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Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
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Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Cait schnaufte aus. Woher nahm er nur die Puste noch so rumzuquatschen?
Bloß keine Schwäche zeigen. "Kay...wenn du das aushälst, dann mach dich auf was gefasst..."
Schluss mit der Defensive.
Ein Vorstoss, Tritte auf Oberschenkelhöhe. Der Pferdeschwanz wirbelte in der Drehung u es war eine shcnelle Drehung, die keine Angriffsfläche auf den Rücken bot, ritt Richtung Bauch, tiefer..abgestützt auf beide Hände, nun wurde es riskant, im Handstand um sich selbst drehen, zwei, drei aufeinanderfolgende Tritte in Brusthöhe udn vor dem nächsten Konter wieder auf die Beine, der wiegende Schritt federte einigermaßen ab, zwei Schritte zurück, Luft holen, kommen lassen, abwehren und weiter gehts.
Eine schnelle Kombinaton an Wechseltritten, die Abwehr wechselte sich mit Ellenbogenstößen ab, um sich Platz zu verschaffen und..
Verdammt..
viel zu nah, viel zu nah an Pad!
Dieses Mal hatte er es sich nicht verkneifen können einfach ein paar ihrer Tritte einzustecken. Sie waren unangenehm, aber nicht wirklich gefährlich. Zumindest nicht für ihn. Und dann beging sie ihren ersten Fehler. Während ihrer Angriffe war sie immer darauf bedacht gewesen nicht zu nahe an ihn heran zu kommen. Doch dieses Mal nutzte sie Ellenbogenstöße, die sie sehr dicht herantrugen. Fast schon lächelnd steckte er die Treffer ein während er sie mit den Händen griff. Sie konnte ja gerne versuchen jetzt noch irgendwelche Tricks anzuwenden, aber in dieser Distanz war er wohl klar im Vorteil. Bevor er jetzt aber richtig loslegte, würde er sie noch ein bisschen zappeln lassen. Sollte sie doch versuchen sich aus der Distanz zu lösen.
Leicht machte er es ihr nicht, denn jetzt zog und schob er an ihr, so dass sie Mühe haben würde ihr Gleichgewicht zu halten.
Cait konnte ein erschrockenes Aufquieken im Eifer des Gefechts nicht unterdrücken.
Er hielt sie fest - wie ungerecht. Genau diese Art Gesichtsausdruck legte sich gerade über sie und sie zog am stählernen Griff herum.
Wie sollte sie denn jetzt einen Treffer landen? Oder er?
Im Ernstfall wäre ihr Knie jetz in den Genitalbereich geshcnellt-Wenig Capoeira, aber massig effektiv. Da dies nicht nur gegen die aufgestellten Regeln, sondern auch eine gute Freundschaft verstoßen würde, musste sie anders heruaskommen.
So wand sie mit aller Kraft ihre Handgelenke, bis es scon schmerzte. Verbissen verschte sie ihm die Beine umknicken zu lassen, indem sie ihm in die Kniekehlen trat.
Er hielt fest.
Der Rhythmus war ohnehin verloren, ein Schieben und Ziehen.
Und anscheinend fand ihr Gegenüber das auch noch lustig, denn er machte eine Zeitlang wirklich nichts, außer die festzuhalten und zu bedrängen.
Mehr Kraft...ich halte das aus... hatte er gesagt.
Der Abstand eines Beinumfangs würde ihr genügen, also zog sie sich so heftig zurück, ließ sich mit dem Oberkörper nach hinten fallen (sie wusste ja, er hielt sie gut fest) ließ das rechte Bein gestreckt senkrecht nach oben schießen.
Caits Bemühungen sich aus seinem Griff zu lockern, entlockten ihm ein Lächeln. Ok, ich sollte ihr mal ein paar Kniffe beibringen, wie sie sich aus so einer Lage befreien kann. Als sie sich dann nach hinten fallen ließ hatte er kaum Zeit zu reagieren. Ihr Fuß fuhr ganz knapp an seinem Gesicht vorbei, und das auch nur, weil er ihn zur Seite gerissen hatte. Allerdings hatte sie sich dadurch in eine etwas prekäre Lage gebracht. Bei einem Treffer hätte er sie losgelassen, doch nun hielt er sie weiter fest und zog sie sogar noch näher an sich heran.
