ähnlich sehen. Und außerdem hatten sie doch einige recht anspruchsvolle Sparringsrunden hinter sich gebracht. Und er musste ihr ja jetzt nicht sagen, dass er bei der letzten Aktion so auf das Steißbein geknallt war, dass er es sich wohl geprellt hatte. Und das war wohl eine der dümmsten Sachen die passieren konnten. Er konnte sich jetzt schon auf ein paar Tage unruhigen Schlafes gefasst machen.
Nach der missglückten Kamikaze-Aktion und der unsanften Landung, ließ Cait zuerst nur ein säuerliches Zischen von sich hören.
Patt? Klang nach einer Vernünftigen Idee und nachdem sie sich umständlich aus dem unorthodoxen Griff befreit hatte, spürte auch sie einen Schmerz in den Schulterblättern, für den sie einig Tage bei Tyler um Massage jammern musste.
Sie blieb noch kurz sitzen und kugelte etwas an der Schulter herum, bevor sie ihren Schwanz zum Stemmen nutzte um aufzustehen. Wahrscheinlich die einzige Gliedmaße, die gerade nicht schmerzte un die würde sie beider Rückverwandlung nachher verlieren.
Cait püfte ob der Beobachter von vorhin noch da war...die Gerätehalle war leer.
Vielleicht doch nur eingebildet?
"Danke...für dasss recht lehrreiche Training, Pad..." gesand sie sich ein, als sie wieder normal atmete. "Ansssstrengend, aber lehrreich"
Die Kammfortsätze legten sich wieder an und sie fuhr sich mit der rechten Hand über die Schuppen des linken Arms.
"Noch wassss vor nachher? Wir könnten villeicht bei einem warmen Kafee oder ssso im Wohnzimmer besssprechen, wasss ich besser machen könnte?"
Auch Pad erhob sich, allerdings ein wenig umständlicher. Er musste immerhin einen Weg finden, der nicht zu einem neuerlichen Ausbruch von Schmerzen führen würde. „Nein, ich habe nachher nichts vor, und wir können uns gerne ein wenig darüber unterhalten, was Du machen kannst, um im Kampf effektiver zu werden.“ Ein Gespräch klang nach einer guten Idee, immerhin würde es dabei wohl keine neuen Schmerzen geben. Und er konnte vielleicht einen Teil der gewonnen Energie in die Heilung umwandeln.