Jetzt stand sie auf einem Bein und konnte das zweite, welches noch in der Luft hing, nicht mehr herunternehmen, da die Distanz dies nicht mehr zuließ.
„Ich würde sagen, jetzt hast Du Dir eine große Blöße gegeben. Und der Kampf wäre vorbei. Ich könnte mich jetzt nach vorne werfen, was wahrscheinlich mit einer schweren Oberschenkelverletzung von Dir enden würde. Oder aber ich könnte einen kleinen Kopfstoß ansetzen.“
Aber was er letztendlich tat, war sie los zu lassen und ihr wieder den Raum zu geben, dass sie in die Ginga verfallen konnte.
„Runde eins ging an mich, weil ich mir weniger Gedanken mache beim Kämpfen. Solange Du den Raum für Deinen Kampfstil hast, bist Du ein sehr ernstzunehmender Gegner. Aber in der nahen Distanz wird es eng für Dich. Warte kurz, ich bin gleich wieder da.“
Er drehte sich um, um etwas aus einem Schrank zu holen. Kurze Zeit später war er wieder da, und unter seiner Hose konnte man einen Tiefschutz erkennen.
„Was hältst Du davon? Ein Kampf ohne Einschränkungen? Greif an, wie auch immer es Dir in den Sinn kommt. Und halte Dich jetzt nicht mehr zurück. Ich halte es aus.“ Er verließ sich auf seine Selbstheilungskräfte, von daher konnte er dieses Angebot machen. Da sie nicht über selbige verfügte, würde er bei ihr allerdings auch nicht mit dem vollen Repertoire agieren.
"Du hättest nicht loslassen brauchen..." murrte sie etwas beleidigt. Natürlich war die Lage gefährlich gewesen, aber Pad schien sie auch etwas zu unterschätzen.
"Ich wäre da schon noch rausgekommen, glaub mir...."
Dann sah sie auf die leichte Ausbeulung seiner Hose und musste breit Grinsen.
"Ich glaube ich kann dir da trotzdem nicht reintreten...ich schaff dich auch ohne unfaire Mittel.." Sie strich sich eine störende Strähne weg, immerhin war sie wieder zu Luft gekommen.
"Los!" forderte Cait "Ausgangssituation...ich will dir zeigen was ich so drauf hab.."
Sie kam wieder nah an ihn, hob ihr Bein an und ließ es auf seiner Schulter ruhen, dann gab sie ihm bereitwillig die Hände. "Halt mich fest..." mh, das hatte schon was. "und jetzt lass mich nicht mehr los..."
Ausgangssituation erreicht.
Caits Körper war gelenkiger und biegsamer als der normale menschliche, sie glich einem Schlangenmenschen, was naheliegend war, betrachtete man ihre Mutation und eh sich Padraig versah, war auch das zweite Bein in die Höhe gestreckt...sie hatte genug Eigenschwung gehabt und es durch eine schmale Lücke zwischen den beiden Oberkörpern hindurch geschoben, während sie ihren eigenen wieder kurz nach hinten gerissen hatte.
Und jetzt legten sich diese Beine um Padraigs Hals, an sich eine schöne Stellung...vielleicht in einer anderen Situation, Cait ließ sich hängen, von ihm an den Armen gehalten und demosntrierte ihren Lösungsweg.
"Und jetzt, hätte ich dir die Luft abgedrückt, wärst du ein feind, oder aber mit deinen Kopf zwischen meinen Knien ...vielleicht sogar das Genick brechen können."
Das hatte sie damals aus der kurzen Army-Zeit mitgenommen.
Sie hob den Kopf an und strahlte zu Pad hoch " Gut was?"
wow...Mika musste sich zusammenreissen, nicht die ganze Zeit mit offenen Mund dazustehen und einfach nur dem Kampf zwischen Cait und Pad zu beobachten. Beinahe vergaß sie das Atmen, denn das, was sie sah, beeindruckte sie wirklich. Zwei sehr unterschiedliche Kämpfer undauch Stile, aber in Mikas Augen sah die Abfolge von Tritten und Schlägen einfach nur wunderschön aus.
Als Pad kurz den Raum verließ, drückte sie sich tiefer in den Schatten, um nicht entdeckt zu werden. immerhin wusste sie nun wirklich nichtmehr, ob es in Ordnung war, das sie zusah.Aber hier war ihre Neugier eindeutig größer als jegliche Höflichkeit oder ähnliches.Was Cait zeigte, als Padraig wieder zurückkam, wurde bei Mika sofort abgespeichert, andererseits fiel ihr jedoch auch auf, dass die Beweglichkeit der jungen Krankenschwester wesentlich höher war als die normaler Menschen.Das rothaarige Mädchen strich sich die Locken aus dem gesicht und ließ in Gedanken all jene Bewegungen, die sie gesehen hatte, noch einmal revue passieren.
Padraig musste lachen. „Ja, das hättest Du tun können, wenn ich Dir dazu genügend Zeit gelassen hätte. Im Ernstfall aber wäre ich sofort zur Sache gekommen. Ist übrigens ein Fehler, den viele Leute machen. Gerade wenn die Transition von langsamen Training zu Ernstkampf nicht gemacht wird.“ Er ging nur ein wenig in die Knie um ihr zu zeigen, wie nah ihr Kopf dem Boden war und was es wohl bedeuten mochte, wenn er sich mit seinem Gewicht auf sie drauf geworfen hätte. Dann richtete er sich wieder auf und hob leicht sein Knie, wobei er sie auf einem Bein balancierend ohne größere Mühe halten konnte. Auch hier zeigte ihr ein leichter Druck seines Knies in der Wirbelsäule, was er ohne viel Aufwand auf ihre Aktion hätte antworten können.
„Willst Du also wirklich hier weitermachen, oder sollen wir doch eine neue Runde anfangen. Eine, bei der Du mir auch unten hintreten darfst. Von mir aus darfst Du es auch nur andeuten, wenn Du es nicht übers Herz bringst, mir meine Familienplanung zu gefährden.“ Er grinste sie frech an.
Caits leicht überhebliches Grinsen verschwand. Der dumme Dangerroom bereitete einen überhaupt nicht auf so etwas vor, da hatte sie einem Kerl, einen der Bösen natürlich, mit dieser Aktion ruckzuck die Knie an die Schläfen gepresst und ausgeknockt.
Pad schien auf alles die passende Antwort zu haben. Klar, er hatte wahrscheinlich einfach mehr Übung.
Murrend ließ sie locker und sich von Pad zu Boden gleiten.
"Ach...da ist was in Planung?" neckte sie zurück und ging nicht weiter auf die verlorene Runde von eben ein.
"Ich werds trotzdem vermeiden...widerstrebt mir irgendwie."
Also gut..Runde 2 stand an und Cait redete sich ein, volle mh..naja..80 % zu geben. Sie durfte ihn nicht rankommen lassen und selbst nicht zu nah rankommen. Genug Knuddeln für eine Trainingspartie.
Langsam ließ sie sich in einen Rhythmus fallen, der schneller war als der vorige. Diesmal hieß es...keine umständlichen Aktionen...nie zur Ruhe kommen..stetige Bewegung und dauernde Attacken.
Sie hastet zwei Schritte gegen ihn un schwang sich aus einer Halbdrehung in die Luft, gestreckter Tritt...landen..Nachtritt, halbe rehung um ihn herum, dabei den Arm zur Abwehr hoch, mit dem anderen zuschlagen...ja, sie schlug nun auch, hohen Angriffen ausweichen und gleich tiefe Konter setzen und dann begann sie zu wirbeln.
Ständige Bewegung, fließende Figuren und immer schnelle, kurze Angriffe auf wechselnde Zielpunkte.
Wenn Pad zu nah kam, gab es ein Rad oder einen Salto aus dem Stand zurück, wobei das gestreckte Bein immer nochmal einen Tritt mitgeben konnte.
Natürlich war so etwas nicht allzu lange auszuhalten, aber sie würde alles zeigen, was sie drauf hatte.
Padraig wartete wieder einmal ab, etwas, das er im richtigen Kampf nicht getan hätte. Sie würde jetzt versuchen sich aus der Greifdistanz herauszuhalten. Konnte ihm nur Recht sein, aber er wusste jetzt, wo ihr Schwachpunkt war. Ihre momentanen Aktionen ließen ihm kaum Raum um etwas darauf zu erwidern. Und so beschränkte er sich darauf ihren Tritten und Schlägen so gut es ging auszuweichen. Aber das war bei ihrem Tempo fast nicht möglich. Wenn sie es beibehielt, dann könnte er ernsthaft in Schwierigkeiten geraten. Seine Haltung war tief und defensiv, wobei er gleichzeitig darauf lauerte, dass sie einen Fehler machte, oder aber zu langsam war.
Und jetzt hatte er ihn gefunden, immer wieder gab es eine kleine Zeitlücke, wenn sie wieder eine ihrer Drehungen vollführt hatte. Nicht genug um viel zu tun, aber ein kleiner Schubser an der richtigen Stelle, wenn man bereit war, einen Tritt als Abschluss einzustecken. Also tat er das.
Was machte er? Worauf wartete er...war sie zu shcnell.
Ja! Das war es, sie war shcnell und beweglich und wechselte zuviel die Trefferzonen, als dass er etwas tun konnte.
Schnelle Tritte , keine Zeit lassen...ein gutes Gefühl, das...Hey...
HEY!
Pad schien ein halbe Drehung genutzt zu haben...eine Zehntelsekundensache und ein Risiko, denn der Tritt hätte sein Kinn maltretieren können - aber er kam nicht an.
Pa hatte sie geshcubst...ein leichter Stoß, schnell genug um sich wiederin Sicherheit zu ziehen, falls seine Rechnung nicht aufgehen würde. Aber sie ging auf.
Cait strauchelte und um nicht vollends die Kontrolle und wetrtvolle Zeit zu verlieren, musste sie ihren Stand durch einen Seitwärtsstep stabilisieren.
„Kompliment, ohne diesen kleinen Schnitzer hätte ich alt ausgesehen.“ Er nickte ihr aufmunternd zu und begann nun seinerseits ein Feuerwerk an Aktionen zu starten. Den Anfang machte eine Reihe tiefer Kreistritte, die sie ein wenig zurücktreiben sollten. Dann setzte er eine Schlagserie von Punches und Jabs und Haken hinterher, die ihn wieder mehr in die Clinch-Distanz brachten. Und dann begann er Kniestöße mit Haken und Punches abzuwechseln, wobei es scheinbar keinen Rhythmus zu geben schien. Ein Haken wurde von einem Kniestoß gefolgt, oder aber von einem Punch oder sogar einem weiteren Haken. Es steckte nicht viel Wucht in den Angriffen, aber dafür war ihre Geschwindigkeit sehr hoch.
Sein Ziel war es gar nicht mal so sehr Cait auszuknocken, sondern sie einfach nicht mehr in ihren Rhythmus kommen zu lassen. Denn wenn sie erst einmal drinnen war, dann hatte er Mühe bei ihrem Tempo zu kontern.Das scheint der Nachteil von Capoeira zu sein. Dieses immer wieder in einen Rhythmus zu verfallen. In eine echten Kampf kommt kein Rhythmus auf, der ist schnell und dreckig.
Vielleicht sollte er mit ihr auch mal ein wenig öfters trainieren, so wie er es mit Stan und Tyler machte. Wobei es ihn wunderte, dass Logan nichts in der Richtung unternahm. Der machte zwar seine SV-AG, aber die scheinbar nur mit Schülern.
Tja und nun fehlte der Rhythmus tatsächlich völlig und Cait war mit Asuweichen und Abwehren beschäftigt.
Ersteres war das kleinere Problem, denn Capoeira war schließlich eine Kampfsportart, in der es um Ausweichen und Gegenangriffe ging...aber die Abwehr schmerzte, egal wie wenig Wucht in Pads Schlägen lag.
Sein Bestreben sie wieder zu umarmen, war durchaus nachzuvollziehen, in zweierlei Hinsicht, aber so einfach wollte sie nicht aufgeben. Auch wenn es langsam an die Kondition ging. Als verlegte sie ihr Ausweichen nicht nach hinten, sondern zur Seite, was ihr wiederrum einige kleine Überraschungs-Gegenschläge einbrachten.
Aus den Augenwinkeln konnte sie eine Gestalt ausmachen, die im Schatten des Geräteraumes, den Kampf scheinbar beobachtete.
Wer war das? Schmerz Der Tritt hatte gesessen und Cait knickte in die Knie. Naja, wenn man schonmal am Boden war, konnte man von dort aus weiter operieren, sie ließ sich zurückfallen in eine Rolle rückwärts und schoss in der halben Rolle plötzlich mit beiden Beinen gestreckt wieder nach vorne.
Padraig spürte, dass ihn Caits Füße voll in den Bauch trafen, er nahm den Impuls auf und torkelte zurück. Sie hatte sich eine kurze Ruhepause verdient. Er selbst wurde durch den Kampf mit Energie aufgeladen, aber das auszunutzen wollte er nicht. Hier ging es darum, zu sehen, welche Kampfweise besser war… nein, eigentlich ging es nicht darum. Jede Kampfweise hatte ihre Vor- und Nachteile, es hing eher davon ab auf was man trainierte. Im Camp hatten sie auf Effizienz und Effektivität im Ernstkampf trainiert. Oft hatte es dabei Verletzungen gegeben.
Jetzt hatte er sich in eine ungünstigere Position gebracht, in die ein normaler Mensch wohl auch wirklich geraten wäre. Die torkelnde Rückwärtsbewegung bedeutete wirklich, dass er gerade nicht stabil stand und sie jetzt weiter reagieren musste. Sie war im Vorteil und jetzt würde es sich zeigen, ob sie das Zeug zum Kämpfer hatte.
Nach dem Treffer auf der Brust, den sie gelandet hatte, landete sie in der Hocke.
Pad torkelte, das bedeutete, es gab jetzt keine bessere Zeit für einen Beinfeger. Sie ließ das eine im Halbkreis vor sich mit Wucht an Pads Knöchel rasen, um ihm seinen sicheren Stand vollends zu berauben.
Aber im Gegensatz zu Padraig schien sie die Länge des Kampfes nicht gewohtn zus ein...wie lang kömpften sie schon? Es kam ihr ewig vor. Der Körper pumpte, der Puls hämmerte ein Crescendo der Anstrengung und ihre Atmung war ungleichmäßig.
Wann war sie so aus ihrem takt gekommen...
Wenn der Beinfeger seine Funktion erfüllt hatte, musste sie versuchen auf Pad zu kommen und ihn an Schultern und Oberschenkeln zu Boden drücken.
Das würde Zeit geben, sich von den Anstrengungen zu erholen, vielleicht die dritte Runde einzuleiten.
Aber selbst wenn sie ihn an den Boden fesseln konnte, wusste sie nicht, mit welchen Überraschungen Pad noch aufwarten würde.
Sie setzte nach, sehr gut. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Mit einem Beinfeger hatte er jetzt nicht gerechnet, eher mit einer Schlag- und Trittkombination, aber das war wirklich mit das Beste. Und da er es ohnehin nicht mehr verhindern konnte, stürzte er seitlich zu Boden. Es gelang ihm zwar abzuschlagen, so wie sie es im Camp gelernt hatten, aber er lag jetzt sehr einladend und offen auf dem Boden, sie konnte sich auf ihn stürzen. Und dann würde er sehen wie gut sie im Bodenkampf war. Hier hatte er nämlich noch so einige Tricks auf Lager. Und dann stürzte sie sich auf ihn und versuchte seine Schultern und auch die Oberschenkel zu pinnen.
Fast schon hätte er gelacht, denn es war vorhersehbar gewesen. Aber leider kam von ihr keine Hebel, und das ließ ihm noch viele Möglichkeiten und die würde er nutzen. Sie lag halb auf ihm und versuchte seinen Körper mit ihrem Gewicht zu kontrollieren. Das war theoretisch möglich, wenn man die richtigen Griffe kannte. Und Cait schien sie nicht zu kennen.
Sein linkes Bein war noch frei und auch der linke Arm konnte sich nach einigem Winden wieder bewegen. Das nutzte er um mit dem Bein ein wenig Schwung zu holen und sich auf die rechte Seite zu drehen. Natürlich behinderte ihn ihr Gewicht dabei, aber in der Position in der sie da lag, war das nicht so gravierend. Bei der Drehung hatte er sich gleichzeitig klein gemacht und so hing sie jetzt mit ihrem Bauch auf seinem Rücken. Jetzt gab es mehrere Optionen und er wählte die rollende. Die Drehbewegung des Körpers setzte sich fort und so endete sie mit dem Gesicht im Boden und er hatte ihre Beine auf sich, und damit war ihr Haltegriff gelöst. Die Aktion ging natürlich nicht, wenn der Griff gut saß, aber jetzt war es einfach die amüsanteste Verteidigung gewesen… nein, stimmt nicht, die zweitamüsanteste, aber ob die Beste funktionierte, das musste er ausprobieren. Und so drehte er sich, während er sich aufrichtete noch ein wenig weite rund war jetzt hinter ihr. Und jetzt kam es darauf an. Kitzelattacke.